Möglicher Merz-Nachfolger
Rhein will „Stadtbild“-Debatte führen und schließt Kanzler-Ambitionen aus
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat seine Ambitionen als Kanzler oder CDU-Vorsitzender zunächst ausgeschlossen. Weiter forderte er eine neue Debatte über das „Stadtbild“.
Nach den bitteren Wahlniederlagen der CDU in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat sich Hessens Ministerpräsident Boris Rhein in einem ausführlichen Interview mit der Bild zur aktuellen Krise, dem Kurs der CDU in der Migrationspolitik und seinen eigenen politischen Zielen geäußert.
Dabei positioniert sich Rhein im Interview offensiv als klarer Unterstützer des aktuellen Kanzlers Friedrich Merz. „Friedrich Merz ist Kanzler und hat meine Unterstützung“, so Rhein. Dazu fügte er an: „Wir sind gut beraten, keine Personaldebatten zu führen. Ich weiß gar nicht, wo das hinführen soll.“ Rhein wurde zuletzt in vielen Kreisen als möglicher Ersatz für Bundeskanzler Friedrich Merz gesehen, dessen Führungsanspruch stark infrage gestellt ist. Auch die Frage, ob Rhein Bundespräsident werden könne, schloss er im Interview mit den Worten, diese Frage stelle sich nicht, kurzerhand aus. „Ich habe mit niemandem über dieses Thema gesprochen. Es ist nicht unschmeichelhaft, in dem Zusammenhang genannt zu werden. Aber ich bin das, was ich sein will: nämlich hessischer Ministerpräsident. Ich werde meine Hessen-CDU 2028 in einen Wahlkampf führen“, so Rhein.
Auch bezüglich des CDU-Vorsitzes sieht Rhein keine Notwendigkeit, über einen Personalwechsel zu sprechen. Auf die Frage, ob Friedrich Merz auch im nächsten Jahr CDU‑Chef bleibe, antwortete Rhein: „Ich bin kein Zukunftsforscher. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber ich wüsste nicht, warum ein Wechsel für uns eine bessere Situation bringen sollte.“
Inhaltlich müsse sich die Union jetzt wieder mehr und klarer um die Probleme der Deutschen kümmern. „Aus meiner festen Überzeugung ist es jetzt dringend notwendig, dass wir sagen: Wir haben verstanden. Die Menschen haben Verlustängste, Abstiegsängste und Sorgen, ob sie ihre Einkäufe am Ende des Monats mit ihrem Gehalt noch bezahlen können“, so Rhein mit Blick auf die schlechten Wahlergebnisse und die Sorgen der Deutschen. Die CDU müsse „die Deutungshoheit über die Alltagsfragen der ganz normalen Menschen als Partei der Mitte wiedererlangen“, so Rhein weiter. „Mir macht das, was sich gerade in Deutschland ereignet, große Sorgen. Die Spritpreisbremse ist eine gute Antwort, die wir gegeben haben. Aber es ist paradox, eine Spritpreisbremse zu beschließen und den Menschen an der Supermarktkasse das Geld wieder aus der Tasche zu ziehen“, führte der Ministerpräsident aus.
Rhein will aber auch das Thema Migration wieder für die Union gewinnen. Gegenüber Bild lobte er zunächst CSU-Innenminister Alexander Dobrindt, der die Dinge aus Sicht des Ministerpräsidenten gut anpacke. Rhein: „Er schafft gerade die Migrationswende. Sie haben auf zurückgehende Zahlen verwiesen, das hat natürlich auch was damit zu tun, dass wir an den Grenzen wieder kontrollieren.“ Dennoch sei, im Gegensatz zur Sicht von Merz, der die Krise für gelöst ansieht, die „Migrationskrise natürlich noch nicht gelöst“. Man müsse, gerade da sich viele Bürger eine noch größere Migrationswende wünschten, das „Stadtbild“ ansprechen. „Die Debatte, die Friedrich Merz zum Stadtbild angestoßen hat, eine richtige Debatte“, so Rhein. Auch da hätte die Union „vorschnell den Leuten gesagt: ‚Ja, das darf man so nicht diskutieren.‘“ Ein Fehler, so Rhein: „Wir müssen es diskutieren und wir müssen dann am Ende auch Lehren daraus ziehen. Wir haben selbstverständlich ein Problem, beispielsweise auch mit der Einwanderung in die Sozialsysteme“, so Rhein. „Das muss man so aussprechen und dann einer Lösung zuführen. Wir haben auch ein Thema mit Kriminalität von zugewanderten Menschen. Das macht doch gar keinen Sinn, diese Themen hinter einer Brandmauer zu verstecken oder sie nie mehr zu besprechen. Sie verschwinden ja dadurch nicht“, führte der CDU-Politiker aus.
