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Leasingfahrzeug

Mit dem Luxusauto durch Berlin: Heidi Reichinnek hat einen Audi A8 als Dienstwagen

Ein Video der Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek sorgt für Furore. Sie wurde vor einem Audi A8 mit personalisiertem Kennzeichen gefilmt. Offenbar zahlt die Fraktion ihren Dienstwagen aus Steuergeld.

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Linken-Fraktionsvorsitzende Reichinnek lässt sich in einem Audi A8 durch die Gegend fahren. (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Die Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek sieht sich Kritik ausgesetzt, nachdem in sozialen Netzwerken ein Foto und ein Video kursierten, die sie beim Aussteigen aus einem Audi A8 mit einem personalisierten Kennzeichen zeigen. Während sich Vertreter der AfD und zahlreiche Nutzer über Reichinneks angeblich gelebte Doppelmoral aufregen, schweigt ihre Partei dazu.

Auf der Aufnahme, die besonders auf X kursierte, ist die Fraktionschefin Heidi Reichinnek vor einem neuen Audi A8 mit einem Listenpreis von rund 100.000 Euro zu sehen. Nutzern ist zudem das Kennzeichen des Wagens aufgefallen. Es trägt die Initialen B-HR-419, was für Heidi Reichinnek und ihr Geburtsdatum, den 19. April, stehen könnte.

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Prominente AfD-Politiker wie Beatrix von Storch griffen den Fall schnell auf und beschwerten sich über die Scheinheiligkeit der Linken-Politikerin. „Wer gegen den Kapitalismus ist, muss Trabbi fahren und nicht Audi“, so Storch, die weiter ausführte: „Wer die Bürger in den ÖPNV zwingen will und ihnen Diesel und Verbrenner madig macht, soll U-Bahn fahren. Oder Lastenfahrrad.“

Der Stern berichtete, dass es sich nach seinen Informationen nicht um Reichinneks persönlichen Wagen handle, „sondern um ein geleastes Auto des Fraktionsvorstands. Die Linksfraktion wollte sich nicht zu dem Vorgang äußern, auch nicht dazu, ob das Kennzeichen echt oder eine Fälschung ist.“ Demnach bezahlen weder Reichinnek selbst noch die Partei den Luxuswagen, sondern der Steuerzahler. Denn Fraktionen erhalten im Bundestag staatliche Mittel zur Finanzierung ihrer parlamentarischen Arbeit. Dazu gehören neben dem Personal und Büros auch die Anmietung von Dienstwagen.

Dass Reichinnek überhaupt ein Dienstfahrzeug nutzt, tauge kaum zum Skandal, schreibt der Stern. „Zum einen tun dies alle Fraktionsvorstände im Bundestag. Zum anderen ist die Dichte an Terminen in solchen Funktionen ohne eigenen Wagen schlicht nicht zu bewältigen.“

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Allerdings will die Berliner Linkspartei den Autoverkehr in der Stadt verringern und stark auf den öffentlichen Nahverkehr setzen. Dass die Vorsitzende ihrer Bundestagsfraktion auf Steuerzahlerkosten einen teuren Audi A8 mit personalisiertem Kennzeichen nutzt, passt nicht ganz dazu.

Die Linke teilte bereits am Wochenende mit, dass es sich vermutlich um eine „Posse“ handele, und verwies auf Nachfrage der Berliner Zeitung darauf, auf den Stern-Artikel, in dem bereits „alles Richtige und Wichtige gesagt“ worden sei. Man könne dem „nichts hinzufügen“.

rs

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101 Kommentare

  • Mit weniger als 300 PS kommt man in Bürlün einfach nicht rechtzeitig zum wichtigen Termin beim Visagisten…
    Wobei mir scheint, seine Bemühungen sind erfolglos…..

    • der kann da aber sowieso nicht helfen.

    • Sie kommt auch nicht schnell genug ins Tattoo-Studio… 🙂 🙂

    • Gibt es in Börlin eigentlich noch den Landwehr-Kanal?

    • Bereits Genosse Lenin hatte sich gleich nach der Machtergreifung ein Villa am See gesichert, durch Enteignung. Wer das kritisch angesprochen hat, ist , mit etwas Glück, am nächsten Morgen, wo anders aufgewacht. Mit etwas mehr Glück ist die Person nicht mehr erwacht. 😘

    • Die Sozen und Kommis waren doch schon immer verlogen.

      Die maoistisch-kommunistischen Studenten machten Anfang der 1970er ihre niederträchtigen Bemerkungen über die Morde der RAF.
      Allerdings erst nach dem dritten Bier.

      Ansonsten lehnten sie Gewalt Einzelner gegen das System natürlich ab.
      Verlogen und hinterhältig, so waren sie.

      Und einige dieser Leute sind heute im Bundestag oder sind sogar Ministerpräsident:in.

  • Links ist vorbei. Es gibt keine linke Mehrheit und keine linke Politik mehr in Deutschland“, hatte Merz in München beim Wahlkampfabschluss seiner Partei gesagt.

    • In einem Audi A8 lässt sich das gewöhnliche Volk gut links überholen. Und dann einfach nicht mehr in den Rückspiegel schauen.

  • Wenn schon, dann nur vom Feinsten – ganz im Sinne sozialistischer Gepflogenheiten.

    • Na ist doch selbstverständlich und immer das gleiche . Nicht umsonst hat der Volksmund den Spruch :Anderen Wasser predigen und selbst wein Saufen geschaffen ! 🙂

    • Wie die DDR-Bonzen.

