Werbung:

Werbung:

Schwankungen

Panikmodus an den Märkten: Bitcoin fällt auf den tiefsten Stand seit April 2025

Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten Tagen stark eingebrochen. Hintergrund sind in erster Linie politische sowie makroökonomische Verwerfungen, die die Risikobereitschaft von Investoren gehemmt und dem Markt Liquidität entzogen haben.

IMAGO/CHROMORANGE

Werbung

Die älteste und größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Bitcoin, hat zuletzt massive Kurseinbrüche verzeichnet. Nachdem sich bereits am Samstag ein starker Abverkauf abgezeichnet hatte, rutschte der Bitcoin-Kurs am Montagmorgen Daten der Chart-Plattform TradingView zufolge auf zwischenzeitlich rund 74.500 US-Dollar ab. Dies entspricht dem niedrigsten Stand seit April 2025.

Zwar hat sich der Bitcoin-Kurs seitdem wieder etwas erholt, notiert mit 78.650 US-Dollar (Stand: 18 Uhr, 2. Februar) jedoch weiterhin deutlich unter dem Jahreshoch. Aktuell liegt der Kurs rund 20 Prozent unter den Höchstständen von 97.600 US-Dollar je Bitcoin, die am 15. Januar 2026 erreicht wurden. Seit im Oktober 2025 mit 126.000 US-Dollar ein neues Allzeithoch erzielt wurde, ist der Bitcoin-Kurs inzwischen sogar fast 40 Prozent eingebrochen.

Der langfristige Trend der Digitalwährung sieht hingegen etwas positiver aus. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg handelt es sich erst um das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Kryptowährung, die seit 2009 existiert.

Für den Kurssturz, der zuletzt zu beobachten war, gibt es vielfältige Ursachen. Unter anderem makroökonomische Faktoren – primär der wieder erstarkende US-Dollar – haben den Bitcoin stark unter Druck gesetzt. Nach einer anhaltenden Phase, geprägt von Schwäche und Vertrauensverlust, unter anderem bedingt durch eine lockere Zinspolitik und die erratische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump, hatte der Dollar nun wieder an Wert zugelegt.

In erster Linie hatte die Nominierung des früheren Notenbankers Kevin Warsh durch Donald Trump als neuen Chef der Federal Reserve (Fed) dem Dollar Aufwind verliehen. Warsh signalisiert mit seiner konservativen Haltung eine strengere Geldpolitik und höhere Zinsen. Dies stärkt den Dollar, reduziert die Liquidität und verstärkt Abflüsse aus Kryptowährungen und anderen Risikoanlagen.

Lesen Sie auch:

Hinzu kamen die sich verschärfenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Donald Trump hatte jüngst wiederholt mit militärischen Schlägen gedroht, ausgelöst unter anderem durch die Niederschlagung von Protesten im Iran. 

Auch der „partial shutdown“, also die teilweise Schließung der US-Regierung am 31. Januar, hat den Abverkauf beim Bitcoin zusätzlich befeuert, indem die Unsicherheit am Markt verstärkt und die Risikobereitschaft von Investoren gehemmt wurde. Hintergrund für die vorübergehende Schließung waren Streitigkeiten im Kongress über Haushaltsfreigaben, insbesondere im Department of Homeland Security (DHS) und zur Finanzierung des Immigrations- und Zollvollzugsdienstes (ICE). Erst vor Kurzem hatte die Erschießung des US-Bürgers Alex Pretti durch ICE-Beamte in Minneapolis für politischen und gesellschaftlichen Sprengstoff gesorgt (mehr dazu hier).

Auch bei anderen Anlageklassen hat sich vor dem Hintergrund der makroökonomischen sowie politischen Verwerfungen in den vergangenen Tagen ein deutlicher Abverkauf gezeigt. Aktienmärkte wie der Nasdaq und der S&P 500 gaben nach, und selbst krisensichere Edelmetalle wie Gold und Silber verzeichneten starke Rückgänge. 

Daten der Analyseplattform TradingView zufolge fiel der Goldpreis pro Feinunze (31,1 Gramm) vom Höchststand von rund 5.500 US-Dollar, der am 29. Januar erreicht wurde, innerhalb von zwei Tagen bis Montagmorgen um fast 20 Prozent auf 4.480 US-Dollar. Bei Silber kam es im gleichen Zeitraum sogar zu einem Kurssturz von nahezu 40 Prozent. Zeitweise war eine Feinunze Silber nur noch 74 US-Dollar wert, nachdem am 29. Januar noch Rekordniveaus von mehr als 120 US-Dollar erreicht worden waren.