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„Endlich die Migrationskrise lösen“. Nur zu, Herr Rhein: etwa direkt vor Ihrer Nase in Offenbach. Und, was ist Ihr Ergebnis dort nach Ihren mittlerweile vier Jahren im Amt? Wie ist das Stadtbild dort so? Abschieben ist übrigens Ländersache.
Herr Rhein die LTW in Hessen ist erst im Herbst 2028, wieso schon jetzt Wahlkampf?
Angst, dass die AFD über 30% in Hessen holt, laut Umfrage vom 29.04.26, AFD bei 22%.
Bahnhofsviertel Frankfurt!? Und…und…und! Er meldet sich so lange zu Wort bis sie ihn gegen seinen „Widerstand“ zum Kanzler machen! Alte Strategie!
Autofahrt durch Berlin/Neukölln Sonnenallee 💩 und durch Frankfurt Bahnhofsviertel 💩 – finde den Unterschied 😵💫😵💫😵💫
Herr Rhein…
nie gehört, mein Fehler.
Ist der Ausdruck „Laberbirne“ eigentlich eine Beleidigung nach 188?
Hat mein Vater gerade gefragt.
Der einzig würdige Merz Nachfolger ist Philipp Amthor, nur er garantiert den schnelleren Abstieg der Union unter 5% und einen fulminanten Wahlsieg der AfD !
Wen meinen Sie Alfred E. Neumann ?
Nein, Lord Helmchen.
Lord Helmchen ist schon an den Greenscreen Ronzheimer vergeben.
Zu teuer:
Amthor wird Standkörbe als Wahlgeschenke ausgeben. Wenn dann jeder Deutsche einen Strandkorb bekommt – wir sind 83 Millionen … das wird unbezahlbar!
Der Bubi soll als Wahlhelfer der AfD bleiben!
Boris Rhein versucht, den Kanzler zu rehabilitieren und die CDU zu retten. Anders kann ich mir seine Äußerungen nicht erklären. Seine Politik in Hessen spricht nämlich eindeutig für den Kurs, den die Ampelregierung eingeläutet hatte: Deindustrialisierung und gesellschaftliche Transformation.
Niemand aus der CDU ist so blöd und will jetzt Chef und Kanzler werden. Die wissen ganz genau, dass sie danach schnell erledigt wären. Die halten Merz im Amt, um selbst aus der Schusslinie zu bleiben. Aber das Zerfleischen der Union gefällt mir.
Was ist an der zur Lösung erheblicher Probleme zwingend erforderlichen millionenfachen Remigration „furchtbar“?
Wer sich ein wenig im Internet schlau macht wird feststellen müssen, dass diese Aussagen wohl nur heiße Luft sind. In Hessen, Rot-Grün regiert, wird genauso viel schön geredet, wie im Bund. Es kommen mehr Illegale, als abgeschoben werden. Wohnungsnot und Verarmung sind hoch. Die „Bezahlkarte“ für Asylanten wird nicht konsequent durchgesetzt, usw., usw.. Schönfärbung scheint mittlerweile zu den dauerhaften „Politikereigenschaften“ zu gehören.
„Links ist vorbei“ 2.0
Leider fallen immer noch zu viele ÖRR gehirngewaschene Wähler darauf herein
und sind nach den Wahlen enttäuscht, daß ganz eine vollkommen andere Politik
gemacht wird.
