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Peter Müller

„Schluss mit der Parteiverbotsdebatte“: Ex-Verfassungsrichter rechnet mit Brandmauer und Anti-AfD-Politik ab

Der ehemalige Ministerpräsident und Verfassungsrichter Peter Müller hat sich für einen umfassenden Strategiewechsel im Umgang mit der AfD ausgesprochen. Verbotsforderungen und Brandmauer-Debatten hält er für kontraproduktiv und „fruchtlos“.

Ehemaliger Ministerpräsident des Saarlands und bis Ende 2023 Richter am Bundesverfassungsgericht: Peter Müller (CDU) (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Richter des Bundesverfassungsgerichts Peter Müller (CDU) hat mit ungewöhnlich deutlichen Worten den Umgang der etablierten Parteien mit der AfD kritisiert. Verbotsdebatten, Ausgrenzung und symbolische Abwehrkämpfe hält er für erfolglos oder sogar kontraproduktiv. In einer Kolumne für die Süddeutsche Zeitung bezeichnet Müller sowohl die Brandmauer als auch Forderungen nach einem Parteiverbot als den falschen Weg und fordert stattdessen einen umfassenden Strategiewechsel.

Müller, von 1999 bis 2011 Ministerpräsident des Saarlands, verweist in seinem Text eingangs darauf, dass rechtspopulistische Parteien in anderen europäischen Ländern zuletzt Rückschläge erlitten hätten – etwa in den Niederlanden, Ungarn, Frankreich oder Italien. In Deutschland hingegen sei der Aufwärtstrend der AfD ungebrochen. Mit Blick auf die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen und Umfragen konstatiert Müller, „dass die bisherige Strategie zur Bekämpfung des Rechtspopulismus hierzulande bestenfalls erfolglos, schlimmstenfalls kontraproduktiv war“. Daher bedürfe es „dringend eines Strategiewechsels“.

Als ersten Punkt fordert der CDU-Politiker ein Ende der Diskussion über ein AfD-Verbot. „Schluss mit der Parteiverbotsdebatte“, schreibt Müller ausdrücklich. Verbotsverfahren seien langwierig und würden im Fall der AfD lediglich dazu führen, dass die Partei sich als Opfer inszenieren könne. Zudem sei der Erfolg eines solchen Verfahrens keineswegs sicher. Vor allem aber ist er sich sicher, dass es der demokratischen Mitte nicht gelingen werde, „mittels eines Verbots das Viertel der Wählerschaft zurückzugewinnen, das momentan zur AfD tendiert“.

Besonders scharf fällt Müllers Abrechnung mit der Brandmauer-Debatte aus. Die Idee der Brandmauer sei nicht nur die „falsche Strategie“, sondern werde „in der parlamentarischen Wirklichkeit“ ohnehin „längst geschliffen“. Er verweist auf Abstimmungen im Europäischen Parlament, bei denen in jüngerer Vergangenheit weder grüne noch konservative Kräfte gemeinsame Mehrheiten mit der AfD gescheut hätten.

Müller, bis Ende 2023 Richter am Bundesverfassungsgericht, betont allerdings auch Grenzen: „Zweifellos sind bewusste Kooperationen oder gar Koalitionen mit einer sich radikalisierenden AfD ausgeschlossen.“ Gleichzeitig warnt er davor, Positionen allein deshalb nicht zu vertreten, weil auch die AfD sie teile. „Das nutzt allein der AfD“, schreibt er.

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Als dritten Punkt fordert Müller, politische Repräsentationslücken zu beseitigen – insbesondere bei Migrations-, Sicherheits- und Ordnungsthemen. Die Behauptung, wer solche Fragen anspreche, bediene automatisch rechtsextreme Narrative, hält Müller für ein „Totschlagsargument“, durch das man der AfD zudem die Meinungsführerschaft bei Themen überlasse, „die viele Menschen umtreiben“. Müller nennt ausdrücklich Probleme im „Stadtbild“, die Verwahrlosung öffentlicher Räume, Gewalt und mangelnden Respekt an Schulen, gescheiterte Integration sowie die Rückführung ausreisepflichtiger Personen. Empörung über einzelne skandalisierte Aussagen des Bundeskanzlers ersetze keine Problemlösung, mahnt er.