Grund zur Panik ist dies Experten zufolge jedoch keineswegs. Edelmetalle hatten zuletzt deutliche Gewinne verzeichnet; ein Allzeithoch folgte dem nächsten. Eine Kurskorrektur galt daher als überfällig und war lediglich eine Frage der Zeit.

Zentralbankkäufe sowie geopolitische Spannungen stützen den Goldpreis langfristig, während der industrielle Bedarf dem Silberpreis ebenfalls auf längere Sicht Auftrieb verleihen dürfte. Finanzinstitute und Großbanken halten vor diesem Hintergrund weiterhin an ihren optimistischen Kurszielen fest. So hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs erst kürzlich ihr Preisziel für Gold angehoben. Die Analysten erwarten nun bis zum Jahresende einen Preis von 5.400 US-Dollar pro Feinunze, nach zuvor 4.900 US-Dollar – entsprechend einem Plus von über zehn Prozent.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

63 Kommentare

  • „In erster Linie hatte die Nominierung des früheren Notenbankers Kevin Warsh durch Donald Trump als neuen Chef der Federal Reserve (Fed) dem Dollar Aufwind verliehen.“

    Und damit den Absturz vieler Risiko-Assets. Schon klar, dass schreiben viele Medien und die meisten schreiben das wohl irgendwo ab. Nur glauben kann ich das nicht.

    Abgestürzt sind nur Papier-Silber und Papier-Gold. Bei physischen Metallen hielt sich das in Grenzen, natürlich bekamen die aber auch etwas ab. Und Bitcoin auch.

    Für mich sieht das nach einer Marktmanipulation aus. Papier-Gold ist mindestens 10x, Papier-Silber mindestens 20x häufiger, als die physischen Edelmetalle und das sind unterste Schätzungen. Eine Abwertung schont die Kassen der Emittenten, wenn Anleger auscashen wollen.

    • Das Verhältnis Papier zu Real an der Comex beläuft sich auf sage und schreibe 356 zu 1.

      Die Bombe tickt.

      • Da sind wir uns dann ja mal einig, wie schön. Die genaue Zahl weiß ich nicht, aber ChatGPT meint, Gold 10-100fach, Silber 20-200fach.

        So oder so, Papier-Gold/Silber sind weitaus größere Blasen als BTC und den Dip den diese Assets bei BTC ausgelöst haben, nutze ich zum Nachkaufen. Ein Rücksetzer, auf den viele Bitcoiner wie ich gewartet haben. 🙂

        Nur Mut! Eine bessere Gelegenheit wird es nicht geben.

        • So sieht es aus.

          2
  • Helft mal einem Laien bitte. Ich hatte mehrfach gelesen, dass Kryptowährungen eine Erfindung von CIA und Mossad seien, hauptsächlich zur internationalen Geldwäsche. Und heute lese ich mehrfach, dass diese „Bitcoin“-Blase bald platzen wird und die Auswirkungen selbst Dotcom in den Schatten stellen dürften. Ich hab null Plan und mein Bäcker steht sowieso eher auf Bares.

    • Der Erfinder von Bitcoin ist unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt. Nakamoto veröffentlichte 2008 das Bitcoin-Whitepaper, startete das Netzwerk im Januar 2009 und verschwand 2011, ohne dass seine wahre Identität – ob Einzelperson oder Gruppe – bis heute bekannt ist.

      • Pseudonym. Sie sagen es. WER hat den Gründer von Bitcoin JEMALS WIRKLICH bewusst ZU GESICHT BEKOMMEN ?

        Diese Frage stelle ich jedem Bitcoin-Fanatiker.

        • Niemand.
          Na und?

          9
        • @Fieser Möpp
          „Es ist also ein Geist ?“

          Wer sagt das? Nur weil der/die Erfinder unbekannt ist/sind, glaubt niemand an Geister. Das sind so Stöckchen, die jemand hin hält, wenn er in seiner Argumentation nicht weiter weiß. Soll springen wer will. Ich nicht! 🙂

          2
        • #addcc

          Es ist also ein Geist ? Meinetwegen. Glauben sie was sie wollen. Die Realität wird es bald zeigen, was Bitcoin wert ist, oder auch nicht.

