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Traditionsunternehmen

Nach 163 Jahren: Hemdenhersteller Eterna muss Betrieb einstellen – Rettung gescheitert

Der Hemdenhersteller Eterna aus Passau wird seinen Betrieb nach 163 Jahren bestehen einstellen müssen. Ein Sanierungsverfahren und die Suche nach einem potenziellen Investor sind gescheitert. Bis zu 400 Mitarbeiter sind betroffen.

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Der Hemdenhersteller Eterna ist vor dem Aus (IMAGO/snowfieldphotography)

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Der deutsche Hemden- und Blusenhersteller Eterna wird seinen Betrieb im Sommer einstellen. Das insolvente Unternehmen ringt seit Jahren mit schwächelnden Umsatzzahlen auf einem stark konkurrierenden Kleidungsmarkt. Versuche das Unternehmen zu retten, sind gescheitert. Darüber berichtete die Passauer Neue Presse.

Bemühungen, einen Investor zu finden, der das Unternehmen übernehmen könnte, sind kurzfristig gescheitert. Laut der Geschäftsleitung gab es zwischenzeitlich bis zu 20 potenzielle Investoren, die nun jedoch abgesprungen sind. Der Verkaufsprozess sei jedoch „ohne Ergebnis beendet worden“. Damit ist die Hoffnung, das Unternehmen am Leben zu erhalten, weitestgehend geplatzt.

Zwar wird der Firmenname Eterna weiter veräußert, und die Marke könnte so separat weiterleben, rund 400 Mitarbeiter sind jedoch von der Insolvenz betroffen.

„Der Investorenprozess für die Eterna Mode GmbH ist gescheitert. Der Geschäftsbetrieb wird im Laufe des Sommers eingestellt und die Marke verkauft“, meldete das Unternehmen in einer kurzen Mitteilung. „Eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes der Eterna in Passau ist leider ausgeschlossen“, hieß es weiter.

Das insolvente niederbayerische Traditionsunternehmen muss somit nach 163 Jahren seine Pforten schließen. Eterna beschäftigt am Passauer Hauptsitz gut 400 Mitarbeiter und produziert überwiegend Hemden und Blusen für Büroangestellte.

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Das 1861 gegründete Unternehmen durchlief bereits 2021 ein umfassendes Sanierungsverfahren. Ziel war es, die Schulden zu reduzieren und die Finanzierung neu zu ordnen. Das Verfahren wurde laut der Passauer Neuen Presse abgeschlossen, die wirtschaftlichen Probleme blieben jedoch bestehen. 2025 musste das Unternehmen dann Insolvenz beim Amtsgericht Passau beantragen.

rs

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105 Kommentare

  • 153 Jahre, und dann kam „unsere Demokratie“ mit Habeck, Energiewende und „grünem Wirtschaftswunder“.

    • Uns jetzt kaufen wir Hemden aus China, die mit Kinderhänden in stickigen Fabrikhallen zusammengenäht werden.

      Aus „Made in Germany“ wurde in nicht mal dreißig Jahren „Made in China“. Deutschland heult, China lacht.

      • Sobald das KALIFAT vollendet ist – voraussichtlich nächstes Jahr zu Weihnachten…;-)) – werden ohnehin alle nur noch orientalische Pluderklamotten tragen…

      • Sie können auch Eton Hemden kaufen. Die sind nicht aus Fernost.

      • Ich kaufe keine Hemden, ich bin eher ein Pullover-Typ.
        Aber die 100 Euro-Pullover kommen auch aus Kinderarbeit aus Bangladesh. Oder Vietnam oder Kambodscha, die sind noch billiger.

