Spritpreise explodieren: So bereichert die Politik von Merz und Reiche die Ölkonzerne
Nach dem Auslaufen des Tankrabatts wird das vorherige Preisniveau derzeit sogar noch übertroffen. Schuld hieran sind Übergewinne der Ölkonzerne, die maßgeblich durch Markteingriffe der Bundesregierung, wie die 12-Uhr-Regel, begünstigt werden.
Die Preise an den Zapfsäulen gehen zuletzt wieder sprunghaft in die Höhe. Spritpreise von mehr als zwei Euro je Liter sind an deutschen Tankstellen im August die Regel – die Entwicklung der Endverbraucherpreise ist dabei völlig vom Rohöl entkoppelt. Doch was steckt eigentlich dahinter?
Eine der Hauptursachen ist klar auf die politischen Maßnahmen der Großen Koalition zurückzuführen – präziser gesagt auf das Auslaufen des Tankrabatts zum 30. Juni. Als Reaktion auf den Ölpreisschock infolge des Iran-Kriegs hatte die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für die Monate Mai und Juni um 14,04 Cent je Liter gesenkt. Durch die niedrigere Energiesteuer verringerte sich zugleich die Mehrwertsteuer. Insgesamt ergab sich daraus eine Entlastung von bis zu 17 Cent pro Liter.
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Doch seit nunmehr rund sieben Wochen ist das Geschichte: Die Entlastung ist weggefallen, und die Preise gehen wieder durch die Decke. Nach Angaben des Automobilclubs ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,161 Euro. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Anstieg um 6,6 Cent. Damit lagen die Preise höher als zu den Höchstständen vom April 2026. Bei Diesel fiel die Verteuerung noch deutlicher aus: Innerhalb einer Woche – bis Sonntag – stieg der durchschnittliche Literpreis um 8,1 Cent auf 2,243 Euro.
Bereits im Juli waren die Kraftstoffpreise infolge des Tankrabatt-Aus deutlich nach oben geklettert. Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 2,099 Euro. Für Diesel mussten Autofahrer im Juli im Schnitt 2,097 Euro je Liter bezahlen.
Mit dem Ende des Tankrabatts haben sich auch andere Besonderheiten gezeigt – vor allem mit Blick auf Übergewinne. Mineralölkonzerne haben ihre Margen infolge des Rabatt-Aus deutlich ausgeweitet. Das zeigen wissenschaftliche Untersuchungen von Johannes Schwanitz, Professor an der FH Münster. Schwanitz untersucht seit Jahren die Entwicklung von Preisen und Gewinnen, vor allem dann, wenn sich grundlegende Voraussetzungen ändern, etwa wenn der Rohölpreis oder die Zinsen steigen.
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Üblicherweise würden die Preise in seiner Statistik nahe einer Geraden mit der Steigung 1,19 liegen. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet diese Linie, dass Veränderungen des Ölpreises 1:1 an der Tankstelle ankommen, ergänzt um 19 Prozent Mehrwertsteuer. Seit Juli weichen die gemessenen Preispunkte jedoch deutlich von dieser Geraden ab. Das zeigt: Die Unternehmen verlangen inzwischen einen wesentlich höheren Aufschlag auf den Ölpreis als zuvor.
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Dass dies der Fall ist, ist jedoch keineswegs etwas Neues. Auch andere Experten verweisen schon seit Längerem auf diese Entwicklung. Der Hamburger Energieökonom Steffen Bukold etwa dokumentierte bereits in einer Studie – im Auftrag von Greenpeace – für den Monat März deutliche Übergewinne der Konzerne auf dem deutschen Tankstellenmarkt. Allein in Deutschland verdienen die Konzerne bei Diesel zusätzlich 17,9 Millionen Euro und bei Benzin 3,2 Millionen Euro – pro Tag (Stand: 16. März 2026).
Der Mechanismus dahinter: Weil Autofahrer ihre Nachfrage kurzfristig kaum anpassen können – das Auto bleibt nun einmal ein wichtiger Alltagsgegenstand –, lassen sich Kostenschocks nicht nur weitergeben, sondern sogar mit einem Aufschlag versehen. „Die Unternehmen haben diesen Spielraum genutzt, weil der Markt es ihnen ermöglicht hat. Gewinne und Margen zu steigern, gehört schließlich zu den zentralen Zielen eines Unternehmens“, führte Schwanitz gegenüber Welt aus.
Ein wesentlicher Treiber sind hier die politischen Maßnahmen, die von Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche beschlossen wurden. Besonders die 12-Uhr-Regel, die den Tankstellen vorschreibt, lediglich einmal pro Tag die Preise zu erhöhen, steht massiv in der Kritik, weil sie, wie Untersuchungen belegen, die Übergewinne befeuert.
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Eine kurzfristige Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW stellte nach Einführung der 12-Uhr-Regel einen deutlichen Anstieg der Benzinmargen und keine merklichen Preissenkungen für Verbraucher fest. Der Konstruktionsfehler der Regel war von Anfang an absehbar: Wer nur einmal am Tag erhöhen darf, schöpft diesen einen Moment voll aus und kalkuliert den Aufschlag so großzügig, dass er über 24 Stunden trägt. Genau davor hatten kritische Beobachter von Anfang an gewarnt.
