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Rottenburg-Stuttgart

Nach massiver Kritik: Bistum zieht Konsequenzen aus „Schleim-Jesus“

Die im Ersten übertragene Christmette aus Stuttgart sorgte an Heiligabend wegen einer verstörenden Krippendarstellung bundesweit für Kritik. Das Bistum Rottenburg-Stuttgart räumte verletzte religiöse Gefühle ein, bedauerte die Reaktionen und kündigte strengere Abläufe für künftige Übertragungen in Zusammenarbeit mit dem SWR an.

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Das schleimige Jesuskind aus der Christmette im SWR. (Screenshot via ARD)

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Die in der ARD ausgestrahlte katholische Christmette an Heiligabend hat bundesweit für Aufsehen und Kritik gesorgt. Nun hat sich das Bistum Rottenburg-Stuttgart kritisch zu der Übertragung geäußert. Hintergrund ist die bizarre und ekelerregende Darstellung der Krippe im Fernsehgottesdienst gewesen. Die Christmette war am Heiligabend live aus der Stuttgarter Kirche Sankt Maria übertragen worden.

In der Kirche St. Maria in Stuttgart sah man nicht Maria, Joseph und das Christkind, umringt von Tieren und eventuell Hirten oder den Königen aus dem Morgenland. Stattdessen präsentierten Rundfunkpfarrer Thomas Steiger und Gemeindereferentin Katharina Leser am Heiligabend ein schleimig aussehendes Etwas, das das Jesuskind darstellen sollte. Im Stroh lag ein zusammengekrümmter erwachsener Mensch, der offenbar in nasse Tücher gewickelt war. Unter den Tüchern, die vom Aussehen an eine Fruchtblase erinnern konnten, windet sich die Person. Sie zeige „einen echten Menschen“. Dieser würde „dort, elend, nackt und bloß“ liegen, erklärte der Pfarrer damals (Apollo News berichtete).

Wie die Diözese auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mitteilte, hätten die Rückmeldungen auf die Fernsehausstrahlung gezeigt, „dass religiöse Gefühle verletzt wurden“. Zugleich erklärte sie, die Verantwortlichen für Gestaltung und Übertragung des Gottesdienstes bedauerten die entstandenen Reaktionen. Es sei zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt gewesen, zentrale Glaubensinhalte herabzuwürdigen oder zu provozieren. Die inhaltliche Verantwortung für die Ausgestaltung der Christmette lag bei der katholischen Rundfunkarbeit der Kirche beim Südwestrundfunk (SWR).

Die Diözese stellte nun fest, dass die gewählte Darstellungsform bei vielen Gläubigen Irritation, Unverständnis und Ärger ausgelöst habe, insbesondere angesichts der Bedeutung des Weihnachtsfestes. Zudem kritisierte das Bistum, dass es im Ablauf des Gottesdienstes zu Abweichungen von der geltenden liturgischen Ordnung gekommen sei. Die Gestaltung sei freier ausgefallen als kirchenrechtlich vorgesehen.

Als Reaktion auf die Kritik kündigte die Diözese an, bei zukünftigen Gottesdienstübertragungen die internen Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse verbindlicher zu gestalten. Ziel sei es, sowohl der kirchlichen Verantwortung als auch der besonderen Sensibilität öffentlich übertragener Gottesdienste besser gerecht zu werden.

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Auch der Südwestrundfunk äußerte Bedauern über die Reaktionen. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der KNA: „Wir bedauern sehr, dass die Christmette an Heiligabend auf Missfallen gestoßen ist und Menschen sich dadurch in ihrem Glauben verletzt gefühlt haben.“ Nach Angaben des Senders seien bei der Zuschauerredaktion über ein Internetformular rund 1400 E-Mails eingegangen.

ha

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104 Kommentare

  • Statt die Reaktionen zu bedauern, sollte man lieber die eigene Tat bedauern.

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    • Wollte ich auch gerade schreiben. Danke fürs schneller denken 🙂

    • So sehen heute „Entschuldigungen“ aus: „Ich bedaure, dass Sie so blöd sind“.

  • Immer erst schauen, wie weit man gehen kann, wenn die Empörung zu groß ist, wird zurückgerudert und dann neu angesetzt.
    So ähnlich hat es Junker auch mal verlauten lassen…

    198
    • „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ ―Jean-Claude Juncker

      https://gutezitate.com/zitat/104255 (wobei sich fragt, was an dem Zitat gut sein soll)

      • Nichts ist daran gut, es offenbart aber die Handlungsweisen derer, die uns für blöd verkaufen.

