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Ab 2026

Soll „Verhaltensänderungen bewirken“: EU plant neue Abgabe auf stark verarbeitete Lebensmittel

Die EU-Kommission plant eine neue Abgabe auf stark verarbeitete Lebensmittel, die viel Zucker, Fett oder Salz enthalten. Ziel sei es, Verhaltensveränderungen bei Unternehmen und Verbrauchern zu bewirken. So will die EU Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

Stark verarbeitete Lebensmittel wie Burger könnten durch eine neue Abgabe teurer werden. (Symbolbild) (IMAGO/Zoonar)

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Die EU plant ab 2026 eine neue Abgabe auf ungesunde, stark verarbeitete Lebensmittel. Das geht aus einem neuen Plan zur Herz-Kreislauf-Gesundheit hervor, der Euractiv und dpa vorliegt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen seien laut der EU-Kommission die häufigste Todesursache in der Union mit jährlich mehr als 1,7 Millionen Fällen. Das würde Kosten von 280 Milliarden Euro pro Jahr verursachen. Der Plan soll Mitte Dezember offiziell vorgestellt werden. 

„Eine sorgfältig konzipierte EU-weite Mikroabgabe kann die Preisstabilität aufrechterhalten und gleichzeitig Verhaltensänderungen bewirken“, heißt es laut dpa in dem Entwurf. So könnte das Verbraucherverhalten beeinflusst werden, ohne eine zu große finanzielle Belastung für Kunden darzustellen. Auch Unternehmen hätten einen finanziellen Anreiz, gesündere Lebensmittel zu produzieren. Die Steuer soll für Lebensmittel gelten, die viel Zucker, Salz oder Fett enthalten und die Einnahmen daraus sollen der Gesundheitsforschung zugutekommen. 

Außerdem soll laut dpa ein EU-weites Bewertungssystem für verarbeitete Lebensmittel eingeführt werden. Der Gesundheitsplan setzt auf drei Säulen: Prävention, Früherkennung und Behandlung. Die Steuer auf Lebensmittel und Alkopops ist Teil der Prävention, wie Euractiv berichtet. In dem Zusammenhang will die EU-Kommission bis 2027 eine Änderung der Tabakkontrollvorschriften vorschlagen. Ziel ist, dass bis 2040 nur noch fünf Prozent der Erwachsenen in der Europäischen Union Tabak konsumieren. 

Der Entwurf schreibt des Weiteren vor, dass es bis 2035 20 Prozent weniger Todesfälle wegen Herzkrankheiten geben soll. Außerdem sollen 70 Prozent der Menschen mit Bluthochdruck eine Diagnose haben und behandelt werden. Bei Diabetes und Adipositas liegt die Diagnose- und Kontrollrate bei 80 Prozent. Die EU-Mitgliedsstaaten sollen bis 2027 nationale Pläne zur Verbesserung der Herzgesundheit entwickeln. 

Die EU strebt mit dem Programm „EU cares for your heart“ (die EU kümmert sich um dein Herz) eine digitalgestützte, personalisierte Gesundheitsfürsorge an, wie Euractiv berichtet. Bereits im Dezember 2024 hatte der Rat der Europäischen Union, in dem sich die zuständigen Minister der Länder treffen, ein besseres Vorgehen der EU-Kommission gegen Herzkrankheiten gewünscht. So forderten die Staaten, dass die Kommission Maßnahmen ergreifen solle, die dazu führen, dass vor allem junge Menschen weniger Lebensmittel mit viel Fett, Salz und Zucker zu sich nehmen.

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157 Kommentare

  • Wisst ihr noch? Mit der Krümmung von Gurken und deren Normierung hatte alles angefangen.

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    • Dann kamen die Bananen.

      • Nicht die Kondome vergessen.

      • @Theo: Und sie schnüren noch immer bis zur Vollröte ab.

    • Das war ein extrem „krummes Ding“ was die da mit der Gurkenkrümmung gedreht haben. Aber schon dieses Beispiel zeigt, wie massiv praktisch schon an der Wurzel in die Lebensmittelproduktion eingegriffen wird.

      • Dein Discounter arbeitet mit der EU zusammen!

      • 👍mein Kommentar ist zur kurz

    • Ja genau, die Gurken, da haben wir neulich drüber gesprochen und auch über Genmanipulation beim Mais und nur noch ganz bestimmte Saaten, die verwendet werden dürfen.

    • Dann aber auch auf fertiges veganes Futter!

    • Hanfseile sind nachaltig,klimaneutral-und mehrfach benutzbar.

      • Bewirken Verhaltenänderungen sofort und dauerhaft.
        Problem gelöst!

