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DIW-Präsident

Relevanter Wirtschaftsstandort sei „nicht Deutschland, sondern Europa“ – Fratzscher fordert engere EU-Integration

Der DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat zum Abschluss des internationalen Wirtschaftsgipfels die Stärkung Europas gefordert. Der Ökonom erklärt, dass „nicht Deutschland, sondern Europa“ zum „relevanten Wirtschaftsstandort“ werde. Zudem forderte er die Regierung auf, „den Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen“ abzubauen.

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Der DIW-Präsident Marcel Fratzscher fordert, die Wirtschaft Europas zu stärken. (IMAGO/Future Image)

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DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat angesichts des Investitionsgipfels von Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere wirtschaftliche Integration Europas gefordert. Merz hatte am Montag und Dienstag 200 Vorstandschefs und Investoren zum internationalen Investitionsgipfel unter dem Motto „Invest in Germany“ empfangen.

„Der relevante Wirtschaftsstandort ist künftig nicht Deutschland, sondern Europa“, behauptet Fratzscher gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Es brauche daher unter anderem einen integrierten Binnenmarkt, eine Kapitalmarktunion und die Bankenunion, fordert der DIW-Präsident. Dabei müsse insbesondere Europa gestärkt werden. Doch angesichts des Gipfels fordert Fratzscher auch weitere Maßnahmen in Deutschland.

Die von der Regierung beim Gipfel angestrebten ausländischen Investitionen in die deutsche Wirtschaft seien „nur ein erster Schritt“, so Fratzscher. In Deutschland brauche es außerdem bessere Rahmenbedingungen, unter anderem durch mehr öffentliche Investitionen. Der DIW-Präsident fordert zudem, dass „die Bundesregierung den Protektionismus zugunsten deutscher Unternehmen abbauen“ müsse.

Während Fratzscher gegenüber dem RND eine Stärkung des deutschen Wirtschaftsstandorts fordert, sieht der Ökonom gegenüber dem rbb-Inforadio in den Plänen der sich anbahnenden rot-grün-roten Berliner Regierung kein großes Problem für die Wirtschaft.

Der DIW-Präsident reagierte auf die Kritik der Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, wie auch die Wirtschaftswoche berichtet. Diese hatte am Montag die im Sondierungspapier festgehaltenen Pläne zur Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen als „Gefahr für den Standort“, die weit über Berlin hinausreiche, bezeichnet, wie unter anderem die Zeit berichtet.

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„Ich halte solche Aussagen für sehr problematisch, weil das so Pauschalurteile sind, die einfach nicht belastbar sind“, findet der Ökonom. Man müsse „im Umgang, auch im Ton“, vorsichtiger sein. Zwar würde er die Vergesellschaftung kritisch sehen, doch in dem Papier würden einige Punkte die Wirtschaft fördern. „Man will gute Rahmenbedingungen schaffen, weniger Regulierung, mehr Attraktivität des Wissenschaftsstandorts beispielsweise“, erklärt der DIW-Präsident.

sf

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22 Kommentare

  • Fratzscher wie immer – daneben.
    Deutschland braucht wohl keine Wirtschaft, auch keine Industrie. Ein Land ohne Bodenschätze und Industrie finanziert sich wie?
    Es reicht eben nicht, indem wir uns alle gegenseitig die Harre schneiden.

    • Was sind denn „Harre“?

      • Weiß ich auch nicht. Aber Du solltest der Sache unbedingt nachgehen. Wenn Du was rausgefunden hast, gib doch bitte hier Deine Erkenntnisse bekannt.

      • Du bist einer ganze heissen Story auf der Spur oder das ist wirklich alles, was dir dazu einfällt, wie einfältig.

  • Europa ist toll. Robert Habeck ist schon in Dänemark. Gute Wahl. Andere haben schon ein Haus in der Schweiz in Reserve. Auch gut.
    Aber was sagt man dem armen Rentner in der ostdeutschen Plattenbausiedlung?

