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Jagd auf Reporter

„Polizeiliche Maßnahmen wurden eingeleitet“: Ermittler haben Schläger von Erfurt identifiziert

Die Erfurter Kriminalpolizei hat mehrere Täter identifiziert, die bei Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD Jagd auf Apollo News-Reporter gemacht haben. Einer von ihnen ist der Sohn eines ehemaligen Landtagskandidaten in Thüringen.

Von

Habe sich von der „Gruppendynamik“ anstecken lassen: Der Vater dieses Schlägers (Gesicht unkenntlich gemacht) äußerte sich gegenüber der Wochenzeitung „Die Zeit“. (BILD/Jan Ohmen)

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Die Thüringer Polizei hat mehrere Täter identifiziert, die am Samstag während des Bundesparteitags der AfD aus dem Antifa-Mob heraus unsere Reporter angegriffen haben. Das machte sie in einer Antwort auf eine entsprechende Nachfrage bei X öffentlich. „Die Täter sind uns bereits bekannt. Polizeiliche Maßnahmen wurden eingeleitet. Weitere Informationen können wir Ihnen aus polizeitaktischen Gründen leider nicht geben“, schrieb die Polizei Thüringen dort am Freitag.

Einer dieser Täter ist der Sohn eines ehemaligen Landtagskandidaten, der in der Thüringer Politik durchaus bekannt ist. Dieser Mann, also der Vater des auf Videoaufnahmen gut zu erkennenden Schlägers, äußerte sich bereits gegenüber der Wochenzeitung Zeit zu den Vorwürfen.

Sein Sohn habe sich da von der „Gruppendynamik“ anstecken lassen und eine „Riesendummheit“ begangen, die nicht so einfach zu entschuldigen sei, wird der Vater in dem Artikel zitiert. „In der Situation war es ein Gefühl von: Da steht der Gegner, den müssen wir jetzt bekämpfen. Gewalt ist aber niemals die Lösung, das weiß er auch. Genauso, wie er weiß, was er da für einen Mist gebaut hat.“ Er habe „eine deutliche Ansage bekommen“, erklärte der Vater laut Zeit. Sein Sohn habe den Ermittlern der Polizei „bereits alles erzählt, was er zur Aufklärung beitragen“ könne. Derzeit sei er nicht mehr in Erfurt, sondern an einem anderen Ort, weg von seinen Freunden.

Auf Nachfrage von Apollo News konnte die Thüringer Polizei bisher nicht bestätigen, dass der in dem Zeit-Artikel erwähnte junge Mann bereits vernommen wurde. „Die Kriminalpolizei Erfurt arbeitet mit Hochdruck an dem Fall. Eine sorgfältige Ermittlungsarbeit und beweissichere Dokumentation nimmt allerdings eine gewisse Zeit in Anspruch“, teilte eine Sprecherin mit.

Am Samstag wurden bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt drei Reporter von Apollo News über mehrere hundert Meter von einem mutmaßlich linksextremistisch motivierten Mob durch die Straßen gejagt und körperlich angegriffen. Jonas Aston, einer der Reporter, wurde dabei auch zu Boden geworfen, wobei ihm sogar gegen den Kopf getreten wurde. Aston und Marius Marx, der ebenfalls als Reporter unterwegs war, wurden dabei verletzt. Auf Videoaufnahmen ist der Sohn des ehemaligen Landtagskandidaten zu sehen, wie er Aston einen Faustschlag ins Gesicht versetzt.

bc

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71 Kommentare

  • Sie taten was getan werden muss. Steinmeier wird sie mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnen.

    149
    • Mit dem Großen am Bande^^

    • Und die Mehrheit wählt 22% CDU, 12,5% SPD und 13% Grün. Unvorstellbar und Unbelehrbar und natürlich geimpft. Man folgt bedingunslos, diese erbärmliche Feigheit, nicht umsonst heißt es „der Michel“

      • Stammtischrambos und in der Realität so mutig wie ein 3 jähriges Mädchen, über die Politik beschweren und dann am Wahltag SPD oder CDU wählen.

        • Die sind ganz einfach hirnlos.