          -4
    • Bitcoin ist so konzipiert, daß es heute keine Rolle mehr spielt wer es geschaffen hat.
      Mit Geldwäsche hat es nicht grundsätzlich zu tun. Es sind alle Transaktionen von jedem jederzeit einsehbar, das ist wesentlicher Bestandteil des Mechanismus.
      Es obliegt dem einzelnen Nutzer selbst, ob das Nutzungsprofil anonym, pseudonym oder öffentlich ist.

      Ja es gibt Theorien daß es von Geheimdiensten geschaffen wurde, ähnlich wie das TOR Netzwerk. Dabei wäre so, theoretisch (!), daß „die Dienste“ eine Jedermann–Nutzung brauchen um darin die eigenen Transfers zu verstecken. Denn ein Netzwerk das nur von solchen Diensten genutzt wird bietet natürlich keinerlei Möglichkeit zu verdeckten Aktivitäten. Aber ziemlich sicher werden täglich mehr Dollars illegal genutzt als Digitalwährungen.

      Bitcoin war kein Ding das über Nacht entstanden ist sondern Ergebnis von 40 Jahren Theorie, Forschung und gescheiterten Projekten.

      • „Es sind alle Transaktionen von jedem jederzeit einsehbar, das ist wesentlicher Bestandteil des Mechanismus.“
        Man kann seinen Bestand anonymisieren, CoinJoin, Mixer. Kein Problem. Kann aber sein, dass man diese Coins an einer „regulierten“ Börse nicht mehr zum Verkauf anbieten kann.

      • Zum Begriff „ Nutzungsprofil“
        Das dürfen Sie sich nicht vorstellen wie ein „Profil“ auf Facebook, der Begriff war schlecht gewählt.
        Es geht darum ob sie z.B. Bitcoin über eine Bank erwerben incl. KYC (Know Your Customer), dann ist es leicht nachverfolgbar, etwa für ein Amt oder einen Dienst. Oder Sie finden andere Wege …
        „Öffentlich” werden Sie dann wenn Sie Ihre Adresse (eine laaange Buchstaben–Zahlen–Kombination) mit Ihrem Namen oder einem Account wie etwa Twitter, Facebook etc. in Verbindung bringen.

      • Keine Rolle, wer es erschaffen hat ? Und OB das eine ROLLE spielt ! So reden nur Fanatiker, die sich in etwas verrannt haben.

        • Warum? Bitcoin ist Open Source. Welche Rolle spielt es dann? Was macht den Unterschied, ob es ein Geheimdienst war, oder der liebe Gott?

          7
        • @Peggy
          „Mit sehr sehr viel Geld könnten Sie 51% der Rechenleistung kaufen und Manipulationen vornehmen. “

          Am Anfang von BTC, als Nakamoto noch in der Mailing-Liste aktiv war, wurde BTC im Darknet als Währung für illegale Geschäfte genutzt. So wurde BTC damals bekannt und auch berüchtigt, und dieser Ruf haftet bis heute am BTC.
          Nakamoto warnte damals zur Zurückhaltung. Die Rechenleistung der Tech-Giganten (Google, Meta, Microsoft) hätte damals ausgereicht, um das BTC-Netzwerk zu übernehmen. Das wollte Nakamoto verhindern. BTC sollte unterm Radar bleiben, bis es unangreifbar ist.
          Das Ziel ist längst erreicht, Mining-Farmen stabilisieren inzwischen Stromnetze, das könnten Google-Rechenzentren nicht annähernd.

          5
        • ‚Die wahre Intention‘, und das wissen Sie sicherlich schon lange aus Ihrer tiefen Erforschung des Themas, war die Schaffung eines Bezahlsystems, eines Wertspeichersystems und eines Recheneinheitssystems. Was Währungen eben so an sich haben.
          Das ganze als dezentrales und zensurresistentes, von jeglicher Regierung oder Firma unabhängiges System, ein Computernetzwerk, eine Blockchain.
          Niemand kann Bitcoin abschalten, schneller oder langsamer machen, oder die Regeln ändern.
          Mit sehr sehr viel Geld könnten Sie 51% der Rechenleistung kaufen und Manipulationen vornehmen. (Also Sie sicherlich nicht, aber eine hypothetische Person.) Allerdings würde der Rest des Netzwerkes sehr schnell dadurch reagieren daß Sie von den Rechenvorgängen, der Netzkommunikation, ausgeschlossen würden.

