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Demo-Aufruf

Nach Eralp-Eklat: Linke mobilisieren gegen Linken-Parteitag – und stellen sich hinter Ibrahim Ibrahim

Mehrere linke Gruppierungen gehen am Samstag gegen den Parteitag der Berliner Linken auf die Straße. Nach der Spiegel-Enthüllung um Elif Eralp werfen sie der Parteispitze vor, sich an einer „rassistischen Hetzkampagne“ gegen den Hamas-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim zu beteiligen.

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Hat den öffentlichen Aufruf gelikt: Linken-Abgeordnete Vanessa Emde (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Innerhalb der Berliner Linken brodelt es heftig nach dem Eralp-Eklat. Mehrere linkennahe und propalästinensische Gruppen rufen am Samstag zu einer Kundgebung vor dem Landesparteitag der Berliner Linken auf. In einem gemeinsamen Demo-Aufruf werfen die beteiligten Gruppen der eigenen Parteispitze vor, sich einer „rassistischen Hetzkampagne“ gegen den Hamas-nahen Aktivisten Ibrahim Ibrahim angeschlossen zu haben.

Mehrere bekannte Gesichter der Linken, darunter die wegen ihrer israelfeindlichen Haltung bekannten Politikerinnen Vanessa Emde und Hannah Bruns, gegen die ein Parteiausschlussverfahren läuft, likten den Post auf Instagram. Bruns schrieb als Kommentar: „Wir lassen uns nicht spalten. Solidarität ist unsere Waffe“.

Der bereits zuvor in der Partei schwelende Streit, den die Spiegel-Enthüllung um die Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp weiter angefacht hat, hat damit eine neue Eskalationsstufe erreicht: Die Kundgebung richtet sich gezielt gegen die Linke-Parteiführung um Eralp und gegen den Parteitag der Linken.

Beteiligt sind an dem Aufruf die Gruppierungen „Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität der Berliner Linken“, „Internationalistisches Bündnis Berlin“, „Mera25“, „Eyes4Palestine“ und das „Berliner Bündnis gegen Waffen“. Der Beitrag ist von einer drastischen Wortwahl gekennzeichnet und richtet sich in besonderer Schärfe gegen die Parteispitze.

„Die rassistische Hetzkampagne gegen die palästinensische Community in Berlin reißt nicht ab. Wir lassen uns nicht spalten! Touch one, touch all!“ Weiter heißt es: „Die Linkspartei-Spitze beugt sich dieser rassistischer Hetze, um an die Macht zu kommen und wirft praktischen Antirassismus, Palästina-Solidarität und konsequente Ablehnung des Völkermords dafür unter den Bus? Nicht mit uns!“

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Die Gruppen rufen dazu auf, sich am 31. Oktober um 11 Uhr vor dem Dong Xuan Center in Berlin-Lichtenberg zu versammeln, wo der Linken-Landesparteitag tagt, um dort „die Wahlversprechen“ einzufordern. „Gegen Genozidunterstützung im Parlament!“, heißt es in dem Aufruf weiter.

In dem Beitrag wird Eralp direkt angegriffen und die Angst, die sie laut der Spiegel-Enthüllung gegenüber radikalen Palästina-Aktivisten empfindet, lächerlich gemacht. „In einem angeblichen Leak an den Spiegel hat die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp dieses Narrativ übernommen und berichtet von Angst vor Palästina-Aktivisten. Angst wovor?“, schreiben die Gruppen.

Ibrahim werde „ein weiteres Mal“ von „pro-israelischen Medien als Terrorist und Antisemit dargestellt“, so heißt es in dem Beitrag. Die Gruppen bezeichnen ihn als „Genossen“ und als „70-jährigen, palästinensischen Sozialisten“, später gar als „säkularen Sozialisten, der sich gegen Antisemitismus, Rassismus, religiöse Diskriminierung und jede Form der ethnischen Ausgrenzung stellt“.

Zugleich wird in dem Beitrag der Wahlerfolg der Linken in der Hauptstadt für sich reklamiert. Die Linke habe den Wahlsieg bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus „zu einem Großteil der palästinensischen und palästinasolidarischen Bewegung zu verdanken“, heißt es hierzu. Der „Angriff auf Ibrahim“ sei „somit ein weiterer Angriff auf alle Palästinenser“ und die „Anti-Genozid Bewegung Berlins“. Die Führung der Linkspartei habe jedoch „das Narrativ der Medien übernommen“ und wolle Palästinenser-Aktivisten zum „Sicherheitsrisiko für Berlin“ erklären.

