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EU-Regeln

Um die CO2-Bilanz zu reduzieren: Porsche geht Verbindung mit chinesischem E-Autohersteller ein

Porsche will wieder mehr Verbrenner produzieren. Doch um die von der EU vorgegebene CO2-Bilanz erreichen zu können, geht das Unternehmen nun ein Bündnis mit dem chinesischen Elektroautohersteller Xpeng ein.

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Porsche will weniger Elektroautos produzieren. (Symbolbild) (IMAGO/SOPA Images)

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Porsche setzt auf eine stärkere Zusammenarbeit mit dem chinesischen Autobauer Xpeng, um seine CO2-Bilanz zu senken. Denn seit Porsche sich von seiner Elektrostrategie abgewandt hat und wieder verstärkt auf Verbrennermotoren und Plug-in-Hybride setzt, ist auch der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Autoflotte gestiegen. Doch die Europäische Union gibt strenge Grenzwerte vor, und es drohen hohe Geldstrafen, wenn die Ziele nicht eingehalten werden.

Damit ein Autohersteller die Ziele einhalten kann, kann er Verbünde mit anderen Unternehmen gründen – sogenannte Emissionspools. Für Mitglieder in einem solchen Pool gilt der Durchschnittswert des Pools. Vor allem die Zusammenarbeit mit E-Autoherstellern lohnt sich, weil bei Elektrofahrzeugen kein CO2-Ausstoß während der Fahrt berechnet wird. So können die Emissionen von Verbrennerfahrzeugen ausgeglichen werden. Aktuell beträgt der CO2-Grenzwert, den die EU festgesetzt hat, 93,6 g/km.

Porsche hat den Verbund mit dem VW-Mutterkonzern verlassen und setzt stattdessen nun auf die Zusammenarbeit mit dem chinesischen E-Autohersteller Xpeng, wie das Handelsblatt berichtet. Die Partnerschaft mit Xpeng soll für 2026 und 2027 gelten. Der chinesische Hersteller will derweil in Europa expandieren: Für dieses Jahr wurde ein Verkaufsziel von 50.000 Autos vorgegeben.

Für den VW-Mutterkonzern könnte der Pool von Porsche und Xpeng von Vorteil sein. Denn das Unternehmen muss darauf achten, seine eigenen CO2-Zielwerte einhalten zu können, und Porsches erhöhte Werte wären dabei nachteilig gewesen.

Mit der Abwendung von der Elektroauto-Strategie geht auch einher, dass Porsche-Chef Michael Leiters weniger strenge Flottenziele bei der EU fordert. Die Autoindustrie benötige „dringend sowohl realistische CO2-Ziele als auch mehr Flexibilität – etwa durch die Berücksichtigung von CO2-armem Stahl, CO2-armem Aluminium sowie erneuerbaren Kraftstoffen“, sagte er.

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Im Dezember 2025 hat die EU-Kommission einen Vorschlag zur Reform des sogenannten „Verbrenner-Aus“ vorgelegt: Ab 2035 soll der CO2-Ausstoß aller Neuzulassungen eines Autoherstellers in einem Jahr um 90 Prozent gegenüber dem CO2-Ziel von 2021 reduziert werden. Zuvor war eine Reduktion um 100 Prozent vorgesehen gewesen, sodass die Autoflotten ab 2035 im Durchschnitt 0 Gramm CO2 hätten ausstoßen dürfen. Damit wären faktisch nur noch E-Autos möglich gewesen, wenn die Hersteller keine Millionenstrafen zahlen wollten.

Diese Regelung wurde minimal gelockert, allerdings hilft das der Industrie nicht wirklich. Laut dem neuen Vorschlag der EU-Kommission dürfen durchschnittlich 9,5 Gramm CO2 ausgestoßen werden. Doch das muss durch den Einbau von CO2-armem Stahl, der in der EU hergestellt wird, und die Verwendung von E-Fuels für Hybride, Range-Extender und Verbrenner kompensiert werden (mehr dazu hier).

mra

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62 Kommentare

  • Find ich geil: die EU zwingt deutsche Firmen, den Verkauf von Chinesenautos in der EU zu fördern. Dümmer geht’s eigentlich nümmer…🙈

    103
    • Made by Green Mafia

      47
    • Heute meinen zweiten BYD in freier Wildbahn innerhalb einer Woche gesehen. Die Chinesen setzen jetzt zum Todesstoß gegen die deutsche Autoindustrie an, unter gefälliger Beteiligung der IGM.

      17
      • Und? Will man den Chinesen einen Vorwurf daraus machen, dass sie einfach längst die Clevereren sind, in jeder Hinsicht immer mehr locker an Europa vorbei ziehen? Jahrelang hat man auf dem hohen Ross gesessen, nicht nur in Bezug auf China. „Die da hinten“ hatte man einfach nicht auf dem Schirm, hat sich eingebildet, die Jahrhunderte Europas und Amerikas wären ein Selbstläufer, und das für alle Zeiten. Jetzt ist das Gejaule – und der Neid – groß. Hochmut kommt vor den Fall; auch wenn es manchmal dauert.