  • Diese Kirche bietet mir weder Heimat, Trost noch Zuversicht und hat mit meinen christlichen Werten nichts mehr zu tun. Ich bin ausgetreten.

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    • Kommen Sie zu den Alt-Katholiken und schauen sie sich das an. Vielleicht ist das was für Sie.

  • „Es sei zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt gewesen, zentrale Glaubensinhalte herabzuwürdigen oder zu provozieren.“ Das ist aber geschehen!
    Genau darüber muss man VORHER nachdenken, auch Menschen fragen, die sich möglicherweise irritiert fühlen würden (gemeint sind auch alte Menschen). Auch Ethiker sind gefragt und Psychologen…
    Der Schaden, der durch diese Darstellung entstanden ist, ist nie wieder gutzumachen. In meinem Umfeld war zu hören, dass sie sich so etwas nicht mehr antun werden – nie mehr.
    Und was hat die Kirche nun erreicht?

    • Die Kirche wollte nichts erreichen, glaube ich. Die Kirche hat die Kontrolle über sich an die Regierung abgegeben und verloren. Da reißen dann Lücken auf, in denen gestörte arbeitslose Blauhaarige ihr persönliches Unglück wehrlosen braven Leuten präsentieren. („Ich bin unglücklich und Ihr seid daran schuld.“)

    • Kirchenaustritte hat sie erreicht. Und ich behaupte : Absichtlich!
      Das wird bewusst so weitergehen.

  • Nun, diese Gottesdienstparodie ist nicht (nur) ein ästhetischer Skandal, sondern vier auf einmal:
    #1: Der liturgische Skandal besteht darin, daß man um billiger Effekthascherei willen glaubte, klare gottesdienstliche Vorgaben seien – bestenfalls – Empfehlungen, die man „kreativ“ umdeuten kann.
    #2: Der mediale Skandal ist, daß man diese subjektivistische Liturgie und ihre zweifelhafte Ästhetik gerade denen medial aufgezwungen hat, die vielleicht durch Alter, Krankheit o.a. am unmittelbaren Gottesdienstbesuch gehindert waren.
    #3: Der oberhirtliche Skandal besteht darin, daß es gut drei Wochen und unzählige Protestnoten gebraucht hat, bevor die zuständige Diözese (Rottenburg) Anlaß sah, sich von dem televisifisch verbreiteten Spektakel zu distanzieren.
    #4: Der theologische Skandal aber besteht darin, daß man die Geburt des Gottmenschen Jesus zu einer rein literarischen Erfindung des Lukas dgeradiert hat – quasi ein antiker Vorläufer von Oskar Matzerath aus Grass´ Blechtrommel.

    • GOTT sei Dank war, ist und bleibt das Heil in und durch Christus laut Bibel vollkommen losgelöst von jeglicher „Kirche“, sonst müsste man verzweifeln …

      • Da liegen Sie halt leider komplett falsch.

        Mt 16,18: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

        Für Interessierte detaillierteres Wissen anschaulich zusammen gefasst:
        https://katholisches.info/2025/08/21/den-papst-gibt-es-in-der-bibel-nicht/#sdfootnote1anc

        • Kirche ist überall da, wo Menschen sich im Nahmen Christi versammeln um Gott die Ehre zu geben.

          0
    • Man kann das alles auch eine Nummer kleiner sehen.

      Liturgie ist kein Museumsstück. Es gibt zwar klare Vorgaben, aber auch Spielräume für Auslegung, Symbolik und zeitgemäße Vermittlung. Nicht alles, was ungewohnt ist, ist gleich ein Regelbruch.

      Ein Fernsehgottesdienst zwingt niemanden zu irgendetwas. Er ist ein Angebot, gerade für Menschen, die sonst gar keinen Zugang hätten. Wer abschaltet, hat das gute alte Fernbedienungsrecht.

      Dass ein Bistum nicht sofort reflexhaft im Twitter-Takt reagiert, sondern erst prüft, ist eher ein Zeichen von Sorgfalt als von Führungsschwäche.

      Theologisch schließlich: Lukas als Erzähler ernst zu nehmen, heißt nicht, die Geburt Jesu zur „Erfindung“ zu erklären. Dass Evangelien Glaubenszeugnisse sind und keine modernen Reportagen, gehört zum kleinen Einmaleins der Theologie.

      Viel Empörung, wenig Gelassenheit. Und manches Problem entsteht erst im Auge des Betrachters.