Zugleich fordert Müller, die AfD stärker inhaltlich zu stellen. Viele ihrer Positionen seien in der Gesamtbevölkerung nicht mehrheitsfähig. Konkret nennt er „die Anbiederung an Autokraten, die Europa- und Fremdenfeindlichkeit, das ethnische Menschenbild oder die Geschichtsvergessenheit der AfD“.

Auch tragfähige finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte könne die AfD nicht vorweisen. Deshalb müsse die Partei auf der Sachebene stärker herausgefordert werden. Kritisch sieht Müller dagegen Versuche, die AfD im parlamentarischen Betrieb organisatorisch zu benachteiligen. Der dadurch immer wieder erzeugte Eindruck unfairer Behandlung schade „regelmäßig mehr, als er nützt“.

Als fünften und zentralen Punkt nennt Müller wirksames Regierungshandeln. Populisten lebten davon, Ängste zu schüren und Regierende zu diskreditieren. Entscheidend sei deshalb, ob die demokratische Mitte Handlungsfähigkeit beweise. „Eine Politik des Minimalkonsenses und gequälter Kompromisse zulasten Dritter wird dafür nicht genügen“, schreibt er.

Müllers Fazit fällt eindeutig aus: Nur überzeugende Politikkonzepte, die Sorgen und Nöte der Menschen ernst nähmen, könnten dem anhaltenden Erfolg der AfD dauerhaft den Nährboden entziehen. Das sei allemal sinnvoller als „fruchtlose Debatten um Parteiverbote und Brandmauern“.

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130 Kommentare

  • INSA heute. AfD:CDU 28:24. Bitte die Brandmauer beibehalten bis 48:10.

    207
    • @Claudia No.2:

      Ihre Ironie verstehend, befürchte ich, dass das genau so kommen wird.

      Um dann ,in einem letzten Aufbäumen, ein ,wie auch immer getürktes und konstruiertes AfD Verbot durchzudrücken. Oder zumindest, es zu versuchen.

      Aber,WEHE das gelingt. Dann ist ganz schnell Schicht im Schacht und wir haben hier dann ganz schnell Verhältnisse wie in Nord-Korea.
      Unter „Unserem grossen Marschall“ und geliebten Parteivorsitzenden Lars Klingenbeil

      • Dann kommt als Meldung der tagesschau: „Unser allseits geliebter Vorsitzender des Politbüros Lars Klingbeil gibt bekannt, dass Deutschland auch im sechsten Jahr der Rezession danieder liegt. Das neue Trabant -Modell 2026 kann nicht wie geplant ausgeliefert werden. Um einen drohenden Stellenabbau im VEB Volkswagen vorzubeugen, reist Genosse Klingbeil in den Iran, um sich dort die Unterstützung Moskaus zu sichern. Mit einer Rückkehr unserers geliebten Vorsitzenden des Politbüros wird …. gerechnet.“ ^^

        • 🤣🤣🤣
          Schön, dass unsere IP- Adressen erst in ein paar Monaten „vorratsdatengespeichert “ werden !

          11
    • Nein die CDU hat keine 24%, das ist fürdie CDU und CSU zusammen.
      Die CDU alleine kommt auf ca. 18-19 %.

      142
      • Aber die bayerischen Anteile der CSU wirken faktisch mit! Gäbe es die CSU nicht, hätte deren Anteil die dann präsente CDU dort. Also gehoppt wie gedoppt!
        Im übrigen ist der Trend der Afd sehr positiv zu bewerten, es hebt die Stimmung etwas in diesen trüben Zeiten!

