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Konsumflaute

„Niveau des Corona-Lockdowns“: Einzelhandelsumsatz bricht dramatisch ein

Eigentlich hatten Ökonomen im Juli mit steigenden Einzelhandelsumsätzen gerechnet. Stattdessen kam der Absturz: Real gingen die Erlöse gegenüber Juni um mehr als drei Prozent zurück – so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Branche ist inzwischen zurück auf dem Niveau des zweiten Corona-Lockdowns.

Die Umsätze im Einzelhandel gehen dramatisch zurück (IMAGO/Martin Wagner)

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Die Konsumflaute, die Deutschland nun schon seit Jahren überschattet, macht dem Einzelhandel immer stärker zu schaffen. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) bestätigen dies. Demnach sank der Umsatz der deutschen Einzelhandelsunternehmen im Juli – nach vorläufigen Ergebnissen – gegenüber dem Vormonat real um 3,4 Prozent. Das entspricht dem stärksten Rückgang seit Juli 2021, als das Land die Folgen des zweiten Corona-Lockdowns ausbaden musste. „Aktuell liegen wir auf dem Niveau des zweiten Corona-Lockdowns, das ist extrem unbefriedigend und trifft den Einzelhandel hart“, kommentierte Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), die aktuellen Daten.

Das Minus im Juli wiegt auch deshalb schwer, weil Ökonomen Angaben der Nachrichtenagentur Reuters zufolge eigentlich mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet hatten. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat schrumpfte der Umsatz real um 2,5 Prozent.

Der Einbruch im Juli zieht sich durch nahezu alle Sparten. Der Handel mit Nichtlebensmitteln war stark betroffen und büßte im Juli gegenüber dem Vormonat real 4,8 Prozent ein. Der Internet- und Versandhandel – über Jahre eigentlich der Wachstumstreiber der Branche schlechthin – verlor sogar 5,6 Prozent. Vergleichsweise glimpflich kam der Lebensmitteleinzelhandel mit einem realen Minus von 0,8 Prozent davon. Der Hintergrund ist logisch: „Am Essen lässt sich schwerer sparen als an neuer Kleidung oder Elektronik“, erklärte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel, im Gespräch mit Reuters.

Am stärksten fiel das Minus an den Tankstellen aus. Deren reale Umsätze brachen gegenüber dem Vormonat um 9,1 Prozent ein. Dahinter steht ein staatlicher Sondereffekt, der den meisten bekannt sein dürfte: Zum 30. Juni lief der Tankrabatt aus, mit dem die Bundesregierung im Mai und Juni die Energiesteuer auf Kraftstoffe befristet gesenkt hatte – eine Entlastung von rechnerisch 16,7 Cent je Liter Sprit, für die der Staat auf rund 1,6 Milliarden Euro an Steuereinnahmen verzichtete. Mit dem Ende der Maßnahme kehrte die volle Steuerlast schlagartig zurück. Hinzu kam ein Vorzieheffekt: Vor dem Stichtag deckten sich viele Autofahrer noch zu den reduzierten Preisen ein, was die Nachfrage Anfang Juli zusätzlich dämpfte. Die Folge: Es wurde weniger getankt und weniger Auto gefahren, weil die hohen Energiepreise die Fahrt im eigenen Wagen für viele schlicht zu teuer machen, was am Ende auch die Umsätze der Tankstellen belastete.

Am stärksten traf es jedoch die Verbraucher, die jeden Tag auf ihr Auto angewiesen sind, um von A nach B zu kommen. Mehr darüber, wie stark sich das Ende des Tankrabatts im Budget der Verbraucher niedergeschlagen hat, erfahren Sie hier. 

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Für die Einordnung der gesamten Juli-Daten ist außerdem interessant: Das Statistische Bundesamt revidierte den Juni-Wert von einem leichten Minus auf eine Stagnation von 0,0 Prozent. Der Absturz im Juli folgt damit nicht auf einen Ausreißer nach oben, sondern auf einen bereits kraftlosen Vormonat. Generell betrachtet steht hinter der Umsatzkrise im Einzelhandel vor allem die starke Kaufzurückhaltung der deutschen Bevölkerung.

Die Ursache dafür lässt sich unter anderem mit der Inflation erklären, die zuletzt wieder kräftig angezogen hat. Im August kletterte die innerdeutsche Teuerungsrate nach vorläufigen Destatis-Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 2,9 Prozent. Schon im Juli hatte die Teuerungsrate bei 2,8 Prozent gelegen, nach 2,3 Prozent im Juni. Ein zentraler Treiber sind die Energiepreise, deren Anstieg sich binnen weniger Monate beschleunigt hat – erwähnt werden muss, dass auch die Beendigung des Tankrabatts hier eine zentrale Rolle spielt. Stärker als zuletzt im Juli und August waren die Verbraucherpreise insgesamt seit Dezember 2023 nicht mehr gestiegen, als die Rate 3,7 Prozent erreichte.

Zur Einordnung: Steigen die Preise, konsumieren Verbraucher weniger, was wiederum zur Folge hat, dass der Einzelhandel unter starken finanziellen Druck gerät. Wohlgemerkt halten die Deutschen bereits seit Jahren ihr Geld zurück. Die Anschaffungsneigung der Verbraucher verharrt nach Erhebungen des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) seit rund vier Jahren bei etwa minus zehn Punkten. Die Sparneigung erreichte Anfang des Jahres mit 18,9 Punkten sogar den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008.