Auch der Tankrabatt war von vornherein problematisch. Sowohl bei seiner Einführung als auch bei seinem Wegfall verringerte er die Preistransparenz für die Verbraucher erheblich. Durch die abrupt veränderten Rahmenbedingungen fehlte ihnen plötzlich ein verlässlicher Anhaltspunkt dafür, welcher Preis angesichts der jeweiligen Marktsituation angemessen gewesen wäre. Für die Mineralölkonzerne entstand dadurch eine ideale Ausgangslage, um zusätzliche Margen durchzusetzen, die für die Verbraucher an der Zapfsäule zunächst kaum erkennbar waren.
Zusätzlich hatte sich der Staat im Mai und Juni eine optisch niedrigere Inflation erkauft – und den vollen Preisschub in den Juli verschoben. Die Inflationsdaten zeigen dies deutlich. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – im Juli 2026 bei 2,8 Prozent. Im Juni waren es noch 2,3 Prozent (mehr dazu hier).
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Doch wie hätte die Bundesregierung die Übergewinne eindämmen können? Klar ist: Auch eine Übergewinnsteuer, wie sie von SPD, Grünen und der Linken gefordert wurde, wäre problematisch gewesen. Sie hätte erst gegriffen, nachdem eine überhöhte Marge bereits erzielt worden wäre, und hätte außerdem die üblichen und notwendigen Marktmechanismen außer Kraft gesetzt.
Eine mögliche Problemlösung wäre eine gezielte Entlastung der Betroffenen und eine dauerhafte Stärkung des Wettbewerbs, vor allem bei Raffinerien und im Kraftstoffgroßhandel, gewesen. In Deutschland kontrollieren nämlich wenige große Mineralölgesellschaften oft mehrere Stufen zugleich: Raffinerie, Großhandel und eigenes Tankstellennetz. BP, Shell und Eni sind laut Kartellamt über die gesamte Wertschöpfungskette tätig.
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„Wir werden nicht ruhen, bis das Benzin 5 DM kostet…“ die Grünen irgendwann in den 90ern. Voilà.
Ich könnte noch mehr dazu sagen, aber man sollte nichts von sich geben, wenn man wütend und zutiefst angewidert ist.
Im Vergleich zu unseren Nachbarn kommen da bis zu 50 Cent Preisunterschied pro Liter zu Stande. Da lohnt sich doch die Fahrt über die Grenze. Noch ein 20 Liter Kanister dazu – perfekt. Wir wissen doch alle, dass unsere Politiker an der Spitze fürs Volk nur Verachtung übrig haben. Die nächsten Wahlen kommen bestimmt.
Das ist wirklich mal ne Meldung wert. Merz und Reiche betreiben Politik…
Ja ja unsere Regierung schreit: Haltet den Dieb !!
Die einzigen die am Ölpreis wirklich Übergewinne erzielen sind unser links Grünen sozialistischen kartellparteien .
Alleine in Deutschland werden 25% des weltweiten gesamten co2 Steueraufkommens erwirtschaftet ! In einem Land das mit unter 1% an der weltweiten CO2 Emissionen beteiligt ist !
Zunächst bereichert sich das Brandmauerkartell über Steuern an den hohen Spritpreisen. Alleine über die Mehrwertsteuer macht Antifa-Klingbeil zusätzliche Milliarden über die hohen Spritpreise. Und weitere Erhöhungen sind längst über die CO2 Steuer geplant. Sozialisten zu Finanzministern machen, war noch nie eine gute Idee.
Merz und Reiche liefern eine Wirtschaftspolitik, bei der man sich fragt, ob Inkompetenz inzwischen Regierungskonzept ist. Erst wird mit einem befristeten Tankrabatt am Markt herumgepfuscht, dann lässt man ihn auslaufen – und mit der 12-Uhr-Regel produziert man offenbar noch den nächsten Fehlanreiz gleich hinterher.
Das Ergebnis ihrer „Entlastungspolitik“ steht an jeder Zapfsäule: Sprit über zwei Euro. Der Bürger zahlt, Berlin erklärt – und Merz verkauft sich weiter als Kanzler der wirtschaftlichen Vernunft.
Besonders bitter: Ausgerechnet eine CDU-geführte Regierung macht Autofahren immer teurer und nennt das offenbar Wirtschaftspolitik für die Mitte.
Merz und Reiche wollten zeigen, dass sie es besser können. Mission erfüllt: Sie zeigen inzwischen fast täglich, wie teuer politische Selbstüberschätzung für den Bürger werden kann.
Bei dieser Regierung fährt nur einer günstig: derjenige, der sie nicht mehr wählen muss.
Läuft doch alles super mit dem Umerziehungs-Plan.
Der Sprit soll so teuer werden, dass sich die Stromer „rentieren“.
Wurde doch schon oft geäußert.
Die Transformations-Sekte in Berlin reibt sich die Hände und klopft sich auf die Schenkel vor lachen. Von dort ist keine Hilfe zu erwarten.
Die hohen Spritpreise sind ein Förderprogramm für E-Karren und gleichzeitig profitiert der Staat durch höhere Steuereinnahmen.
Beides gewollt, warum sollte dieser Staat, der in Wirklichkeit ein Dieb ist, da gegensteuern?
Jeder der bis 3 zählen kann, wusste doch von vornherein dass diese 12-Uhr-Regel zu höheren Preisen führt.
Aber wir werden von den größten Vollidioten, die dieses Land zu bieten hat, regiert