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Im ZDF

Nachdem „Herbst der Reformen“ scheiterte: Merz ruft 2026 zum „Reformjahr“ aus

Mit dem Stimmungs-Umschwung im Sommer klappte es nicht, auch der „Herbst der Reformen“ ist ausgefallen. Friedrich Merz gibt sich unbeirrt: 2026 werde zum „Reformjahr“, verkündet der Bundeskanzler.

Diesmal soll es klappen: Friedrich Merz erklärt das kommende Jahr zum „wichtigsten Reformjahr für diese Koalition“. (IMAGO/Political-Moments)

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Der Stimmungsumschwung „schon im Sommer“ schaffte Merz nicht, der „Herbst der Reformen“ blieb auch aus. Jetzt ruft der Bundeskanzler das kommende Jahr 2026 zum „Reformjahr“ aus. In der ZDF-Sendung „Was nun?“ rechtfertigte Merz sich für die ausgebliebenen Maßnahmen und Reformen, die seine Regierung versprochen hatte. Die Reformen hätten länger gedauert, als er gedacht habe, räumte er im ZDF ein.

„Ja, es dauert länger, als ich gehofft habe. Viele Dinge sind komplizierter“, so Merz. Er habe nach dem Wahlkampf „nicht schnell genug den Schalter umgelegt“ und den Menschen erklärt, dass man in einer Demokratie Kompromisse machen müsste. „Wir sind auf einem Weg, der ist richtig – aber wir brauchen mehr Zeit, als wir auch selbst gedacht haben.“

Merz wolle jetzt „ausgeruht ins neue Jahr“ gehen, erklärt er. Dann wolle er die Dinge „so voranbringen, dass wir am Ende des nächsten Jahres sagen können: Wir haben die wichtigsten Dinge dieser Wahlperiode auf den Weg gebracht“. Deswegen sei das nächste Jahr „das wichtigste Reformjahr für diese Koalition“.

ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und ihre Kollegin Anne Gellinek konfrontierten Merz in der Sendung mit der vernichtenden Kritik aus der Wirtschaft: Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI) hatte jüngst erklärt, es gäbe eine „extrem negative, teils regelrecht aggressive“ Stimmung gegenüber Merz, seinen gebrochenen Versprechen und enttäuschen Erwartungen (Apollo News berichtete).

Merz zeigt sich unbeirrt: BDI-Präsident Peter Leibinger habe ja auch erklärt, wo es „vorangeht“ mit dieser Regierung, so der Bundeskanzler. Tatsächlich hatte Leibinger im Interview mit der Süddeutschen Zeitung lediglich gesagt, dass die Regierung „gut gestartet“ sei, im Sommer aber „etwas den Faden verloren“ hatte – wirkliches Lob klingt anders.

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95 Kommentare

  • Daran glaube ich ebenso wie an seinen Ausspruch: „Links ist vorbei!“

    • Herr Merz kann ausrufen, was immer er möchte: 1. ist es sowieso gelogen und 2. wird er 2026 nicht mehr allzulange Kanzler sein. Aber ich habe gehört, dass nächstes Jahr in der Ukraine ein Job frei wird, das wäre doch was für ihn.

      • Fritze gibt nicht eher Ruh‘ als als bis das letzte Band still steht – sein Ziel ist ganz klar Krieg! dafür zerstört er alles, was sich noch auf den Beinen halten kann und dann wird die Rüstungsindustrie Standbein Nr. 1 – hatten wir doch schon einmal!

  • Vielleicht sollte er besser das „Reformjahrzehnt“ ausrufen. Damit ist man dann zeitlich nicht so stark festgelegt und unter Druck.😄

    • Wissen Sie genauer, wovon sie sich ausruhen möchten? Mir ist das nämlich nicht klar.

      • Nichts für ungut, ich würde die Frage ja gern beantworten, aber ich verstehe sie nicht.

