Iran-Krieg
Ölpreis überschreitet 100-Dollar-Marke pro Barrel
Der internationale Ölpreis ist infolge des Irankrieges stark gestiegen und hat erstmals seit Jahren wieder die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten. Seit Beginn der Kämpfe vor gut einer Woche summiert sich der Anstieg auf etwa 50 Prozent, was auch die Kraftstoffpreise deutlich nach oben treibt.
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Der internationale Ölpreis ist infolge des Irankrieges deutlich gestiegen und hat erstmals seit mehreren Jahren wieder die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten. Im frühen Handel verteuerte sich die für Europa maßgebliche Nordseesorte Brent zeitweise um etwa 20 Prozent auf rund 111 US-Dollar pro Barrel. Ein Barrel entspricht etwa 159 Liter.
Seit Beginn der Kampfhandlungen vor gut einer Woche summiert sich der Preisanstieg damit auf rund 50 Prozent. Ende Februar lag der Preis pro Barrel noch bei etwa 70 Dollar. Parallel dazu sind auch die Kraftstoffpreise in vielen Ländern spürbar gestiegen.
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Auch in den Vereinigten Staaten zog der Ölpreis kräftig an. Die Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) überschritt im frühen Handel in Chicago ebenfalls die Schwelle von 100 US-Dollar und erreichte zeitweise etwa 113 Dollar pro Barrel. Ein derart hohes Niveau war zuletzt im Jahr 2022 verzeichnet worden.
Die starken Preisbewegungen belasteten zugleich die Aktienmärkte in Ostasien. An der Börse in Tokio verlor der Nikkei-Index der 225 wichtigsten Werte im frühen Handel zeitweise rund sieben Prozent und fiel unter die Marke von 52.000 Punkten. Auch in Südkorea gerieten die Kurse unter Druck: Der Leitindex KOSPI sank in Seoul zeitweise um etwa acht Prozent auf rund 5.132 Punkte. Volkswirtschaften der Region gelten als besonders anfällig für steigende Energiepreise, da sie einen großen Teil ihres Ölbedarfs importieren.
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Ein zentraler Unsicherheitsfaktor bleibt die Lage in der Straße von Hormus. Seit Kriegsausbruch ist der Schiffsverkehr in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman stark eingeschränkt. In normalen Zeiten wird über diesen Seeweg etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert. Auch für den Export von Flüssiggas, unter anderem aus Katar, ist die Route von großer Bedeutung.
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Der Krieg im Iran geht weiter: Israel bombardierte erstmals seit Beginn der Kämpfe ein Öllager in Teheran, während auch in Beirut und anderen Teilen der Region Angriffe gemeldet wurden. Gleichzeitig drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit „vollständiger Zerstörung“.Die Entwicklung könnte auch innenpolitische Folgen in den Vereinigten Staaten haben. Steigende Kraftstoffpreise gelten als sensibles Thema für Verbraucher und könnten mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen im Herbst politischen Druck erzeugen. US-Präsident Donald Trump versuchte jedoch, die kurzfristigen Preissprünge in einen sicherheitspolitischen Kontext zu stellen. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: „Die kurzzeitigen Ölpreise, die nach der Beseitigung der nuklearen Bedrohung durch den Iran rapide sinken werden, sind ein sehr geringer Preis für die Sicherheit und den Frieden der USA und der Welt“. Dies würden „nur Idioten“ anders sehen.
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Die Steuermehreinahmen der Bundesregierung sprudeln jetzt auch kräftig. Die NGOs freuen sich schon.
Von 2 Euro sind rund 1,15 Euro Steuern. Da freut sich die linksgrüne Umverteilungsmaschine. Aber das linksgrüne Kartell wird nie genug haben.
Es sind rund 1 Billion Steuereinnahmen, dazu rund 500 Mrd Sonderschullden und es reicht immer noch nicht. Baden Würtemberg zeigt, daß das die Wähler noch nicht kapiert haben. WEITER SO – bergab…
……………in Kalifornien kostet die Gallone Diesel bereits 6 US-Dollar.
Die Amis sprühen nur so vor Begeisterung über den Clown im WH.
Wieso Irankrieg ?
USraelkrieg passt besser.
Oder Epsteingruppe