Ein weiterer Faktor, der die Kaufzurückhaltung befeuert, ist die generell schlechte wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Situation in Deutschland. Aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise kommt es zu Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt. Stellen werden in großem Stil gekürzt, es kommt zu Kurzarbeit und auch die Zahl der Stellenausschreibungen geht stark zurück. Diese Ungewissheit hat zur Folge, dass Verbraucher ihren Konsum stark einschränken und lieber Geld zur Seite legen. Die Daten sind geradezu erschreckend: Im August 2026 waren 3,016 Millionen Menschen arbeitslos; die Arbeitslosenquote lag bei 6,5 Prozent. Das entspricht 36.000 Arbeitslosen mehr als im Vorjahr. Am gravierendsten stieg binnen eines Jahres die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher. Sie erhöhte sich um 109.000. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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162 Kommentare

  • Geld, das der Staat mir raubt, kann ich nicht für den Konsum nutzen. Ist doch eigentlich ganz einfach.

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    • Yapp und dann sinnlos rausballert, weil sie es nie selbst verdienen mussten!! Und es ist die Gier!!! In einigen Bereichen ist das der Wahnsinn! Hotel, Nebenkosten Miete, tanken, Gastro! Wenn man für einen kleinen Schluck Billig-Kaffee aus dem Automaten 3,30 Euro bezahlen muss, dann lässt man es oder geht zu einem anderen Bäcker mit fairer Preis-Leistung. Das sind Margen von +1000% (tausend!!!). Die Menschen müssen dann eben selektieren. Hat halt nicht jeder nen Fahrer mit Tankkarte wie unsere Herren und Damen Politikerinnen in Berlin!

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      • Mit Gier hat das wenig zu tun. Öl kostet auf dem Weltmarkt für alle gleich. Ohne Steuern würde jeder ungefähr 1 Euro für 1 Liter bezahlen.
        Das Öl könnte 59% billiger sein, wenn man nicht Russland sanktionieren würde und die Ukraine deren Raffinerien in Ruhe lassen würde, wäre Diesel billiger. Jetzt nehmen Sie noch ein paar unsinnige Vorschrift weg und die Unternehmen bauen wieder Fabriken und alles wird noch billiger. Tanken für 60 Cent wäre normal und da wären auch schon Steuern drin.

        • Felix, wer alles lesen kann! 🙂

          0
      • Da ist schon Gier im Spiel. Hier, in MVP, wenn wir sehen ein Matjesbrötchen 6€, Cappuccino am Markt bei über 4€ und schlechte Qualität, essen alles Fertigfraß….. Das geht noch paar Jahre und dann ist Detroit Stimmung und zu Recht.

    • Seltsamerweise scheint das eine Mehrheit der Wähler entweder nicht zu interessieren oder aber für hinreichend unwichtig zu halten, um weiter die Parteien zu wählen, die ihnen das eingebrockt haben.

    • Aber anstatt sich genau um dieses extrem wichtige Thema zu kümmern rede alle seit 4 Wochen über eine Wahl in einem Mini-Bundesland anstatt sich mit der Lösung der großen Probleme in D zu beschäftigen.

    • Wie Merzowitsch eben bei Miosga sagte „es MUSS TEURER werden“

      https://www.youtube.com/watch?v=gnxOQL1tVIw

      Nicht nur das PARTEIEN (nicht der Staat) mehr als 50% rauben, hinzu kommt das LEBEN/Wohnen bei den meisten Haushalten 30-50% des übrigen „Gnadenbrots“ aufgebracht werden muss.

      Es ist und bleibt eben Sklaverei, wenn mehr als die Hälfte der Lebensleistung UNFREIWILLIG, also per Zwang, verpflichtend geraubt wird.

      Erst wenn das Volk den Zugriff auf Menschen, Daten und Vermögen der Bevölkerung ALLEN Parteien auf EWIG entzogen wird, kann es eine freie Gesellschaft geben, würden manche hinweisen.

      Doch bisher mit der Parteienkratie sind fast alle Systemsklaven die ausgebeutet werden, würden manche sagen.

      • Sie vergessen zu erwähnen, das Sklavengesellschaften, also dieses gesellschaftliche Standardsystem, nur deshalb funktioniert weil die Sklaven gerne Sklaven sind.

        • …zu erwähnen, daß…

          0
      • Nicht nur das Parteien… Nicht nur, daß Parteien…

    • Warum Geld ausgeben, das in einer Drohne in der Ukraine verpufft oder gegen eigene Mitglieder der EU eingesetzt werden! Merz hat ausgedient!

  • Wo bricht der Umsatz nicht ein? Das ist das große „Wirtschaftswunder“ von Merz.

    180
    • Rüstung und alles, was mit Kriegsvorbereitung zu tun hat. Das Geld wird von Staats wegen ausgegeben, um den finalen Untergang auszulösen.

      • Nicknamenklau. Linker Troll.

      • Manch haben oft Pech mit dem Denken.

      • Belege doch mal bitte, wo die AfD die Wehrpflicht im Kontext der Kriegsführung und Auslandseinsätze befürwortet.

