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DIW-Chef

„Sollten bewusst Distanz halten“: Marcel Fratzscher warnt Unternehmer vor der AfD

DIW-Chef Marcel Fratzscher warnt Unternehmer vor der AfD: Die Partei schade dem Standort Deutschland und untergrabe offene Märkte.

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Marcel Fratzscher warnt vor der AfD. (IMAGO/)

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Marcel Fratzscher schlägt Alarm. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat Unternehmer eindringlich davor gewarnt, der AfD Sympathien entgegenzubringen. „Unternehmer sollten zur AfD bewusst Distanz halten, weil diese Partei nicht nur demokratische Grundwerte angreift, sondern auch ökonomisch gegen die Interessen des Standorts Deutschland arbeitet“, sagte er dem Handelsblatt. Die AfD sei „eine Gefahr für Wirtschaft, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Fratzscher betonte, Unternehmen seien auf offene Märkte und verlässliche Regeln angewiesen – genau das wolle die AfD jedoch „durch Abschottung und rechtspopulistische Spaltung untergraben.“

Hintergrund der Warnung ist eine wachsende Annäherung zwischen der Partei und Teilen der Wirtschaft: Parteichefin Alice Weidel soll zuletzt an einem Treffen mit rund 50 Unternehmern teilgenommen haben, weitere Parteifunktionäre suchen den Kontakt zu Mittelständlern und Familienunternehmen. Rückenwind bekommt die AfD dabei durch aktuelle Umfragewerte. Im ARD-Deutschlandtrend kommt sie derzeit auf 25 Prozent. Einer Infratest-dimap-Erhebung vom Februar zufolge trauen ihr viele Befragte inzwischen wirtschaftspolitische Kompetenz zu. Bei der Frage, welche Partei die Wirtschaft am ehesten voranbringen kann, landete sie hinter der Union auf Platz zwei.

Dass Unternehmer tatsächlich Konsequenzen erwarten müssen, wenn Linke wittern, sie würden die AfD unterstützen, zeigt der Fall Müller: Am Berliner Alexanderplatz prangerten Anfang Januar Plakate mit der Aufschrift „Jetzt mit AfD-Geschmack“; sie richten sich gegen die Marke Müllermilch und ihren Eigentümer Theo Müller. Hinter der Aktion steht Campact, das seit Jahren Online-Protestaktionen initiiert und Spenden sammelt. Mit der aktuellen Kampagne verfolgt Campact ein klares Ziel: „Alle sollen wissen, dass Milch-Milliardär Theo Müller die AfD unterstützt.“

Der Vorwurf ist deutlich formuliert – die Begründung bleibt jedoch unklar. Wie Campact auf Anfrage der Berliner Zeitung damals mitteilte, wolle man auf Müllers „problematische Nähe“ zur AfD hinweisen. Welche konkreten Belege diese Behauptung stützen oder in welcher Form die angebliche Unterstützung erfolgt – ob finanziell, organisatorisch oder politisch –, lässt die Organisation offen. Theo Müller selbst wies den Vorwurf zurück und betonte, er habe der Partei kein Geld gespendet. Auch auf eine präzisierende Anfrage, die genau diese Unterscheidung beleuchten sollte, blieb Campact unkonkret.

Stattdessen verwies man auf den eigenen Kampagnentext. Dort heißt es, Müller posiere „Seite an Seite“ mit AfD-Chefin Alice Weidel und bewege sich zwischen „interessiertem Beobachter und Sympathisant“. Zudem unterstütze er die Idee einer Koalition zwischen CDU und AfD. Theo Müller hat sich in der Vergangenheit mehrfach zu seinen Kontakten mit der AfD geäußert. Bereits 2023 erklärte er, regelmäßig mit AfD-Chefin Alice Weidel im Austausch zu stehen, betonte jedoch, der Partei kein Geld zu spenden. Zugleich grenzte er sich teilweise von Positionen der 2013 gegründeten Partei ab.

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125 Kommentare

  • „…ökonomisch gegen die Interessen des Standorts Deutschland arbeitet.“
    Diese Aufgabe hat schon seit langem die SPD übernommen, es ist praktisch deren Parteiprogramm, wie wir alle erleben dürfen.