        • Kein Problem. Ich beziehe mich auf:
          „Merz wolle jetzt „ausgeruht ins neue Jahr“ gehen, erklärt er.“

          8
        • Ach so! Er meint wohl das Ausruhen von sinn- und ergebnislosen Treffen und Gipfeln nebst Dauerfliegerei, Auftritten bei Parteiveranstaltungen und in Talkshows usw. Auch ein deutscher Bundeskanzler muss um mehr Sichtbarkeit und Teilhabe kämpfen, wenigstens als Deko. Das gilt eben auch für „Randpersonen“ und nicht nur für Randgruppen. 😂

          7
  • Reformen = Kürzungen, Zuzahlungen, Steuer- Abgabenerhöhungen für Normalbürger und neue Staatsschulden/Sondervermögen.

    • Ja, alles wird teuer, teuer, teuer. Das hat er uns doch versprochen. Und das wird das einzige Versprechen bleiben, das er halten wird und natürlich die Brandmauer hat weiterhin Bestand. Das allerdings als Reform zu bezeichnen…

    • Umvolkung nicht vergessen!

  • „Der Friederich, der Friederich, der war ein arger Wüterich…..“

  • Ich wäre ja für eine „Neuwahlen-Reform“.

  • Das wird funktionieren, todsicher…Wenn nicht alles nur noch traurig wäre.

    • Es gibt leider -auch in meinem Bekanntenkreis- Menschen, die glauben noch an Merz und wählen immer noch CDU.

      Ich lasse sie zurück. Das bringt nichts mehr.

      • Leider wahr, ich kenne das zur Genüge. Wie die Lemminge.

      • Viele meiner Arbeitskollegen sind so drauf. Politisch uninteressiert, uninformiert und in Angsstarre vor der AfD.

      • Beim Einkaufen beobachte ich vor allem die älteren Leute.
        Die sind für Veränderungen nicht mehr ansprechbar.
        Hauptsache die Butter ist billig und der Kaffee steht noch am alten Regalplatz.
        Wenn sie miteinander reden kommen nur Stammtischparolen und Bild-Zeitungsweisheiten zutage.
        Das ist leider die Mehrheit.
        Bei ARD und ZDF in der 1.Reihe.
        Erst wenn die weg sind hat die AfD eine echte
        Chance.

  • Also bitte, der Herbst dauert doch noch 2 Tage 🏮

  • Reformen? Welche Reformen denn? Allenfalls Kosmetik.

    • das erklärt die exorbitanten Ausgaben für Friseure, Visagisten, Fotografen usw. 🙂 🙂 🙂

    • Haben doch schon einen Reformhammer heute rausgehauen, aus Bürgergeld wird jetzt Grundsicherung, also Quasi aus Raider wird jetzt Twix sonst ändert sich Nix, dass sind dem Fritzel seine groß angekündigte Reformen!!

  • Was wäre Deutschland ohne den Friedrich? Die eigentliche Regierung mit den Genossen Klingbeil und Bas ist ja noch da.

  • Die vier Feinde der Bundesregierung:
    Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

  • Wenn Merz sofort im Januar zurücktritt, können die Neuwahlen im März stattfinden.

    Dann kann 2026 ein Jahr der Reformenn unter Kanzlerin Dr. Weidel werden.

    • Leider wird das durchgezogen, mit allen Mitteln bis zum bitteren Ende. Könnte man befürchten…

      • Hoffentlich kommt das Ende vor dem Ende der Legislaturperiode! Damit wir schnell neu anfangen können, und noch einen Bruchteil haben auf dem wir überhaupt aufbauen können.

  • Es heißt zwar, wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steige ab.

    Bleib unten, versteht sich. Denn es hilft erst recht nicht, wenn man einen toten Reiter mit Pomp noch mal in den Sattel schleudert.

  • 2026, das Jahr der Reformen mit der Bundeskanzlerin Dr. Alice Weidel!

  • Soll wohl heißen: Es ist noch Schlimmeres zu erwarten.

  • Gut ausgeruht hat er sich doch schon genug…
    los los Hr. Merz…für Reformen ist es nie zu spät….was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf die nächste Regierung….andererseits ist für das Land vermutlich besser, wenn er sich einfach weiter ausruht und gar nichts macht 🙂 🙂 🙂

    • Jo. Wir haben ja Klingbeil und Bas. Die sind zumindest schon eingearbeitet und zur Höchstform aufgelaufen. Ich sag nur Rente und Bürgergeld.

