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„Monas“ Wünsche

Transsexueller Frauenmörder will nach Freilassung unbedingt zurück ins Frauengefängnis 

Frauenmörder, Geiselnehmer, Sexualstraftäter - und Transfrau. „Mona“, wie der Schwerverbrecher sich heute nennt, ist nach 30 Jahren Haft wieder auf freiem Fuß. Doch „sie“ will unbedingt zurück ins Frauengefängnis und ist bereit, alles dafür zu tun.

Am 28. Dezember 1992 strangulierte Thorsten Heinz P. seine Lebensgefährtin mit einer Wäscheleine. Ein deutsches Gericht verurteilte ihn dafür zu 13 Jahren Haft. Damit begann seine Karriere als Schwerverbrecher aber erst. Im Gefängnis bedrohte er eine Krankenschwester mit einem Messer, fesselte sie und zwang sie zu erniedrigenden sexuellen Handlungen. 

2005 suchte er sich zum ersten Mal einen Gegner in seiner Größe, als er mit einem Anstaltspfarrer sein erstes männliches Opfer mit dem Tode bedrohte und über fünf Stunden als Geisel hielt. Die Geiselnahme begründete Thorsten P. mit dem Gefühl von Ausweglosigkeit. Man hatte ihm zuvor sozialtherapeutische Behandlung verwehrt – außerdem hatte er Beziehungsprobleme. 

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Thorsten wollte mit seiner Geiselnahme erreichen, dass die Sicherheitskräfte ihn töten. Diesen Gefallen taten sie ihm nicht. Als er schließlich nach 25 Jahren wieder auf freiem Fuß war, beging er direkt seine nächste Tat, als er ein Ehepaar aus Iserlohn in ihrer eigenen Wohnung bedrohte und ausraubte, nachdem diese sich liebevoll um ihn gekümmert hatten. Thorsten P. kam wieder ins Gefängnis. 

Heute ist Thorsten geläutert – im wahrsten Sinne ein ganz neuer Mensch. Nicht etwa in moralischer Hinsicht. Nachdem er im Februar wieder aus der Haft entlassen wurde, versuchte er sich erneut an Suizid, scheiterte aber. Mitte März meldete er sich auf einer Polizeiwache, gestand einen versuchten bewaffneten Raubüberfall. 

Trotzdem ist Thorsten heute nicht mehr Thorsten – sondern „Mona“. Die WAZ schreibt, dass in seinem Personalausweis das weibliche Geschlecht vermerkt sei. Allerdings sind in deutschen Personalausweisen die Geschlechter nicht vermerkt. Es bleibt also fraglich, welche Schritte „Mona“ gegangen ist, um eine Frau zu werden. 

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„Mona“ will für immer im Frauengefängnis bleiben

Welche Schritte er dagegen gegangen ist, um unter Frauen zu bleiben, das ist die Frage eines aktuell laufenden Prozesses. Wie sich herausstellte, war der Raubüberfall eine Lüge. Zwei Tage nachdem er sich bei der Polizei gemeldet hatte, die ihn offensichtlich wieder laufen ließ, ließ er sich mit Küchenmesser im Taxi erneut zur Polizei fahren, prellte die Zeche. Schon den Überfall am Ehepaar aus Iserlohn soll P. nicht etwa zum Selbstzweck begangen haben. 

Thorsten beziehungsweise „Mona“ will ins Gefängnis. Das erklärte er am Mittwoch vor Gericht. Er bettelte den Richter förmlich an: „Ich habe es nicht verdient, in Freiheit zu sein. Ich sollte bis an mein Lebensende im Gefängnis sitzen, ich möchte wieder zurück.“ Für immer in den Knast. Dieser Wunsch lässt sich erklären, wenn man eins berücksichtigt: Die letzten Jahre verbrachte Thorsten P., der seit ca. fünf Jahren eine Frau sein will, im Frauengefängnis. 

Bei Thorsten P. lässt sich ein Muster erkennen. Wenn er etwas haben will, dann kriegt er es auch. Und wenn er es nicht kriegt, dann erzwingt er es. Er ist fest dazu entschlossen, seine Probleme zu den Problemen anderer zu machen. Er suhlt sich im Selbstmitleid, behauptet nur den Schutz anderer im Sinn zu haben. Wie sehr Thorsten wirklich eingesehen hat, dass er ein „schlechter Mensch“ ist, wie er sagt, ist fraglich. Immerhin ist ihm noch nicht in den Sinn gekommen, dass er keine Gefahr mehr für andere wäre, wenn er aufhört, die Rechte anderer zu verletzen, nur um seinen Willen durchzusetzen. 

