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Kölner Dom

„Politik ist kein Pizzadienst“: Göring-Eckardt appelliert in Kirchenpredigt an Gemeinsinn

Die Grünen-Abgeordnete Katrin Göring-Eckardt hat in einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom eine Predigt gehalten. In dieser warnte sie vor politischen „Finsternisbewirtschaftern“ und forderte dazu auf, nicht nur die eigenen Interessen zu verfolgen.

Von

Katrin Göring-Eckardt (imago images/APress)

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Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt hat am vergangenen Freitag im Kölner Dom im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes eine Predigt gehalten. Gemeinsam mit der Kölner Stadtkämmerin Dörte Diemert rief sie in einer Dialogpredigt dazu auf, sich stärker für das Gemeinwohl einzusetzen und weniger auf Politik und Verwaltung als universelle Problemlöser zu setzen. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK).

Göring-Eckardt nahm in ihrer Predigt Bezug auf das Buch Jeremia aus dem Alten Testament. Darin wendet sich der Prophet an die Israeliten, die nach Babylon verschleppt worden waren und dort unter fremder Herrschaft lebten. Mit den Worten „Suchet der Stadt Bestes“ fordert Jeremia sie dazu auf, sich in der Fremde einzurichten und zum Wohlergehen der neuen Heimat beizutragen.

Göring-Eckardt griff diesen Gedanken auf und übertrug ihn auf die Gegenwart. Wer das Beste für das Gemeinwesen suche, dürfe sich, so Göring-Eckardt, nicht allein von seinen eigenen subjektiven Wünschen leiten lassen, sondern müsse auch anderen zuhören und Verantwortung übernehmen. Demnach sei oft nicht wirklich klar, was eigentlich „das Beste“ für eine Stadt sei, und es müsse häufig mühselig ausgehandelt werden.

„Politik und Gemeinwohl, das ist kein Pizzadienst nach dem Motto: Zweimal Artischocken bitte und veganer Käse und mein Nachbar will italienischen Schinken und keinen Knoblauch“, sagte Göring-Eckardt. Damit kritisierte sie ein Anspruchsdenken, das die Erfüllung unterschiedlichster individueller Wünsche zur Aufgabe der Politik mache. Gegenüber einem fiktiven Gesprächspartner entgegnete sie: „Wir haben weder italienischen Schinken noch Artischocken. Stand auch nie auf der Karte.“

Göring-Eckardt appellierte stattdessen an die „Freiheit des Anderen“ und daran, sich „nicht nur für uns selbst und unser Bestes verantwortlich“ zu fühlen. Zugleich kritisierte sie nicht näher genannte Akteure, die ihrer Darstellung zufolge von gesellschaftlicher Zuspitzung und Polarisierung profitieren würden. „Es sind die Finsternisbewirtschafter dieses Landes, die versuchen, genau das zu verhindern. Sie reden schlecht und in groben Worten“.

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Durch diese „Finsternisbewirtschafter“ gehe demnach vieles verloren, monierte Göring-Eckardt: darunter „das Schöne, das Wissen um das Gute, das Streben nach dem Besten für alle und nicht nur das Beste für Erwin und Sima“. Zum „Suchen“ im Sinne des Propheten Jeremia gehöre jedoch, anzunehmen, „dass der oder die andere eine ganze andere Meinung hat“, was für viele jedoch eine „verrückte Idee“ sei.

ahz

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147 Kommentare

  • „Politik ist kein Pizzadienst“: Göring-Eckardt appelliert in Kirchenpredigt an Gemeinsinn„

    Haha, musste eben herzhaft lachen.
    Da habe ich doch in der Überschrift statt „Kirchenpredigt“, glatt „Küchenpredigt“ gelesen!

    Den Rest des Artikel habe ich mir erspart, wollte mir meinen Spass erhalten!

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    • Diese Predigt sollte sie auch in einer Moschee halten.

    • Passt doch, die war ja mal Küchenhilfe 😂

      • So ist es, das ist ihr höchster Bildungsgrad.

        • Ist die Küchenschabe mit Heiligenschein wieder zum Gebet erschienen 🤣

          53
      • Nope Küchenhilfengehilfin. Noch ne Nummer kleiner also… reicht grade so zum Kartoffeln schälen.

        • Hilfe, die Küchenhilfegehilfin.

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    • Aus der Kirche, die eine solche Frau predigen lässt, bin ich Gott sei Dank ausgetreten. Über die Steuererstattung habe ich mich gefreut.

    • Da sich Teile der Kirche längst nicht mehr wie eine Glaubensgemeinschaft verhalten, sondern eher wie eine politisch motivierte Suppenküche, ist der Vergleich mit einer Küche eigentlich sehr treffend: Alles in einen Topf werfen, heiß machen, kräftig nachwürzen … und ausbaden bzw. verdauen müssen es am Ende die Gläubigen und Bürger. 😉😊

    • Die Teletubbies hatten mehr intellektuelle Substanz.

  • Unglaublich, dass der Kölner Dom sich für so etwas hergibt.