    • In der Asylindustrie.

      • Germony = erst ausgeMERKELt, nun ausgeMERZt

    • Eher das grüne Wirtschaftswunder, mit dem die Grünen Habeck beworben hatten. Merz macht eigentlich nur noch den Insolvenzverwalter zugunsten der Gläubiger, a.k.a. Blackrock, State Street, Vanguard

  • Der sozialistische, aufgeblähte Staat frisst alles auf, bis er letztlich am Boden liegt. Das ist der typische Verlauf.

    155
    • Das Ruinieren des Bildungssystems war ja beabsichtig, damit die Menschen mit den Zahlen nichts anfangen können! Der richtige Klotz am Bein sind die Pensionen und hier auch die Pensionen der GEZ Sender. Nicht mehr zu bezahlen!

      • So ist es.

      • Der Klotz am Bein sind die fünf neunen Bundesländer, die alle pleite sind.
        Und wenn die AfD drankommt ist die Bildung ganz im Eimer. Dann musst du deinen Kindern daheim am Küchentisch lesen und schreiben beibringen.

        -156
        • „Dann musst du deinen Kindern daheim am Küchentisch lesen und schreiben beibringen.“

          Das muss man ja offenbar jetzt schon, wenn 40 Prozent der Bewerber für den Berliner Polizeidienst am Deutschtest scheitern.“

          96
        • In Ludwigshafen (RLP) erreichten an einer Schule 41 Erstklässler zum wiederholten Mal (!) trotz Landesförderung (!) das Klassenziel nicht.
          An anderen Schulen sieht es nicht viel besser aus.
          Karolina-Burger-Realschule plus…Hier fürchten Lehrer um ihr Leben.

          Eltern würden gerne ihre Kinder privat unterrichten, weil der Staat seinen Bildungsauftrag nicht mehr leistet.

          71
        • Die AfD will nicht die Schule abschaffen, sondern die SchulPFLICHT. Natürlich werden die allermeisten Eltern ihre Kinder weiter in die Schule schicken, schon damit sie diese los sind, weil sie nämlich berufstätig und ausser Haus sind. Die AfD will nur die MÖGLICHKEIT der häuslichen Beschulung legalisieren.

          6
        • Am Küchentisch lernen die Kinder am besten und am sichersten! Es sind übrigens keine Schulen, sondern Links-ideologische Brutstätte.

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        • @Juerge;pr Dann musst du deinen Kindern daheim am Küchentisch Lesen und Schreiben beibringen. Das klappt vielleicht besser, als in Klassen mit 90% Migrantenanteil.

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        • Geh zum Arzt…

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        • dank Freitags Schulschwänzen ist meine Bildung ist bereits im Eimer

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        • „Fünf Neunen“ – also 9 9 9 9 9? 🤔🤦‍♂️🤡

          5
        • Dass die Bildung im Eimer ist, kann man an deinen Kommentaren unschwer erkennen. Das hat aber nichts mit der AfD zu tun.

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        • Zuallererst bringe ich ihnen bei, dass man „Lesen“ und „Schreiben“ groß schreibt, Superhirn

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        • @Juerge;pr
          Diese Bundesländer gehörten immer zu Deutschland. Sie waren jahrzehntelang menschenrechtswidrig durch die Mauer „eingesperrt“. Auch, wenn die Wiedervereinigung wahnsinnig viel Geld gekostet hat, finanziere ich lieber unsere „neuen“ Bundesländer, als millionenfach illegale Einwanderer oder Radwege in Drittstaaten.

          12
        • Ging ja in der Coronazeit auch.Unterrichten zuhause wegen einem erfundenen Virus

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        • Lieber lesen und schreiben der deutschen Sprache am Küchentisch anstatt Messerwerfen und Genderquatsch im Asbestbau in Berlin.

          7
        • Eigentlich antworte ich ja Trollen nicht, aber bei Dir mache ich mal eine Ausnahme:

          „Dann musst du deinen Kindern daheim am Küchentisch lesen und schreiben beibringen.“

          Da lernen sie vermutlich mehr als in Klassen mit 95% Ausländeranteil, die kein Wort der deutschen Sprache verstehen … ^^

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        • An meinem Küchentisch würden meine Kinder mehr lernen als in der Schule. Garantiert. Wie das mit nur zwei Stunden am Tag geht, steht hier: https://alpha.school/

          0
        • Dummes Geschwätz!

          -1
    • Im Buddhismus, zumindest in der südostasiatischen Volksmystik gibt’s dafür „Mala“ (die Wissenschaftler schreiben ihn resp. sie – Dämonen sind weiblich – mit „r“ – gesprochen hier mit „l“). Sie(?) frißt alles, schliesslich die Zeit und am Ende – sich selbst. Also Lars Klingbeil (sie?) im Endstadium…?! Merke – die Leute leben hier keinen wissenschaftlichen Buddhismus sondern „Volksreligion“ – was die Sache zumindest praktisch nachvollziehbar macht. Ganz unsbhängig vom „Glauben“…

  • Mir ist tatsächlich auch aufgefallen, dass in den großen Märkten wie zB Kaufland bedeutend weniger Andrang zu bestimmten Zeiten ist als früher. Selbst am Monatsanfang, wenn alle ihr Geld bekommen haben, hielt sich der Betrieb zuletzt in Grenzen.