    • Dass er darauf verzichten soll, Rente von dem Staat zu beziehen, den er verachtet.

  • Hört dem wirklich noch irgendwer zu?

  • Wer immer genau das Gegenteil von dem macht und erwartet, was von Herrn Fratscher kommt, der ist auf der sicheren Seite.

  • Wenn einer von Wirtschaft keine Ahnung hat , dann ist es Fratscher

    • Und Du? Voll der Checker, oder?

      -10
  • Weshalb ertrage ich diesen Typen nicht???????? 🤔🤔🤔🤔🤔

  • Der Wirtschaftsexperte, ….sie werden eure Renten bezahlen…, Marcel Fratscher

  • „Ich halte solche Aussagen für sehr problematisch, weil das so Pauschalurteile sind, die einfach nicht belastbar sind“, findet der Ökonom. Man müsse „im Umgang, auch im Ton“, vorsichtiger sein.

    Das ist doch so irre. Hat Fratzscher nicht irgendwo sich über die ganz Deutschland betreffenden Nachteile geäußert, die eine AfD-Landesregierung mit sich brächten? Ist das kein Pauschalurteil, muß man da nicht im Ton vorsichtiger sein, ist das etwa „belastbarer“? Hat man dazu vielleicht einen gewalttätigen und ausreisepflichtigen Ausländer befragt, der dann seine Angst bekundet hat? Und hat man bezüglich Berlins einen Großinvestor gefragt, der ohnehin nicht in Deutschland investieren möchte?

    Was ist das alles für ein Geschwätz? Davon wird man ja krank.

  • Gott, Apollo, nennt diesen Typ doch bitte nicht „Ökonom“.

  • Hat sich die Pfeife mal gefragt wozu das D in DIW steht?

  • Ha, das war mir klar!
    Der Quatscher will kein Deutschland, der will EU.
    „You can stick your …“

  • Ich habe mich lange Zeit vom Geschwafel über dirsruptive Prozesse belabern lassen. Nun brauchen wir bald keine KI mehr in Unternehmen weil es keine Unternehmen mehr gibt, außer vom Staat. Und die irre Erzählung von Neuanmeldungen von Unternehmen sind meist entsprechende Gastrobetriebe, die ggf noch dem sog Wirtschaftsplan des Dönerkartell angehören.

  • Fratzscher liegt immer so falsch, dass nicht einmal das komplette Gegenteil richtig ist.

    Was wäre Berlin ohne den Länderfinanzausgleich, den Bayern bezahlt?

    Heute noch erledigt. Jeder zehnte Berliner müsste aus der Mülltonne essen.

    Was wäre die EU ohne die deutschen Zahlungen und die aktuell massiv schrumpfende Wirtschafts- und Finanzkraft?

    Heute noch erledigt. Jeder zehnte Franzose müßte aus der Mülltonne essen.

    Was wäre die Ukraine ohne deutsche Waffen, mehr als 102 Milliarden Direktzahlungen aus der EU, 90 Milliarden indirekte Zahlungen über die EU und eine Million Ukrainer im deutschen Bürgergeld?

    Heute noch erledigt. Jeder zehnte Ukrainer müßte aus der Mülltonne essen.

    Dann integriert euch mal schön.

    Enteignungen schaffen keine einzige neue Sozialwohnung. Das können nur Bauherren. Wer anderes behauptet ist ein Volltrottel.

  • Jedes Regime hat seine Schranzen….

  • Wer sein Studium mutmaßlich erwuerfelt oder ersoffen hat, sollte das Schandmaul halten…

  • Wenn es ein Wahrheitsmedium gibt,das einen Fratzscher noch immer dummes Zeug quasseln lässt und ihm somit eine weitere Bühne des Wahnsinns liefert,muss man als absolut unseriös bezeichnen und von der Liste der Informationmedien streichen…

  • Dieser Eierkopf ist wirklich nicht der Hellste. Gilt aber als „Experte“.

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