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Dramatische Zahlen

Steuerschätzung 2026: Steuereinnahmen brechen um 17,8 Milliarden Euro ein

Im laufenden Jahr werden die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen 17,8 Milliarden Euro weniger betragen, als bisher erwartet. Das hat Bundesfinanzminister Lars Klingbeil am Donnerstag bekannt gegeben.

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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat am Donnerstag die Steuerschätzung der Experten vom Arbeitskreis Steuerschätzung für die kommenden Jahre herausgegeben – demnach werden laut Finanzministerium allein im kommenden Jahr 10,1 Milliarden Euro an erwarteten Steuereinnahmen für den Bund wegfallen. Dabei geht es jedoch vor allem um von Klingbeil eingeplante Steueränderungen, die, obwohl noch nicht beschlossen, bereits eingeplant wurden.

Im laufenden Jahr beträgt der Einruch bei den Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen sogar 17,8 Milliarden Euro. Bis 2030 beträgt der Steuerausfall sogar rund 87,5 Milliarden Euro. Allgemein steigen die Steuereinnahmen dabei kontinuierlich: von 998,7 Milliarden Euro aktuell auf 1033,3 Milliarden im nächsten Jahr und auf 1138 Milliarden Euro im Jahr 2030 – die Steigerungen fallen jedoch geringer aus, als bislang erwartet.

Der Bundesfinanzminister schiebt die geringen Steuereinnahmen auf globale Probleme: „Die heutige Steuerschätzung zeigt, wie sehr uns der Irankrieg wirtschaftlich schadet.“ Denn begründet werden die verminderten Steuereinnahmen mit der schleppenden Konjunktur, die man in der Bundesregierung gerne auf den Irankrieg, die Blockade der Straße von Hormus und die daraus resultierende Behinderung des Welthandels schiebt.

Erneut giftete der SPD-Politiker deshalb bei der Vorstellung der Steuerschätzung gegen den US-Präsidenten: „Trumps verantwortungsloser Krieg und der daraus resultierende weltweite Energiepreis-Schock bremsen die positive wirtschaftliche Dynamik vorerst aus.“

Das Bundesfinanzministerium hatte wie das Handelsblatt berichtet, intern bereits mit weniger Steuereinnahmen gerechnet und das bei der Haushaltsplanung für das kommende Jahr berücksichtigt – die geringeren Steuereinnahmen reißen also kein neues Loch in den Haushalt der nächsten Jahre. Dennoch verbessert sich die Lage nicht: Bereits jetzt muss die Bundesregierung dringend Einsparmaßnahmen finden, um das Haushaltsloch in den kommenden Jahren zu stopfen. Das könnte die Stimmung innerhalb der Koalition weiter belasten.

bc

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77 Kommentare

  • Ohne verlässliche Energie keine Arbeit und keine Steuern.
    Alle verstehen das, nur der Bundesfinanzminister nicht.

    • Deutschland lebt vom Export . Verlässliche Energie ist Grundvoraussetzung und selbstverständlich für jeden halbwegs Zivilisierten Staat ! Günstige Energie eine der zwingend Notwendigen Voraussetzung für eine Exportnation im Internationalen Wettbewerb !
      Und ohne Export keine Wirtschaft und ohne Wirtschaft usw usw usw
      Da sind die 18Milliarden nur der Anfang vom sicheren Ende der Schwarz Roten Herrlichkeit ! Der Niedergang wird sich die nächsten Monate rasant beschleunigen !

      • Wirschaftskunde für Schulschwänzer!

    • Der versteht auch nicht, dass man das Fell nicht verkaufen kann, bevor der Bär erlegt wurde. Frage mich, wie man Finanzminister werden kann, ohne Ahnung von Ökonomie?

    • Da haben Sie leider nicht ganz Recht. Das verstehen sehr, sehr viele nicht.
      Vor allem die ganze Linke ( inkl. Cducsu usw.)

    • „Alle verstehen das, nur der Bundesfinanzminister nicht.“

      Sind Sie sicher, dass ein einziger in der SPD, CDU, CSU, den Grüninnen und der Stasi-SED das versteht???

      Ich nicht.

    • Verwaltungsbeamte verwalten halt sich nur selbst. Bei einer Staatsqoute um die 50% findet kaum noch private, innovative Wirtschaft statt.

    • Omma glaupt sie könne Bundesfinanzministerin.
      Gehörst du auch zu denen wo nach jeder Niederlage der Fußball Mannschaft dem Trainer erklären wollen was er hätte machen sollen.

      -32
      • Puh, bitte kaufen eine Tüte Deutsch, weil ihr Kommentar ist wirklich schwer verständlich.

        • Ich Nix verstehen
          ich Ausländerin
          du deutsch du Nazzi
          so einfach ist das.

          -5
      • Sie haben Ihr jungkommunistisches „Booooomer“-Gegröle vergessen.

        Aber danke für Ihre Bestätigung, ich habe die Wette, welcher altbekannte unerzogene Links-Troll hinter dem neuen Namen steckt, gewonnen.

        • Durch deine ewig gleichen frustrierten Kommentare wirst du auch nicht mehr jung!

