Verdienst für Demokratie
SPD zeichnet Frauke Brosius-Gersdorf mit Georg-August-Zinn-Preis aus
Die Juristin und ehemalige Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, wurde mit dem Georg-August-Zinn-Preis ausgezeichnet. Sie habe sich durch ihr Engagement für Verfassungs- und Sozialrecht große Verdienste erworben.
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Der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf wurde in Wiesbaden der Georg-August-Zinn-Preis verliehen. Es handelt sich um einen Ehrenpreis, der von der hessischen SPD vergeben wird. Die Rechtswissenschaftlerin habe sich durch ihr Engagement für das Verfassungs- und Sozialrecht große Verdienste erworben, hieß es in der Begründung. „Mit ihrer Arbeit setzt sie wichtige Impulse für das Verständnis des Grundgesetzes und damit für die Stärkung des Rechtsstaats und des demokratischen Gemeinwesens.“ Das berichtet die Zeit.
Die Präsidentin der Justus-Liebig-Universität Gießen, Katharina Lorenz, betonte in ihrer Laudatio, dass Brosius-Gersdorf im vergangenen Jahr gezeigt habe, dass bestimmte Prinzipien das Parteiprogramm überwiegen. Die Juristin habe ihre Kandidatur nicht zurückgezogen, weil die Vorwürfe gegen sie zutreffend gewesen wären. „Sie taten es, um zu verhindern, dass unser höchstes Gericht durch politische Scharmützel beschädigt wird“, so Lorenz über Brosius-Gersdorf. „Sie haben die Integrität der Institution über ihre eigene Karriere gestellt. In diesem Moment waren Sie die Verteidigerin der Verfassung – ganz ohne die Robe anzulegen.“
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Der Georg-August-Zinn-Preis wird von der SPD Hessen an Personen verliehen, die sich herausragend für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Er wird in der Regel alle zwei Jahre vergeben.
Brosius-Gersdorf wurde im vergangenen Jahr als Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagen. Sie zog ihre Kandidatur jedoch zurück, nachdem bekannt geworden war, dass Teile der Unionsfraktion ihre Ernennung konsequent ablehnen würden.
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Trostpreis. 😀
@Tobi: Der Kracher🤣Für die, die es nicht wissen (können): Hilde Benjamin war in der DDR Justizministerin unter Ulbricht und ging mit stalinistischen Methoden gegen „Andersdenkende“ vor.
Hilde-Benjamin-Preis 🤫
war auch mein Gedanke.
Vielleicht war der Preis ja für die Ernennung gedacht.
da das ja nicht geklappt hat stand der nur noch darum.
Und dann kam jemand auf die glorreiche Idee ihn doch aus einem anderen Grund der Dame zu überreichen und so hatte sie gleichzeitig wieder was zufeiern.
Für die weiteste Anreise 🏎️
Es ist wie in der ehemaligen DDR – zum Schluss hin gab es Auszeichnungen für jegliches. Inflationär und ohne Sinn or Verstand! Danach kam dann der Zusammenbruch. I hope – das geschieht mit dieser Regierung DDR 2.0 auch bald.
Im gegenseitigen Behängen mit Orden und Lametta waren die Sozialisten schon immer ganz groß.
Nicht wahr, das kommt uns doch sehr bekannt vor. Und ich dachte 1989 der Mist wäre vorbei. Von wegen…
Und ob uns das bekannt vorkommt. SED-Bonzen, die Brust voller Blech…..
Die ahnen nicht ansatzweise, welche Gefühle die in uns auslösen.
Neubenennung des Ordens in
„Held(in) der Demokratie“, besser „Held(in) unserer Demokratie“,
denn mit Vaterländischen Orden kommt man nicht an wegen „Vaterland“ klingt denen nicht neutral und meisten konnten mit dem Vaterland noch nie was anfangen würde ein bekannter Autor sagen.