      • Urache und Wirkung verwechselt, Tobi. Erst kam die Billigware, dann der Konkurs. Und lass mich raten; du kaufst immer die beste und teuerste Ware. Geiz ist geil…

        -17
        • @Don Thomassino
          Seit mindestens 10 Jahren haben wir aber auch Steuern auf Luft.
          Und zwar auf alles. Auf Energie und auf Mobilität. Auf Lagerung.
          In der Folge auf jedes Produkt.
          Und natürlich auch für alle.
          Auf dem weg zur Arbeit. Auf dem Weg in’s Geschäft.
          Und jeden Euro, den ich für Luft ausgebe, den kann ich natürlich nicht für Produkte, hier Hemden ausgeben.
          Und wenn ich dann vergleichbare Ware, sehr viel günstiger bekomme, fällt die Entscheidung leicht.
          Fordert von der Politik billigen Strom, billiges Gas und billigen Sprit.

          17
    • Kauft ihr denn „Eterna“ oder bestellt ihr bei „Zalando“, „Amazon“ & Co.?

    • Nein, dann kam der Kapitalismus und die Konsumgesellschaft. Heute verfügen viele Menschen über ein Bildungsniveau, das kaum über das eines Grundschülers hinausgeht. Sie können oft nicht einmal Kapitalismus und Sozialismus voneinander unterscheiden und denken, sozialstaatlich und sozialistisch wären das Gleiche. Sozialstaatliche Eingriffe, die die Auswüchse des Kapitalismus teilweise verschlimmbessern, werden von ihnen folglich als eine Art „Diktatur“ wahrgenommen. Ironischerweise sind sie selbst diejenigen, die sich freiwillig in kapitalistische Ketten legen. Deshalb fordern sie häufig genau das, was die bestehenden Missstände noch verschärft. Vieles davon ist selbstverschuldet, wird aber auf abstrakte politische Systeme projiziert, und zwar auf Plattformen, auf denen Menschen systematisch gelenkt und manipuliert werden, fast wie in einem Lehrbuch von 1984.

      -23
      • Segg mal, wann büst du dat letzte Maal bi’n Dokter wesen? 🙂

      • für das derzeitige Bildungsniveau steht ihr Kommentar, der die Auswüchse des Sozialismus nicht erkennen will oder kann. Wer den Sozialstaat dauerhaft mit Steuererhöhungen oder Rekordschulden finanziert, handelt sozialistisch nicht „sozialstaatlich“

      • Meine Güte, haben Sie auch anderes als Zutaten aus dem ideologischen Kochbuch?

      • schnell dumm daher geschwätzt …

    • Nee, Juerge; geiz ist geil. Sowas kommt von sowas.

      -18
    • Den Booooooooooomer Kram braucht keiner. Eure Übergrössen werden auch in Bangladesch hergestellt.

      -13
  • Sie ist auch nicht mehr insolvent, sie produziert nur nichts mehr…

    • Das Geld ist jetzt halt woanders, aber es finanziert noch…

    • … und Frau Bas freut sich sicherlich, endlich noch mehr neue Kunden für Sozialleistungen und Bürgergeld.

  • Wer will hier in Deutschland eigentlich noch wirklich etwas aufbauen oder bewegen? Vieles wirkt, als stamme es strukturell noch aus dem letzten Jahrhundert. Verpflichtende Institutionen wie die Industrie- und Handelskammer, der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (Rundfunkbeitrag) oder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mit ihren Berufsgenossenschaften sind für Unternehmen feste Kostenblöcke – unabhängig davon, wie es wirtschaftlich gerade läuft.
    Dazu kommen hohe Energiepreise, steigende Personalkosten, eine enorme Abgabenlast und eine kaum noch überschaubare Regulierungsdichte. Für jede unternehmerische Entscheidung scheint es Formulare, Nachweise, Verordnungen und Prüfpflichten zu geben. Innovation und Unternehmergeist treffen nicht selten zuerst auf Bürokratie.

    • Richtig. Dafür gibt es HUNDERTE Ausländerämter, wie ich gelesen habe!! Ca. 900 sollen es sein – die NICHT untereinander vernetzt sind. German bureaucracy at its best.

    • Um es kurz zu machen: Wer in diesem Land IMMER NOCH investieren bzw. eine Firma aufbauen will, MUSS IRREVERSIBEL GEISTESKRANK sein.

      • laut Wahlergebnisse sind das ü 80%. So what?