          1
  • Aha, Vorboten einer MwSt. Erhöhung?

    • so sicher, wie der Muezzin vom Turm ruft 🙂 🙂 🙂

    • Langfristig gesehen, sind dies eher die Vorboten eines Lastenausgleichs, mit dem die Bürger (erstmal teil-)enteignet werden.

    • Ich tippe auf 23%, und als Superentlastung werden sie uns verkaufen, dass Lebensmittel NUR auf 10% Mehrwertsteuer steigen.

      • Als Tipper bist du leider auch nicht zu gebrauchen!

    • Und einer Reichensteuer ab €30.000 Brutto im Jahr. Auf jedenfall müssen da drastische Abgabenerhöhungen kommen, die Regierung braucht dringend den Schotter für Ihre NGOs inkl. ÖRR-Meinungsbildung.

    • Sischer datt. Mindestens auf 21 %.
      Schließlich müssen alle Opfer bringen. Außer Hartz IVer. Bei denen erhöht sich der Lohn fürs Nichtstun, weil insoweit ja auch die Preise steigen.

      • Es gibt keine Einwanderung in die Sozialsysteme haben wir gerade gelernt…
        Also werden bei unserer starken Wirtschaft ALLE sofort einen Job finden der gut bezahlt ist und die Systeme durch ihre Facharbeitskraft am Laufen halten?

  • Eilmeldung: Koalition einigt sich darauf, die Schuldenaufnahme um 17,8 Milliarden zu erhöhen.

  • So und was jetzt Herr Finanzminister! Bald ist zappenduster. Es ist Zeit für Sie zu gehen.

    • Es ist aller höchste Zeit neue Milliarden für die EU und die Ukraine zu spenden, was wären die ohne unser Geld?

    • Geht nicht. Er muss erst die vielen neuen Anzüge in 6XL abtragen.

      • Heute wieder gar nicht lustig deine Kommentare…

    • Erst einmal ist für uns Zappenduster. Die AfD und die Normalbürger erben eine neue „Stunde Null“ und die Linken werden kreischen wenn die AfD damit aufräumen muß.

  • Es nimmt Fahrt auf , war doch eindeutig abzusehen, die Lawine setzt sich grade erst in Gang

  • Das dicke Ende kommt erst noch

    • Nein, die AfD wird zum Glück nicht regieren!

      • Glauben sie das ihr Bürgergeld noch weiter aufs Konto kommt?

        • Das hat gar nichts mit Glauben zu tun! Nicht nur mein Bürgergeld, auch meine Kirchensteuer wird von Euch bezahlt!
          Dafür werden dann eben Steuern und Abgaben erhöht – so geht soziale Gerechtigkeit.

          -1
  • Wie kann man nur solche Personen/Ideologen ohne Fachkenntnis mit Ministerämtern betrauen.

    • Ja, wie kann „man“. Fragen Sie Klaus Schwab…

    • Ich sage es mal so: Wer blind sein Geld seinem netten Nachbar für den Aktienhandel überläßt der hat danach auch leere Konten. Mit anderen Worten: Auch bei einer Wahl muß man zuvor die Geschäftsberichte lesen.

  • Und schon wieder ist der Irankrieg schuld?
    Dass diese und die vorherige Regierung seit langem auf Deindustrialisierungskurs ist, wird leider verschwiegen.
    Eine Firma nach der anderen wird insolvent oder gibt auf. Andere haben große Umsatzeinbußen. Wieder andere gehen ins Ausland. Tausende Mitarbeiter verlieren ihren Job. Umsätze brechen überall ein. Und da wundert man sich, wenn die Steuereinnahmen absacken?
    Tja, Herr Klingbeil, Ihre Finanzplanungen können Sie in den Reißwolf stecken. Steuereinnahmen gibt es nur bei einer gut funktionierenden Wirtschaft und nie nie niemals in einem Umverteilungssystem, das keine Steuern generiert.

  • Der Irakkrieg na klar … so ein Schwachsinn. Hier geht alles durch hausgemachten Irrsinn den Bach runter

  • Einfach Steuern rauf. Die Aufgabe von Lars ist es, das Volk solange zu quälen bis die AfD auf 50% kommt.

    • Und dann kommen die Notstandsgesetze und Polen schickt Panzer.

  • Tja, liebe Regierung, woran könnte das wohl liegen? Genau, es ist der faule, deutsche Arbeitnehmer, dieser Minderleister, dieser Work-Life-Balancer, dieser 4-Tage Angestellter, dieser Rente-mit-63-Faulpelz. Es ist Putin und Trump und der Iran. Da hilft nur eines: alles teurer machen und nochmals die Steuern erhöhen. Das wiederholt man so oft, bis alles wieder gut ist. So denkt und arbeitet diese Regierung und kommt nicht darauf, dass sie das Problem ist und nicht die Lösung.

  • Nein, nicht Präsident Trump ist Schuld, wenn weniger Steuern fließen, sondern diese unfähige Regierung!

    • Richtig wäre: Die unfähigen Regierungen, 100% nachweislich seit 2015.