Sie sind nicht enttäuscht, sie haben es wegen der ÖRR-Sedierung gar nicht mitbekommen. Armes Deutschland, Barbarossa, komm aus dem Kyffhäuser! Helfe uns!!!
Die möglichen Merz Nachfolger werden erst auf den Wahlzetteln der 🇩🇪Bundestagswahl Anfang 2027 erscheinen – ich bin mir da sicher ! 👍
Regulär ist die nächste Bundestagswahl erst 2029.
„Regulär“ ist korrekt
Vertritt Rhein hier nicht eine gesichert rechtsextreme Position? Muss die CDU Hessen nun vom Verfassungsschutz beobachtet werden?
So langsam drängt sich der Eindruck auf, dass keiner von denen den Leichenzug der CDU anführen will…
Nun, auch von Boris kaum mehr als das sprichwörtliche „Pfeifen im Walde“.
„Tankrabatt“ ist ein reines Placebo: Die, denen es verabreicht wird, glauben, daß es wirkt.
Nötig wäre nicht neues, gefälligeres „Wording“, sondern ein grundlegender „bürgerlicher-liberaler“ Politikwechsel:
Statt Placebo-„Geschenke“ zu machen (die man ohnehin über die Steuern selbst finanziert), wäre es wohl dringend geboten, den Staat wieder auf seine staatlichen Kernaufgaben zurückzuschneiden, wie man das bei jedem Obstgehölz tun muß, damit es ordentlich trägt:
#1: Innere & äußere Sicherheit.
#2: Infrastruktur, Rechtssicherheit, Bildung, Gesundheit.
#3: Daseinsfür- und -vorsorge.
Ein darauf reduzierter Staat könnte seinen Bürgern die Steuern und Abgaben senken, damit den Rechtspersonen (natürlichen wie juristischen) Spielräume für Eigeninitiative eröffnen, die Staatsverschuldung zurückfahren, die Infrastruktur sanieren und den ländlichen Raum wieder stärken.
Dann müßte man nur noch die sozialrechtlichen Pfuschereien der Regierung Schröder anpacken und zu den Regelungen des Bundessozialhilfegesetzes zurückkehren:
#1: Nur Leistungserbringer erhalten Leistungen aus den Sozialversicherungen.
#2: Anerkannte Asylanten erhalten Leistungen nach den AsylbLG.
#3: Alle anderen erhalten nur Leistungen nach BSHG.
Damit ließen sich die derzeitigen Kosten auf einen Schlag um ca. 40% reduzieren, wie Studien des Sozialverbands VdK aus den 2000er Jahren ergeben haben.
Das wäre ein Anfang.
Punkt für Punkt alles richtig! Aber mit welchem Volk wollen Sie das machen? Das Wahlverhalten in Kartoffelstan sagt doch alles aus. Wenn fast 70 % der Wähler für den eigenen Untergang stimmen, in Berlin sogar erschreckend mehr. Nein, Deutschland rast auf den Abgrund zu, auch eine AfD wird den Zug der Lemminge nicht aufhalten können.
Herr Rhein gehört zu den Merkelianern und hat schon recht zweifelhafte Äußerungen getan. Sein Innenminister überzeugt mich im Kampf um die innere Sicherheit auch nicht. Rheins einziger Verdienst besteht darin, dass er den Koalitionspartner SPD in Schach hält. Aber Politik für die steuerzahlenden Bürger macht auch er nicht. Schaut Euch doch die Stadtbilder von Offenbach, Hanau, Frankfurt, sogar Wiesbaden an, dann seht Ihr, was er bisher gekonnt hat.
„Wir müssen den Leuten sagen…“ Nein, nicht sagen, MACHEN!
Nein, schon längst getan haben! Die Union verfährt nach Hinhaltetaktik!
Wenn ich am Bahnhof Gelsenkirchen aussteige und es dort so aussieht wie in Kattowitz, alles sauber und ordentlich etc., erst dann fange ich wieder an, dem Blabla Glauben zu schenken.
Ach „Stadtbild“ – das waren noch Zeiten! Heute geht es um clangerechte und antisemitische Regierungsbildung.