        2
    • Moralisch sind dafür ganz weit vorne. Davon kann sich der Bürger zwar nichts kaufen, aber was interessiert das die Politiker.

      8
    • Vielleicht ist es auch nur gewollt die deutsche Stärke zu zersetzen?

      2
  • Keine gute Idee. Wenn die Chinesen wollen, kappen die irgendwann die Zusammenarbeit und Porsche geht in die ewigen Jagdgründe ein.

    26
    • Der Chinese kann der gesamten deutschen Industrie ganz einfach das Licht ausknipsen, indem er den Export Seltener Erden oder anderer kritischer Metalle stoppt.

      8
    • Würde mich nicht jucken. Alle Porche Beteiligten von Management bis Belegschaft haben sich die Taschen vollgemacht.

      -4
      • Immer der Neid. Wo machen sie sich die Taschen voll? Oder teilen sie brüderlich ihr ganzes Eigentum mit allen?

        -1
  • Ziele zu formulieren wie heutzutage etwa zum CO2-Ausstoß ist nichts anderes als eine indirekte Steuerung, die letztlich in eins fällt mit dem historischen Taylorismus. Spätestens vor rund einem Jahrhundert ist angesichts dessen schon kritisiert worden, dass das damals sogenannte Taylor-System vor allem bis tief in die Seele des Einzelnen hineinragt. In Wirklichkeit geht es somit nicht um eine klimapolitische Maßnahme. Vielmehr greift der Staat damit von außen in das Innerste eines Menschen ein. Fraglich wäre dann, weshalb allen voran die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG und dort das aufgeklärte Management es sich nicht verbietet, dadurch jeweils in seiner Würde herabgesetzt zu werden?

    2
  • Porsche als Submarke von X-Peng wäre ein Knaller und wird noch kommen.

    14
  • Weil sie vom Motorenbau in China nicht so viel Ahnung haben, haben sie sich für den E-Motor entschieden. Die EU hilft ihnen sehr dabei, das ihr Konzept aufgeht. Porsche will ihnen auch helfen. Wer möchte nicht einen E-Porsche mit E-Sound.

    10
    • Die Chinesen haben dies eingefedelt. Die EU ist drauf reingefallen; nach monetairer Überzeugung.

      3
  • Geld wird von einem deutschen Premiumhersteller nach China umverteilt. Wer da wohl der Gewinner ist?

    4
  • 130 auf deutschen Autobahnen wird kommen … wetten?

    3
  • Noch ein Grund mehr für mich, keinen Porsche zu kaufen

    2
    • Glücklich sind die, welche noch einen echten in Deutschland gebauten Porsche mit Verbrennungsmotor, ohne diesen E-Unsinn, besitzen.

      0
  • Diese CO2-Religion ist einfach nur irre. Dabei weiß jeder, dass Pflanzen dringend auf CO2 angewiesen sind. Je mehr CO2 vorhanden ist, desto besser.

    49
    • Die einzige wirkliche Gefahr (gegen die wir aber genauso wenig machen können, man müßte es dann schon wie jetzt mit der Sonne aufnehmen) ist eine EISzeit.

      Es gibt auch mehr „Kältetote“ als „Hitzetote“, jedes Jahr, auch idR deutlich über 80.

      23
    • Das ist einfach Abkassiere, sonst nichts.
      Klimakommunismus.
      Die Deppen sind die “ Gläubigen“ die brav zahlen.

      8
  • Porsche sollte einfach aufhören Auto ’s zu bauen. Die verkaufen eh kaum noch welche davon.

    11
    • Gibt mittlerweile Bessere. Aber Porsche ist stur. Dicke Semmeln mit 1000 Helferlein, weil sie sonst mit dem Alt- Konzept kaum fahrbar sind. Sportwagen mit Gehhilfe:)

      0
  • Die neue Premiummarke: Porsche-Xpeng
    Bitte unbedingt auf alle Modelle jetzt so draufpinnen !!!

    8
  • Porsche geht die Kooperation ein, weil sie das Wissen von Xpeng abgreifen wollen. Varta, an dem sich Porsche beteiligt hat, nachdem sie die Kleinaktionäre enteignet haben, ist ja gerade insolvent gegangen.

    BTW: In Xpeng bin ich investiert. Auf Porsche könnte man evtl. short gehen.

    -9
  • Raus aus der EU. Grenzen sichern. Zurück zur D-Mark. Und alles ist sofort wieder gut… (Wirtschaft, Energie, Sicherheit, Haushalts-Entlastung zum Wohl der Rentner und Infrastruktur, Bürokratie verschwindet, pol. Autonomie, Freiheit für Presse und Bürgerrechte, Ende der verlogenen EU-Propaganda…).

    7
    • Leider Leider nur Wunschträume. Trotzdem Daumen hoch.

