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Tankrabatt

„Teure und riskante Fehlentscheidung“: Marcel Fratzscher kritisiert Entlastungspaket der Bundesregierung

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat das von der Bundesregierung geplante Entlastungspaket kritisiert. Der Tankrabatt sei eine „teure und riskante Fehlentscheidung“, auch die 1.000-Euro-Prämie sieht er kritisch. Stattdessen solle der Staat bis zu 300 Euro auszahlen.

Marcel Fratzscher bei einer Veranstaltung zum Thema Diversity im März (IMAGO/)

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Der Ökonom und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die von der Bundesregierung geplanten Entlastungsmaßnahmen kritisiert. In einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung bezeichnete er die Maßnahmen der Koalition als „in Teilen ökonomisch ineffizient und sozial unausgewogen“. Es sei nicht gewährleistet, dass die von der Krise besonders belasteten Teile der Bevölkerung von den Hilfen tatsächlich profitieren.

Besonders deutlich wendet sich Fratzscher gegen den geplanten Tankrabatt. Dieser sei eine „teure und riskante Fehlentscheidung“, weil er den Verbrauch eines knappen Guts künstlich stütze, statt Einsparanreize zu setzen. Wenn Öl und Gas knapper würden, dann müsse die Gesellschaft den Verbrauch senken, schreibt der Ökonom: „Das ist keine ideologische Frage, sondern eine schlichte ökonomische Realität.“ Fratzscher sieht hierin eine grundlegende Fehleinschätzung der Maßnahme.

Die Bundesregierung plant eine auf zwei Monate begrenzte Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent brutto je Liter. Zusätzlich sollen Unternehmen ihren Angestellten einmalig bis zu 1.000 Euro steuer- und abgabenfrei auf freiwilliger Basis zahlen können. Zahlreiche Unternehmen kündigten jedoch bereits an, die entsprechende Prämie nicht auszuzahlen. Auch einzelne Bundesländer äußerten sich als Arbeitgeber bereits kritisch (Apollo News berichtete).

Auch Fratzscher hält die steuerfreie Einmalzahlung über den Arbeitgeber für den falschen Weg. „Wer in einem großen, finanzstarken Unternehmen arbeitet, hat gute Chancen, etwas zu bekommen. Wer arbeitslos ist, studiert, in Rente ist oder in einem kleinen Betrieb arbeitet, geht womöglich leer aus“, warnt er. In Krisen komme es eben nicht nur darauf an, „dass der Staat handelt, sondern dass er zielgenau und gerecht handelt“.

Als Alternative schlägt Fratzscher eine einmalige Energiekostenpauschale von 300 Euro für alle Erwachsenen vor, gekoppelt an die Einkommensteuer. Eine derartige Entlastung sei „sozial ausgewogen und administrativ einfach“. Menschen mit geringen Einkommen bekämen die volle Entlastung, bei höheren Einkommen würde sie teilweise abgeschmolzen. „Und wer die Mitte der Gesellschaft stärken will, muss kleine und mittlere Einkommen gezielt entlasten – nicht über pauschale Subventionen“, schreibt Fratzscher.

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54 Kommentare

  • Also hat die Regierung alles richtig gemacht.

  • „Stattdessen solle der Staat bis zu 300 Euro auszahlen.“ meint ein sytemtreuer „Ratgeber“.
    .
    Besser …. alle Steuern auf Energie sofort beenden.

    • Und wovon bezahlen wir Leute wie Boomermann und die NGOs Weltweit dann ?
      Diese Leute können sich nicht selbst versorgen oder auch nur ansatzweise ohne Staatlich Förderungen überleben !

    • Wenn der Fratzscher eine Expertise 😂😂 vorträgt, weiß man, dass das Gegenteil richtig ist.

    • Wer ist immer dieser ominöse (spendable) Staat???

      Ein beraubtes Volk mit ungeschütztem Territorium und Gewaltenbeherrschung durch Parteizentralen, so sieht die reale Beschreibung eines Staates aus.

      Ein Staatsapparat erwirtschaftet KEIN Geld, er kostet nur Geld.
      Und wie gewohnt seit Jahrzehnten eine hohe Summe zu rauben, um dann als wohltätiger Mäzen dann Almosen zu verteilen, ist und bleibt Diebstahl würden manche sagen.