          2
        • @addcc
          „Mining-Farmen stabilisieren inzwischen Stromnetze”
          Exakt, und versuche mal das einem Fanatiker zu erklären, daß unsere Stromnetze große Verbraucher benötigen, die sich schnell zu– und abschalten lassen. (Und je mehr ‚Energiewende‘ desto mehr davon!)
          Oder daß inzwischen Home–Miner gleichzeitig als Heizung und zur Warmwasserbereitung in Wohnhäusern dienen.
          Oder daß damit Gewächshäuser und Schwimmbäder beheizt werden.

          Was „schwurbelnde Fanboys“ eben so machen den ganzen Tag, rofl …

          1
        • Spielt es eine Rolle ob Pythargoras einen Zusammenhang formuliert hat, oder ist die Mathematik dahinter wichtig?
          Spielt es eine Rolle wer den Dollar geschaffen hat?

          Fanatisch sind Ihre leeren Sätze ohne Ansatz eines Argumentes.

          Was Sie, vielleicht (?), meinen falls es Ihnen bekannt ist: Ja, es gibt keinen „Chef“ von Bitcoin, keinen CEO, keinen Secretary of Treasury und keinen Verwaltungsrat.

          3
        • Die – wahre – INTENTION !

          -4
  • Ich habe alle meine Bitcoins ausgedruckt und im Schließfach meiner Sparkasse deponiert. Da bin ich auch bei einem Stromausfall geschützt!

  • Wenn man mit Bitcoin spekuliert (eine Investition ist was anderes) sollte man sich schon klar machen, daß die Regulierungswut auch davor nicht halt macht und über diese auch die entsprechenden ETF beeinflusst die dann Mittelabflüsse haben können. Auch der steuerliche Zugriffsversuch und natürlich die zunehmende und abnehmende Risikoneigung-das Sentiment-beeinflussen den Kurs noch stärker als bei den meisten anderen Anlageformen. Aktuell scheint er mir überverkauft und steht an einer starken Unterstützung. Im März und April 2025 hat das gehalten.
    Wers versuchen will, sollte das Stopploss nicht vergessen.

    • Naja, Sie sehen Bitcoin in einer Rolle wie ein klassisches Anlageinstrument.
      Für andere ist es Teil der ‚Versicherung‘, ein nicht–korreliertes Asset, vergleichbar einem Goldbarren den man kauft mit dem Gedanken der Absicherung gegen Wertverlust der regionalen Währung.
      Und nein, ein Bitcoin–ETF ist nicht das was der sog. ‚Hodler‘ im Portfolio hat.
      Aspekte wie ‚aktuell überverkauft‘ und Chart–Astrologie haben damit auch nichts zu tun.

      Der Stopp–Loss bzw. Take–Profit tritt ein zum Zeitpunkt meines Todes, für meine Erben, theoretisch. (Keine Sorge, ich gönne mir auch mal was zwischendurch!)
      Und ein steuerlicher Zugriffsversuch auf unbekannte, anonyme Accounts läuft eben ins Leere.

      Ich denke für viele ist es schmerzhaft daß sie nicht die Mentalität haben und der Mut gefehlt hat und sie Gewinne pro Jahr sehen die sie selbst nicht pro Jahrzehnt erleben werden?

      Was viele für Signale halten ist langfristig nur Hintergrundrauschen.
      Jeder Dip eine Chance nachzukaufen.

      • Bitcoin-ETF bewegen u.a, den Kurs-wie man bei ihrer Einführung unschwer sehen konnte. Die Regeln der Steuer und Anonymität sind für Plattformen und Händler nicht in Stein gemeißelt. Charttechnik ist keine Astrologie sondern logisch psychologisch nachvollziehbar. Und da sie von vielen genutzt wird funktioniert sie auch relativ oft und ist geeignet um Chancen und Risiken zu definieren und zu handeln.
        Ich hab 1998 mit der Börse angefangen und für meine Mentalität ist da nix mehr schmerzhaft. Ich kalkuliere meine Risiken und kann ihnen nur raten das auch zu tun-sonst könnte Bitcoin für SIE noch schmerzhaft werden.