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    • Warum nicht? Die Domplatte hatte auch schon viel auszuhalten.

    • Die katholische Kirche ist kein Haus Gottes mehr, hier wird der Götzendienst gepredigt, die Staatsgläubigkeit.
      Möge der Zorn Gottes sie treffen.

      • Sodom und Gomorrha!

        • Das ist Blasphemie!

          20
      • Na, ich weiß nicht. Einige behaupten, Gott sei tot oder einfach gegangen.

        • Ich wünsche Ihnen, dass Gott Ihnen auf Ihrem Lebensweg begegnet. Übrigens erleben das viele, die vorher absolut nichts mit ihm anfangen konnten. Mich eingeschlossen!

          2
      • Philoktet: Keineswegs nur die katholische Kirche; m.E. läuft ihr sogar die evangelische längst den Rang ab. Und die Küchenhilfe ist ohnehin bekanntlich evangelisch. Btw: Benedikt XVI. betete bekanntlich 2005 noch im Kölner Dom. Man musste den Mann nicht mögen, aber ein hoch gebildeter Mann, und was der zu sagen hatte, hatte zumindest noch Hand und Fuß. Der würde sich mit Grausen abwenden, hätte er so etwas wie G-E. im Dom erleben müssen.

    • Also ich war ja immer dafür, dass bei den Katholiken auch Leihenpredigten zu hören sein soll…allerdings jetzt? Hmmm hat Papst Leo vielleicht doch Recht gehabt?
      (Papst Leo XIV. hat das dogmatische Argument bekräftigt, dass die Predigt während der Eucharistiefeier untrennbar mit dem Weihesakrament verbunden und daher geweihten Amtsträgern vorbehalten ist)

    • Schon mal in Köln gewesen? Dreckiges 2. Landesshithole nach Berlin. Da kommt es auf „Diese“ Person auch nicht mehr an

  • Küchenhilfe for ever.

    • Wenn sich die Küchenhilfe aus der Politik zurückzieht, bestelle ich auch gerne eine Pizza 🍕 bei ihr. Dann tut sie wenigstens was Sinnvolles für die Gesellschaft.

      • Momentan bestellt sie selber. Hat ganz schön zugelegt, die Dame.

  • Auf KGEs Ökumene kann ich verzichten.
    Das Christentum ist eben kein Sozialverein,
    der die Einwanderer aus fremden Kulturen,
    die Staat u. ihr Lebensabschnittsgefährte,
    Pfarrer Gundlach, massenweise hereinholen,
    versorgen müßte.

  • Diese gute Dame ist der Grund für mein schwindendes liberales Denken.
    Jedes Mal, wenn ich am Dortmunder Bahnhof arbeiten muss, denke ich an ihre unvergesslichen Worte von geschenkten Menschen und die tolle Einwanderung in unser Sozialsystem.

  • Und das von einer Politikerin, die sich anmaßt, den Rest der Welt in deutsche Sozialsysteme einzuladen, also quasi „universelle Problemlösung“ auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.
    Dementsprechend wird die Pizza des Steuerzahlers immer kleiner aber stets teurer.
    Daher stellt sich auch das Gefühl der Fremdherrschaft ein, wo die Freiheit unbekannter Dritter mehr zählt, als die schmaler werdende Freiheit der produktiv Tätigen, insbesondere der Angestellten.
    Sich selbst in einer wohlausgestatteten Blase abschotten und jeden, der auf Probleme hinweist, als „Finsternisbewirtschafter“ zu diffamieren, das kann man nur noch mit Humor betrachten.
    Die Russen sich beklagen sich, daß von ihrem Regime nur Schönfärberei kommt, in der Türkei ist laut offiziellen Kanälen alles ganz fantastisch.
    Wie sehr sich die Verhältnisse auf mancher Ebene ähnlich sind.

    • „Und das von einer Politikerin, die sich anmaßt, den Rest der Welt in deutsche Sozialsysteme einzuladen, …“

      Sie lädt ein und ihr Partner schippert die Meute nach Europa. Das Geschäft scheint immer noch gut zu laufen.

      • Somit gibt es bei ihr nicht Pizza, sondern Schampus und Kaviar. Die Kassen klingeln für die Migrantenindustrie…

      • Sie hat ja in ihrer Amtszeit ihrem Partner auch 8 Millionen Euro Förderung zugeschanzt…

  • Göring, Erinnerungen an düstere Zeiten.
    Wer solche Namen nicht ablegt hat 33 nicht verstanden.

    • Bestimmte Zahlen und Buchstaben sind dagegen streng verboten, ebenfalls Sätze…

      • Alles für Täuschland!

  • „Politik ist kein Küchendienst“ passt besser.

  • „Gemeinsam mit der Kölner Stadtkämmerin Dörte Diemert rief sie in einer Dialogpredigt dazu auf, sich stärker für das Gemeinwohl einzusetzen und weniger auf Politik und Verwaltung als universelle Problemlöser zu setzen.“

    Klingt logisch, schließlich ist die Politik ja bereits mit der Problembeschaffung ausgelastet. Die Probleme ausbaden dürfen dann die anderen, darunter auch die „Finsternisbewirtschafter“.