        • Nicht ganz richtig, wäre die Münchhausen cdu auch in Bayern Wählbar statt csu wäre deren Stimmenanteil in Bayern mit diesem Münchhausen wesentlich schwächer! Die AFD u. Freien Wähler hätten dann in Bayern noch mehr Stimmen, vor allem die AFD! Folglich wären die Gesamten Prozente der cdu inkl. Bayern schwächer als diese 24%. Bayern ist nach wie vor sehr Konservativ (bin selber Unterfranke wohne aber jetzt in Südhessen) deshalb auch die hohen werte der AFD in Bayern!!

          16
    • O-Ton Müller – „Auch tragfähige finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte könne die AfD nicht vorweisen“…………Das kannst nicht erfinden. Ein ehemaliger Verfassungsrichter sagt über die AFD u.a. diesen Satz – „Auch tragfähige finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte könne die AfD nicht vorweisen“. Dem gegenüber stelle ich lediglich die beiden Regierungen Scholz und nun Merz. Das sind offenbar die mit den tragfähigen Konzepten, mit zwischen eineinhalb und zwei Billionen neuen Schulden. Ich frage mich, raucht dieser Müller Crack?

      • @Herbert K.: „Auch tragfähige finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte könne die AfD nicht vorweisen.“ Um das nach der Merkel-Wende 2005 und dem seit diesem Datum kontinuierlichen, ständig an Geschwindigkeit zunehmenden finanz-, wirtschafts- und sozialpolitischen Abstieg durch die Faschisten der AfD „zu bescheinigen“, grenzt an totaler geistige Umnachtung.

    • Ursprünglich war ich entschiedener Gegner von Brandmauer und Parteiverbot. Mittlerweile möchte ich mich allerdings dem Vorschlag von Claudia No. 2 anschließen.

  • CDU und AfD in den Regierungen – und es läuft wieder normal!

    • Welche CDU?
      Ich sehe nur Merkel und ihre charakterschwachen Ziehsöhne und – mädchen.
      Die CDU ist tot und muss wiederbegründet werden.

      156
      • Bouloumi

        ….ist doch gescheitert mit der WERTEUNION!
        Weil man nicht verstand was Hr. Dr Maaßen sagte.
        Diese Partei wäre heute als Regulativ so wichtig!

        • Wohl nicht, der wollte nicht mit der AfD

          17
      • Die CDU gehört dahin, wo sie hingehört: auf den Misthaufen der Geschichte. Sie haben ihre Politik verraten, sie haben ihre Wähler verraten. Für die CDU gibt es keinen Platz mehr in der Zukunft. Sie haben sich selber überflüssig gemacht. Eine Pharisäerpartei.

        182
        • Eigentlich habe sie ihre Wähler nicht verraten.

          Die CDU war und ist seit jeher eine sozialistische Partei („Herz-Jesu-Sozialismus“, Ahlener Programm). Auch Adenauer war so drauf. Lediglich Ludwig Erhard hat sich dem widersetzt und durch Marktfreiheit Erfolg gehabt. Aber von ihm gibt es auch keine offizielle CDU-Mitgliedschaft. Adenauer hat ihn gewähren lassen, weil es opportun war bei Gründung der BRD.

          Dann der nächste Marketing-Trick: Die CDU als rechteste Partei der BRD. Rechts der CDU dürfe es nichts geben. Smarter Ansatz, aber das macht die Partei nicht konservativ. Das machte sie nur zur konversativesten Partei in einer den Sozialismus liebenden Gesellschaft.

          Merkel war nicht so erhaben, wie sie viele porträtieren: Sie hat meiner Ansicht nach lediglich diese sozialistischen Kräfte der CDU entfesselt.

          3
        • So isse’s!