„Held der Arbeit“ kann man ja nicht mehr bei einer arbeitsscheuen und Arbeitsplatz vernichtenden Partei nutzen.
Bitte den Preis korrekt gendern: Heldende unserer Demokratie
Frühere Preisträger waren u.a. (Website) Die Adam von Trott-Stiftung Imshausen für ihr Engagement, unsere Demokratie zu stärken. Die Stadt Hanau für Ihre beispielhafte und engagierte Arbeit gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Gerhard Wiese, sowie das Fritz Bauer Institut, für ihre jahrzehntelange Arbeit gegen Rechtsextremismus und die Täter des Nationalsozialismus. Iris Berben für ihr Wirken gegen Fremdenfeindlichkeit, gesellschaftlichen Ausschluss und rechtsextreme Gewalt. Stefan Aust für sein Wirken als bedeutender deutscher Journalist und sein gemeinsam mit Dirk Laabs veröffentlichtes Werk „Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie NSU”. Der Kampf gegen Linksextremismus interessiert eher nicht. Trotzdem passt FBG nicht so ganz in die Reihe, finde ich.
Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg-August-Zinn-Preis
duerfte fuer eine person ihrer gehaltsklasse eher portokasse sein.
Schönheitskliniken kosten was im Alter …
Da käme die mit 5000€ nicht weit. Und ausserdem, kann man ein NPC schön machen?
Jahrelang galt das Gesetz
„arbeite hart, zahle das Haus ab und deinen Kindern wird es einmal besser gehen“.
Im Jahr 2026 gilt das Gesetz: „das Haus ist nicht mehr der größte Vermögenswert der Kinder, sondern ihre größte Verbindlichkeit“, was hier glasklar belegt wird.
Fazit: Der „Bundesrepublik“ ist schleichend zum größten Feind seines eigenen „deutschen Volkes“ mutiert
Besorgter Bürger 2.0 https://x.com/NicoFvL2/status/2012792686030303514
Aha. Die ehemals demokratische SPD verleiht einen Preis für Demokratie an eine, die bewiesen hat, nicht viel von Demokratie zu halten. („Fraktionszwang“!!!)
Skurril.
Der stechende Blick dieser Dame lässt viel erahnen und befürchten.
Hmm, sieht mir nach Trostpreis aus.
Was ist eigentlich aus den Plagiatsvorwürfen geworden?
Werden die denn nun tatsächlich untrsucht oder denkt man, daß „das Volk“ ein schwaches Gedächtnis hat und die Causa einfach im Nirvana verschwindet?
Das kann dauern, sagt Mett-Mario.
Ja, denkt man.
Nun, jetzt sind anscheinend verfassungswidrige Rechtsauffassungen schon preiswürdig.
o tempora, o mores …
Bei „Aua“ gibt´s halt ein „Trost“-pflaster.
Hieß jene Auszeichnung nicht früher ….. Vaterländische Verdienstorden?
Geld ist aus, ab jetzt gibt es Orden!
Der Preis für Großzügigkeit…
… Geht an Dagobert Duck
zu ‚Preisen‘ wusste schon der Comedian Heinz Ehrhardt: „Ja, wo laufen sie denn?!!“
… wobei er das nur auf Pferderennen bezog … er ahnte damals ‚das ganze Unheil‘ nicht
Da werden Satiriker einfach arbeitslos.
Kein Problem. In den letzten Tagen des Arbeiter- und Bauernparadieses haben sich die regierenden Knallchargen und ihre treuesten Helfer in Erichs Lampenladen auch gegenseitig massenhaft Preise umgehängt. So gesehen könnte das – hoffentlich – ein gutes Zeichen sein.
Schön wär’s ja. Es sieht eher danach aus, dass die sogenannten Altparteien immer mehr versuchen, das Volk zu herauszufordern, ganz nach dem Motto „Mal schauen, was die sich noch alles gefallen lassen“
Ich habe keine Verdienste wahrgenommen! Was sind das nur für Leute!