  • „Es sind die Finsternisbewirtschafter dieses Landes, die versuchen, genau das zu verhindern.
    Aha, das ist also die neue Markenbezeichnung der Grünen, könnte man annehmen.
    Und übrigens: Schinken und Artischocken wurden nie bestellt!

  • Ein Pizzadienst liefert wenigstens 🤣🤣🤣

  • Ich meine ….Politik ist keine Küchenhilfe…

  • Oh Gott, was hat sie jetzt mit einem Pizzadienst verwechselt? Nukularkobolde?

    • Mehr Gemeinwohl bitte: SeeNOTrettung? Der blanke Hohn. Wer sich freiwillig in Gefahr begibt, ist nicht in Not.

      Die einzigen wirklichen Seenotretter in Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die sich zu 100 % aus Spenden und Nachlässen finanziert. Sie verzichtet sogar bewusst auf staatliche Zuschüsse, um ihre Unabhängigkeit zu bewahren.

      Kurz und knapp: Trotz ihrer wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe ( 60 Seenotrettungskreuzer) bekommt sie nur Geld freiwilligen Spender – und von mir , seit vielen Jahren….. Vor allem an der Küste, in Läden und Kneipen, stehen die auch die traditionellen Sammelschiffchen der DGzRS.

  • „Gemeinsam mit der Kölner Stadtkämmerin Dörte Diemert rief sie in einer Dialogpredigt dazu auf, sich stärker für das Gemeinwohl einzusetzen und weniger auf Politik und Verwaltung als universelle Problemlöser zu setzen.“

    da sind wir uns schon mal einig! jetzt muss der Staat das noch kapieren und sich aus vielen Bereichen zurück ziehen dann klappt das auch wieder mit Deutschland! Regulation und Steuern weg und wir rennen wieder nach vorne!

  • „Politik ist kein Pizzadienst“ – böse Zungen könten meinen, das sei jedem schon lange klar – beim Pizzadienst erhält man schließlich eine Gegenleistung für sein Geld.

  • Solidarität ist keine Einbahnstraße, sondern muss gegenseitig sein, sonst macht Arbeit keinen Sinn. Gerechtigkeit ergibt sich durch gleiche Wahlmöglichkeiten. Wer nichts hat, was ihm etwas bedeutet, der kann auch nichts verteidigen. Die Lehre der linken Politik ist Gleichgültigkeit und in den Tag hinein leben oder verantwortungsloses Gutfühlen im hier und jetzt.

  • da hat KGE völlig recht. Ein Pizzadienst liefert. IdR zuverlässig. Leistung gegen Geld. Die Politik tut nichts davon und zieht einem zusätzlich Geld aus der Tasche.

  • „Politik und Gemeinwohl, das ist kein Pizzadienst nach dem Motto: Zweimal Artischocken bitte und veganer Käse und mein Nachbar will italienischen Schinken und keinen Knoblauch“, sagte Göring-Eckardt. Damit kritisierte sie ein Anspruchsdenken, das die Erfüllung unterschiedlichster individueller Wünsche zur Aufgabe der Politik mache.“

    Mao hätte es nicht besser in seiner „Kulurrevoulution“ sagen können.

  • Politik wird auch nicht im Bereich Küchenhilfe gemacht.

  • Oh, eine richtige Predigt, allerdings auch ziemlich abstrakt gehalten. „forderte dazu auf, nicht nur die eigenen Interessen zu verfolgen“. Klingt wahrhaft christlich und tugendhaft. Na, tut sie doch auch gewiss nicht (eigene Interessen verfolgen), schließlich hat sie gänzlich uneigennützig die von der Antifa geschätzte Person Maja T. in Ungarn unterstützt. Ob ihre berühmtberüchtigte Vorfreude, die zum Bonmot geworden ist „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sage euch eins: Ich freue mich drauf“ im November 2015 auf einem Bundesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen auch gänzlich uneigennützig war, wäre zu fragen. Die „Freiheit des Anderen“ (desjenigen, der das Land ändert) ist nicht unbedingt die Freiheit aller seiner Mitbürger.

  • Was tragen hunderte von Flüchtlingen in meiner Stadt bei?

  • „Politik ist kein Pizzadienst“ und auch keine Küche, wo Hilfen benötigt werden.

  • Göring-Echardt „predigt“ in unserem Kölner Dom.
    Austreten, sofort.

    • Christenverfolgung 2.0 – Wie die Besserwisser der evangelischen Kirche Andersdenkende verfolgen … – Wertkonservative Süd-West https://share.google/iETYEQnaV1STPdoKR

  • Zum „Suchen“ im Sinne des Propheten Jeremia gehöre jedoch, anzunehmen, „dass der oder die andere eine ganze andere Meinung hat“, was für viele jedoch eine „verrückte Idee“ sei.

    Sie weiß wovon sie spricht.

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