          15
    • Viel interessanter als das, was Steinmeier gesagt hat, ist doch längst das, wozu er nichts sagt. Die KI dazu:
      „Obwohl die Vorfälle vom vergangenen Wochenende im politischen Berlin – unter anderem in einer Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages – intensiv debattiert wurden, liegt vonseiten des Bundespräsidenten zu diesem spezifischen Ereignis keine offizielle Stellungnahme vor.“

  • Von welcher Partei ist der ehemalige Landtagsabgeordnete? Oder in welcher Partei war er?

  • Immerhin, die Polizei in Thüringen funktioniert. Auch am Protesttag hatte sie alles weitest gehend im Griff. Ob das eine Freude für die Landesregierung ist, mag ich bezweifeln. Ein Erfolg für den Rechtsstaat ist diese schnelle Aufklärung schon. Wenn jetzt noch ein angemessenes Urteil folgt, dann kann man da durchaus zufrieden sein.
    Ich hoffe, dass Jonas Aston noch eine Nebenklage auf Schmerzensgeld mit einreicht.

    • Warten wir Mal ab, wie die Justiz jetzt weitermacht ….
      In der vergangenheit war die Exekutive von den Leistungen der Judikative dass eine oder andere Mal wohl Recht frustriert …

  • Kann man ja verstehen. Wenn man von einer „Gruppendynamik“ angesteckt wird, liegt nichts näher, als dass man einem fremden Menschen mit der Faust ins Gesicht schlägt.

    • Als Mohammed Atta (Hamburg) in einen Wolkenkratzer geflogen ist, hatte er sich sicher auch vorher von einer Gruppendynamik anstecken lassen, oder?

  • Da rechne ich aber mit einem ganz schön ernsten Du! Du! Du!

    • Wenn er seine Genossen verpfiffen hat, könnte es ein bisschen mehr werden.

  • Herr Merz möchte Klarnamen.

  • Ich finde es schon sehr seltsam, dass man niemanden festgenommen, oder wenigstens Personalien aufgenommen hat.
    Man stelle sich das vor: Ein Mob prügelt auf einen Menschen ein und die Polizei nimmt niemanden fest. Damit sind mindestens die Vermummten vor jeder Strafverfolgung sicher.
    Das Vermummungsverbot scheint für Linksextremisten auch nicht zu gelten.

    Offenbar nimmt man das mit dem Recht in der Polizei auch nur so ernst, wie es eben zur Auffassung der Dienstherren passt?

    • Anon
      Die Polizei hat bislang, besonders bei dem G 7 Gipfel darauf geachtet, dass das
      VERMUMMUNGS – GEBOT eingehalten wurde.
      Sonst hätte es Portraitfotos von Ralles Filius gegeben.

    • In einem Tweet hat sich die Polizei bei den Blockieren bedankt, dass sie eine Gasse für Rettungswagen freigelassen hatten. BEDANKT! 🤡

  • Ich fordere 100 Sozialstunden am Ballermann! Der Rechtsstaat muss hier hart durchgreifen!

  • Ein guter Anfang!
    Es ist für die Zukunft unserer Gesellschaft notwendig, konsequent gegen ALLE vorzugehen, die unter dem Begriff „Antifa“ Gewalt ausüben oder versuchen, politische Ziele durch Einschüchterung, Nötigung oder andere Formen außergesetzlicher Einflussnahme durchzusetzen. Dabei geht es nicht um eine formale Organisation, sondern um eine bestimmte Verhaltensweise: die Vorstellung, im Namen einer vermeintlich höheren moralischen Sache über rechtsstaatliche Grenzen hinweg handeln zu dürfen. Im Kern geht es um das Argument, das der Soziologe Ralf Dahrendorf Rudi Dutschke während einer Podiumsdiskussion 1967 [sic!] entgegenhielt: https://www.youtube.com/watch?v=_gv2r_T-x3w.(ab Minute 1:33)

    Wer nach dem Motto „Antifa ist Handarbeit“ selbst zur Tat schreitet, muss sich an den Maßstäben des Strafrechts messen lassen. Aber auch diejenigen, die solche „Gruppendynamiken“ durch politische, mediale oder institutionelle Deutungsmuster verharmlosen, rechtfertigen oder fördern.