      Was Parteifunktionäre erst einmal krallen, geben sie nicht im vollem Umfang, geschweige mit Verzinsung zurück. im Gegenteil, es veranlasst jene sogar mehr und mehr sich zu krallen.

    • Fratzscher, genauso AUSZAHLEN wie das von Ihnen empfohlene „KLIMAGELD“???

    • Rentnern die Compuuuuuter wegnehmen würde Energie spren und das Klima verbessern.

      -43
      • würde bei Kindern auch wirken

      • bei dir wurde beim verstand und emphatie“gespret“.
        schalte du doch deinen computer und handy ab, spart nerven.

  • Fratzscher ist der Böhmermann der SPD – nichts weiter.

    • Das Gefährliche an ihm ist nur, dass er anders öffentlich wirkt.

      • Es soll tatsächlich Deutsche geben, die sich von seinem Titel „Ökonom“ beeindrucken lassen und für den abgesonderten linken Phrasenmüll viel Steuergeld ausgeben.

        Und dann gibt es noch diese kleine Sekte, die den Phrasenmüll sogar glaubt.

    • wollte ich auch schreiben😀 mfg

  • Es gibt Ökonomen wie Sinn, Stelter, Meyer, Flossbach u. a.
    Und es gibt den ÖRR Ökonomie-Schauspieler Fratscher

    • In diesem Falle befürchtet Herr Fratzscher wohl, dass weniger Staatsknete für sinnlose Sozialprojekte und NGOs „investiert“ werden kann. Das Gute daran ist, wenn M. Fratzscher oder andere Möchtegern-ÖkonomInnen (?) etwas vorschlagen oder kritisieren, ist mit 100% Wahrscheinlichkeit das Gegenteil richtig.

      So einfach kann das Leben sein 🙂

  • Ein bisher dunkler Verdacht, die Professorin Claudia Kemfert könne Kollegin des Ökonoms und Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sein, hat sich mir gerade bestätigt!
    Ich frage mich nach all den, der Realität entgegenstehenden Weissagungen, dieser renommierten Wissenschaftler, wovon lebt dieses Institut eigentlich – nur von Auftraggebern, die schon eine gewisse Vorstellung zum Ergebnis ihrer Beauftragung mitgeben?

    • Sie leben von SPD-initiierten Aufträgen, Studien, Gefälligkeitsgutachten. Ein paar grüne Schmankerl sind auch im Pott.

  • Fratzscher. Mehr muss man nicht sagen, um berechtigtes Auslachen zu erwirken.

  • Ich bete jeden Tag, dass Meister F. endlich von Außerirdischen entführt wird.

    • Die wollen den auch nicht!

    • Auch Außerirdische haben mehr Interesse an intelligenten Wesen.

  • Was sollen denn diese unsinnigen Einmalzahlungen, egal ob 1000 oder 300 Euro. Das bringt doch nichts. Die dauerhafte Belastung muss sinken, aber es passiert genau das Gegenteil. Die Schmarotzerei in unserem Sozialsystem muss aufhören, erst dann wird es billiger.

    • Steuern und Abgaben zu senken ist aber für die SPD wie Weihwasser für den Teufel.

      Also wird ein SPD-Mietling das auxh weder empfehlen noch anregen.

      Jeder Steuer-Euro weniger in SPD-Zugriff könnte ja seine Zuwendungen schmälern.

  • Luftpumpe bleibt Luftpumpe…. Pffff…🤷‍♂️

  • Dieser „Experte“ kann mittlerweile sagen und schreiben was er will, man weiß ja aus welcher Richtung das kommt und das allermeiste ist ohne hin falsch.

  • Jetzt auch noch unrasiert.
    Gibt es in Deutschland keine Fachmänner mehr?

  • Fratzschers Umverteilungs-Wahn ist ein Schlag ins Gesicht für jeden, der hart arbeitet! Es ist ein Skandal, daß unkündbare Beamte und das Sozialsystem mitkassieren sollten, während der normale Arbeiter die Zeche zahlt. Wer schuftet und das Risiko trägt, muß entlastet werden – nicht die staatlich Privilegierten in ihrem Elfenbeinturm. Wir brauchen keine Almosen für unkündbare, sondern Gerechtigkeit für alle, den den Laden am Laufen halten!