    • Hat weit über 100 Jahre prima funktioniert. Gerade die Sozialversicherung. Bis man ALLE damit anfing zu versorgen, auch die, die nie eingezahlt haben. Nehmen Sie mal einen kleinen Handwerker mit 2 Beschäftigten. Der eine davon fällt vom Dach und ist querschnittsgelähmt. Ohne Berufsgenossenschaft darf der Arbeitgeber dafür leisten. Viel Vergnügen: das Unternehmen wäre ganz schnell pleite und der geschädigte Arbeitnehmer würde bald am Hungertuch nagen, weil sein Chef pleite ist und seine Unfallkosten nicht mehr bezahlen kann. Dieses Rummäkeln an Pflichtversicherungen ist auch so ein Ding: überall einsparen und die Beschäftigten sich selbst überlassen. Problem ist auch hier u.a. die Einwanderung Unqualifizierter die sich nicht an Regeln halten. Eines führt zum Anderen. Die, die nicht so viel haben sind immer die Dummen, also wir alle.

    • Und wie sollen Arbeitnehmer sonst vor Arbeitsunfällen geschützt werden?
      Einfach rausschmeisen, wenn der Arbeitgeber keine Sicherheitsmaßnahmen einhält? Keine Schutzkleidung, keine Sicherheitsschuhe, keine Schutzhelme? Alles selbeer kaufen vom kapitalistischen Hungerlohn? Oder einfach verrecken wie die Chinesen bei den vielen Arbeitsunfällen?

  • Eterna hat die beste Qualität hergestellt! Jetzt bin ich richtig traurig, alles was gut ist, muss gehen!

    • Ja, ich habe auch etliche bügelfreie Hemden von Eterna und war immer sehr zufrieden. Mal schauen, wo ich so etwas dann überhaupt bekomme.

      • Mein Rat: suchen Sie das nächste Outlet auf, dass Eterna anbietet und kaufen sie auf Vorrat! Ich werde es jedenfalls so machen.

    • Ich trauere mit Ihnen: Anstelle textiler Qualität und einer daraus resultierenden Langlebigkeit bei hohem ‚Tragekomfort‘ kommt in Zukunft das auf den Markt, was wir in Norddeutschland ‚ostasiatischen Plünnenkram‘ nennen – fadenscheiniges Gewebe aus miesem Gespinst, billig zusammengerasselt nach geradezu abenteuerlichen Schnittmustern – schauderhaft…

    • Naja, das Meiste ist schon weg.

  • Ich gehe davon aus, dass die Mitarebiter am Sonntag CSU, Grüne und FW wählen

    • Aber sicher! Die gehen gleich danach auf eine Demo „Gegen Rääächts“, denn am Konkurs ist ja schliesslich die AFD schuld.

      Oder etwa nicht?

  • Da müssen die Grünen ihre Politik nochmal besser erklären, dann wird das schon wieder. Ist ja nur pausiert.

    • Der Cannabispflanzenliebhaber Cem, Möchtegern-Vorzeige-Schwabe aus Anatolien ist doch ein begnadeter Erklärbär, oder nicht ?;-))

      • Nur mal angenommen der CEM wird MP: Meine Güte, was hat der für eine Qualifikation ? Irgendetwas mit Erzieher/Pädagogik hat der mal gemacht oder gelernt…
        Es nimmt kein Ende: Das durch und durch korrupte und bürgerfeindliche Parteiensystem schwemmt – überwiegend – eine absolute NEGATIVAUSLESE nach oben ! Beim HAGEL(korn) verhält es sich NICHT ANDERS.
        Das ist eine Tragödie fürs ganze Land. Aber offenbar scheinen die meisten Leute das partout nicht zu erkennen.

        • Kindergärtner.

          1
      • Als Vegetarier war er schon als Agrarminister eine Fehlbesetzung.

  • Das ist schade. Das sind super Hemden. Kosten 100 Euro und sind das Geld wert. Jetzt bleiben die 60 Euro Hemden, welche 5 Euro Wert sind über.

    • Du kannst dir nicht mal 5 Euro erlauben.