Thilo Sarrazin hat die „Stadtbild-Debatte“ bereits vor etwa einem Vierteljahrhundert (März 2002) entfacht:
„Nirgendwo sieht man so viele Menschen, die öffentlich in Trainingsanzügen rumschlurfen wie in Berlin.“ (t.ly/XLQi8)
In der Zwischenzeit hat sich Thematik von der Optik zur Bandenkriminalität verlagert, die den stationären Handel durch Kosten für die Sicherheit (z.B. Sicherheitsdienst, Videoüberwachung, Warensicherungen) zusätzlich belasten (t.ly/j6K81):
„Das eigentliche Problem sind organisierte Banden und zunehmend aggressive Einzeltäter. Der Schaden durch Ladendiebstahl lag 2024 bei drei Milliarden Euro – 20 Prozent mehr als 2022. […] Tätergruppen fahren gezielt durch Innenstädte, stehlen hochwertige Ware – Parfüm, Schuhe, Elektronik – und verkaufen sie auf dem Graumarkt.“
Diese Problematik wird – wenn überhaupt – nur peripher aufgegriffen.
Er spricht von der Partei der Mitte. Dort ist die Union schon längst nicht mehr. Sie betreibt ungeschminkte Linkspolitik.
Er spricht von Migrationskrise, die die Unterschrift der gesamten Union bis heute trägt. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat den Afghanen heute den Fluchtgrund aberkannt. Davon sind über 165.000 Afghanen betroffen. Wie nennt es Rhein, wenn diese zurückgeführt werden? Jetzt muss er liefern! Ob er es Remigration nennt oder nicht, ist den AfD-Wählern und anderen „schnurz pieb egal“!
Die Union versteht mittlerweile, wo die Probleme liegen, aber sie ahnt nicht mal, welche Dimension diese haben. Nur so kann man auf die absurde Idee kommen, dass lächerliche 17 Cent Tankrabatt und ein paar Grenzkontrollen irgendwen davon überzeugen, nicht mehr AfD zu wählen. Wenn die Hütte brennt bringt es nichts, mit der Wasserpistole zu löschen. Das ist zwar „tendenziell“ eine richtige Maßnahme – aber dennoch lächerlich.
Diese großen Probleme wurden von der CDU verursacht und es ist sonnenklar, dass sie weder Willens noch fähig wäre, sie zu lösen. Es ist eben eine Problemverursachungspartei, die Problemlösungspartei ist eine andere.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ab87f69c7be03d3ec54f109/hessens-ministerpraesident-kriminalitaet-von-zugewanderten-menschen-rhein-stoesst-stadtbild-debatte-neu-an.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.B_schlagzeilen
Na Herr Merz das ist keiner der einen Rückzieher macht
über Stadtbild nicht sprechen zu wollen wäre ja auch lächerlich, wenn man eine Innenstadt wie Frankfurt/M in seinem Bundesland hat …
Furchtbare Remigrationsphantasien? Wenn man die Sicherheit vor 2015 haben will?
Politikersprech! Übersetzt heisst es wohl: Ja, ich möchte Bundeskanzler werden!
(Ein ausichtsreicher Kandidat.)
Wenn Merz Meloni wäre — WAS könnte ganz schnell aus unserem Land wieder werden!!!
( dann wäre er der, der seine Versprechen hält, knallhart )
( Man wird wohl noch träumen dürfen an so einem herrlichen Tag! )
Wer will schon den Schleudersitz von Fritze Merz beerben?
B. Rhein kann ja seine Linken Brandmauerpartner in Berlin fragen, wie das Stadtbild mit Familienclans und Hamas-Anhängern aussehen soll.
Stadtbilder? Habe schon damals vorgeschlagen, jedermann solle Bilder „seines“ entsprechenden Stadtbildes an Herrn Merz schicken. Dann spart sich die REg. einen Ausflug an die Brennpunkte, oder drum herum.
Fordere wieder dazu auf.
Diesmal bitte an den Rhein, (nein, nicht an den Fluß) Sarkasmus oder Satire
Sie glauben doch nicht die fahren zu den Brennpunkten. Dann eher in eine Schnapsbrennerei!