        • Nunja, meine Investition in Bitcoin hat sich vervielfacht.
          Den ursprünglichen Betrag habe ich plus gutem Gewinn wieder entnommen.
          Das was ich nun noch halte ist also quasi geschenktes Geld.
          Auf ‚Plattformen‘ wie Sie sie meinen bewege ich mich wahrscheinlich nicht, wo ich aktiv bin das nennt man Decentralised Finance (DeFi).
          Ich finde es erstaunlich wie viele Menschen sich immer darum Sorgen machen das könnte ‚falsch‘ sein.
          Als ich kein Geld hatte, da war niemand daran interessiert mir dabei zu helfen etwas aufzubauen.
          Und Sie sagen es ja, Charttechnik ist ein Herden–Ding, das nur funktioniert weil eine gewisse Masse den selben Signalen folgt.
          Ich glaube ganz grundsätzlich wir haben völlig unterschiedliche Motive und Zeithorizonte.
          Aber immerhin benutzen auch Sie BTC als Anlagevehikel und sind nicht so verschlossen und ignorant wie scheinbar einige andere hier.

          1
  • Kaufen ,kaufen, kaufen für alle die ihr Geld nicht mehr brauchen,
    Ich frag heut mal bei Aldi, ob ich in Bitcoin zahlen kann.
    Dann doch lieber den Euro in der Tasche als….

  • Der Wert von (Papier)-Fiatwährungen gegenüber Bitcoin (Kryptos) liegt einzig darin, dass man Fiatwährungen verheizen kann. (wärmt zwar nicht lange, ab immerhin). Mit Bitcoin kann man das nicht. Allerdings kann man später, wenn alle „Fiats“ wertlos sind, sich mit Bitcoins günstige, wohlige Wärme kaufen.

    • Fiat Währung (Euro) wird und muss überall im Euroraum als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Insbesondere akzeptiert der Staat Euros als Steuer.
      Was machen Sie denn mit Ihren Bitcoins, ausser darauf zu hoffen, dass irgendwann jemand kommt der Ihnen dafür mehr Euro zahlt als Sie selber bezahlt haben?

      • Also im Moment bekomme ich sofort auf Knopfdruck, 24×7, etwas mehr als Faktor 10, meiner ursprünglichen Anlage steuerfrei. Passt für mich.
        Habe verschiedene Assets, für mich ist Streuung Trumpf.
        Die kleinste Trance ist allerdings Fiat Währung €.

      • „Insbesondere akzeptiert der Staat Euros als Steuer.“

        Ich würde eher sagen: Insbesondere zwingt uns der Staat, Steuern nur in der Währung zahlen zu können, über die er die Kontrolle hat.
        Was ist daran ein Vorteil?

        • @ Fieser Möpp
          „Über Bitcoin haben die ebenfalls schon lange die Kontrolle. Ist ihnen das noch nicht aufgefallen ?“

          Doch, da ist leider viel Wahres dran. Das aufzudröseln ginge hier vielleicht etwas zu weit. KYC, MiCA und die Überlegung Steuern auf nicht realisierte Gewinne zu erheben, machen BTC als Wertanlage um einiges unattraktiver.

          Die Kontrolle über Bitcoin haben die damit zwar nicht, aber Kontrolle über Bitcoiner schon irgendwie.

          Aber wenn wir schon bei dem Thema sind… Für die Gold-Bugs unter uns gilt Ähnliches. Crasht das Fiat-System, wird es wieder Goldverbote hageln. Jede Wette…

          4
        • Über Bitcoin haben die ebenfalls schon lange die Kontrolle. Ist ihnen das noch nicht aufgefallen ? Mal den „Satoshi“ fragen..

          -3
    • Geh mal mit deinen lustigen Bitcoins zum Bauern, um einen Sack Kartoffeln zu kaufen !

      • In der sog. zweiten und dritten Welt, den Emerging Markets, benutzen mehr Menschen Digitalwährungen im Alltag als man in Europa auch nur ahnt.

        • Ja, weil viele Menschen dort kein reguläres Bankkonto bekommen. Not macht erfinderisch?
          Ich bewundere das. Als überzeugter Bitcoiner kritisiere ich immer, dass BTC zu kompliziert ist, um es als Alltags-Zahlungsmittel zu verwenden. Mit Lightning-Netzwerken ist man zwar auf einem guten Weg, aber noch weit entfernt vom Ziel.
          Und die nutzen das einfach? Respekt!