      -13
  • Bullerbü wirkt…

    • Und wenn’s nach den allgegenwärtigen ‚Weltrettern‘ ginge, gäb’s in naher Zukunft für die Normal-Sterblichen ohnehin nur noch kulturrevolutionäres Drillichzeug in max. drei Einheitsgrößen auf Bezugsschein, während sich die ‚Verantwortungsträger‘ u.a. in Mailand nach Maß ‚beschneidern‘ lassen…

  • Wunderbar die Energiewende funktioniert…

  • Eterna war ein typisch deutsches Produkt, keine Billigmarke, die Qualität war wirklich gut. Ich trage die Hemde ausgesprochen gerne. Das war es nun, weil es ja wichtiger ist, das Weltklima im Alleingang zu retten und dabei die richtige Haltung zu zeigen, demnächst nur in Klamotten aus Bangladesh und Pakistan, auf dem Lastenfahrrad aus nachwachsenden Rohstoffen, auf kaputten Straßen und unter Umfahrung von „Problem“vierteln.

  • Diese Schliessungen entsprechen ja dem Wählerwillen. Sonst würde man wohl kaum Grün und die linksgewordene CSU wählen.

  • Dadurch, dass Unternehmen nur dann prosperieren können, wenn die ehrliche Konkurrenz nicht ausgeschaltet ist, müssen vor allem Firmen, die an den Märkten äußerst wettbewerbsfähig sind, ihren Betrieb einstellen. Dennoch fördert hierzulande die öffentliche Hand mit Unsummen an Steuergeld auch künftig zuhauf Praktiken materiell, die nichts unversucht lassen, damit zuvörderst die beste Fabrik verschwindet. Es kommt dann nicht von ungefähr, dass sich nicht zuletzt für die ETERNA Mode GmbH in Passau keine Investoren finden. Wäre die bayerische Staatsregierung redlich, würde der dortige Ministerpräsident Markus Söder daran scharfe Kritik üben. Es kann schließlich nicht sein, dass Bürger einkommensteuerpflichtig sind für etwas, was geradewegs in den wirtschaftlichen Ruin führt.

  • Ich trage nur Hemden aus Bangladesh.

    • Ist schon gut, Singh.

  • Ich trage nur Kettenhemden.

    • Ist für die Fahrt im ÖPNV auf alle Fälle besser. 😉

  • Die armen Menschen die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren tun mir sehr leid.
    Es ist eine Schande was in diesem Land auf fast allen Ebenen von den Altparteien angerichtet wurde.

    • Mir tun nur die Mitarbeiter leid, die AfD gewählt hatten.
      Es ist aber davon auszugehen, dass das nur eine Minderheit getan hat. Den anderen geschieht es recht. Die könnten aber mal genauer gucken, was Inhber/Geschäftsleitung/Vorstand (je nach dem) in den letzten Jahren so alles an Millionen abtransportiert hat.

  • In Vor-Homeoffice-Zeiten gerne gekaufte Qualitätshemden. Die oder Olymp. Etwas teurer zwar aber immer top. Wovon müssen wir uns noch alles verabschieden?

    • Ich denke, dass für Eterna das Thema Homeoffice das Ende schleichend eingeleitet hat.
      Ich war immer ein Olymp-Hemd-Käufer. Mindestens 10 stück wurden da im Jahr gekauft. Früher dann auch noch oft mit der passenden Krawatte. Und dann begann es. Krawatten, nee brauchen wir nicht mehr. Man konnte dann sehen wie innerhalb von 2 Jahren der Krawattenmarkt in die kniee ging. 2020 dann Homoffice. Aus 10 und mehr Hemden wurden vielleicht noch 2-3 Hemden im Jahr. Heute wenn ich auf die Homepage von Olymp gehe ist das nur ein Abklatsch gegen vor 2020. Was hatten die damals für tolle verschiedene Kollektionen.
      Ich denke, dass man mein Beispiel auch auf Eterna übertragen kann.
      Olymp kämpft sicherlich auch.

  • Eterna ← aeternus (lateinisch) ~ ewig

    Der Teufel hat Humor.

