Brandenburg
Öl-Havarie an Pipeline bei Schwedt: Ausmaß des Schadens weiterhin unklar
Bei Arbeiten an der Rohöl-Pipeline zwischen Rostock und der PCK-Raffinerie Schwedt kam es gestern zu einer schweren Havarie, bei der eine über 25 Meter hohe Ölfontäne austrat und zwei Arbeiter verletzt wurden. Gefahrgutexperten und Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, um das Leck zu sichern und eine weitere Ausbreitung des Rohöls zu verhindern.
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Bei Bauarbeiten an der Rohöl-Pipeline zwischen Rostock und der PCK-Raffinerie Schwedt ist am Mittwochnachmittag eine schwere Havarie aufgetreten. Nach Angaben der Einsatzkräfte schoss plötzlich eine mehr als 25 Meter hohe Ölfontäne aus der Leitung. Zwei Arbeiter wurden dabei verletzt.
Die Feuerwehrleitstelle wurde um 15.12 Uhr alarmiert. „Zwei Menschen wurden von unserem Rettungsdienst behandelt“, teilte ein Sprecher der Leitstelle Nordost mit. Gefahrgutexperten rückten an, um das Leck einzudämmen und eine weitere Ausbreitung des Rohöls zu verhindern.
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Am Abend bestätigte die Feuerwehr Schwedt, dass mindestens 200.000 Liter Rohöl ausgetreten seien. Die tatsächliche Menge könne jedoch höher liegen. Das Öl sei mit einem Druck von etwa 20 Bar aus einem kleinen Leck ausgetreten. Rund 100 Feuerwehrkräfte sowie etwa 25 Beschäftigte der Raffinerie waren im Einsatz. Laut einem Bericht des RBB konnte das Leck erst gegen Mitternacht geschlossen werden.
Da das Rohöl auf einem stark durchnässten Acker austrat, blieb es vorwiegend an der Oberfläche. Nach bisherigen Erkenntnissen gilt eine Verunreinigung des Grundwassers als unwahrscheinlich. Spezielle Saugfahrzeuge sollen das Öl nun aufnehmen; die Arbeiten dauern an.
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Die Polizei geht derzeit nicht von einem Anschlag aus. PCK erklärte, das Unglück sei vermutlich im Zusammenhang mit vorbereitenden Maßnahmen für einen geplanten Sicherheitstest entstanden. „Eine absichtliche Fremdeinwirkung kann derzeit ausgeschlossen werden.“ Laut RBB war ein Fehler bei der Vorbereitung eines Schieber-Tests an der Pipeline ursächlich.
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Welche ökologischen Schäden die Havarie verursacht hat, ist noch offen. Matthias Bruck, Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums, erklärte: „Wir kennen das Ausmaß der Schäden noch nicht, aber wir vermuten, dass es sehr groß ist.“ Man befürchte, dass Öl in die Welse, einen Zufluss der Oder, gelangt sei. „Die Feuerwehr hat schon Ölsperren ausgebracht. Das Problem: Die Öl-Fontäne stieg in unmittelbarer Nähe des Flüsschens hoch in die Luft, und das Öl kam so ins Wasser. Das ganze Ausmaß des Schadens werden wir am Donnerstag bei Tageslicht sehen.“
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Brandenburgs Umweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) will sich am Donnerstag vor Ort ein Bild von der Lage machen.
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Als Laie verstehe ich nicht, warum eine Grundwasserverseuchung unwahrscheinlich sein soll. Wäre der Bauer der Verursacher mit nur 100 Litern Öl, so wäre vermutlich die Schlagzeile anderslautend.
Weil Öl zwar einsickert, aber nicht so flüssig /schwer ist wie Wasser. Deswegen kann es sich nicht so schnell ausbreiten.
Ja aber in dieser riesigen Menge, wie das Öl dort ausgetreten ist, ist wohl schwerlich davon auszugehen, dass nichts trotzdem ins Grundwasser gelangt.