          6
        • @addcc
          Wir sind wohl einfach zu bequem. Und un–educated.
          Hier gilt es als kleine Sensation wenn die SPAR–Märkte in der Schweiz Bitcoin–Zahlungen einführen, aber es ist trotzdem weiter eine Nische in einer Nische.
          In Teilen von Süd–Ost–Asien, Afrika und Lateinamerika ist Lightning aber auch BCH den Menschen viel vertrauter.
          Was ich richtig spannend finde ist die angelaufene Entwicklung eines rapid–payment-Kanals für Monero.
          Ohne extra–Investitionen in Hardware kann ich das zuhause auf dem ausgemusterten Laptop minen!
          Die Politik ist in Europa insofern erfolgreich, daß niemand Monero kennt.
          Oder sich bewusst ist, daß der Fortschritt von DeFi schon lange auf Solana stattfindet.
          Die Menschen in Europa sind was Crypto betrifft abgehängt. Intellektuelle Schlusslichter.
          Ja ich weiß, viele der Entwickler sind von hier. Aber für die Bevölkerung ist das alles noch Science Fiction. Bis es zu spät ist. Naja, es ist schon zu spät.
          In Ecuador lernen Grundschüler wie Bitcoin–Mining funktioniert …

          4
  • Man sagte zu mir, es könnte Ende der Woche nicht mehr viel sein, wie es vorher war. Fakt ist, Südkorea hat aktuell den Programmhandel an der Börse ausgesetzt, die CME hat zum wiederholten Male die Margen erhöht, paar Banken sind in den USA zusammen gebrochen, viele Banken sitzen auf unrealisierten Verlusten, zum Jahreswechselt hat die US Notenbank 105,993 Milliarden Dollar in den Overnight-Repo-Markt gepumpt, und nicht das 6-Sigma Ereignis in Japan vergessen……….. Ach ja, warten wir mal noch China ab. Keine Ahnung, warum die Medien wieder mal so träge sind.

    • JP Morgan, die Hauptmanipulateure der Comex, neben Deutsche Bank, UBS, Citigroup, HSBC….sitzen auf einem mit kriminellen Mitteln zusammengerafften Silberberg von mindestens 800 Mio Unzen, das entspricht fast der kompletten WELTJAHRESPRODUKTION. Und jetzt im – vorsätzlich inszenierten – Crash haben sie weiter kräftig reales Silber eingesammelt und den Berg weiter erhöht. Warum wohl ?

  • Der intrinsische Wert von Bitcoin ist NULL, weshalb er auch bald in der Versenkung verschwinden wird.

    Der rabiate Kurssturz bei den Edelmetallen ist vor allem auf eine wiederholte MARGINERHÖHUNG an der COMEX zurückzuführen, welche Edelmetall-Futures – teils vollkommen überraschend für viele Investoren – EXTREM verteuert hat, wodurch eine Vielzahl von Investoren aus dem Markt gedrängt wurden und ihre Positionen schließen bzw. verkaufen mussten, was zu einer Verkaufskaskade geführt hat. Was die Comex hier abgezogen hat, war schlichtweg kriminell. Dasselbe haben sie beim letzen Crash 1980 schon mal abgezogen.

    Der wahre Edelmetallpreis wird ungeachtet dessen schon lange nicht mehr auf der – extrem manipulierten Anzeigentafel der Comex, deren Tresore so gut wie leer sind – abgebildet, sondern inzwischen am PHYSISCHEN – im Gegensatz zum wertlosen Papiermarkt Comex – Edelmetallmarkt in Shanghai, Tokio und den VAE, wo der Preis NICHT eingebrochen ist, sondern sogar weiter steigt.

    • Der ‚intrinsische Wert‘ — Aber Achtung nun wird es ein wenig abstrakt! — ist nicht wie bei Edelmetallen daß diese eine Anwendung in der ‚realen Welt‘ haben, also etwa als Schmuck oder Werkstoff in der Technik. Sondern daß Bitcoin im Gegensatz zu Regierungsgeld nicht auf Schulden basiert.
      Zwar gibt es inzwischen ‚Papier–Bitcoin‘, was eben so passiert wenn Banker anfangen mit Dingen zu ‚jonglieren‘.
      Es gibt jedoch keine Notenbank die die Bitcoinmenge steuert, es gibt kein Fractional Banking wo Dollars aus dem wortwörtlichen Nichts erschaffen werden.
      Es gibt einen jederzeit öffentlich überprüfbaren Algorithmus, und der läuft und läuft und läuft …
      Ohne daß ich, oder Sie, einer dritten Partei vertrauen müssten.