  • Ja, nennt sich erfolgreiches grünes Schrumpfen. Oder klarer Deindustrialisierung. Jeden Tag fällt eine Traditionsfirma.

  • Eterna- Opfer der eigenen Qualität. So ein Eterna-Hemd begleitet den Mann, so lange er im Leben sein Gewicht hält. Manche nehmen es mit ins Grab.

  • tja, da muß ich mir dann wohl einen anderen Hemdenanbieter suchen… die Qualität war in den letzten Jahren eh‘ durchwachsen, aber Eterna hat für schlanke Menschen mit langen Armen einfach passende Größen…

  • … wird seinen Betrieb, nach 163 Jahren Bestehen, einstellen müssen.

    Dann versteht man auch, was gemeint ist.

  • In diesen Zeiten, in dem selbst der woke Vorstand einen HuDi trägt um ein besseres ESG-Rating für Kredite zu bekommen, haben die Traditionshersteller von Kulturgütern z.B. Herrenhemden kaum Zukunft.

  • Baden Türkemberg has fallen, spätesten am kommenden Sonntag.

    • Und ich gönne es ihnen.

  • Und genau die politisch verantwortlichen Parteien werden gerade in BW wieder gewählt, also wollen sie es doch???, so hochintelligent kann doch sonst keiner sein…

    • Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr festigt sich meine Überzeugung: Die wollen es gar nicht unbedingt, ….es ist VIEL SCHLIMMER: Die begreifen erst gar nicht, wen oder was sie da wählen !

      • So ist es!!

      • Schaue sie mal Kontrafunk (Hr. Winter) vom So ntag den 01.03. Sie glauben es nicht welche Antworten Sie da zu hören bekommen….

  • Gerade der Bekleidungssektor wird mit Billigwaren aus China, und ganz besonders aus Bangladesch, regelrecht überschwemmt. Das Credo „Geiz ist geil“ wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. Für Insolvenzen in der Schuh- und Bekleidungsbranche sind ausnahmsweise weder die jetzige noch die vorherige „Ampel“Regierung ursächlich verantwortlich. Ich bin nun wirklich kein Fan von Robert Habeck, den Grünen, Linken und der SPD. Aber fair sollte man schon sein, auch wenn die wirklich viele Böcke geschossen haben. Die C-Parteien übrigens auch! Das Kernkraftwerk- und Verbrenner-Aus hat Genossin Merkel zu verantworten! Die nachfolgenden Regierungen vollenden Merkels Werk nur.Von „wir schaffen das“ fange ich erst garnicht an.

    • Billig-Kleidung aus Bangladesh gibt es schon seit 40 Jahren.
      Gerade die großen Marken wie Puma und Adidas, aber auch Canda (Luxusmrke von C&A, Made in Germany) und ähnliche sind schon sehr früh nach Bangladesch ausgewandert, weil die Kosten geringer waren, man die Preise aber beibehalten hat und somit höhere Gewinne hatte.
      Aber man kann entweder die Hälfte seines Einkommens in Lebensmittel investieren wie in Frankreich oder Italien oder in Miete. Nachdem man schon über die Hälfte wegbesteuert bekam. Beide geht aber nicht. Wie haben die höchsten Mieten, das teuerste Benzin, die höchsten Steuern und dadurch die höchsten Löhne, was alles, was in D hergestellt wird, sehr teuer macht.

      • Bader hat noch eine eigene Bekleidungsmarke, die in D hergestellt wird. Aber ob die Hemden haben? Einfach selbst schauen, ich trage eher Blusen und was Klamotten angeht muss ich leider sagen: selbst ist die Frau. Solange ich noch Nähgarn zu kaufen kriege, habe ich genug Stoffvorräte um mir die nächsten 30 bis 40 Jahre meine Klamotten selbst zu schneidern. Da wird es noch Einiges zu vererben geben.

        Leider gibt es heute aber kein vernünftiges Gummiband mehr, alles leiert nach wenigen Monaten aus. Bin froh, noch Restbestände aus der DDR zu haben, das ist immer noch elastisch!

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