  • Gäste und Linke rauswerfen, und schon haben wir Geld im Überfluss, So einfach ist das. Muss man wissen.

  • Das AAA-Rating (Triple A) der Kreditwürdigkeit Deutschlands gerät schon bald ins Wanken. Dann gehn hier und in Europa erst recht die Lichter aus. Das kommt davon, wenn man Sozialisten an die Geldtöpfe lâsst. Die sind doch sofort wie der Hund im Metzgerladen.
    Unser Glück ist die Bas. Denn die weiß, dass kein Ausländer ins Sozialsystem einwandert. Also: Es ist noch Suppe da. Wer hat noch nicht? Wer will nochmal ?

    • Ganz Europa ist inzwischen so kreditwürdig wie Venezuela. Auch dank Uschi und der CDU.

  • Das überrascht mich jetzt aber völlig!
    Der Kanzler muss es halt nur besser erklären! Das Trump und Putin schuld sind, reicht langsam nicht mehr aus! 🤣🤣🤣🤣🤣🤣

  • Eigentlich müsste es heißen:
    „Steuerschätzung 2026: Steuereinnahmen brechen um mindestens 17,8 Milliarden Euro ein“.
    Denn wir wissen doch alle wie es läuft, siehe Wirtschaftswachstum!

  • Los Genossen euch fallen doch bestimmt noch ein paar Steuererhöhungen ein, da seit ihr doch sehr erfinderisch, aber natürlich nur von denen die noch eine Arbeit haben und die Familien natürlich nicht vergessen! Vom Münchhausen habt ihr KEINE Widerrede zu befürchten!!

  • Er baut vor.
    Ein weiterer vorgeschobener Grund für noch mehr Schulden.

  • Selbst die Amis wussten, dass wir günstige Energie brauchen. Und deshalb haben sie auch unsere Energieversorgung dahingehend „sabotiert“, dass wir kein Gas mehr aus Russland bekommen. Und unsere über intelligenten Politiker checken das nicht, kapieren das nicht, verstehen das nicht. I don’t know.

  • „Trumps verantwortungsloser Krieg“.

    Für Klingbeil (SPD, links) ist es verantwortungsvoll, den Iran, der angekündigt hat, eine Atombombe auf das kleine Israel zu werfen, eben jene Atombombe bauen zu lassen. Verantwortungslos ist es dagegen für ihn, den Iran daran zu hindern. Interessantes Geschuchtsbewußtsein. Aber paßt zur Einstellung der ebenfalls linken Herrscher Deutschlands zwischen 1933 und 1945.

  • Das dürfte dann wohl für absolute AfD-Mehrheiten bei den nächsten Wahlen sorgen!

    • Sorry, aber das ändert nichts.
      Das Tagesschau-Volk wählt weiter diese Idioten.

  • Auf dem oben eingeblendetem Bild vom Sparfuchs Lars fehlt eigentlich nur noch eine Gedankenblase wie in einem Comic Heft…
    „Wo kann ich nur noch ein paar Milliarden klau….äh…zweckentfremd….ähm…Sonder-investieren?“ 🙂 🙂 🙂

  • Bald wird Absurdistan so Bettelarm wie nach dem Versailler Vertrag sein der grosse Unterschied ist sie sind diesmal selber Schuld. Die Deutschen rüsten ihre Bundeswehr wieder massiv auf. Adolf Hitler war geprägt von einer aggressiven Aufrüstung, die direkt in den Zweiten Weltkrieg führte, statt sich gegen das Wettrüsten zu richten.

    Die Geschichte wiederholt sich immer wieder Im dritten Reich gab es eine Parole „Mit Hitler gegen das Wettrüsten“

    Blackrock Merz bedient mit seinem Wettrüsten nur die Anleger von Blackrock und bezahlt sie mit seinen Sonderschulden. Und der Deutsche Steuerzahler wird weiter ausgepresst.

  • Sondervermögen jetzt!

  • Nebenbei
    Die Bundestagsverwaltung muss der AfD eine einbehaltene Parteispende in Höhe von 2,3 Millionen Euro NICHT zurückzahlen.
    Es handele sich um eine unzulässige Zuwendung an die Partei, entschied das Berliner Verwaltungsgericht (Az. VG 2 K 410/25).
    Zu dem Zeitpunkt, an dem die AfD die Spende angenommen habe, habe keine Klarheit über den Spender bestanden, sagte Gerichtspräsidentin Erna Viktoria Xalter in ihrer Urteilsbegründung.
    Infrage kommen demnach 2 Personen.
    In dem Verfahren ging es um Plakate, mit denen die AfD im Bundestagswahlkampf Anfang 2025 als „bürgerliche Alternative“ zu anderen Parteien empfohlen wurde. Die AfD gab an, dass die Kampagne vom Österreicher G. Dingler finanziert wurde. Der teilte das auch selbst mit.
    Lt. Gericht gibt es aber auch Anhaltspunkte dafür, dass der dt.schweizerische Unternehmer Henning Conle hinter der Zuwendung steht.
    Der habe Ende Dez. 2024, also kurz vor der Spende an die AfD, 2,6 Millionen Euro als „Schenkung“ an Dingler überwiesen.

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