    • +1
      REDAKTION: Wann kommen ZWEI Zähler, Daumen hoch / runter?!!
      Sie beschreiben sehr exakt den Hintergrund. Man spekuliert als Privatmann halt nicht auf Margin, sondern kauft 100% abgedeckt.

    • Der intrinsische Wert von jeglichem Papiergeld liegt bei Null!
      Wollen Sie jetzt den Reichen vorschlagen, dass sie doch lieber ihr Geld als Klopapier verwenden sollen?

    • „Der intrinsische Wert von Bitcoin ist NULL, weshalb er auch bald in der Versenkung verschwinden wird.“

      Nun, wir werden sehen. Was aber verstehen Sie unter „intrinsisch“? Wikipedia definiert das so: „Intrinsische Eigenschaften gehören zum Gegenstand selbst und machen ihn zu dem, was er ist“.
      Insofern irren Sie sich wohl.

      • Man könnte auch den i.W. von € oder $ erfragen …

      • Der intrinsische Wert hat NICHTS mit dem „Preis“ zu tun, den viele derzeit für so ein NICHTS zu zahlen bereit sind. Da verwechseln sie etwas gewaltig.

        • Vom Preis war gar nicht die Rede. Sie schwurbeln von „intrinsischen Werten“ und kennen offensichtlich nicht einmal die Bedeutung.

          8
    • Im übrigen antworte ich hier nicht weil mich Ihr niveauloses Getrolle in irgendeiner Weise interessiert.
      Aber die gelieferten Stichworte sind immerhin gar nicht mal soo schlecht, und ich denke der ein oder andere Leser ist im Gegensatz zu Ihnen tatsächlich interessiert und zum Verständnis in der Lage, evtl. sogar inspiriert zu ein wenig DYOR.
      Ich glaube Sie könnten das alles auch auf Wikipedia nachlesen, wenn Sie wirklich irgendein Interesse hätten …

  • Der FAKTISCHE Wert eines Bitcoin IST und BLEIBT exakt null bzw. negativ, wenn man Klimahysteriker ist. Ein Bitcoin misst, wie lange ein paar Graphikkarten wertVOLLE elektrische Energie in wertLOSE (ideologisch: weltzerstörende) Wärmeenergie umgewandelt haben.
    Mit der erzeugte Kette aus 1en und 0en KANN MAN NICHTS MACHEN!
    Völlig egal, was der Marc schwurbelt (um sein EIGENES Portfolio zu pushen) oder der Donald faselt (weil er sich über die Rechenzeiten amerikanischer Server freut). Auch EGAL, wie gut die Idee einer digitalen Zigarettenwährung GRUNDSÄTZLICH ist. Die Umsetzung als Bitcoin ist einfach nur absurd. Überlegt Euch doch einfach mal, was die Empfänger Eurer Barkohle damit gemacht haben, nachdem sie Euch wertlose Daten dafür gegeben haben!
    Ja, ich weiß, was die EU vorhat, aber Kryptos sind NOCH SCHLIMMER!

    • Sage mir daß Du keine Ahnung von Bitcoin hast, ohne mir zu sagen daß Du keine Ahnung von Bitcoin hast …

      • Frage an Mrs. Peggy: WER hat Bitcoin erschaffen ?

        • Ivh bin zwar nicht Mrs. Peggy, aber ich beantworte das einfach mal. Erfunden hat Bitcoin eine Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Wer wirklich dahinter steckt ist bis dato unbekannt und wird es wohl auch bleiben.

          7
        • Warum spielt das eine Rolle?
          Der Name ist Satoshi Nakamoto, die Mailadresse ist/war satoshin@gmx.com
          Was machen Sie nun mit dieser Information?
          Es ist ein öffentlich einsehbares Stück Computercode. Sie könnten das selbst lesen und nachvollziehen (?).
          Falls Sie Änderungen daran vornehmen möchten, können Sie die aktuelle Entwicklergruppe kontaktieren und davon überzeugen versuchen daß Ihre Verbesserungsvorschläge richtig und gut sind.

