Brandenburg
Sonnenblumen statt Rinder: EU-Regeln lassen Bauern in Brandenburg verzweifeln
Die Brandenburger Landwirtschaft verändert sich: Die Anzahl der gehaltenen Rinder und Schweine geht zurück, stattdessen werden mehr Sonnenblumen angebaut. Das liegt auch an EU-Regelungen.
Brandenburgs Landwirtschaft verändert sich seit Jahrzehnten: weniger Tierhaltung, vor allem bei Schweinen und Kühen, und mehr Sonnenblumen. Laut der Berliner Zeitung liegt das auch an der EU-Regulierung und der Veränderung des Wetters. Von 2001 bis 2023 ging die Gesamtzahl landwirtschaftlicher Betriebe um insgesamt 25 Prozent zurück – von 6.900 auf 5.200 Betriebe.
Das hat auch mit EU-Regelungen zu tun. Denn Direktzahlungen werden nach der Fläche berechnet. Somit lohnt es sich, große Betriebe zu haben, während kleinere finanziell kämpfen müssen. Zugleich gibt es höhere Anforderungen an das Tierwohl und den Umweltschutz.
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Deswegen rechnen sich Betriebe der Rinder- und Schweinehaltung kaum. Geflügelbetriebe sind hingegen gut planbar. So reduzierte sich der Rinderbestand seit der Jahrtausendwende in Brandenburg um ein Drittel. Im November 2025 wurden noch 406.500 Rinder gehalten.
Bundesweit ging die Anzahl seit 2014 um 16 Prozent auf 10,5 Millionen Tiere zurück. Die Zahl der Schafe hat sich in dieser Zeit halbiert. Die Anzahl der gehaltenen Schweine verringerte sich in den letzten knapp zwanzig Jahren um etwa ein Fünftel.
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Das lässt sich auch auf den gesunkenen Konsum von Schweinefleisch zurückführen. Lediglich die Anzahl des gehaltenen Geflügels wächst. Denn Hühner brauchen weniger Platz, und ihre Mast dauert kürzer. In dem ostdeutschen Bundesland werden acht Millionen Tiere gehalten, und es werden jährlich fast eine Milliarde Eier produziert.
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Berlin/Brandenburg
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Auch in anderen Bundesländern gibt es eine ähnliche Entwicklung. So ging die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung von 2014 bis 2024 um rund 35 Prozent zurück. Die Zahl der gehaltenen Tiere sank im gleichen Zeitraum um 21,4 Prozent auf 5,77 Millionen Tiere.
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Tja, demnächst gibt es weder Rind, noch Schwein oder Huhn.
Also für uns.
Für uns gibt dann nur noch lecker Soylent Green.
Und vielleicht Sonnenblumen.
„Soylent Green“, der war/ist gut!!!
oder Uschis Mehlwürmer-Ungeziefer.
In vielen Deutschen Metzgern gibt es kein Rindfleisch aus Deutschland. Es kommt aus Schottland oder Irland.
Adieu Metzger, adieu Fleischer!
So, 15. Februar 2026
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/lebensstil/adieu-metzger-adieu-fleischer/
Wie jetzt?
In den deutschen Metzgern ist weder deutsches Fleisch noch deutsches Blut, sondern schottisches oder irisches?
Wie sind diese Metzger denn an einen deutschen Pass gekommen?
wegen BSE. Schon vergessen?
Und statt Datenzentren, da Deutschland mit Wind- und Sonnenenergie den Strombedarf dafür nicht decken kann, kommen demnächst vermutlich Insektenfarmen.
Finde ich gut.Sonnenblumen werden unseren enorm Strombedarf ergänzen.
Denn nicht nur die Sonne schickt keine Rechnung,sondern Sonnenblumen auch nicht
Wappenpflanze der GrünInnen
Also die Überschrift solltet ihr überarbeiten! Das ist Clickbait.
Aus eurem Text geht hervor, dass die Sonnenblumen wegen weniger Niederschlag anstelle Rinderhaltung angebaut werden.
Dann fokusiert sich die Überschrift auf Brandenburg. Im Text steht, dann aber, dass es ein gesamt deutsches Phänomen ist, das die Tierhaltung zurück geht. Wäre auch komisch, wenn die EU Brandenburg gesondert reguliert.
Ergo. Text ist gut, sachlich und informativ, die Überschrift ist total vermurkst.
Ein ausführlicher Artikel, wie die EU Bauern mit Regulierungen erwürgt wäre gut und sinnvoll. da gibt es viel zu berichten.
Bitte nicht zu Viel verlangen, wir sind hier doch bei Apollo News …
Vielleicht wäre eine Kuh-Demo vor dem Buntentag hilfreich. 🙂
Statt Kuhmilch Sonnenblumenöl trinken?
Damit würden wir alle extrem fett werden.
Sonnenblumenkerne mochte ich früher gerne.
Mit meinen alten Beißerchen – abgehakt!
Das gehört ALLES zum GREAT RESET ! Die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe werden BEWUSST VERNICHTET, damit künftig globalistische Großkonzerne das Land an sich reissen und monopolartig bewirtschaften können.