    Bis vor ein paar Monaten sah es anders aus: in den letzten Tagen des alten Monats Flaute, am 31. oder 1. konnte in den Läden kein Apfel zur Erde, und die Wagen waren voll bis obenhin.

    Und was mir noch aufgefallen ist (gerne antworten, wer es auch bemerkt hat):
    Es gibt immer häufiger Lücken in den Warenregalen bei ganz alltäglichen Dingen.
    Fragt man beim Personal nach, erfährt man: „Lieferung ist verspätet.“ oder „Gerade nicht lieferbar“ oder neuerdings „Das bekommen wir auf Zuteilung, das können wir nicht selbst bestellen.“

    Der alte DDR-Bürger wird diese Antworten kennen…….

    • Das ist schon sehr viel länger so. Bei Netto etc. herrscht „Filialzuteilung“. Angebote sind meist bereits eine Stunde nach Ladenöffnung nicht mehr zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass es zur Gewinnmaximierung gehört, Angebotsartikel in möglichst geringer Stückzahl anzubieten. Lücken in den Regalen gibt es ebenfalls schon lange. Die entstehen, wenn die fünf großen „Ketten“ der Lebensmittelbranche ihren EK , den Herstellern diktieren möchten. Keine Einigung, keine Ware. So ist das. Wie ein Bundeskartellamt überhaupt zulassen konnte, dass es quasi keine Konkurrenz mehr in diesem Segment gibt, werde ich nie begreifen. Der dumme ist der Kunde. Überall die gleichen Preise und eben, ggf. keine Ware im Regal.

    • Rewe ist da der oberste Lückenspezialist. Ein Einkauf lohnt sich da erst ab Donnerstag, wenn die Waren endlich mal eingeräumt werden. Ansonsten muss man halt zu denen gehen, die noch volle Regale haben. Aber vielleicht steht so mancher Rewe auch kurz vor der Insolvenz.

      • Rewe ist preislich eh kurz vor Tengelmann (daß DA überhaupt noch jemand kauft!)

      • Regenbogenfahne-Rewe ist allerdings auf meiner persönlichen Sperrliste gelandet. Penny gehört, soweit ich weis zum Rewe Konzern. Hier gilt die Kontaktschuld. 😉

    • Stimmt, die Lücken gibt es, aber das hat mit der Plandemie angefangen.

    • Wir haben in unserer Stadt einen kleinen, aber qualitativ sehr hochwertigen Metzgereiladen. Viel Käufer haben in dem kleinen, noch in den 50er Jahren eröffneten Verkaufsraum keinen Platz, deshalb warteten in der Vergangenheit Kunden auf dem Fußweg vor dem Laden, bis andere Käufer wieder aus ihm herauskamen.

      Das ist schon seit einigen Monaten vorbei. Im Laden halten sich gleichzeitig max. 5 bis 6 Käufer auf, man wird inzwischen recht schnell bedient.

      Preislich und Qualitativ hat sich aber nichts geändert. Ich gehe davon aus, daß einige der Käufer in zeitlicher Abfolge nun seltener kommen oder beim Discounter einkaufen.

  • Auch die berühmte kleine Krankenschwester, die mit ihrem 20 Jahre alten Golf Diesel täglich aus der Pampa ins Stadtkrankenhaus tuckert, muß tanken. Und selbst bei ALDI ist der Einkauf teurer geworden. Was soll sie denn machen? Um zu überleben ist sie einfach gezwungen zu sparen. Nix Kino, nix Ristorante und Malle gleich gar nich. Da braucht keiner eine schlaubergernde Expertise.

    109
    • An ALLE hier: Vllt. mal Beispiele in € (brutto/netto effektiv mit Zuschlägen) bringen …

    • Krankenschwestern und Pfleger gehören schon lange nicht mehr zu den „Klein verdienen“. Das die an der Verbreitung dieser Tatsache kein wirkliches Interesse haben ist nachvollziehbar. Damit das nicht in den falschen Hals gerät: Ich gönne das denen durchaus.

      • Bin Krankenpfleger und kann das bestätigen. Richtig arm dran sind eher die Leute aus mittelständischen Unternehmen (Maschinenbau, 100-300 Mitarbeiter), Reinigung, Logistik etc. Wir im sozielen Bereich schwimmen nicht im Geld aber hungern muss da auch keiner. Mit Fachweiterbildung verdient man dann schon mehr als mancher „Akademiker“.

      • Falsch. Kein Industriearbeiter im Schichtdienst, würde für solch lachhafte Gehälter arbeiten. Und die sind nicht für Menschenleben verantwortlich. Eine Tablette verwechselt, eine Infusionsgeschwindigkeit falsch berechnet, einen Notfallpatienten im ambulanten Dienst falsch eingeschätzt…. und dann? Fakt ist, im Verhältnis zu den Anforderungen in diesem Bereich, ist das Einkommen lachhaft, vor allem auch, weil viele nicht nach Tarif bezahlt werden. Outsourcing, ist das Zauberwort für den AG, um sich aus Tarifbindungen auszuklinken.