    129
    • Er meint den Staat, den die Parteien als ihre Beute ansehen und die auch ihn selbst und beispielsweise „umstrittene“ Rundfunkräte von dem Geld bezahlen, dass die bei unzähligen Steuerüberfällen auf rechtschaffene Bürger erbeutet haben.

      Die AfD arbeitet für den Staat, der das Zusammenleben unter Berücksichtigung der deutschen Verfassung und der geltenden Gesetze garantiert und ein System kalkulierbarer Risiken, Chancen und Stabilität bereitstellt, um ein gutes Umfeld für Investitionen zu schaffen. Typen wie Fratzscher dürften da nicht einmal ein Papierchen in der Altablage lochen wegen mangelnder Kompetenz.

    • Diese Aufgabe hat die KOMPLETTE Regierung (inklusive der neu-ökosozialitischen „CDU“ !) geradezu begeistert übernommen.

  • … und wer warnt den Souverän vor dieser Person?

    108
    • Die Frau hier zum Beispiel!
      englisch, deutsche Untertitel
      :::
      „Die Geduld der freien Völker ist am Ende!“ – Alice Weidel

      „Diesmal kommt die Gefahr nicht von außen. Sie kommt von innen. Von den globalistischen Eliten in Brüssel und in viel zu vielen europäischen Hauptstädten — und gerade weil sie die Maske des Wohlwollens trägt, ist sie so teuflisch gefährlich.“ (Text YT)

      https://www.youtube.com/watch?v=KajGpOAzk4k

      👏 👏 …!!

      • Das sind oligarchische Eliten einer EU-Autokratie.

    • Der gesunde Menschenverstand.

    • Die Wahlurne

    • Es hat niemand zu warnen. Die Bürger können sich informieren – also so ist die Theorie – und dann bilden sie sich ihre Meinung.

      Wenn ihnen schon drei mal ein Auto von linksextremistischen Terroristen angezündet wurde, die Kinder in der Schule rassistisch drangsaliert, bedroht und ausgeraubt werden, oder die Benzinpreise nicht mehr bezahlbar sind, kann der Bürger auch auf weitere Informationen verzichten und wählt diese Zustände kurzer Hand ab.

      Ob dadurch dann irgendwo ein paar Kriminelle oder korrupte Regierungen in ernsthafte Turbulenzen geraten, wäre mir primär wumpe.

  • Von dem, was dieser Mann sagt, ist immer das Gegenteil richtig,

    193
    • Er hat ja vor allem von sich reden gemacht mit kühnen Thesen wie der, dass Migration pauschal die Wirtschaft rettet. „Was kostet die Migration? Jedes Jahr Hunderte Milliarden? Im Gegenteil: Es drohen Hunderte Milliarden Verluste, wenn nicht mehr Menschen zuwandern.“ (ZEIT, 13.06.25) „Flüchtlinge werden Renten der Babyboomer zahlen. Die Ausgaben für Flüchtlinge wirken laut dem Präsidenten des Instituts für Wirtschaftsforschung wie ein Konjunkturprogramm.“ (WELT, 12.03.16)

    • Das ist die gute Eigenschaft von Leuten wie ihm oder Angela Merkel, man weiß genau was man tun muss👍😅

    • Der sozioökonomische Fachbegriff lautet: Fratzscher-Axiom.

    • Mann?

  • Egal was Fratzscher sagt, er liegt immer falsch.

    • Eben nicht egal, denn man weiß dann, dass man mit dem Gegenteil richtig liegt👍😅

    • Nein, er liegt nicht falsch. Er macht die „Volksvertreter“ genau das glauben, was sein Ziel ist: Deutschland, aufgegangen in der EU, komplett entrechtet und regiert von einer diktatorischen Elite.

  • Ich warne alle Unternehmer eindringlich vor Marcel Fratzscher.

  • Dem DIW-Bot sollte man dringend mal ein Update verpassen.
    Der hängt seit Jahren in einer Dauerschleife.

    • Seine Schallplatte hat einen Sprung!

  • Also ich höre auf den Mann. Rossmann beispielsweise ist für mich tabu, dafür kann sich dm freuen.

