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Berliner Linkspartei

„Rassistische Hetzkampagne“: Parteifreunde verteidigen Koçak in Remmo-Affäre

Mehrere Linken-Politiker haben sich nach Bekanntwerden seiner Kontakte zur Remmo-Familie mit Ferat Koçak solidarisiert. Die Kritik an ihm sei eine „rassistische Hetzkampagne“ und ein vermeintliches Ablenkungsmanöver vom Wahlsieg der Berliner Linken.

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Ferat Koçak hat sich vorerst aus der Öffentlichkeit und dem Innenausschuss zurückgezogen. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak steht wegen seines vertraulichen Kontakts zu Firas Remmo, einem Sohn des Berliner Clan-Chefs Issa Remmo, massiv unter Druck. Während Koçak hierfür von Außenstehenden scharf kritisiert wird, erhält er aus den Reihen der eigenen Partei Rückendeckung: Teile der Linken erklären die Vorwürfe zu einer „rassistischen Hetzkampagne“.

Der migrantische Parteizusammenschluss Links*Kanax veröffentlichte auf Instagram einen Solidaritätsaufruf, der gemeinsam mit vier weiteren Accounts verbreitet wurde – darunter der Account der Linken-Bundestagsabgeordneten Tamara Mazzi. „Es reicht!“, heißt es darin. Man habe „die Schnauze voll von dieser widerlichen, rassistischen Doppelmoral, die jeden verdammten Tag von Medien und Politik an den Tag gelegt wird“.

Koçaks Kontakt zur Remmo-Familie wird in dem Beitrag zwar als Fehler bezeichnet. Die Kritik hieran wird jedoch vor allem auf Koçaks Herkunft zurückgeführt. Ein „lustiges Rollentauschvideo“ werde zu einem „Ausweisfälschungsskandal“ aufgeblasen, heißt es in dem Beitrag. Zudem wird suggeriert, dass er wegen seiner rassismuskritischen Positionierung angegriffen werde. Menschen mit Migrationsgeschichte würden stets in „rechte Feindbilderzählungen“ gezwungen – Koçak in die Rolle des „kriminellen migrantischen Mannes“.

Links*Kanax wirft Koçaks Kritikern zugleich Doppelmoral vor. Während Politiker anderer Parteien „Milliarden an Steuergeldern verzocken“ und Konservative „Geschäfte und gemeinsame Sache mit Clans machen“, werde bei Koçak ein anderer Maßstab angelegt. Konkrete Beispiele nennt der Zusammenschluss nicht.

Die Vorwürfe seien zudem eine „billige Ablenkung“ vom Wahlsieg der Linken in Berlin. Dahinter steckten „Angst davor, dass sozialistische Politik gewinnt“, sowie „Angst vor Enteignung und Umverteilung“. Der Beitrag endet mit einer klaren Solidaritätserklärung: „Wir stehen hinter Ferat.“ Weiße, „biodeutsche“ Politiker könnten schließlich „alles machen“, ohne Konsequenzen zu spüren.

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Der Beitrag wurde neben der Linken-Bundestagsabgeordneten Tamara Mazzi auch vom neu gewählten Landtagsabgeordneten Mustafa Groener, der Parteivorständin und Links*Kanax-Sprecherin Mersedeh Ghazaei sowie der Linksjugend-Bundessprecherin Maria Lara Moubarak geteilt. Moubarak verbreitete den Solidaritätsaufruf zusätzlich über ihre Instagram-Story.

Koçak hat sich infolge der Affäre vorerst aus der Öffentlichkeit und aus dem Innenausschuss des Bundestages zurückgezogen. Die Fraktionsführung hält jedoch weiter zu ihm: Man glaube seiner Darstellung, solange keine gegenteiligen Erkenntnisse vorlägen, erklärte Co-Fraktionschef Sören Pellmann. Ob weitere Konsequenzen folgen, will die Linke erst nach der internen Aufarbeitung „solidarisch“ beraten (Apollo News berichtete).

rs

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42 Kommentare

  • … und Konservative „Geschäfte und gemeinsame Sache mit Clans machen…

    Namen und Fakten bitte.

    • Da lässt sich in der SPD einiges finden – aber das sind keine Konservativen
      Evtl. meint sie aber auch den Genossen Spahn und seine Maskendeals – man weiß ja nicht, wer dahinter steckt!

  • Bundeszwang wegen Verstoß gegen Artikel 20 Absatz 3 GG:
    Die Exekutive ist an Gesetz und Recht gebunden. Abschiebungen ja oder nein ist kein Wunschkonzert, sondern gesetzliche Verpflichtung nach dem Aufenthaltsgesetz.

  • Also, wenn das Rassismus sein soll, dann ist Rassismus wieder salonfähig, benennt er nur Missstände.

    Das Gleiche hatten „wir“ schon mal mit „Nazi“. Der Begriff wurde inflationär und falsch angewendet, sodass es niemanden mehr juckt, wenn man Nazi gerufen wird.
    Sollte ein Jude einem das vorhalten, dann sollte man doch in sich gehen, ob es gerechtfertigt ist.

  • Kontakte zum Organisierten Verbrechen sind kein Rassismus sondern sehr besorgniserregend.

  • Sind Wir hier noch in Deutschland oder was ?

    • Wenn Sie noch nicht geflohen sind, dann sind Sie noch da.

    • Eigentlich heisst das jetzt BRdC. Bundesrepuplik der Clans…

  • Na klar! Jede Kritik ist dann rassistisch. Wie durchschaubar.

  • Herr Söder, übernehmen Sie. Der Bundeszwang ist anzuwenden und der Länderfinanzausgleich ist auszusetzen.

