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Australien

Trotz Waffenverbot: Drei Machetenangriffe mit mehreren Verletzten – darunter 15-Jährige

In Melbourne kam es rund um den Jahreswechsel zu drei Machetenattacken mit mehreren Verletzten, alle unter 21 Jahre alt. Seit September gilt im dortigen Bundesstaat Victoria eigentlich ein Machetenverbot.

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Von der australischen Polizei eingesammelte Macheten. (IMAGO/AAP)

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Zum Jahreswechsel kam es zu drei Machetenangriffen in unterschiedlichen Stadtteilen der australischen Stadt Melbourne. Insgesamt wurden fünf Personen im Alter von dreimal 15, 18 und 20 Jahren verletzt. Damit hat das umfassende Machetenverbot des Bundesstaates Victoria nicht zum Schutz der Bevölkerung beigetragen.

Am Dienstag, den 30. Dezember wurden zwei 15-Jährige mit einer Machete verletzt, wie The Herald Sun berichtete. Gegenüber NewsWire wollte die Polizei jedoch nicht bestätigen, dass es sich um Macheten handelte. Zuvor war es auf einem Gelände nahe der Garretty Road in Caroline Springs zu einer Auseinandersetzung innerhalb einer größeren Gruppe Jugendlicher gekommen. Infolgedessen wurden die beiden 15-Jährigen verletzt. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, waren aber stabil. 

An Silvester erfolgte ein weiterer Machetenangriff auf der beliebten Lygon Street im Stadtteil Carlton. Ein 18-Jähriger und ein 20-Jähriger wurden dabei schwer am Oberkörper verletzt. Die Angreifer flohen, ehe die Polizei gegen 23:45 Uhr am Tatort ankam.

Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie sieben dunkelhäutige Männer mit Macheten und Messern bewaffnet auf die beiden jungen Erwachsenen losgehen. Eine Polizeisprecherin sagte, dass man untersuche, ob es sich um einen gezielten Angriff handele. 

Knapp zwei Stunden nach dem Vorfall in Carlton, gegen 1:30 Uhr nachts an Neujahr, kam es zu einem Machetenangriff im Stadtteil Pakenham. Zwei Fünfzehnjährige liefen die Havana Parade entlang, als ein Auto neben ihnen hielt. Zwei maskierte Männer mit Macheten stiegen aus und griffen sie an. Einer blieb unverletzt, der andere Junge wurde leicht verletzt. Auch an Heiligabend soll schon ein Mann durch eine Machete verletzt worden sein. 

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Im australischen Bundesstaat Victoria gilt seit dem 1. September 2025 eigentlich ein Verbot für Macheten. Eine Machete zu besitzen, zu verkaufen oder in der Öffentlichkeit bei sich zu führen, ist untersagt und kann mit einer Geldstrafe von 48.000 australischen Dollar oder zwei Jahren Gefängnis belegt werden.

Bis Anfang Dezember konnten die Menschen ihre Macheten in 45 Behältern bei Polizeistationen abgeben, ohne dafür eine Strafe befürchten zu müssen. In den ersten beiden Septemberwochen seien 1.300 Macheten durch diese Behälter abgegeben worden. 

Die Aufstellung der Boxen, die Entsorgung der Boxen und eine Öffentlichkeitskampagne kosteten rund 13 Millionen Dollar. Das wurde von der Opposition kritisiert. Die Regierung verwies darauf, dass eine Tonne lediglich 2.400 Dollar koste und auch weitere Maßnahmen Teil der Millionensumme seien.

mra

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9 Kommentare

  • Wie gut das die Austauschstudenten gerade Urlaub in ihrer Heimat gemacht haben.

  • Machetenverbot wär auch was für Deutschland. 🙂

    • Weil das so gut funktioniert hat?

  • Machetenverbot in Australien…

    Ich höre Crocodile Dundee sagen: Das ist nicht mehr mein Land!

    • „Aber da es ist doch keine Machete. DAS hier hier ist eine Machete!“ höre ich ihn sagen.

  • Ich bin für ein Verbot von linksgrünen Politikern! Weltweit!

  • Um im Känguruland sicher zu Leben, müsstest Du die Erfindungsfähigkeit eines MacGyver und eine Kampfkunst eines Chuck Norris besitzen.

    • … oder in down under leben, da kommen die nicht hin, das ist zu hart für die.

  • ihr harmloser Kommentar wartet auch in 2026 wegen unserer völlig kaputten KI unnötigerweise Stundenlang oder wird vom Server vergessen.

    IHR MÜSST GANZ GANZ DRINGEND DA EINE WEICHE STELLEN, SONST GEHTS EUCH IRGENDWANN WIE PI UND ANDEREN, DIE SICH DAMIT SELBST VERSENKT HABEN!!!!!!

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