    • Mach ich seit dem Rossmann-Aufriss gegen „dm“ auch so.

  • Ich halte lieber Abstand von Marcel Fatzscher, das erscheint mir gesünder😅

  • Ist das erlaubt was der Herr so von sich gibt?

  • Die derzeitige Politik schadet dem Standort,
    Nicht die AfD.

    💙💙💙

  • Zitat: „Unternehmer sollten zur AfD bewusst Distanz halten, weil diese Partei nicht nur demokratische Grundwerte angreift, sondern auch ökonomisch gegen die Interessen des Standorts Deutschland arbeitet“…
    hmm: wer arbeitet denn hier gegen die Interessen des Standortes Deutschland? durch wen gehen denn die vielen tausenden Arbeitsplätze verloren oder wandern ins Ausland? Mir ist nicht bekannt, dass die AfD irgendwo an der Macht ist ….

  • Wer warnt die Unternehmer und das Volk vor diesem Herrn?

  • Vor einiger Zeit hätte ich nicht gedacht, daß ein Liter Milch zu kaufen ein politisches Statement setzt. In der Regel kauft man doch Produkte, von deren Qualität oder bei Lebensmitteln von deren Geschmack man überzeugt ist, und wenn der verlangte Preis stimmt. Aus einer Käsepackung eine Politkampagne wie bei Milram zu machen, stößt mich eher ab, auch weil mir der Preis für das Gebotene zu hoch ist. Das muss aber jeder selbst entscheiden. Und wenn Herr Fratscher politisch verteuerte Energiepreise begrüßt, obwohl dadurch der wirtschaftliche Wettbewerb zu Ungunsten deutscher Betriebe verzerrt wird, kann er in meinen Augen wohl kaum jemand sein, der sich in wirtschaftlichen Belangen auskennt. Die Zeiten der VEB und Kombinate habe ich noch selbst kennenlernen dürfen und diese gingen ja leider unter. Ideologie war noch nie gut für den Markt.

  • Medizinischer Notfall!
    Warum hilft ihm denn keiner?

  • Er äußert sich immer außerhalb seines Fachgebietes und dann wird das immer nichts.
    „Er forscht insbesondere zu der Frage, wie Notenbanken mit Märkten und Öffentlichkeiten kommunizieren sollten.“

  • Physiognomie, die.

  • Wir kaufen Müller und bei DM.

  • Der Mann kommt einige SPD-Parteitage zu spät: die meisten Unternehmer SIND die klassischen AFD-Wähler, mindestens im Osten.

  • Jeder Unternehmer, der sich von den Altparteien gut vertreten und gewertschätzt wird, sollte deren „Demontierenden Block“ beitreten.

  • Ich glaube dieser Regierung kein einziges Wort.
    Sie haben in der Coronazeit gezeigt wozu sie fähig sind.
    und sie werden es wieder tun.

  • Mittlerweile warnen mehr Unternehmer vor Herrn Fratzschers Aussagen wie vor der AFD.Nur Herr Fratzscher sieht das anders.

  • Man muß eigentlich nur wissen das dass DIW von Bund und Ländern grundfinanziert wird. Mit Ökonomie haben die Aussagen von dem so wenig zu tun wie die Wirtschaftsweisen weises von sich geben.
    Von Politik und zwangsfinanziertem Staatsfunk werden sie immer gern als EXPERTEN verkauft. Einen tatsächlich gangbaren Weg aus der Krise können sie aber seit Jahren nicht aufzeigen.

  • Ich warne vor solchen Politikern die bis heute nichts nachweisbares Gutes für unser Land geleistet haben.
    Was ist denn wenn die Unternehmen sich nicht daran halten?
    Kürzung Der Subventionen?
    Wer als Unternehmer an diese Regierung glaubt, kann morgen schon die Insolvenz anmelden.
    Gefördert werden so wieso nur die Großen und das nur solange bis die ihre neuen Werke im Ausland aufgebaut haben.
    Und dann sind die weg.

  • Mittelbar könnte es sein, das nicht mehr frei gewirtschaftet werden könnte. Die Unternehmen seien gewarnt, sie sollen sich hüten.

  • Nix bei Müller kaufen…nun das hier… unfassbar!.

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