  • Man stelle sich einfach mal vor, wie genau dieselben Politiker der „Linkspartei“, die jetzt Ferat Kocak verteidigen, aufjaulen würden, wenn ein AfD-Politiker solche „harmlosen“ und „unwissentlichen“ Kontakte zum Milieu der organisierten Kriminalität hätte …

  • Sagen wir mal so, wenn es wahr sein sollte daß ein Politiker der sich wiederholt auch durch seinen Wohnort Neukölln definiert, nicht erkennt wenn er es mit Mitgliedern einer bundesweit bekannten Familie unter gesichertem Clanverdacht zu tun hat, dann ist das genauso untragbar.
    Es geht doch auch gar nicht um das wer-kennt-wen Spiel, sondern um die ganz offensichtlich vertraute Ansprache.
    Und nein, ich persönlich glaube ihm kein Wort davon daß er noch nie vorher mit dieser oder anderen Familien zu tun hatte, ganz im Gegenteil.
    Wenn unsere „Dienste“ so arbeiten würden wie sie es sollten, dann wäre das auch schon längst bekannt und der Mann unwählbar.

  • Gähn!
    Immer die alte ausgeleierte Leier.
    Schon allein dafür, dass die gar nix mehr merken, dürften die niemals in irgendeine Regierungsverantwortung kommen.

  • Ja mein Gott, Projektion, Gaslighting, Verleumdung und Lüge wie eh und je.

    Nicht neu, nicht überraschend, und erwähnenswert nur in Verbindung mit einer Reisewarnung für Bürlün.

  • Ähmmmm, die Rassisten rufen achtung Rassisten?
    Dieser Typ ist ein Antisemit und ein SED Freund!

    • Von der übelsten Sorte.

  • Nun, ob mit der Veröffentlichung von Kontakten zwischen SED und organisierter Kriminalität (sofen man diese als Gegensätze oder unterscheidbare Milieus sehen möchte) vom „Wahlsieg“ der SED „abgelenkt“ werden soll(t)e, kann ich nicht beurteilen.

    Sicher bin ich mir aber, daß die Bezeichnung dieser berechtigten Kritik als „rassistische Hetzkampagne“ von der Erkenntnis ablenken möchte, daß zwischen beiden eine – nun ja – klare „Milieuüberschneidung“, „-affinität“ oder gar „-kongruenz“ besteht.

    Mithin erfüllt mE. jede Partei, die sich ausdrücklich oder faktisch als sozialistisch, bezeichnet, versteht oder verhält die Tatbestandsmerkmale des § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigung).

  • „Rassistische Hetzkampagne“

    Ach jetzt kommt die müde Leier wieder! Wenn jemand nicht deutscher Herkunft ist, darf er natürlich auch mit der Mafia Kontakte pflegen, sonst wäre das ja Rassismus.

    Wir brauchen hier keine „Bessermenschen“ die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft von Linken über Gesetz und Moral gestellt werden.

    Alle sind gleich und haben auch gleich behandelt zu werden. An Herrn Koscak sind die gleichen Maßstäbe anzusetzen wie an klein Fritzchen auch. Nur weil seine Glatze schwarzhaarig ist, ist er nicht erhaben!

  • Antifa-Mischpoke. Wie war das… Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

  • Och der arme Ferat Kocak, nein er kennt diese Kriminellen nicht, nein er ist auch nicht in den Radikalen Linksextremismus verstrikt, und er ist der beste Freund von Israel und der IDF.

  • Es war ja nur eine Frage der Zeit, bis der Rassismusvorwurf kommt. So vorhersehbar! Aber das wird sie diesmal auch nicht retten. Sie haben sich zu früh zu sicher gefühlt und zu offen mit der Hamas geflirtet. Der Schafspelz ist dem Wolf zu früh verrutscht. Geraderücken hilft nicht mehr – jeder hat jetzt gesehen, wer hinter der Linken in Berlin steckt.

    „Wir distanzieren uns aufs Schärfste!“ ist als nachträglicher Persilschein da ziemlich wertlos. Auch die NSDAP verstand es vor 1933, ihre radikalsten Positionen je nach Publikum herunterzuspielen. Entscheidend ist nicht, wie empört man sich hinterher distanziert, sondern was man vorher zur Mobilisierung der eigenen Anhänger genutzt hat.

  • Es werden wild Begriffe benutzt, die gar keinen Bezug zum Thema haben …
    Nochmals die Frage: Was genau hat eine Religion mit einer Rasse zu tun?

  • Wichtig ist, dass in Verteidigungsrede das Wort -rassistisch- auftaucht.
    Damit ist schon ein großer Teil der Michel+-*/innen überzeugt.

  • Gähn, die Schallplatte hängt…

  • „Rassistische Hetzkampagne“: Einmal ein ganz unerwartet neues und originelles „Argument“.

  • Die alte Leier funktioniert nicht mehr (ausser im Staatsfunk):
    – Kritik an Linken ist rassistisch
    – Linke verlieren Wahlen ist undemokratisch
    – Alle ausser Linke sind Nazis und Faschisten
    – usw. usf.

  • Schau man sich heute Urteile gegen kriminelle illegal zugereiste Leute an, dann hat man das Gefühl, die stecken alle unter einer Decke! Schon das hier ca. 99% der Zugereisten illegal sind, zeigt den Zustand der Justiz und Politik!

  • „Rassistische Hetzkampagne“.
    Ja. Nee. Is klar. Mehr habt ihr nicht drauf, ihr Islam-Linken

  • An den Namen kannst du sie erkennen
    alles Hetze gegen den alten weißen Mann
    mit grauen Haaren .., alles sind Rassisten..
    Es wird höchste Zeit dieser Person die in öffentlich Ämtern sind auf ihre Verfassungstreue zu überprüfen …

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