          64
        • Meine Worte seit Jahren. Die CDU ist die Täterpartei #1,

          15
        • der michel verzeiht alles und immer. auch das wird er vergessen. cdu wird auch die nächsten 80 brd jahre eine hauptrolle spielen.

          0
    • Da müsste sich die CDU um mindestens 360 Grad drehen.

      • ist doch ironisch gemeint ! oder schreibt hier unser Annalenchen ?

      • Bitte nochmal nachrechnen, 360 Grad??

        • Natürlich!1! Bei 180 lauern die Kobolde!1!

          34
      • Überfordern Sie die Apollo News Leser nicht.

        -11
    • Das glaube ich bei dieser abgewrackten CDU keineswegs. Sie wird in wenigen Jahren den Weg der italienischen Demokrazia Christiana gehen.

      • Wenn man sich bloß dieses Hetz-Pamphlet vom Müller wieder ansieht, wird einem übel.
        Wenn das, was er da zu Papier gebracht hat in seiner „Kolumne“ sein demokratisches Verständnis abbildet, dann gute Nacht.
        Ein LINKSPOPULISMUS scheint für Vertreter der mystischen „demokratischen Mitte“ nicht zu existieren. Warum soll „Rechtspopulismus“ schlecht sein und der Gegenpart – vermeintlich – gar nicht existieren ?

        Und nein, er braucht seine keine Sorgen machen: Solange die AfD ihr Profil schärft und sich mehr als deutlich von den Kartellparteien abgrenzt braucht sich Müller keine Sorgen machen, dass deren Wähler plötzlich wieder zu den Volksverrätern von den Kartellparteien überlaufen.

        Entscheiden wird sich das spätestens an den Fleischtöpfen: Wieweit wird sich die AfD anbiedern und abschleifen lassen, um „Regierungsverantwortung“ zu erhalten ? An dieser Frage wird sich letztlich das Wohl und Wehe des Landes und von dessen Zukunft entscheiden.

    • Die CDU, die unser Land ruiniert haben, ist zu nichts zu gebrauchen

  • Was ist das anderes als eine ( andere ) Brandmauer, das Müller da gegenüber der AfD fordert?

    • Solche Leute sitzen/saßen in Karlsruhe. Weißte Bescheid !

    • 10 Daumen hoch

  • Was die AFD angeblich alles nicht hat und nicht kann – da wundert es einen schon, warum man sie dann so verbissen auf allen Ebenen bekämpft. Ich behaupte mal, weil sie in sehr vielen Dingen eben doch mehr weiß und kann, als den anderen Parteien lieb ist.

  • Die SPD arbeitet sich an der 10%-Prozent-Grenze ab, und die CDU möchte unter die 20%-Grenze fallen. Irgendwann muss man sich fragen, ob die dt. Politik noch irgendwelche Interessen durchsetzen kann.

    https://www.youtube.com/watch?v=1lWJXDG2i0A (Tom Petty – Free Falling)

    • Irgendwelche Interessen ? Ja klar kann sie solche durchsetzen, es nur nicht welche zum Vorteil der Bürger.

  • Alles Selbstverständlichkeiten, für die man weder einen Ministerpräsidenten noch einen Verfassungsrichter braucht.

  • Aha, der ehemalige Landrat des Landkreises an der Saar meldet sich also zu Wort und erklärt uns nun, dass Kritik an der Regierung, also die ureigenste Aufgabe der Opposition, eine Diskreditierung der Regierung darstellt.

    Auf Basis dieser Aussage müssen die Urteile betrachtet werden, welche auch in seinem Namen gefällt wurden!

    • PM war nicht Landrat. Er war MP. Landrat wollte Tobias Hans werden, hat er nicht geschafft. Dafür als Kurzzeit MP in Coronatagen, sehr bekannt geworden durch seine Zitate, „die Ungeimpften gesellschaftlich auszugrenzen“.

      • Niemals werde ich einen Landrat aus dem Landkreis an der Saar als Ministerpräsidenten bezeichnen!