      -23
      • Werter @Atlas, hier muss ich an zwei Punkten widersprechen:

        In der Christmette das Gloria auszulassen (an welchen Tag wäre es mehr berechtigt?), ist ein drastischer Verstoß gegen das Messbuch. Von der Mitwirkung einer Dame, die nur knapp an der Konzelebration vorbeigeschrammt ist, mag ich gar nicht reden.

        Was das theologische anbelangt, hat, soweit ich weiß, der Zelebrant die Inkarnation tatsächlich zur Kopfgeburt des Lukas erklärt; da wird historisch-kritische Bibelauslegung zu einer grotesken Karikatur. Würden Historiker dieselben Maßstäbe an ihre Texte anlegen wie ‚liberale‘ Theologen, müsste die Insolvenz des Faches mangels Masse abgelehnt werden.

        Wie eine seriöse Auslegung der Weihnachtsgeschichte intellektuell ansprechend und zugleich glaubensfest gelingt, hat Benedikt XIV. im Prolog zu seiner Jesus-Trilogie vorgeführt. Daraus zu schöpfen, wäre in der Tat besser gewesen.

        Ich habe aber nicht den Eindruck, dass diese Dinge wirklich alle interessieren, die hier herumschreien.

      • Atlas–gerade für Menschen, die nur die Sendung anschauen können(alt, krank etc.) ist dies ein schutzwürdiger Bereich. Bevor ich solch einen schwachsinnig verstörenden Dreck in und durch den TV/MSM jage, habe ich als seelsorgende Einrichtung die PFLICHT genau zu prüfen was da geschieht.
        Wenn dies trotzdem oder gerade deshalb geschehen ist und dennoch gesendet, war es Vorsatz und bewusst gegen die Gläubigen gerichtet.
        Hat der Vorsitzende Dr.Bätzing schon Stellung genommen?

        • @Waldschrat
          Ich muss sie leider enttäuschen : Falls von Rom aus durchgegriffen werden würde, so läge dies nicht am Amt des Papstes als oberster Hüter der Christen, sondern daran, dass der neue Papst Amerikaner ist, wobei es natürlich noch darauf ankommt, was für einer.
          Alles ist politisch zu betrachten.

          0
        • „Hat der Vorsitzende Dr.Bätzing schon Stellung genommen?“
          Das ist irrelevant. Der ‚Chef‘ vom Bischof Krämer sitzt in Rom, nicht in Limburg. Grundsätzlich haben Sie recht.

          0
      • eben, und ausserdem herrscht hier Kunstfreiheit.
        Die hier am lautesten schreien, beschweren sich auch am lautesten über Cancel Culture.

  • Schon seltsam, dass in Deutschland Gotteslästerung einfach so hingenommen wird !
    Ich erinnere nur an den weltweiten Aufschrei bei der Koran-Verbrennung….

    108
    • Diese Gotteslästerung wird ja von den Kirchen selbst fabriziert.
      Es ist schon faszininierend, wie diese Kirche sich selbst auslöscht und damit unsere Traditionen.

    • Könnte evtl. damit zusammenhängen, daß Angehörige zivilisierter Kulturen nicht überall, wohin sie einen Fuß setzen, nur Gewalt und Terror anzetteln.

      Karl Poppers Toleranzparadoxon mal wieder.

  • Noch schlimmer finde ich eigentlich die völlig falsche Darstellung der Situation Marias in der Messe.

  • Ich habe mich gefragt, was sie genau bedauern. Ihr schreibt „bedauert die Reaktionen“ nicht als Zitat.
    So oder so, neuerdings fehlt es der Kirche nicht nur an theologischer Tiefe, sondern ganz allgemein an Sensibilität. Sie haben kein Ohr beim Volk mehr.

    • Die bedauern, angeblich, die Gefühle anderer verletzt zu haben.
      Sie bedauern dagegen nicht, eine völlig unangemessene Performance am Thema vorbei präsentiert zu haben.
      Ergo bedauern sie, dass mit den Gefühlen der Anderen etwas nicht in Ordnung sei.
      Ergo können sie nichts dafür.

  • Bedauern … Entschuldigen … Kennen wir doch alles. Weil dies immer im Nachhinein erfolgt. Wenn die Meinung schon kundgetan wurde.

  • Das kommt dabei raus, wenn die einfache christliche Botschaft nicht mehr genügt.

  • Wo blieb da die neuerdings so beliebte „Trigger-Warnung“ ?