Heftig attackiert wird auch der Verfassungsschutz, den man in dem Beitrag als „rechtsextrem“ bezeichnet. Die Behörde sei „keine seriöse Quelle“ und wäre „tief in die rechte Szene verstrickt“. Ibrahim werde „mit der Behauptung, er würde der Hamas nahe stehen“, dämonisiert.

Den Streit befeuert hatte die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp, die laut einem Bericht des Spiegel in internen Anmerkungen zu einem Interview ihre Angst vor Hamas-Sympathisanten innerhalb ihres Lagers offenbart hatte. Sie und ihr Mann hätten „Angst vor diesen Leuten“, schrieb sie demnach in einem Dokument, das versehentlich mitsamt internen Kommentaren an das Magazin zurückgeschickt wurde.

jw

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60 Kommentare

  • Die verstecken sich nicht einmal!

    Herr Broder hatte mit seiner Aussage: „Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte…“ treffsicher ins Schwarze getroffen.

    • Teheran 1978/79 läßt feixend grüßen!

      • Und auch dort waren es damals vorwiegend Studenten und Frauen die die Mullahs an die Macht brachten….

  • Klingt nach 33 und wieder Linke.
    Mit der Unterstützung der Islamisten.

    • Adolf SA und SS.
      Amin al-Husseini, Mufti von Jerusalem finanzierte die bosnisch-islamische Handschar Division um beim Massenmord der Juden Adolf zu unterstützen….

  • Wer noch wirklich zur politischen Verantwortung bereit ist, der führt keine weiteren Gespräche mehr mit den Linken und koaliert schon gar nicht mit ihnen.
    Wer es nach all dem was bekannt ist, trotzdem tut, der ist nicht mehr wählbar. So einfach ist die Welt an der Stelle.

    • Dem ist nichts hinzuzufügen.

    • Welche Parteien sind, außer der AfD, sind nach Ihrer Meinung noch wählbar?

  • Die könnten doch nach Gaza gehen und dort die Volksrepublik ausrufen 📣

  • Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»

    Ignazio Silone (1900 – 1978; Geburtsname Secondino Tranquilli) war ein politisch engagierter italienischer Schriftsteller.

  • Was sollte man tun, wenn die Gegner untereinander sich bekämpfen? Vor allem nicht einmischen!

  • Da muss doch etwas im Trinkwasser sein?

  • Aus Sicht der echten Linken, absolut ok. Klare Positionen, klare Ankündigung und Drohung gegenüber der Gesellschaft. Besser so, als durch die Hintertür. Somit haben SPD und Grüne keine Ausreden.

  • Wieso spricht eigentlich niemand über ein Verbot der SED? Material gibt es doch sicherlich genug. Ach so, stimmt, es ist ja eine Partei der „demokratischen Mitte“ ….

  • Lustig ! Die Revolution frisst ihre Kinder 😂

    • Ich hoffe, mein Popcorn-Vorrat reicht!

    • Ja, die zerlegen sich selbst…

  • das ganze ist wohl ein netter gruss von ibrahim.
    nur damit man bescheid weiss.
    bevor die dinge hässlich werden.

  • Bin ich eigentlich noch in Deutschland….??

  • „Ich habe bestimmt keine Rassen-, Standes- oder religiöse Vorurteile. Es genügt für mich, zu wissen, jemand ist ein Mensch – schlimmer kann er nicht sein.“ — Mark Twain

    Das gilt auch für besonders für Terroristen und Antisemiten! Der Mitmensch und das Mitgefühl sind übrigens von Menschen jüdischen Glaubens in die Welt gesetzt worden! Und in wenigen Tagen wird daran erinnert werden. Es waren die ersten tragenden Keime für die modernen Menschenrechtsdefinitionen.

    Mit den Anschlägen vom 7.Okttober haben Sinwars Follower genau gezeigt, zu welcher „Mitmenschlichkeit“ sie bereit sind!