      1
  • Da freut sich die nächste chinesische Firma auf deutsches Know-How. Und bald, wenn die die Mehrheit übernommen haben werden, werden die Sportwagen hier als Ppeng verhökert……

    5
    • Welches Knowhow sollen die Chinesen denn von den deutschen Autobauern abgreifen wollen? Da gibt es nichts von Interesse. Das Einzige, was sie noch interessieren könnte, ist der Markenname. Aber was die deutschen Markennamen noch wert sind, das sieht man ja an den Verkaufszahlen.

      1
    • Sie gehören offenbar auch zu denen, die sich immer noch einbilden, Chinesen – Asiaten überhaupt – könnten nur abkupfern. Die Zeiten sind lange vorbei, auch wenn es Europa nicht wahrhaben will.. Ich kann mich noch erinnern, wie beispielsweise die ersten japanischen Autos als Reisschüsseln verspottet wurden. Und jetzt? Was glauben Sie, wie z.B. Ihr Haushalt aussehen würden, wenn alle Produkte, die aus China stammen oder in denen chinesische Teile verarbeitet wurden, verschwinden würden?

      4
  • Man könnte ja auch ein Bündnis mit anderen europ. Herstellern UND den Kunden eingehen, und gegen die EU vorgehen. Dazu bedarf es allerdings CEOs, die nicht woke und Davos-hörig sind.

    31
    • Man sollte nicht vergessen, dass das Land NIedersachsen ein Veto-Recht über den Mutterkonzern direkt auf Porsche hat. Der CEO hat gar nichts zu melden, wenn es dem Land nicht gefällt.

      4
  • wie heisst der neue dann? Xpengpo oder Poxpeng?

    13
    • Scheisskarrediekeinerhabenwill ???

      -1
  • Ich kann diesen Irrsinn nicht mehr hören!!!

    Irgendwelche Pseudo-Ideologie-Wissenschaftler und Institute definieren irgendwelche fiktiven Grenzwerte über ein Spurengas in der Atmosphäre.

    Sie legen das Stöckchen ihrer Phantasie-Grenzwerte so hoch, dass deswegen ganze Industrien über die Wupper gehen.

    Eigentlich ernsthaft denkende Unternehmensleiter (sollte man jedenfalls meinen) machen dieses Spiel mit und beugen sich den nicht demokratisch legitimierten EU-Einrichtungen, selbst wenn ihr Unternehmen deswegen zugrunde gehen wird.

    Wenn zwei, drei Vulkane hintereinander in nicht großen Zeitabständen ausbrechen, sind ohnehin alle CO2-Mengenberechnungen Makulatur.

    41
    • … oder ein Krieg in Nachbars Garten …. oder Tanker im Mittelmeer …

      5
  • Deutschland wurde längst an die Chinesen verscherbelt!

    14
  • Was tut man nicht alles, um an widersinnigen EU Vorgaben nicht pleite zu gehen. Traurig, dass Deutschland nicht längst aus der EU ausgetreten ist, Die vernichtet nämlich unser Land.

    7
  • Also man muss anerkennen; die chinesische Strategie ist wahrlich aufgegangen. Hut ab vor diesem strategischen Denken. Aber bei unseren Pfosten in der Politik ist das ja auch recht einfach

    23
    • Neben den Politpfosten kommen durchaus noch woke e-CEOs hinzu …

      18
  • Warum schließen die europäischen Autohersteller sich nicht zusammen und zeigen dem EU Parlament endlich die A-Karte.2

    2
  • Kann den Sinn der Porsche Modelle nicht mehr erkennen. Eigentlich wollen sie nur in Nischen enorme Gewinne abgreifen. Machen ihrer eigenen Familie Konkurrenz. Leben im Prinzip von verblendeten Markenfans. Junge Leute sind markenoffener und ignorieren Porsche zunehmend. Porsche zu fahrwn ist auch kein Sport mehr, nur noch Status. Der allerdings mächtig abgerutscht ist. Ignorierte begeisterte (vermögende ) Schrauber hat man bewusst ausgeschlossen und hat Mondpreise für Ersatzteile und Werkstattkosten etabliert. Zumal beim Sportmodell die olle Semmel veraltet ist und nur durch 100 Helferlein zivil fahrbar ist. Mythos ja, aber nur durch Vintage. Die aber politisch nicht gewollt sind. Klein, sportlich, auch einfach, und ikonisch anzusehen, war einst das Rezept.

    1
  • Sie wollen es nicht verstehen. Dann sollen sie halt untergehen.

    11
    • Und wir, das Land und unsere Industrie auch?
      Wenn ich außerirdischer Zuschauer wäre, würde ich so denken und beobachten, aber wir sitzen mitten drin in dem Land / der Region, die den Bach runter geht.
      Entschuldigung, wir haben ja gelernt, „dass es den Bach rauf“ heißt 😉

      2
  • Der Co2 Wahnsinn in seinem Lauf jetzt verbrüdert sich Porsche mit dem Feind der später Porsche übernehmen wird.

    Ein Halleluja auf die Co2 Kirche!!!

    24
  • Um den Wahnsinn weiter zu stützen kooperieren wir
    auch mit dem Teufel !
    Macht endlich Eure Klappe auf , statt weiter zu kriechen !
    Man kann es sich nicht ausdenken !

    34

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