      • an „Denken ist Glückssache“: das stimmt: infolge der Corona-Situation wurden die Gehälter in der Pflege spürbar angehoben. Nun verdienen wir endlich ähnlich wie fachlich gut qualifizierte Arbeitnehmer in anderen Berufen. Ich möchte Sie jedoch bitten, dabei eins zu bedenken (wobei Sie ja auch betonen, uns unser Gehalt zu gönnen): wir haben keinen „nine to five job“, sondern arbeiten für unser Gehalt „24/ 7“ = Tag und Nacht, am Wochenende, an den Feiertagen, und das im Schichtdienst; es gibt auch Krankenhäuser, in denen es noch eine 6-Tage-Woche gibt (bedeutet in der Praxis/ auf dem Dienstplan: 12 Dienste am Stück im Schichtdienst, und anschließend ein freies Wochenende). In unserem Beruf muß man schon „richtig hart arbeiten“ für sein Geld (wobei… wo muß man das heutzutage nicht? Es ist wahrlich nicht so, daß der Arbeitstag/ das Arbeitsleben heutzutage ein Zuckerschlecken wäre, wahrscheinlich in keinem Beruf. Und unsere Arbeitsplätze sind zumindest sicher [Pflegekräftemangel]).

  • Als Bürger macht mir diese Entwicklung große Sorgen. Wenn der Einzelhandel auf das Niveau der Corona-Lockdowns abstürzt, brennt wirtschaftlich die Hütte lichterloh. Die Menschen haben kein Geld mehr, weil Inflation, hohe Energiepreise und die enorme Abgabenlast alles auffressen. Man spart gezwungenermaßen beim Tanken und beim Einkauf. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit und die Angst um den Arbeitsplatz wächst. Die etablierte Politik schaut diesem Niedergang tatenlos zu oder befeuert ihn noch. Es braucht jetzt eine radikale Kehrtwende, echte Steuersenkungen und eine Entlastung des Mittelstands. Für mich ist die AfD die einzige Kraft, die diese Missstände und die verfehlte Wirtschafts- und Energiepolitik der Altparteien konsequent anspricht. Sie fordert zu Recht, den Fokus endlich wieder auf das eigene Land und die hart arbeitende Bevölkerung zu legen. Wenn wir nicht sofort umsteuern, fahren wir unsere Wirtschaft komplett an die Wand.

    • Wir brauchen einen Staat der sich weitgehend aus dem Leben der Menschen und Unternehmen raus hält. Die echte Marktwirtschaft respektiert. Die eigene Bürger wieder ernst nimmt und sie nicht wie dumme Kinder betrachtet. Einen Staat der seine Bürger nicht erziehen will, sondern demokratisch den Willen der Bürger umsetzt.
      In diesem Sinne: Afuera! und echte Demokratie.

    • Mindestens 20 Milliarden € fließen jährlich auch ins Ausland ab. Entweder durch private Überweisungen von Arbeitsmigranten oder Bürgergeldempfängern oder durch staatliche Zahlungen (Renten, Kindergeld etc.) und stehen dem deutschen Einzelhandel damit nicht mehr zur Verfügung. Wie viel bar in die Heimat getragen wird, lässt sich nicht beziffern. Geld aus Schwarzarbeit oder kriminellen Machenschaften wird man kaum per Banküberweisung ins Ausland transferieren.

  • Es ist bald geschafft, was Schwab und Konsorten sich ausgedacht und Habeck und Konsorten begonnen haben. Der Letzte macht das Licht aus. Das könnte im Merz sein. 🙂

    • Ja die Arbeiter von VW bekommen es nun zu spüren, was sie sich für einen Mist zusammen gewählt haben. Das heißt die Gewerschaft und die Politiker und sie werden jetzt von ihnen fallen gelassen! Glückwunsch!

      • Also als langjähriger VW-Mitarbeiter sollte man eigentlich ausgesorgt haben, außer man hat auf zu großem Fuß gelebt. Was wohl bei vielen der Fall war, z.B. weil man meinte, sich als Kantinenmitarbeiter eine Luxusvilla kaufen zu müssen, die man noch abbezahlen muss. Aber man dachte ja, man wäre dank Jobgarantie unkündbar und die IGM würde ein ständig steigendes Gehalt garantieren. Eine Gehaltskürzung lag außerhalb des Vorstellungsvermögens.

        Hier so ein Paradebeispiel: https://www.youtube.com/watch?v=jw8ZQuBx8jY&t=1490s

    • Du hast noch einen Katalog von Schwab ? Wer bestellt denn heute noch aus dem Katalog ? Du bist bestimmt aus der Ostzone.

      -97
      • mein Kleinhirn kann sich nicht entscheiden:
        bin ICH jetzt für oder gegen den Kommunismus

  • Würde nicht die Hälfte meiner Einnahmen beim Staat landen, könnte ich sie in den Konsum stecken. Aber selbst das würde nicht funktionieren, da ich ja selbst Vermögen fürs Alter bilden soll. Für den Konsum bleibt da nichts mehr übrig. Danke an die Weise staatliche Finanzpolitik.