    • Als das mit der Gurkenkrümmung war, hatten wir noch DDR. Da habe ich mich noch köstlich darüber amüsiert, was die im Westen da für Blödsinn anstellen. Heute ist mir das Lachen vergangen … Jetzt veranstalten sie totalen Irrsinnn und keiner stoppt diese Trottel.

    • daran sieht jeder wie bescheuert die sind

  • Stark verarbeitet ?

    Hm, das sind genaugenommen 80 Prozent eines Supermarktangebotes.

    Wäre es nicht einfacher, die Supermärkte gleich zuzusperren ?

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    • Besonders der vegane Kram! Die DGE empfiehlt sowieso, extrem verarbeitete Lebensmittel zu meiden. Je kürzer die Zutatenliste, umso besser.

    • Pfizer hat dem noch nicht zugestimmt.

    • Kommt dann später sicher auch.

    • Einerseits trietzt man die Landwirte und begünstigt die Nahrungsmittel-, Saatgut- und Spritzmittelkonzerne, andererseits soll ein Großteil der Industrienahrung besteuert werden. Und wer wird mit der Steuer belastet? Erkenne das Einnahmenmodell. Und wer verdient an der Gesundheitsvorsorge?

    • Wie wäre es, wenn wir wieder vernüftig selbst kochen und backen? Zum einen viel gesünder und zweitens, weis man was drin ist. Müßen muss man gar nichts. Einen Bürger kann man auch selbst machen. Schmeckt zudem viel besser, als das chemische Zeug von Mckotz und Co.

    • nein.
      es geht nicht um gesundheit, sonst haette man uns die c-spritzen nicht aufgedrueckt.
      die brauchen geld.
      also bleiben die maerkte.

      hatte das thema schon vor diesem artikel in einem anderen thread angesprochen und berichtet, dass zur verhaltensaenderung der preisaufschlag laut untersuchungen ca.20% sein muss.

      mit dem vordergruendigen ziel einer verhaltensaenderung lassen sich also vortrefflich mindestens 20% auf den kauf der allermeisten lebensmittel aufschlagen und dem staat zufuehren.
      oder der ukraine , oder rheinmetall, oder, oder….

      untertanen, verhungert, oder zahlt !

  • Ich will essen was ich will und nicht das was mir jemand vorschreibt, sei es durch Steuern oder Umerziehung. Mit meinem Herzen ist alles ok. Unglaublich das alles…. wie weit und wie lange noch?

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    • Bei der heiligen Spritzung hat sich die EU auch nicht um die Gesundheit geschert. Nur Money, Money, Money interessiert.

      • So ist es. Die EU sucht schon seit längerem nach neuen Geldquellen. Unsere Gesundheit interessiert sie nicht. Ganz im Gegenteil, sie sind ganz froh, wenn wir nicht so alt werden.
        Ich erwarte dann aber eine Kennzeichnungspflicht auf diese Produkte und zwar mit dem Betrag, welcher an die EU abgeführt wird, damit das Zeug im Regal bleibt.

    • du kannst essen was du willst.
      die regiernde klasse tut es ja auch.
      allerdings musst du selber dafuer zahlen, fuer die regierenden uebernimmt es der steuersklave.

    • @Gini: Du vertrittst damit die Meinung, ein Staatswesen bzw. in dem Fall Staatsverbandswesen wäre nur dazu da, freie Märkte für alle Anbieter zu gewährleisten, während die Verbraucher in keiner Weise vor den Angeboten geschützt werden. Das kann doch offenkundig nicht richtig sein.

    • Fressindustrie = macht sie alle krank – Pharmaindustie = macht sie gesund – Berlinindustrie = kassiert alle Steuern und halt sie schön dumm. Fertig

  • Soll „Verhaltensänderungen bewirken“: EU plant neue Abgabe auf stark verarbeitete Lebensmittel.

    Wieder einmal eine Regelung von der die Menschen negativ betroffen sind, die aus finanziellen Gründen Probleme haben ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

    • „Eine sorgfältig konzipierte EU-weite Mikroabgabe“
      Mit Sicherheit werden damit keine Mikro-Einnahmen verbunden, sondern neue Geldquellen erschlossen.

    • Das interessiert die Sesselpupser in Brüssel nicht.
      Hauptsache mehr Steuereinnahmen, die man dann an Selenskij großzügig weiterleitet.

    • Das war doch schon im MA so. Den Obrigen alles, egal woher und was es kostet, und das ’niedrige‘ Volk bekam Brot, wenn überhaupt.