          7
        • #addcc

          Das war keine Beantwortung meiner Frage. Ich kann mich auch Nakamoto Satoshi nennen. UND ?

          WER ALSO hat Bitcoin WIRKLICH erschaffen ? WER ???
          Wer hat mit diesem Erschaffer jemals eine Tasse Kaffee real getrunken ? Warum meinen sie, wird so ein großes Geheimnis um den/die Gründer von Bitcoin gemacht ?
          Welchem ZWECK – jenseits der Schwurbelei der Fanboys – dient Bitcoin WIRKLICH ? Schon mal drüber nachgedacht ?

          -8
    • „EGAL, wie gut die Idee einer digitalen Zigarettenwährung GRUNDSÄTZLICH ist. Die Umsetzung als Bitcoin ist einfach nur absurd.“

      Das wundert mich jetzt aber. Sie finden eine „Digitale Zigarettenwährung“ (klasse Metapher!) grundsätzlich gut, aber ausgerechnet den Bitcoin finden Sie absurd?
      Viele Bitcoiner versuchen seit Jahren nichts anderes, als einen Fehler bei Bitcoin zu entdecken. Ohne Erfolg. Haben Sie etwa einen Fehler gefunden? Oder warum ist Bitcoin absurd?

      • Ich habe den Fehler doch erklärt, ist doch eigentlich extrem einfach zu verstehen: ES GIBT KEINEN GEGENWERT.
        Die Schwarzmarkt-Luckies hatten einen Wert, man konnte sie rauchen und war auch noch COOL dabei.
        Binör-Schlüssel sind weltweit eindeutig, aber NUTZLOS, wenn man damit nichts entschlüsseln kann.
        Interessant, dass Leute wie „Peggy“ diese einfachen Tatsachen der Volkswirtschaft und Informatik nicht checken und lieber wieder in Alu-Huterei abgleiten.

        • Lieber Apollo, zwei einfache Tatsachen, für Schmalspurdenker:

          Jeder einzelne Euro hat ganz genau keinen Gegenwert.
          Und ja, falls ich auch ich einen Euro brauche um meine Steuern zu bezahlen dann bekomme ich diesen Euro im Tausch gegen Bitcoin.

          Was Sie hier als ‚einfache Tatsachen‘ benennen ist leeres Geschwurbel ohne Substanz.

          Ich kann mit einem ‚binären Schlüssel‘ meine Wallet entsperren. Sie nicht.
          Da liegt wohl der Hund begraben. Sie haben etwas verpasst und machen andere dafür verantwortlich. Weil die ARD nicht rechtzeitig gemeldet hat: Ein wenig Bitcoin zu besitzen wäre gar nicht schlecht, liebe Leute.
          Und falls es nicht so ist, warum interessiert es Sie wenn ich mein Geld ‚falsch‘ angelegt habe???

          1
      • Die Frage ist nicht, ob es irgendwelche Fehler in der Bitcoin-Konzeption gibt, sondern Bitcoin ist per der Fehler und wird niemals zu dem werden, was viele Nerds ohne Sinn und Verstand in dieses Konstrukt hineininterpretieren.

        • Das sind echte starke Argumente …

          5
    • Ich habe mit diesen lächerlichen Bitcoins die Auswanderung nach Dubai bewerkstelligen können und lebe da nun als mehrfacher Millionär in Saus und Braus!

      • Wenn es stimmt, dann gratuliere ich.
        Richtig ist, wer auswandern will und ein größeres Vermögen sein Eigen nennen kann, kann es einfach mitnehmen, indem er sich 12/24 Wörter merkt. Kein Zoll wird einen daran hindern können.
        Aber versucht man einen Koffer voll Bargeld oder Edelmetalle über eine Grenze zu bringen, wird es Probleme geben.

      • Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der intrinsische Wert von Bitcoin null ist.

      • Toll. Wer’s glaubt.

        Aber, dass einige ziemlich viel Geld damit verdient haben, ist exakt kein Widerspruch zur Aussage von „Apollo 13“. Es ist und bleibt ein substanzloses Spekulationsobjekt ohne jeglichen Gegenwert.

        • Exakt: Genau das ist es , was viele Bitcoin-Fans nicht raffen.

          -5

Werbung