    • Er war nie Landrat, sondern der, an dem Heiko Maas bei seinen Ambitionen, Ministerpräsident zu werden, nie vorbei kam. Aber mit der Anke Rehlinger ist ja jetzt alles in bester Ordnung (Fordwerke dicht, Bosch am Boden, Shitholes allerorten..). Läuft.

  • Immer wieder erstaunlich wie sich die Meinungen ändern wenn ein EX davor steht.

    • Inwiefern hat der denn seine Meinung geändert ? Geht es auch konkret ?

      • Fieser Moepp.
        Immerhin gibt er jetzt zu das Verbotsdebatten und Brandmauer kontraproduktiv sind
        und fruchtlos bleiben. Das hätte er sich als nicht Ex in Amt und Würden auf Grund des amtierenden Mainstream nicht getraut .Das er trotzdem die AfD mit Strategiewechsel
        bekämpfen will ist eine andere Geschichte. Dieses Recht sollte es Demokratisch und Fair von statten gehen steht ihm zu.

  • Schade, dass Politiker erst nach ihrer aktiven Zeit das richtige sagen.

    • Das asoziale AfD-Bashing halten sie also für DAS RICHTIGE ?

  • Gute Nachricht!👍😃🙂

  • Eine neue Strategie vor den Wahlen. Rekordwerte für die AfD, in den Peilungen, sind der Auslöser. Am Tag nach den Wahlen ist alles falsch verstanden worden. Siehe Günther und seine Eskapaden im interview mit Lanz; er ist nicht verantwortlich für das, was er gesagt hat; entschieden die Gerichte.

  • >>Auch tragfähige finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte könne die AfD nicht vorweisen.<<

    Tja, gegen die tragfähigen finanz-, wirtschafts- und sozialpolitische Konzepte des sensiblen Lars kann die AfD natürlich nichts anbieten.

    PS. Ich lach mich schlapp.

    192
    • schon wieder schlapp?

      -25
      • Sicher schlapp, denn „er regiert“ noch nicht 😛

        -27
  • Jetzt, wo ein „Ex“ vor dem Verfassungsrichter steht, sagt der Müller, dass alles was gegen die AfD veranstaltet wird verfassungswidrig ist. Es kann ihm ja nichts mehr passieren, dem mutigen Herrn.

    • Der ist alles andere als mutig. Er hetzt doch offen gegen die AfD !

    • @ ja, immer erstaunlich, dass so viele als „ex“ dann ihre meinung ploetzlich schlagartig aendern. da das aber so ist und keiner sich waehrend seiner amtszeit kritisch aeussert, wird sich in D nie was zum besseren aendern.

  • Nachdem das Boot der Altparteien und damit unser Land absäuft, will man noch schnell die AfD an Bord ziehen.

    • So wird es letztlich auch kommen. Sobald die Hütte in Vollbrand geraten ist, wird sie der AfD übergeben, damit man dieser dann den Schwarzen Peter zuschieben kann.
      Die AfD scheint auch bereit zu sein, an diesem Theater teilzunehmen, mit Selbstmordgarantie.

  • Schade das Politiker in Deutschland immer erst am Ende ihrer Karrieren den Mut haben mit kontroversen Argumenten an die Öffentlichkeit trauen.

    • Ist doch logisch, die wollen schließlich ihren Platz an den Fleischtöpfen nicht verlieren.

  • Die „Ehemaligen“ sind immer recht mutig – die „Ehemaligen“… 🙂

  • Mit Argumenten stellen!
    Diese Floskel wird seit Gründung der AfD und ihrem Aufstieg in den Umfragen immer wieder hervorgezaubert, um zu verschleiern, daß es keine Argumente gegen die von der AfD geforderte Richtungsänderung der deutschen Politik gibt auf folgenden Gebieten:
    – (illegale!) Migration,
    – innere Sicherheit,
    – Energiepolitik,
    – Wirtschaftspolitik,
    – Finanzpolitik,
    – (unwirksamer, teurer und zerstörerischer) Klimaschutze,
    – (zentralistische und übergriffige) EU
    – …

    • @Kraichtaler: Sehr gut auf den Punkt gebracht.

