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Boston

Bekennende Transfrau: Ehemalige Abgeordnete der Demokraten wegen Kindesmissbrauchs zu 33 Jahren Haft verurteilt

Am Donnerstag wurde eine ehemalige Abgeordnete und Transfrau im US-Bundesstaat Massachusetts wegen Beteiligung an Kindesmissbrauch zu 33 Jahren Haft verurteilt.

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Eine ehemalige Abgeordnete und Transfrau wurde in den USA wegen Beihilfe zum Kindesmissbrauch verurteilt. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Die ehemalige Abgeordnete des Repräsentantenhauses des US-Bundesstaats New Hampshire und Transfrau Stacie-Marie Laughton wurde am Donnerstag vom Bundesgericht in Boston zu einer 33-jährigen Haftstrafe verurteilt. Der Mann, der sich als Frau identifiziert, bekannte sich der Beihilfe zur sexuellen Ausbeutung von Kindern schuldig. Darüber berichteten mehrere amerikanische Medien, darunter die Nachrichtenplattform Boston.com.

Konkret soll Laughton von seiner ehemaligen Lebensgefährtin Lindsay Groves Nacktfotos von Kindern erhalten haben. Groves arbeitete in der Kindertagesstätte „Creative Minds“ in Tyngsborough im US-Bundesstaat Massachusetts. Sie soll im Zeitraum von Mai 2022 bis Juni 2023 Toilettenpausen der Kinder und Windelwechsel genutzt haben, um Nacktfotos der Kinder zu machen. Diese soll Groves anschließend per SMS an Laughton gesendet haben.

Groves und Laughton sollen innerhalb von nur einem Monat insgesamt 10.000 Textnachrichten ausgetauscht haben. Dabei sollen die Tatverdächtigen über die explizite Zusendung von Fotos von Kindern, unter anderem im Alter von drei bis fünf Jahren, diskutiert haben. Laut der Bundesstaatsanwaltschaft soll Laughton in den Nachrichten „ausführlich“ über „potenziellen oder fantasierten sexuellen Kontakt mit Kindern“ geschrieben haben. Die Nachrichten würden bei Laughton eine „fast schon obsessive Konzentration auf Sex“ offenbaren.

„Das hier vorliegende Verhalten ist abscheulich“, schreibt die Staatsanwaltschaft in dem Strafantrag. „Es handelte sich um Kinder, die noch nicht vollständig trocken waren, noch nicht einmal alt genug, um selbstständig die Toilette zu benutzen, und die noch nicht sprechen konnten“, heißt es in dem Antrag weiter. „Dies war kein ‚Gelegenheitsverbrechen‘ im üblichen Sinne. Es war geplant, strategisch durchdacht und wurde zur sexuellen Befriedigung eines oder beider Angeklagten in diesem Fall ausgeführt“, zieht die Staatsanwaltschaft das dunkle Fazit.

Während die Komplizin Groves zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt wurde, erhält Laughton eine Haftstrafe von 33 Jahren. Ursprünglich forderte die Staatsanwaltschaft für die ehemalige Abgeordnete 40 Jahre. Zwar habe Groves die Aufnahmen der Kinder gemacht, doch die Transfrau soll nach Darstellung der Staatsanwaltschaft „die deutlich präsentere [Person] in der laufenden Diskussion über die sexuelle Ausbeutung der Opfer in diesem Fall“ gewesen sein. Zudem habe Laughton zu der Zeit als gewählte Abgeordnete ein öffentliches Vertrauensverhältnis innegehabt.

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Laughton war die erste offen transsexuelle Abgeordnete im Repräsentantenhaus von New Hampshire. Unter anderem war sie von 2020 bis 2022 Abgeordnete in dem Repräsentantenhaus, bis sie im Dezember 2022 wegen einer Anklage wegen Stalkings von ihrem Amt zurücktrat.

sf

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