    • Lieder übersehen hier wieder alle, dass nicht nur die Hälfte des Einkommens beim Staat landet. Was ist denn bitte mit der Umsatzsteuer, den Verbrauchsteuern (Biersteuer, Zuckersteuer, Mineralölsteuer, Stromsteuer…., Tabaksteuer) und den GEZ-„Gebühren“. Das ist ja das geschickte bei der Umsatzsteuer, man nimmt sie nicht als Steuer wahr, weil man sie an den Supermarkt entrichtet (dieser ist „Steuereintreiber des Staates“), das ist so gewollt. Wenn man diese Steuern auch noch berücksichtigt dürften Sie vermutlich 60 bis 75 % ihres Einkommens an den Staat abführen. Super, oder? Und bitte die Sozialversicherungsbeiträge nicht vergessen. Außer Belgien gibt es kein Land weltweit, in dem die Abzüge höher sind als in Deutschland. Aber der deutsche Michel geht trotzdem nicht auf die Straße.

  • Ich habe einen Job als Heilpädagogin und meine Stunden gerade von Vollzeit auf 25 Std. runtergeschraubt, nachdem mir aufgrund meines Urlaubsgeldes fast die Hälfte an Steuern und Sozialversicherung abgezogen wurde. Ich bin kein Spitzenverdiener und hab keine Lust, mein halbes Gehalt an einen nicht funktionierenden Staat abzugeben! Im Ergebnis konsumiere ich jetzt noch weniger als vorher. Ich kauf nur das, was ich brauche. Und ich kaufe viel gebraucht!

    • Liebe Kristina,
      das ist eine vollkommen verständliche Reaktion.
      Wir leben in einem verrückten Land in dem mehr Energie darauf verwendet wird wie man Steuern sparen kann als was man machen könnte um mehr Wohlstand zu erreichen . Sozialismus eben.

    • Ist Ihnen klar wie das mit der Besteuerung von Einmalbezügen funktioniert? Vielleicht mal die Suchmaschine Ihrer Wahl bemühen.

      • @Kunigunde Die Suchmaschine braucht sie doch nicht bemühen, sie hat doch gerade erlebt wie es funktioniert. Und dass man weiß wie es funktioniert, macht doch diesen Staatsraub nicht besser oder akzeptabel. Oder?

    • Glückwunsch. Sie sind vielleicht kein Spitzenverdiener, gehören intellektuelle aber wohl eher zun den oberen 10%.

  • Man beachte die sinkenden Umsätze bei steigenden Preisen!

    Quantitativ werden demnach noch deutlich weniger Waren umgesetzt – die Spirale dreht sich immer schneller.

    • Genau: z.B. Schokolade Milka (Fa. Mondelez) Preis letztes Jahr verdoppelt wg.
      steigenden Kakaopreis. Zwischendrin war der Kakaopreis wieder geringer, der
      Milkapreis blieb oben. Haben lt. Quartalsbericht 20% weniger Tafeln verkauft,
      aber wegen der Preiserhöhung trotzdem deutlich mehr verdient.
      Bsp. SSD s: Preise verdoppelt, Samsung Quartalsgewinn im 2 Q/26 verACHTfacht.
      Nestle meldet in der letzten Zeit regelmäßig sinkende Absatzmengen aber wegen
      Preiserhöhungen steigenden Gewinn,
      Benzinpreis an der Tanke: Vor Iran knapp 1:80€, zwischendrin trotz Rohölpreis
      teilw. nur knapp über Niveau vor dem Krieg NIE unter 2€ (Tankrabatt weggerechnet).
      Das Schlimme ist. Die Konzerne wollen ihr durch die Preiserhöhungen erreichtes
      höheres Gewinnlevel NICHT mehr abgeben, weswegen die Preise bei Rückgang
      der Rohstoffkosten kaum noch sinken, aber bei jeder Erhöhung sprunghaft anziehen,
      also wie eine Treppe Stufe für Stufe immr höher steigen.
      Wartet mal auf die nächste Heizkostenabrechnung !

  • Ernst zu nehmende Ökonomen sagen die Verdoppelung der Lebensmittelpreise voraus.

    • Die Agrarministerin Christine Schneider findet, „Wenn Lebensmittel zu günstig sind, dann geht diese Wertschätzung auch verloren“. Also; noch jede Menge Luft nach oben. ^^

  • In letzter Zeit stehe ich in Supermärkten und bei Discountern häufig vor leeren Regalen. Wo nix is, kann ich nix kaufen, oder?

  • „Im August 2026 waren 3,016 Millionen Menschen arbeitslos; die Arbeitslosenquote lag bei 6,5 Prozent. Das entspricht 36.000 Arbeitslosen mehr als im Vorjahr. Am gravierendsten stieg binnen eines Jahres die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher. Sie erhöhte sich um 109.000.“

    Deshalb brauchen wir auch dringend mehr neue Fachkräfte und noch mehr Einwanderung in unsere Sozialsysteme!

  • Könnte die weggelogene Inflation und die Abgabenlasten der Grund sein?

  • Meine Frau führt bei uns ein knallhartes Kostenmanagement. Von der könnte auch die ehemalige Kostensenkungsikone Lopez (die Älteren erinnern sich) noch eine Menge lernen. Konsequente Billigstrategie, Optimierung der Laufzeitpunkte runtergesetzte Restposten und grundsätzlicher Ausschluss von Marken. Die moderne Kommunikationstechnik macht es eben auch dem Privatmensch möglich den globalen Markt zu nutzen.
    Damit kriegt man seine Lebenshaltungskosten um 30% – 50% gesenkt.
    Zudem habe ich festgestellt, das ich ganz viel Zeug eh nicht brauche. Man nehme nur die sogenannte „Gastronomie“, die zu 90% vor allem ein permanentes, schweres Verbrechen an kulinarischer Kultur darstellt (in unserer Familie kochen schon die Kinder besser).