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Für ihn das Paradies, für sie Folter 

Und noch ein Muster lässt sich bei diesem sonderbaren Schwerverbrecher erkennen: Thorsten P. hat mit seinen Taten eindeutig bewiesen, wer seine liebsten Ziele sind: Frauen. Er tötet oder vergewaltigt sie gerne. Kein Wunder, dass er für immer ins Frauengefängnis will. Männer zieht er in seine selbstzentrierten Feldzüge nur mit rein, wenn er etwas haben will. Frauen sind das dagegen das wahre Objekt seiner Begierde, die Straftaten, die er an Frauen beging, beging er zum Selbstzweck. 

„Ich habe einen Dauerdruck“, erklärt „Mona“ vor Gericht. Er deutet an, dass er sich nicht beherrschen könne, dass er zu allem fähig sei. In einem Strafprozess zu gestehen, ein Triebtäter zu sein, um Richter zu überzeugen, Frauen mit ihm in einen Raum zu sperren, ist eine interessante Strategie – eine, bei der alle Alarmglocken läuten sollten. 

Folter ist in Deutschland verboten, auch für Häftlinge – zumindest für männliche. Weibliche Häftlinge dagegen haben ihr Recht auf Schutz offenbar verwirkt. So einen Menschen, in einem geschlossenen Raum auf gefangene Frauen loszulassen, bedeutet für ihn das Paradies – für Frauen bedeutet das nichts weniger als Folter. Keine Frau, auch keine Straftäterin, verdient es, mit einem Vergewaltiger und Frauenmörder eingesperrt zu werden. 

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Wie die auf Twitter aktive Frauenrechtsaktivistin Madeleine, gegenüber dem englischsprachigen Magazin Reduxx sagte: „Was wir hier sehen, sind die Konsequenzen, wenn der deutsche Staat Frauen nicht als Menschen anerkennt. Sie werden mit einem männlichen Mörder eingesperrt und er wird für sein Verbrechen belohnt.“ 

Bereits im Dezember 2023 recherchierte Madeleine, über die Anzahl von Trans-Personen im Maßregelvollzug und Justizvollzugsanstalten in Deutschland, insbesondere Trans-Frauen in Frauengefängnissen. Stand 2021 waren etwa neun Trans-Personen inhaftiert, davon fünf in Frauengefängnissen. Nordrhein-Westfalen ist auch das Bundesland, in dem „Mona“ „ihre“ letzten Jahre Haft im Frauengefängnis absaß. 

In Berlin wurden seit September 2021 drei Trans-Frauen in Frauengefängnisse verlegt, drei weitere Trans-Frauen wurden direkt dem Frauenvollzug zugeführt. Auch zu den weiteren Bundesländern recherchierte sie anhand amtlicher Dokumente die Anzahl an Trans-Personen in deutschen Gefängnissen, hier gingen biologisches Geschlecht und Geschlechtsidentität nicht so eindeutig hervor. 

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Tatsächlich hat „Mona“ recht. „Sie“ verdient es wirklich, eingesperrt zu werden. Oder besser gesagt: Die Allgemeinheit verdient es, vor den Egotrips von „Mona“ geschützt zu werden. Man kriegt vielleicht Männer aus dem Männergefängnis, aber man bekommt den Triebtäter nicht aus dem Mann. 

Der Grund, weshalb Thorsten von Anfang an ins Männergefängnis gekommen ist, sollte jetzt aber nicht der Grund dafür sein, weshalb man ihm seinen größten Wunsch erfüllt. Genauso gut könnte man islamistischen Terroristen 72 Jungfrauen schon auf Erden schenken, um sie davon abzuhalten, keine Anschläge zu begehen. 

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Thorsten ging mit seinen männlichen Opfern ausgesprochen sorgsam um. Die Geiselnahmen endeten gewaltlos, die Raubüberfälle waren nur zur Täuschung. Die Frauen dagegen brachte er um und vergewaltigte sie. Wenn er also kein Problem mit Männern hat, warum will er dann nicht ins Männergefängnis? Hat er etwa Angst, dass er dort tatsächlich als Frau akzeptiert wird und sie „Mona“ so behandeln, wie „Mona“ Frauen immer behandelt hat?

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