  • Für mich läuft das unter Kunst und sollte in diesem Rahmen für Menschen veranstaltet werden, die wissen, was auf sie zukommt. Aber als Christ möchte ich an Heilig Abend einfach die Geburt Jesu FEIERN und nicht solchen Provokationen ausgesetzt sein.

  • Diese Vorstellung mit diesem schleimigen Etwas ist Plasphemie in meinen Augen. Nach der christlichen Geschichte war Jesus bereits geboren, als sie im „Stall“ übernachten durften. Diese kath. Kirche hat ausgedient. Nehmt die Kirchen und baut sie als Flüchtlingsheime aus. Finanziert von der kath. Kirche. Schließlich bekommt sie genügend vom Staat Steuern.

  • Man bedauert, mit dieser Chaos-Performance die „Gefühle“ anderer verletzt zu haben.
    Das bedeutet logischerweise, man ist der Ansicht, dass mit jenen „Gefühlen“ oder diesen „Anderen“ etwas nicht stimmt.
    So wie bei Loriot: „Meinst Du, mit meinen Gefühlen ist etwas nicht in Ordnung??“
    Gut, dass die Diözese das von ganz oben herab zu klären in der Lage war.

  • Hat keiner von den Glâubigen, die die Messe besucht haben, Anzeige wegen Blasphemie erstattet ? Die Staatsanwaltschaft müsste dann prüfen, ob gegen § 166 StGB (sog. Blasphemieparagraf) verstoßen wurde.

  • Noch besser wäre, wenn die 1.400 Beschwerdeführer nicht nur ein Internetformular, sondern auch ein Kirchenaustrittsformular ausfüllen würden.
    Abstimmen mit den Füßen ist immer noch das Wirksamste.

  • Was ist in Deutschland nur los? Mit Verstand oder Pietät hat so etwas nichts mehr zu tun. Das ist völlig verrückt. Gott möge denen helfen, ob er dies schaffen kann muss bezweifelt werden.

  • Heinrich Kramer hatte für solche Vorfälle ein gutes Gesetzesbuch geschrieben…

  • Ich halte es für eine Anbiederung an Politik und an den Zeitgeist. Den Linken insbesondere. Als Inszenierung im modernen Theater hätte man das vielleicht erwartet. Und es als geschmacklos empfunden. Aber im GD wo Kinder anwesend sind und irritiert werden, sollte man das lassen. Weihnachten ist Ruhepol Zeit zum innehalten in einer ruhelosen hysterischen Zeit. Zeit für seine Lieben. Weihnachten ist Tradition und ist etwas besonderes. Es sollte und darf nicht dem Zeitgeist geopfert werden, darauf sollten wir als Christen egal welcher Konfession bestehen.

  • Kirche verhält sich zu Religion wie Politik zu Problemlösung. Aber wer sich metaphysische Prinzipien sowieso nur als autoritäre Personen vorstellen kann und das Einweihungsmysterium unseres Kulturkreises für ein Geschichtsbuch hält, hat sowieso noch ganz andere Probleme.

    Die Kirchen waren immer die Huren der weltlichen Macht, und daran wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern.

  • Tja, es wird sicherlich keiner der „Übeltäter“ entlassen.

    • Sind Das nicht Beamte? (Oder gleichwertiger Status …)

  • „Es sei zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt gewesen, zentrale Glaubensinhalte herabzuwürdigen oder zu provozieren.“

    Soll man das glauben?
    Nein, eigentlich nicht!

  • Meine religiösen Gefühle können nicht verletzt werden, weil ich keine religiösen Gefühle habe. Ich frage mich nur, warum die für eine solche Aktion Verantwortlichen glauben, mit Provokationen dieser Art auch nur einen einzigen Noch-Gläubigen bei der Stange halten oder gar einen Neu-Gläubigen hinzu gewinnen zu können.
    Ist im Messwein vielleicht noch etwas anderes drin als 10 bis 12 Prozent Alkohol? Anders kann ich mir diesen ganzen Irrsinn langsam nicht mehr erklären.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei den Kirchen.

    In der DDR 1.0 war die Bezugsgruppe der ostdeutschen Kirchen die westdeutsche Kirche in der alten Bundesrepublik. Deshalb unterstütze die ostdeutsche Kirche die Opposition in der DDR 1.0.

    Die Triangulierung fehlt in der DDR 2.0 und die Bezugsgruppe der aktuellen Kirche ist der Zeitgeist geworden. Wiederholt sich seit Jahrtausenden.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

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