Doch der größte Verdienst für die Demokratie war, dass sie ihre Kandidatur zum BVerfG zurück gezogen hat.
Das ist ein Trostpreis für die Schechtesten in einer Disziplin … damit sie zuhause bei den Eltern nicht weinen muss …
Die Juristin habe ihre Kandidatur nicht zurückgezogen, weil die Vorwürfe gegen sie zutreffend gewesen wären. „Sie taten es, um zu verhindern, dass unser höchstes Gericht durch politische Scharmützel beschädigt wird“, so Lorenz über Brosius-Gersdorf. „Sie haben die Integrität der Institution über ihre eigene Karriere gestellt. In diesem Moment waren Sie die Verteidigerin der Verfassung – ganz ohne die Robe anzulegen.“ Dass Frau Brosius-Gersdorf einen Preis von der SPD bekommt, die ihre Kandidatur ja befürwortet hatte, hat durchaus ein Geschmäckle. Aber wieder etwas gelernt: Wer eine Kandidatur zurückzieht, rettet das Grundgesetz.
Mehr Sarkasmus geht nicht.
Gut, dass es nur „ihre“ Demokratie ist.
Beweist nur noch mehr wie politisch motiviert ihre Ernennung war. Was sie wohl alles bekommen hätte bei einer erfolgreichen Wahl
Niederträchtig genug wär sie ja, aber nicht mächtig genug für den Karlspreis.
Das Problem westlicher Demokratien sind und bleiben Parteien, würden manche sagen.
Denn nachweislich mit einer Volksherrschaft haben die NICHTS zu tun, sondern es ging und geht stets um Herrschaft der Partei über Menschen/das Volk.
Das auch die Mitgliederzahl seit 1990 massig gesunken ist, aber stets die Macht und deren Missbrauch jener ungeahnte Dimensionen erreicht, sollte endlich den letzten aufwecken.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1140195/umfrage/entwicklung-der-mitgliederzahlen-der-politischen-parteien-in-deutschland/
Jedoch je weniger die werden (nicht einmal 2% Bevölkerung sind in Parteien), umso entschlossener, ideologischer werden die.
Es braucht keinen repressiven Parteienadel der sich nur durch Dekadenz und Inkompetenz auszeichnet und man sich ebenso gegenseitig dafür auszeichnet mit Orden und Preisen, wo meist der Bürger vorab geplündert wurde, würden manche sagen.
Parteien tragen KEINEN produktiven Nutzen FÜR die (eigene) Gesellschaft bei!!!
Messerscharf formuliert! Wenn das System nicht so dermaßen verfilzt wäre, sollte man mal darüber nachdenken, einen Paradigmenwechsel durchzuführen und eine Demokratie wie im antiken Griechenland einzuführen, d.h. das Volk bestimmt seine(n) Kandidatin bzw Kandidaten ohne Parteizugehörigkeit, schließt mit denen einen Vertrag über entsprechende Aufgaben, kontrolliert den Verlauf und die Ergebnisse. Bei Nichterfüllung erfolgt die Kündigung.
Die „guten Demokraten“ – Witz komm raus, du bist umzingelt:)
Großorden on Gold und Platin mit Billianten zum Bundesverdiestkreuz für Habeck, weil er sich um die Deutsche Wirtschaft verdient gemacht hat. Die gleiche Auszeichung für Baerbock für ihren Einsatz zur Verbesserung des Ansehens der BRD.
Oha ist den schon wieder Fasching, sie fangen schon wieder an sich gegenseitig Faschingsorden umzuhängen! Helau, wolle me se reulose!
Julian Reichelt sagte sinngemäß: Der einzig wahre Journalistenpreis ist, wenn man versucht, ein Medium zu verbieten.
Dieser Preis eine Auszeichnung für Gratisfeigheit.