    Dafür kann ich meine Arbeitszeit runterfahren. Und Zeit ist nun Mal unbezahlbar.

    Merke: Was ich nicht produziere und kaufe, kann man auch nicht weg steuern.

    • Kann ich nur bestätigen !
      Ich habe meine Arbeitszeit auf halbtags am Nachmittag reduziert.
      Kann jetzt am Vormittag in aller Ruhe einkaufen und mir selbst was zum Mittag
      kochen.
      Auf meinem Weg mit dem Fahrrad in die Stadt sehe ich regelmäßig vor allen
      Restaurants den Gastro Servive LkW stehen und ganze Rollgitter mit Saucen
      in Eimern und dem restlichen Dosenkram abladen.
      Beim Einkaufen hat vor ein paar Monaten vor mit jemand mehrere Kartons mit
      billigem, gespritzten Spaniensalat gekauft und diese später in ein Lieferauto mit
      der Aufschrift „Landgasthof ….“ eingeladen
      Zum Essen gibts bei mir Bio. Die Bio Handelsmarken der Discounter sind in der
      Regel billiger als Markenartikel.

      Z.B. Bio Schokolade aus der Schweiz OHNE Emulgator (=hochwertig weil länger
      in der Conchiermaschine) bei Waldi 1,69€ statt Milka 1,99€.
      Vergleicht da mal die Zutatenliste – Die Bio schmeckt wie früher !

      Und ZDF gucken (hier ja!) – Besseresser oder die Tricks der Lebensmittelindustrie mit
      Sebastian Lege.

  • „Die Umsätze im Einzelhandel gehen dramatisch zurück“

    Und Steuern und Abgaben steigen und steigen … nächstes Jahr übrigens die neue Plastiksteuer, der CO2-Preis für Heizen und Tanken wird über den europäischen Emissionshandel ETS 2 am Markt geregelt, die Zuckersteuer geht dann voraussichtlich auch an den Start.

    Und da „wundert“man sich über „Umsatzrückgänge“?? Ich kann mein Geld nur einmal ausgeben.

    • Der Emissionshandel ist das Stichwort !
      Im Nächsten Jahr muß dein Heizölhändler oder dein Kraftstofflieferant Emissions-
      zertifikate im Emissionshandel erwerben.
      Der wird nicht nur die Kosten für das Zertifikat draufschlagen, sondern gleich noch
      etwas obendrauf.
      In Bezug auf die Zertifikate scharren Kapitalanleger schon mit den Hufen, bezüglich
      eines Investments, das langfristig nur steigen kann.
      Das läuft dann, wie mit den Kakaopreisen. Da wird eine Knappheit kolportiert und
      dann geht der Preis durch die Decke.
      Der Dumme ist dann der Endverbraucher an der Tanke und bei seinen Heizkosten-
      nachzahlungen !

  • ich finde man muss die Situation viel schärfer darstellen, denn hinter den Zahlen verbergen sich Schicksale:

    Allein die Preise für Diesel und Benzin verhindern derzeit, dass eine Reihe von Arbeitsplätzen und Ausbildungen angetreten werden können.
    Menschen die aber bereits in solchen Berufen sind, und ihr Leben darauf aufgebaut haben, sind in einer extremem Lage: wer sich privat nichts leihen kann oder Ersparnisse aufbrauchen kann, kann nur noch „krank feiern“.

    Eine Tankfüllung 150 Euro, 2-3 Tankfüllungen die Woche benötigt – das kann kaum jemand stemmen. Im Ausland kostet der Sprit etwas mehr als die Hälfte und die Politik behandelt dass dort als absoluten Notfall.
    Unser Kanzler: „muss teurer werden“.

  • „Einem nackten Mann, kann man nichts mehr aus der Tasche holen.“
    Wer nicht das Glück hat, sich bei einer Tafel versorgen zu dürfen, kauft auch immer weniger ein. Auch Grundnahrungsmittel. Nudeln mit Ketchup, statt Kartoffeln mit Gemüse. Abgesehen von späteren exorbitanten Kosten für das Gesundheitssystem, die schlechte Ernährung mit sich bringt, wird es, solange die Regierung eine derartige Verarmungspolitik betreibt, wird es keinen Aufschwung geben.

  • Hoffentlich spüren es die „linken“ Unternehmen wie EDEKA besonders stark.

  • Wer weniger Auto fährt, braucht auch nicht so schnell einen neuen Wagen oder den nächsten Kundendienst. Schlechte Karten für die teuere E-Mobil Industrie.

  • Immer mehr Menschen mit unverschämt niedrigen Armutsrenten, viele Menschen mit niedrigen Einkommen. Dazu horrende Mietpreise, die oft das Einkommen schon verschlingen. Energiepreise unbezahlbar. Wer da noch was für Luxus wie frisches Gemüse, Fleisch oder Brötchen vom Bäcker übrig hat, hat Glück. Unsere Politik züchtet eine amerikanische Gesellschaft heran. Viele, die nichts haben und Wenige, die viel haben. So kann und darf das nicht weitergehen.