Die EU arbeitet seit Jahrzehnten daran die kleinen und mittleren Bauern mittels Regulationswahnsinn aus dem Markt zu drängen. Die Hälfte der EU Bauern ist mittlerweile über 55 Jahre alt und nur 6% sind unter 35.
Die EU hat über die Jahre fast die komplette Macht über die Landwirtschaft übernommen und diese langsam aber systematisch und sicher heruntergewirtschaftet so das fast niemand mehr Bauer werden will.
Tja Fleisch und Milchprodukte braucht der Mensch nicht, sondern Blumen, evtl. noch jenes Öl.
Weder Sättigung noch nährend, aber zum Wohle der Klimaideologie kann man auf die vielen Menschen verzichten, die anders denken.
Und sind erstmal Schwein und Rind weg, glaubt nicht das Geflügeltiere verschont bleiben.
Wenn es wenigstens Raps wäre. Dieses Öl enthält Omega 3.
Raps? Lol.
Falls Sie Omega 3 wollen, dann sollten Sie auf Leinsamen gehen.
Rapsöl enthält leider noch viel mehr Omega 6 (das entzündungsfördernd ist) und wird aufwendig unter Zusetzung diverser Chemikalien raffiniert.
Das ist Biodiesel, kein Speiseöl und schon gar nicht gesund
Rapsöl der gr
ößte Dreck
Große Betriebe können sich eine eigene Rechtsabteilung wegen dem EU-Irrsinn leisten. Der kleine Landwirt mit hundert Tieren kann das nicht. Aber bald kommen Fleisch und Getreide „Gates-veredelt“ sowieso aus der Ukraine und unsere Felder werden mit Solarzeugs zugepflastert oder mit noch mehr Mais und Raps für Biogasanlagen.
Habe mich mal kurz durch die ‚EU-Online-Werbetrommelei‘ gegugelt: Schon beeindruckend, wie die EUrokraten den Anbau von Sonnenblumen zu pushen versuchen: Eine tolle CO2-Bilanz (Sonnenblumen pupsen nicht und liefern jede Menge pflanzliches Protein etc.) – immer schön im Sinne der ‚Agenda 2030‘. Und aus eigener Erinnerung kann ich beisteuern, dass beispielsweise die sonnenblumenöl-basierten Brotaufstriche in den 1960er Jahren für qualitätsbewusste Leute absolute No-Gos waren – aber Milch, Butter, Käse und Fleisch wird man den Almans der Gegenwart schon noch beizeiten austreiben.
Und was die landwirtschaftlichen Biogasanlagen angeht: Es gibt mit Wegfall der dicken EU-Förderungen reihenweise Stilllegungen und Betriebspleiten! Na ja, wer in Flussnähe sitzt, verkauft dann eben noch die wertvollen Weizenböden an die Kiesbarone, damit deren ‚Ausbeute‘ in die Fundamente der Windmühlen rauschen kann…
Planwirtschaft in Reinkultur
Hat nicht neulich Macron darauf hingewiesen, man soll, verdammt noch mal, nicht so viel Fleisch essen?
Was Macron sagt, ist bekanntermaßen letztlich auf die gesamte EU gemünzt.
Dafür biegen sich die Tafeln der Staatsbankette…
Deindustrialisierung auf breiter Front. Keine oder sehr wenig Industrie, keine oder extrem ausgedünnte Landwirtschaft. Windräder überall. Warum fällt mir jetzt der Film „Tribute von Panem“ ein. …..-
Brüssel radiert die märkische Landwirtschaft aus und nennt es Fortschritt. Statt Schnitzel gibt es jetzt Sonnenblumenöl direkt vom Acker. Ein Hoch auf die EU-Planwirtschaft, die unsere Bauern in den Ruin treibt, damit wir bald alle glücklich vegane Restbestände kauen dürfen. Wer braucht schon regionale Viehzucht, wenn man Bürokratie exportieren kann. Nur die AfD hat verstanden, dass man von Ideologie allein nicht satt wird und setzt sich konsequent gegen diesen Brüsseler Wahnsinn ein.
Alles so gewollt. Schweine kommen aus Spanien, Rinder aus Südamerika und wenn die Lieferketten zusammen brechen, aus welchen Gründen auch immer, kommt halt nichts mehr.
Und dem steht eine kriegslüsterne EU gegenüber, die Deutschland in die Rüstungsindustrie treiben will, damit auch andere Lebensmittel nicht mehr produziert werden. Vielleicht merken die Menschen mal langsam, dass wir hier ausgehöhlt werden, um nicht zu sagen, dass uns unsere Versorgung genommen wird.
Das Kartell stellt mit seiner Politik sogar den Morgenthau-Plan in den Schatten. Das Ergebnis von jahrelang gezüchtetem Deutschlandhass.
Ja – und nun miss mal die Fürze der Sonnenblumen!
„Lediglich die Anzahl des gehaltenen Geflügels wächst.“
Und das liegt nicht an nur der Planbarkeit sondern vor allem an dem halal abgeschlachteten Geflügel, das von Nochnichtlängerhierlebenden konsumiert wird.
Da Deutschland weiterhin z. B. Milchprodukte nach China exportiert – die Zölle wurden gerade erhöht – gibt es wohl genügend Rinder hier?
Das gilt ach für Schweine.