    • sog. schwurbler reden nicht ohne grund seit jahren von einer bevorstehenden hungersnot.
      niemand nahm das ernst.
      doch die einschlaege kommen naeher.
      vielleicht daemmerts jetzt dem einen oder anderen.

      es mag zukuenftig noch lebensmittel geben, die aber immer unerschwinglicher werden, weil sie zum einen politisch bedingt knapp werden (grossangelegte vernichtung der landwirtschaft), zum anderen durch klimamassnahmen sehr teuer.
      zum glueck steht bill gates mir seinen kunstfleisch und anderen fabriken schon parat, um die wenigen arbeitssklaven, die es braucht, noch am leben zu erhalten.

      und ob die AFD, so sie jemals regierungsmacht bekaeme, eine auf fast alles gelegte steuer wieder rueckgaengig machen wuerde….?
      man darf es anzweifeln.

    • Die EU-Hirnfürze sind gegen uns alle Europäer gerichtet.
      Einziges Ziel: Umerziehung zu willenlosen Sklaven wie im Gulag damals….

  • Überwachung, Kontrolle, Bevormundung! Dafür und für noch viel mehr steht das Monster, das niemand wollte, sich aber prächtig entwickelt.

  • Ganz ehrlich ich kann mir so ein essen schon lange nicht mehr leisten. McD ist richtig teuer geworden früher ist man schnell noch einmal an den McDrive gefahren und hat sich ein Eis geholt…. Das ist alles vorbei es reicht gerade eben noch so für Essen vom Discounter und auch da begegnet man immer weniger Leute. Also ich weiß nur wenn ich Burger essen will muss ich mir selbst welche in der Heißluft-Fritteuse zubereiten, ich mache auch nur noch Salat Wrap Chili Chese Burger die sind gesünder weil ohne Brötchen und weniger Fett und ganz viel Gemüse…

  • Die EU strapaziert mein Herz! Sofort Dexit!

    • Stimmt. Die Gesundheit der Menschen interessiert diese Politik einen feuchten Kehricht. Die sind doch bei den Finanzen froh über jeden, der vor seiner Zeit das Zeitliche segnet. Die interessiert ausschließlich unser Geld, sonst nichts. Alles andere sind nur Lügen.

    • Was erlaubt sich eigentlich diese EU?
      Meine Verhaltensweise bei essen und trinken ändere ich, wenn ich es möchte und nicht, wenn die EU denkt, mir das vorschreiben zu wollen.
      Lass die AfD erst einmal irgendwann irgendwo regieren oder mitregieren: Erst bekommt dann vermutlich der ÖRR einen Tritt und danach die offensichtlich größenwahnsinnig gewordene EU.

  • Der Film 1984 wird Wirklichkeit.

  • Eigentlich eine gute Idee, aber es geht in Wirklichkeit um höhere Einnahmen und nicht die Gesundheit.

  • Und was ist mit den Herzleiden seit der C-Injektion?

  • Betrifft das auch die veganen Fleischersatzprodukte? Das ist meist hochverarbeiteter Chemiedreck.

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    • Das „gute“ vegane Zeug, ist sicher ausgenommen davon. Denn dahin soll ja die Umerziehung gehen.

      • @Vahle: Wie paßt es dann zu Deiner Verschwörungstheorie, daß die EU bei veganen Lebensmitteln die Verwendung unserer althergebrachten Bezeichnungen wie Milch, Wurst, Schnitzel, usw. verbietet?

    • @Die oberste Direktive: Bald dürfen wir sowieso nur noch Insekten essen. Das Fleisch bleibt dann unseren Feudalherrschaften vorbehalten.

  • Als die Maastrichter Verträge etc. verhandelt wurden, hieß es, dass die EU keine Steuerübungskompetenz hat.
    Sie hat auch nach der Drei Säulen Theorie keine Kompetenzen bei der militärischen Verteidigung.
    Es wird Zeit, dass die EU an ihre Rechte erinnert wird. Wer sagt’s vdL?

    • es waere die aufgabe unserer europaeischen regierungen, gemeinsam einzuschreiten, und dieser person das handwerk zu legen.

      sie tun es aber nicht, weil sie alle im wesentlichen der gleichen gesinnung sind.
      vorschlaege und loesungen werden gemeinsam erarbeitet und abgestimmt.

      es muessten europaweit andere regierungen gewaehlt werden.
      eine unwahrscheinliche loesung, weil die meisten menschen zu linksgruen tendieren, das fuer hohe staatsquote, also versorgung der dort beruflich taetigen ,und identitaetspolitik steht.