  • Vielleicht sollte er lieber 2045 als Jahr der Reformen ausrufen da sind wir ja auch zu 100% Klimaneutral und es wäre ein Doppel-Wumms

    • 2045 wird es kein Deutschland mehr geben, in dem etwas zu reformieren übrig wäre.

    • Dann ist nix mehr zum Wummsen da.

  • Im Herbst 2026 wird er das Reform-Jahrzehnt ausrufen.

  • Ich finde er solle mal ausrufen das er zurücktritt. Das ist das einzige was ich an ihm gut finden würde!

    • Sie wissen doch, was passiert, wenn der was ausruft: NICHTS.

    • „…. er solle mal ausrufen das er zurücktritt.“

      Das wäre allerdings auch gelogen.
      Der tritt nicht zurück.
      Der muß zum Rücktritt getreten werden.

  • Und wenn das, im äußerst unwahrscheinlichen Falle, auch nichts werden sollte, dann kann man ja immer noch eine Reform-Epoche ausrufen. Epochen dauern in der Regel einige Jahrhunderte. Einmal muss es doch klappen. Interessant, was in der Parallelwelt so alles los ist…

  • Genau.
    Gehen Sie ins Reformhaus,Herr Merz.

  • Wir hatten schon große Krieger.
    Einen großen Reformator hatten wir auch schon, einen großen Fritz hatten wir auch schon.
    Und ebenso einen großen Lügenbaron.

    2.Wahl bleibt eben 2. Wahl.

  • Auch 2026 ist die SPD Koalitionspartner – mit denen wird HerrMerz genau nichts umsetzen können, genau wie Frau Weidel prophezeit hat. Schlimmer, der SPD liegt offensichtlich überhaupt nichts an der Koalition und sie maximiert fröhlich ihre Forderungen.
    Während Merz als Außenkanzler deutsche Steuergelder im Ausland verteilt – handlungsidentisch mit Frau Merkel.
    Nichts hat sich geändert, links ist nicht vorbei, links geht weiter.

    • selbstverständlich liegt der SPD was an der Koalition.

      Da Merz unbedingt Kanzler 2. Wahl bleiben will, kann die SPD machen was sie will. Da sie mit einem anderen Koalitionspartner schlechtere Karten hätte, genießt die SPD die derzeitige Koalition

      • In den Umfragen sackt die SPD seid der Wahl ab, dh für die SPD lohnt sich die Koalition nicht. Deshalb maximiert die SPD ihre Forderungen: denen ist es nicht wichtig, ob die Koalition Bestand hat oder nicht.

        • die SPD maximiert ihre Forderungen nicht weil sie in Umfragen immer mehr verliert, die SPD maximiert ihre Forderungen weil sie dank Merz, es kann !
          Da er unbedingt Kanzler bleiben will haut er nicht auf den Tisch und zeigt wer Chef ist. Würde Merz seine Richtlinien Kompetenz als Kanzler ausspielen, würde die SPD die Koalition platzen lassen und Merz ist nicht mehr Kanzler und das weiß er auch und dank Brandmauer ist er auf die SPD angewiesen. Die SPD wiederum ist nicht auf die CDU angewiesen

          5
        • Genau. Wir meinen dasselbe. Sie kommen nur von der anderen Seite den Berg hoch, bildlich gesprochen.

          2
    • Selbstverständlich setzt der etwas um.
      Alles, was SPD, Linke und Grüne wollen.

    • Und noch schlimmer wie vorher! Jetzt haben wir noch dazu Wokeismus.

  • In „seiner“ Demokratie müssen seine Wähler eben Kompromisse machen

  • Merz kann doch garnicht regieren. Der muß doch ständig etwas Neues ausrufen, weil das Vorherige den Bach herunter ging. Der Mann hat Stress.

    • Willkommen in Deutschland! Wer hat dank dieser Regierung kein Stress?! Selbst auf dem Weihnachtsmarkt ist man angespannt obwohl das der Entspannung dienen soll.

  • Dürfen wir jetzt alle mal schallend lachen oder ist das schon wieder bademantelfähige Majestätsbeleidigung?

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