    • Ich teile die Kritik, aber nicht den negativen Blick auf die USA. Wer dort so qualifiziert ist und seine Arbeit normal macht, wie ein deutscher Arbeitnehmer, hat insgesamt sehr gute Verhältnisse.
      Schlechter gestellt sind die, die durch irgendwelche Umstände nicht am produktiven Arbeitsprozess teilnehmen.
      Wesentlich besser gestellt sind, die etwas erreichen wollen und Gas geben.
      Z.B. haben in den USA 85% der Menschen Anteil am Produktivvermögen durch Aktien oder ETFs und die Wohneigentumsquote ist viel höher als bei uns.
      Deswegen angeln im Seniorensitz auch der ehemals erfolgreiche Unternehmer und der einfache Dachdecker zusammen, wenn letzterer lebenslang investiert hat. Die kulturelle Kluft zwischen den Schichten ist viel kleiner als bei uns.

      Spezielles Problem sind die unbeschränkten Studienkredite für die Jüngeren. Das war eine Fehlentwicklung mit Ansage.

      • Bis Obama Care, die die größten Ungerechtigkeiten beseitigt hat, war die
        Krankenversicherung ausschließlich über den Arbeitgeber bezahlt und bei
        Arbeitslosigkeit de facto nicht vorhanden.
        Nach wie vor ist es in den USA so, daß man als ArbeitNEHMER in jungen
        Jahren durch überlange Wochenarbeitszeiten verschlissen wird und bei
        chronischen Erkrankungen sozial tatsächlich ins Bodenlose fällt und nachher
        in ausrangierten Wohnmobilen am Straßenrand oder sogar einfachen Zelten
        in L.A. auf den überbreiten Bürgersteigen hausen muss.
        Der Jahresurlaub ist kürzer und es wird stillschweigend erwartet, daß man
        in dieser Zeit Fortbildungen etc absolviert.
        Das soziale Netz in D federt Schicksalsschläge ab. Der millionenfache, von
        der deutschen Politik geförderte und geduldete Missbrauch ist ein anderes
        Thema, aber ihr wählt immer die gleichen Parteien, die euch das so liefern.
        Immerhin: Die NoGo Areas, die es in USA in jeder Stadt gibt, habt ihr jetzt auch.

  • Der Umstand selbst ist wenig verwunderlich.

    Zumindest für die, die selbst einen endlichen Geldbeutel und darum einen Blick auf die Preise haben.

    Die Überraschung der Ökonomen ist verwunderlich. Vielleicht starren sie auf die falschen Indikatoren?

    Wir werden das beobachten, denn eine durchgreifende Änderung für Konsumenten ist nicht in Sicht. Personal-, Energie- und Logistikkosten steigen, die Bürokratiekosten – EU-Verpackungsrichtlinie, um nur ein besonders unsinniges Beispiel zu nennen – machen einen merklichen Bestandteil der Kosten aus.

    So sehr man den Aufschwung herbeirechnen und -schreiben will. Bis er, wenn er überhaupt stattfindet, Auswirkungen auf das Portemonnaie der Verbraucher hat, vergeht noch einige Zeit. Wenn es überhaupt je dort ankommt.

    Ich frage mich, wann die Regierung anfängt, bewußt die Lage schön zu reden und bewußt zu lügen.

    • „Ich frage mich, wann die Regierung anfängt, bewußt die Lage schön zu reden und bewußt zu lügen.“

      Die richtige Frage wäre eher, SEIT WANN.
      Und da schon Merkel permanentes Lügen als politische „Normal“ etablierte, hat spätestens die damit die Linie gesetzt, die ihre Nachfolger einfach nur fortsetzen.

      • Tatsächlich schweben mir russische Verhältnisse vor.

        Nicht-Veröffentlichung von Statistiken und Ähnliches. Wir sind erst am Anfang.

    • „Ich frage mich, wann die Regierung anfängt, bewußt die Lage schön zu reden und bewußt zu lügen.“

      Weil sie gerne einen Freibrief vom Stimmvieh für ihr Dauerversagen hätte?

  • Von irgendwas müssen die hohen Mieten, die ständig steigenden Nebenkosten und die horrenden Spritkosten ja bezahlt werden.

  • Das Problem ist, dass die Gesellschaft gesättigt ist und das ewige Wirtschaftswachstum bei der jetzigen Geburtenrate mit Bevölkerungsschrumpfung nicht funktioniert. Wenn dann noch die KI-Roboter dazukommen wird man zu einer Freizeitgesellschaft oder man sitzt in sinnbefreiten staatsfinanzierten Akademikerjobs, in denen sinnloses Papier bedruckt wird. Am Ende werden die Luxusprodukte der vergangenen Jahrzehnte auf der Halde liegen und außer Spesen ist nichts gewesen. Am Ende der Geschichte werden die Deutschen dann auch noch zum Großteil in Österreich und der Schweiz leben.

  • „Am stärksten fiel das Minus an den Tankstellen aus. Deren reale Umsätze brachen gegenüber dem Vormonat um 9,1 Prozent ein. “

    Sehr gut, gerne noch mal 20 Prozent minus👍Ich fahre und tanke auch nur noch wenn es gar nicht anders geht!

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