20m3 Öl. Die Erde wird abgetragen und verbrannt. Gut is… Ist weder aufwendig noch unlösbar. Zumal alles versichert ist. Wenn die Lache abgesaugt wurde, fahren 10 Kipper nen Tag lang zum Ofen. Man sollte das nicht mit gesunkenen Tankern vergleichen ;-).
Auf ein durchschnittliches Fussballfeld (100 x 50 m) umgerechnet, wäre das Spielfeld 5 cm hoch überflutet. Erschwerend kommt hinzu: „Man befürchte, dass Öl in die Welse, einen Zufluss der Oder, gelangt sei. „
Don Thomassino 11.12.2025 um 15:10 Uhr
Schon ok, aber Techniker sollten nicht Politiker nachahmen.
Schließlich haben wir einen Abschluß (sogar in der Regelstudienzeit) erworben.
Wer erinnert sich noch an den Mars-Orbiter (MCO) der USA?.
Den haben die versenkt weil sie nicht mit dem metrischen System klarkamen. Ok waren nur 125 Mio $ für das Ding + Rakete, aber immerhin, bis zum Mars sind sie gekommen 😉
Mit dem Öl und der Versiegelung gehe ich mit. Der Boden ist H2O gesättigt und Öl hat bekanntlich eine geringere Dichte. Also wird es größtenteils in den oberen Schichten verbleiben.
@scramasaxx es sind 200m3. dann fahren die LKW ne Woche. Trotzdem lösbar. Wenn überhaupt… Ich unterstelle mal, dass das Öl den Boden oberflächlich versiegelt und nicht groß weiter was absickert. Zumal die Erde ja glücklicherweise eh schon mit Wasser durchnässt war.
@ thomassino
Bitte etwas sorgfältiger arbeiten!
– mindestens 200 000 Liter- sind mitnichten nur 20 m³ 😉
das Unglück sei vermutlich im Zusammenhang mit vorbereitenden Maßnahmen für einen geplanten Sicherheitstest entstanden.
Ja ja diese Sicherheitstest hat es in Tschernobyl auch gegeben , dann hat es geknallt.
Die Sollbruchstelle wurde auf jeden Fall gefunden…
Tschernobyl beruht auf absichtlich herbeigeführter Havarie !
Huch.
Quelle(n)?
Wikipedia looool
„Eine absichtliche Fremdeinwirkung kann derzeit ausgeschlossen werden.“
Denen glaube ich nichts mehr.
Haben die üblichen Verdächtigen ein Alibi?
Die üblichen „Verdächtigen“ sind doch bei dieser Regierung grundsätzlich unschuldig, deshalb wird ihr Alibi nicht überprüft…
Havarie? Der Weltuntergang wäre eine bessere Schlagzeile!
Sicherheitstest fehlgeschlagen.
Ich hoffe doch aber, daß die Diversitätsquote beim Personal stimmt.
„Qualität ist ein Mythos.“
Verdächtige hat dieser Politik-Zirkus doch immer in ihrem Grunddenken!
Putin, Trump, AfD oder seit neustem Unternehmer und Erben.
—
Es könnte aber auch Links-Radikale gewesen sein nur das kommt dann nicht heraus oder einfach Menschliches-Versagen!
—
Und ich habe beim Ölwechsel im Wald immer so ein schlechtes Gewissen gehabt, bei nur 3.8 Litern.
Putin oder Uwe?
Indimedia kennt sicher die Täter.
….oder Erich‘s Saat
Kann man bei etwa 22L /sek sogar annehmen. Bei 20 Bar reicht da ein Löchlein aus…
Der Russe! Oder Trump!
Die AfD natürlich!
Das war die AfD Drohne die über Weimers Haus herumdüste und sich auf dem Weg in den Kreml befand um Putin zu informieren und dabei abstürzte.
„Deutschland komplett verseucht durch enorme Ölfontäne; Millionen Betroffene mussten evakuiert werden in die Alpen, um die Katastrophe zu entlaufen“. So ähnlich müsste es doch lauten; ebend.
Man sollte keine Gastarbeiter aus der Ukraine an diese Ölpipeline lassen…nicht mal in die Nähe.