  • Da werden die Veganer aber gucken:
    Derart viele „vegane“ Produkte sind hochkantig hochprozessiert, weil sie sehr viele Ersatzstoffe aus der Chemiekueche verwenden muessen.
    Mal sehen, wie die EU „verarbeitete“ Lebensmittel definiert.
    Frisches Fleisch: SEHR verarbeitet und so ungesund
    Veganer Hack: TOTAL natuerlich auf Baeumen gewachsen und nebenwirkungsfrei …..

  • Und ich hätte gerne mehr Gesetze zur Verhaltensänderung bei Politikern, aka Lobbyregister und Transparenzpflichten bzgl NGOs.

  • Heuschrecken sollen ja auch einfach nur gekocht mit ein bischen Kümmel eine leckere Mahlzeit ergeben…

  • Schön. Dann werden auch die Chemiekeulen im Veganerregal richtig teuer.

    Wäre es nicht sinnvoll, wenn man gleichzeitig Lebensmittel- und Kochkurse bewirbt?
    Die meisten Leute, die solche hoch verarbeiteten Produkte kaufen, tun dies nämlich, weil sie keine Ahnung haben, wie man selbst eine Mahlzeit aus frischen Zutaten zubereitet.
    Und wie schnell das geht, wenn man es einmal kann…
    und wie viel preiswerter das ist ….
    und wie viel gesünder ….

    Die Nahrungsmittelkonzerne, welche von dem ganzen Fertigzeug leben, werden allerdings darüber nicht glücklich sein. Deshalb halte ich diese Kampagne für heiße Luft, denn sie widerstrebt den Interessen derer, die überall ihr Geld drin stecken und in der EU ihre Lobbyisten sitzen haben.
    Und natürlich auch den Interessen der Pharmaindustrie, welche die Folgen falscher Ernährung mit Tabletten versorgt.

    • „In Deutschland gibt es laut dem Mikrozensus 2024 rund 17 Millionen Einpersonenhaushalte, was etwa jeder fünften Person entspricht. Diese Zahl ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen und ein Trend ist auch für die Zukunft zu erwarten.“

      Für eine Person zu kochen ist unwirtschaftlich, außerdem fehlt der Antrieb, also kommen Fertiggerichte in die Mikrowelle.
      Man kann es auch anders machen, aber das setzt tatsächlich ein fundiertes Wissen über Lebensmittel, deren Zubereitung und Lagerung voraus.

    • Das ist ein schlecht durchdachtes EU-Windei.
      Nestlé,Eli Lilly,Novo Nordisk z.B.verdienen massig Geld mit Fastfood,Fettsüchtigen und Diabetikern.
      Die EU wird mit Geld ruhiggestellt und alles geht weiter wie bisher.

      Trotzdem kann ich mich als Single gesund mit
      einfachen natürlichen preiswerten Lebensmitteln ernähren.
      Kartoffeln mit Ei z.B. haben eine hohe biologische Wertigkeit und sind ruckzuck zubereitet.
      Tomätchen dazu,bon appétit.
      400kcal.
      1 Pizza dauert genauso lang und hat 1000 kcal.

  • Dazu brauche ich keine Teuerung, kann mich auch ohne Zwang gesund ernähren, aber was bringt es mir wenn eine Zucchini bald mehr kostet als drei Tiefkühlpizzen?

  • Eine sorgfältig konzipierte Abgabe……..und soll der Gesundheitsforschung dienen. Ungefähr so wie die Minerölsteuer für den dem Strassenbau verwendet wird.

  • Es ist schon erstaunlich, um welchen Kinderkram sich die EU kümmert, um vom eigentlich Wichtigen abzulenken.
    Ich hätte noch einen Vorschlag: Wie steht es denn um eine Pups-Steuer? 🙂 🙂 🙂

    • Nicht so laut fordern. Uschi nimmt alle Ideen dankend auf.

    • Exakt mein Kommentar. Meine Idee ist: gleich ins „Futter“ mischen.
      Wurmmehl erfreut ja schon die Verbraucher.

  • Kassieren macht gesund, den Haushalt Brüssels.

  • Ich habe die EU nicht gewählt, wieso bestimmt sie über uns. Habe ich etwas versäumt?

  • Nanny-Staat! Nein danke.

  • Gilt das auch für „Lebensmittel“ mit hochverarbeitetem Ungeziefer?

  • Hamburger sind gesund !
    Da ist alles drin was ein Mensch braucht :
    Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine, Textur und Geschmack !!

  • Bei T-ONLINE lautet die Schlagzeile dazu: „Ernährung: EU-Kommission erwägt Abgabe auf ungesundes Essen“… Medialer Stolperstein…

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