  • Oh, ich hab‘ da doch tatsächlich noch ’ne unbeantwortete Frage. Irgendwie bleibt doch der Hintergrund des Landtagskandidaten im Ungewissen. Von welcher politischen Partei könnte der wohl sein? Von den „Guten“, klar. Ich komm‘ einfach nicht drauf … ah, aus der politischen Mitte unserer Gesellschaft, von „UnsereDemokratie“, ganz sicher.

  • Na, die bekommen bestimmt Unterstützung von der roten Hilfe.

  • Strafe: Le Bon lesen. Buch über die Masse – in Isolationshaft.

  • Wann gibts eine Demo von links?
    Steini ist bereits am Rundschreiben.

  • Wieso ist dieser Kriminelle nicht in Haft?

    • Weil überall die Systemkritiker einsitzen und kein Platz mehr ist.

  • „Antifaschismus ist Handarbeit“ gehört zu den Losungen von Sophie Koch, Queer-Beautragte der Merz-Regierung. Auch daher weht der Wind. Die Kopftreter handelten in einem regierungsamtlichen Auftrag.

    • Antifa kommt von ganz oben.

    • Manchmal ist es wohl auch Fußarbeit.

    • @gerthans
      guter Kommentar.

  • Ja das Ding mit der Gruppendynamik und den Persilscheinen ist eine typisch deutsche Eigenart. Schliesslich hat man ja von allem nicht gewusst.
    Hätten des Höckes Kinder im umgekehrten Fall auf das Landtagssöhnchen eingetreten…?

    • Das hätte zum sofortigen Verbot der gesamten AfD geführt und 3 Wochen Sondersendungen, garantiert!

      • Staatskrise, mindestens Staatskrise.

  • Der eine Landtagskandidat hat Kinder*innen bei der antisemitischen Antifa, der andere stellt seinen AMG der Schwiegermutter zur Verfügung.

    Bestehen da Zweifel an der Verfassungstreue?

  • Zitat:
    „Genauso, wie er weiß, was er da für einen Mist gebaut hat.“ Er habe „eine deutliche Ansage bekommen“, erklärte der Vater laut Zeit. Und er habe den Ermittlern der Polizei „bereits alles erzählt, was er zur Aufklärung beitragen“ könne. Derzeit sei er nicht mehr in Erfurt, sondern an einem anderen Ort, weg von seinen Freunden.“
    Was ich so herauslese, der Vater hat diesen Traum von Schwiegersohn gemaßregelt und bestraft. Dies sollte wohl genügen!

  • „Gruppendynamik“ – komisch: Warum haben wir, die bösen Nazis, die nicht?
    Wir haben nichts von den Nazis und trotzdem sind wir welche.

  • Schlechte Erziehung, würde ich sagen.

  • „Die Täter sind uns bereits bekannt“. Also Wiederholungstäter? Und der Vater: „Aus einer Gruppendynamik heraus“. Ach so, man macht einfach mit und schlägt Leute fast tot… ? Was sind das für kranke Gestalten, die sind doch nicht richtig gepolt, was hat der Vater da nur versäumt…

  • Der vater ist bestimmt bei den Kartellparteien

  • Blablabla …
    War ja klar, dass nur dumme Ausreden kommen, Gruppendynamik, Riesendummheit etc.
    Dutzi, dutzi als Strafe?

  • Wenn dieser Junge, Kind eines bekannten Politikers, keine vernünftige Erziehung genossen hat kommt so etwas dabei heraus. Es ist nun an der Polizei, Staatsanwaltschaft und Presse, vollumfänglich aufzuklären, damit 33er Verhältnisse gar nicht mehr entstehen. Nie wieder ist jetzt, heißt es doch so schön von den linksgrünen Faschisten. Welt und MDR sind leider noch nicht soweit. Das Ergebnis in der Verurteilung dieser Taten wird zeigen, ob unsere Justiz noch funktioniert.

  • Ach Gottchen – er ist an einem anderen Ort, weg von seinen Freunden! Seine Freunde von der SAntifa werden ihm schon Gesellschaft leisten und sei es übers Handy – oder hat der Herr Papa das auch eingezogen! Das ist doch alles nur Schönrederei! Morgen ist eh alles vergessen! Dem Politikersöhnchen wird schon keine echte Strafe auferlegt werden – Papa wirds richten. Politiker und Justiz – das ist doch alles ein Sumpf!

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