    • Völlig richtig.

      Aber glauben Sie, dass Beamte Gesetze bauen oder passieren lassen, die Beamte benachteiligen oder wenigstens etwas weniger privilegieren?

      Der Staat ist ihre Beute. Da geben sue nicht einen kleinen Fetzen von her.

  • War klar dass dieser „Experte“ Steuersenkungen auch für Subventionen hält 🙈

  • Man fragt sich unwillkürlich wieviel Dummheit, Unfähigkeit und ideologisch verblendeten Unsinn verträgt eine Volkswirtschaft bis sie endgültig kollabiert…

    • Sie erleben es derzeit in Echtzeit. Warten Sie noch bis zum Ende des Jahrzehnts, dann sind wir da, wo die DDR ca. 1988/89 war.

      • Ich glaube, es geht schneller.

  • Ich weiß nicht, weshalb Apollo hier ausgerechnet Fratzscher zitiert. Was der sagt ist irrelevant wie nur etwas: Er ist der linkeste und inkompetenteste Ökonom, den Deutschland aktuell zu bieten hat; lag mit seinen sämtlichen Prognosen zuverlässig daneben und gilt als Sprachrohr der SPD. Auch seine derzeitige Idee, „leistungsabhängig“ 300 Euro auszuzahlen, geht komplett am eigentlichen Problem vorbei: Der absurden Besteuerung der Energie in Deutschland. Für deren weitere Anhebung derselbe Fratzscher, der hier die „Entlastung der Mittelschicht“ fordert weiterhin unermüdlich trommelt.

    • Zusammen mit der PROFESSORIN Kemfert.

      Als ich jung war, war „Professor“ noch ein honoriger Titel für besonders kluge und ehrenwerte Menschen.

      Anfang der 90er kamen dann besonders dumme und ehrlose Menschen auf die Schnapsidee, Professorentitel wie sauer Bier aus dem Rucksack an politische Freunde zu verteilen. Deckname war anfangs „Juniorprofessor“.

      Die Auswüchse sind heute an Hunderten „Instituten“ zu bewundern.

  • Gibt es echt noch jemanden, der diesem Trottel zuhoert ?

  • herr fratscher ist als experte auf augenhöhe mit herrn lauterbach und elmar teveßen.

  • Warum gibt Apollo dem eine Bühne….
    Was der von sich gibt interessiert mich gleich Null!

  • Oh mein Gott, schon wieder meldet sich dieser unfähige, sogenannte Experte, Fratzscher wieder.
    Wie immer ein Quell von Unwissenheit und linkem Gesülze.

    • Experte mutiert gerade zum Schimpfwort. Nennen wir ihn ruhig weiter so.

  • Der Fratzscher warnt, der Fratzscher fordert, der Fratzscher kritisiert …
    Kann der eigentlich etwas?

  • 35 Milliarden Einsparen an Entwicklungshilfe im Jahr
    + ca 5 Milliarden für die NGO`s im Jahr!
    Damit könnte man die 12 Milliarden Krankenkassenzuschüsse durch Menschen im Bürgergeld bezahlen und für den Rest die Energie und CO2 Steuern reduzieren.

    Politik könnte so einfach sein und was für die Entlastung der Bürger bringen!

  • Fratzscher das Mikrophon wegnehmen – spart Energie und dient, ein Mindestmaß an Verstand zu halten.

  • CO2 (Luft) Steuer einsparen

  • Nun hat es mal 3 Tage nicht gefratzschert. Wie konnte Deutschland das denn nur überleben?

    Die Bundesregierung macht viel Quatsch – aber dann kommt Fratzscher und macht den Quatsch noch quätscher.

    Dieser Tankrabatt sei eine „teure und riskante Fehlentscheidung“. Ja, genau wie jedes Gehalt und jedes Honorar für Fratzscher und seine „Studien“.

  • Der Fratzscher ist imho eine ähnliche Koryphäe wie unsere Bundesregierung. Könnte nicht sagen, dass ich von dem jemals schon mal einen klugen Vorschlag gelesen hätte. Von daher ordne ich das für mich ein unter „Genau so unsinnig wie der Mist von der BuRe.

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