    Der resultierende wechselseitige Hass ist nun menschlich nachfühlbar! Und genau deshalb sollten nur Personen regieren, die moralisch und intellektuell geeignet sind, in Neukölln Frieden und Beruhigung und langfristig Aufarbeitung und Aussöhnung zu stiften.

  • Das bestätigt ja am einleuchtendsten, dass diese Partei wegen der Verflechtungen mit Terroristen nie an die Regierung kommen darf.

  • Diesmal mag es ja die richtigen treffen, aber genau so wird die vereinte mediale Hetzkampagne über die AfD ergossen werden.

  • Berlin wird das erste Kalifat werden, regiert von der Hamas. Der Wähler der Linken hat es so gewollt, der Wähler bekommt es. Alle anderen sollten die Stadt verlassen, so lange es noch möglich ist.

    • Der Weg für eine Luftbrücke aus Gaza wird bereitet.

  • Die Gruppierungen, „Landesarbeitsgemeinschaft Palästinasolidarität der Berliner Linken“, „Internationalistisches Bündnis Berlin“, „Mera25“, „Eyes4Palestine“ und das „Berliner Bündnis gegen Waffen“, möchte ich wetten dass die vom Staatssäckel finanziert werden.
    Verrücktes Deutschland, warum kommen mir dabei immer wieder die Worte von Thilo Sarrazin in den Sinn ??

    • ALLES NGO’s!

  • Döp dö dö döp!

  • !! Kleine Überraschung zur Hausnummer vom Karl-Liebknecht Haus der „die Linke“: „In rechtsextremen Kreisen steht der Zahlencode 28 für „Blood & Honour“. Nach der eigenen Lesart der Linken …

    • Haben sie natürlich nicht selbst ausgewählt .. Zufällig zwei Extreme aufeinander treffend …

  • Viele kritisieren hier (zurecht) den offenen Antisemitismus innerhalb der Linken / SED, natürlich zu Recht. Allerdings, ist dies wenigstens ehrlicher als der heuchlerische Antisemitismus anderer Parteien aus dem linken Lager, bis hin zur „Mitte“….ein Antisemitismus der geheuchelt wird.

  • „die Kämpfe untereinander (sind) wichtiger als die für unseren politischen Ziele“ die-linke

  • Das ist doch eine klare und deutliche Positionierung.
    Das zeigt aber auch den Koalitionären was von den Vereinbarungen zu halten ist. Es zeigt aber auch die Machtgier der Koalitionären.
    Auf die Zusammenarbeit im Bundestag mit diese freue ich mich als Zuschauer.

  • Die Linke ist nicht regierungsfähig.

    Sie ist einer der politischen Arme der Hamas und des Antisemitismus.

    Antizionismus lässt sich begründen, Antisemitismus ist untragbar.

    Judenverfolgung von 1933 bis 1945 reicht.

    Das brauchen wir nicht ein zweites Mal.

    Wussten Sie schon, dass Stalin selbst Antisemit war?

    Stalin war Gründer der KPD und SED in Ostberlin.
    Stalins Erben wollen jetzt da weitermachen, wo er aufgehört hat.

    Antisemitismus ist auch eine linke mörderische Ideologie.

    • Die Begeisterung sowjetischer Juden für die Gründung des Staates Israel 1948 weckte in Stalin tiefes Misstrauen. Er unterstellte ihnen eine doppelte Loyalität und sah sie als potenzielle „trojanische Pferde“ oder westliche Agenten.
    • Ab 1948 begann eine massive Medien- und Säuberungskampagne gegen jüdische Intellektuelle, Künstler und Kulturschaffende, die als „wurzellose Kosmopoliten“ diffamiert wurden.
    Ihren Höhepunkt erreichte die Verfolgung kurz vor Stalins Tod mit der sogenannten Ärzteverschwörung.

  • Das sind Leute, die extremer sind als die Berliner Linke und so wie es aussieht auch Terrorunterstützer. Das lässt Schlimmes erahnen. Ich hoffe, der Verfassungsschutz bzw. das Innenministerium sieht genau hin, wer da bei diesen Demos mitmacht.

    • @Der Zirkus Zuschauer, falsch, diese Leute sind ein wesentlicher Teil nicht nur der Berliner Mauermörder.

  • Und dann arbeitet man sich an der AfD ab und will sie verbieten, da sie angeblich eine Gefahr für Deutschland ist! Wie krank ist diese Land denn wirklich ?

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