    • Sie können sie argumentativ nicht stellen, weil sie dann auch gegen sich selbst argumentieren müssten. Genau deshalb bleiben nur hilflose Abwehrgesten.

    • Ich frage mich immer: Warum halten die ihre – angebliche so guten – Argumente bis heute geheim ?;-))

  • Zugleich fordert Müller, die AfD stärker inhaltlich zu stellen !
    Es ist lächerlich !
    Auch hier sieht man wieder diese CDU ist nicht die Lösung ,
    sondern das Problem !
    Eine Partei in der Sackgasse , mit Vollgas gegen die Wand
    aus Realität !

    125
    • Das Problem sind: CDU/CSU, SPD, GRÜNE + LINKE, auch im Geiste!
      Das Kartell muß weg, kurz und knapp!

      • Wenn die Wählermehrheit das bloß auch mal so sehen würde…

    • Eben.

      Die schäbige Behandlung der AfD als Paria unter den Parteien soll also beendet werden – aber nicht weil sie ungerecht und oftmals grundgesetzwidrig ist, sondern weil sie „bestenfalls erfolglos, schlimmstenfalls kontraproduktiv“ ist und allein der AfD nutzt.

      Noch so ein „Demokrat“.

    • Daß der P. Müller trotz aller zur Schau gestellten Vernünftigkeit seinen südwestdeutschen Mief nicht abschütteln kann, sieht man an:
      1. Anbiederung an Autokraten: mit was und an wen?
      2. Europa- und Fremdenfeindlichkeit: Das ist schlicht und einfach erfunden.
      3. das ethnische Menschenbild: ja welches? Wer weiß, was ethnisch ist??
      4. Geschichtsvergessenheit der AfD: genau das Gegenteil!
      Wer rhetorisch gemein / oder vernichtend sein möchte: Für diese Kriterien finde ich (man!) bei den anderen Parteien viel stärkere/peinlichere Kulturbrüche.

  • Na dann lasst doch endlich mal die finanz und Wirtschaftsexperten der „demokratischen Mitte“ (klingbeil, Bas usw.) von der Leine! Gegen solche Koryphäen können doch Frau Dr. Weidel, Dr. Baumann, Dr. Baum, Dr. Wolf usw. gar nicht ankommen! Macht uns von der AfD „politisch“ fertig!
    Ich warte, Herr Müller…….

  • Unsere „Regierenden“ diskreditieren sich durch ihre Handlungsweise selbst. Auch ohne Populisten.

    • An ihren TATEN sollt ihr sie erkennen….

  • Hätte ich dem Müller garnicht zugetraut.

    • ……….so einen Stuss zu verbreiten.

  • Das es immer die ehemaligen und früheren sind die gegen die Brandmauer sprechen. Davon hat niemand etwas.

  • Müller zitiert problematische Positionen der AFD. Jede Partei hat solche. Keine Partei kann in einer Demokratie ihre Positionen unverändert durchsetzen.
    Sollte es zu einem AFD-Verbot kommen, droht das Schlimmste, ein Bürgerkrieg. Ich kann mich nicht gegen den Eindruck wehren, dass einige Politiker genau den wollen, um die Zerstörung Deutschlands zu Ende zu bringen. Lieber ein zerstörtes Land als ein Machtverlust, den „Unsere Demokratie“ nicht akzeptieren möchte. Sie fürchtet ihn wie der Teufel das Weihwasser.

  • Solange CDUler mit so einem Unsinn über die AfD herziehen, sind sie nicht ernst zu nehmen.

    • Die CDU-Fanbase sieht das sicher anders…

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