Frankreich
Präsidentschaftswahl: Le Pen mit großem Vorsprung – Sozialist Mélenchon könnte in die Stichwahl kommen
Marine Le Pen steht vor einem möglichen Durchmarsch bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027. Überraschend könnte der linksradikale Jean-Luc Mélenchon den Einzug in die Stichwahl schaffen – gegen Le Pen wäre er laut Umfrage jedoch chancenlos.
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In wenigen Monaten stehen in Frankreich die Präsidentschaftswahlen an. Die verscheiden politischen Lager stecken entsprechend mitten in den Vorbereitungen für den Wahlkampf. Eine neue Umfrage zeigt, dass sich Marine Le Pen, das Gesicht des Rassemblement National, nach derzeitigem Stand in der Stichwahl in jedem untersuchten Szenario gegen ihre Gegenkandidaten durchsetzen würde. Ausgerechnet Jean-Luc Mélenchon, der Vorsitzende der sozialistischen Partei La France Insoumise, hätte dabei beste Chancen, es in die Stichwahl zu schaffen.
Demnach kommt Mélenchon je nach Umfrage auf 16 bis 17 Prozent der Stimmen und liegt damit teilweise gleichauf mit dem ehemaligen Premierminister Édouard Philippe. Philippe selbst ist Vorsitzender der Partei Horizons. Le Pen führt in den Umfragen deutlich. Je nach Szenario kommt die Politikerin auf 35 bis 38 Prozent. In allen getesteten Stichwahlszenarien könnte sie sich zudem gegen ihren jeweiligen Herausforderer durchsetzen. Gegen Jean-Luc Mélenchon würde sie mit 68 zu 32 Prozent gewinnen, gegen Gabriel Attal mit 57 zu 43 Prozent und gegen Édouard Philippe mit 55 zu 45 Prozent.
Ob Le Pen überhaupt bei der Wahl antreten kann, war lange fraglich. Sie war zuvor wegen der Veruntreuung von EU-Geldern verurteilt worden. Das ursprüngliche Urteil hätte ihr durch einen mehrjährigen Ausschluss von Wahlen die Kandidatur 2027 praktisch unmöglich gemacht. Das Berufungsgericht entschärfte das Urteil jedoch, sodass Le Pen nun voraussichtlich bei der Präsidentschaftswahl antreten kann (Apollo News berichtete).
Das Rassemblement National strebt seit Jahren nach der Macht in Frankreich – und noch nie schien die Partei ihrem Ziel so nahe wie derzeit. In einem im Juni veröffentlichten Popularitätsranking belegten vier Politiker aus dem RN-Lager die ersten vier Plätze. Parteichef Jordan Bardella führte das Ranking mit Zustimmungswerten von 40 Prozent an, dicht gefolgt von Marine Le Pen mit 39 Prozent.
Zuletzt konnte die Partei bei den Kommunalwahlen im März im ersten Wahlgang in 58 Kommunen die meisten Stimmen auf sich vereinen – deutlich mehr als in den elf Kommunen bei der Wahl 2020. Auch in Städten, in denen der RN bislang kaum Chancen hatte, konnte die Partei mitunter kräftig zulegen (mehr dazu hier).
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wo bleibt der artikel ueber baerbocks neuen job?
die ganze welt lacht schon wieder.
und auch die foristen hier brauchen dringend eine ablenkung von diesem :
https://pbs.twimg.com/media/HQgUvPBWUAAypMa?format=jpg&name=small
Bahnt sich in Frankreich die Wende an? Auch in Österreich ist die rechtskonservative FPÖ auf dem Vormarsch. Hier liegt sie schon bei 38 % (INSA). Vorbild für Deutschland? Hysterie beim Altparteien-Establishment.
Der Kampf Bürger gegen Hirnwäschepropaganda,scheint Frankreich zu gewinnen.