      Es fehlt nur noch die persönliche Jagdgemeinschaft mit halali und die gemeinsamen Saufgelage in Waldhäusern nach der Jagd.

      Vorbilder gibt’s genug, zum Beispiel Honni.

      Und bitte die Jagdklamotten nicht vergessen.

  • Zum Glück hat sie nicht einen Tag später Geburtstag…. 😉

  • Alle Menschen sind gleich, manche gleicher.
    Erinnert mich stark an die tagesflugreise von Frau Baerbock von New York nach Behlem zur Klimakonferenz
    Sagte der Mann nebenmir in der Tram

  • In der DDR haben die Funktionäre auch TATRA Luxuslimousinen benutzt, die Bürger mussten jahrelang auf einen Trabbi warten……Sozialismus pur!!!!

  • ,,Der Trog, aus dem die Schweine fressen, ist immer der gleiche. Es sind nur die Schweine, die wechseln“
    © Albert Buntenbroich (*1958), deutscher Satiriker

    • Genauso isses.

    • Orwell hätte an diesen Zeiten seine Freude !!
      Besonders 1984 und die Farm der Tiere !

  • „Man muss wissen, bis wohin man zu weit gehen kann.“ Jean Cocteau

  • Heidi, Heidi, deine Welt sind die Luxusautos.

  • Die Linken kommunistischen Führer haben schon immer verstanden was Luxus bedeutet.

  • Ganz knapp am Geburtstag vorbeigeschrammt, ein H hätte sie schon im Kennzeichen!

    • Was ist eigentlich aus „Adolf Deutschländer“ bei den Linken geworden? Früher dachte ich der sei ausgedacht und ein (frei nach Monty Python) „verhohnepipelner Name“ , aber nein den gab es wirklich. Ich habe ihn vor Jahren mal wirklich auf linken Wahlplakaten gesehen.

    • R-udolf H-öß ist am 16. April geboren. Die „6“ einfach vom Kopf auf die Beine gestellt, will sagen: Was die damals falsch machten, machen wir jetzt richtig.
      Nächstes Mal gebe ich mir ein wenig mehr Mühe, aber schlecht ist es doch nicht, oder?

  • Hoffentlich registrieren Das Die 11 % Linken Wähler, Das ihre Ikone auf Deren Kosten im Luxus schwelgt….

  • „Man könnte die Unterordnung eines ganzen Volkes unter wenige Leute noch rechtfertigen, wenn die Regierenden die besten Menschen wären; aber das ist nicht der Fall, war niemals der Fall und kann es nie sein.
    Es herrschen häufig die schlechtesten, unbedeutendsten, grausamsten, sittenlosesten und besonders die verlogensten Menschen. Und daß dem so ist, ist kein Zufall.“

    -Leo Tolstoi-

  • Das versteht ihr falsch.
    Da es keine adäquaten Benzler mehr gibt, musste sie Audi fahren. Nur zu Stärkung der einheimischen Auto-Branche. Satire

  • Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich:
    Ich bin der Hass!
    Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann′s nicht lassen:
    Ich bin der Hass!

  • Da ist noch Luft nach oben. Schließlich fahren die afghanischen Betreiber eines „persischen“ Restaurants in Hamburg einen Maybach. Da sollte die Linke doch aufschließen.

  • Es fährt sich doch schön in einem Audi A8 nicht war Heidi. Wenn man mal merkt wie schön so ein Auto, ist hat man glatt vergessen was man labbert und wo man herkommt.

  • Heidi Reichinnek ist eine wunderschöne Frau und der ideale Markenbotschafter*in für Audi-Fahrzeuge der Oberklasse.

    -19
    • Audi gehts eh schon scheiße, da kommts auf die linke Heidi auch nicht mehr an.

  • Sollen sie doch Kuchen essen…

    DAS sind die echten Linken.

  • Die Linke predigt nicht nur Wein, sie säuft ihn auch!

  • Für das Mitstimmen bei den „Unsere Demokraten“ braucht es schon ein wenig Pflege der Geschmeidigkeit.

  • Zum Glück heißt sie nicht Heichinnek und hat einen Tag später Geburtstag, dann hätte sie sich ihr Wunschkennzeichen abschminken können.

  • Davon hätte man in Wandlitz geträumt.

  • Es ist gut für die Automobil-Nation, wenn prominente Politiker*innen mutig mit Dienstlimousinen in den Wahlkampf ziehen!

    Den Nutzen & Wohlstand mehren – wer den Amtseid ernst nimmt, fängt schon beim Dienstwagen an! Und steht damit unter dem Druck, dies auch für alle Bürger*innen ermöglichen zu können!

    -18
    • Wer gendert nehm ich nicht ernst.

      • Und am Frauentag bleiben Sie im Bett und trauen sich nicht hinaus, was?

        -10
  • Was hat denn der Preis eines Fahrzeugs damit zu tun, den Verkehr in der Stadt verringern zu wollen und mehr auf öpnv zu setzen?
    Also nüchtern betrachtet?
    Ich bin GEGEN eine solche Politik, aber eine Logik kann ich in diesem Zusammenhang nicht erkennen.

    Gleiches gilt für Kapitalismuskritik und eine Politik, die sich für arme Menschen einsetzt.
    Darf man dann nur noch Lastenfahrrad fahren oder ist es legitim (aber gleich verwerflich?), sich die Taschen voll zu machen, wie alle anderen Politiker auch?

    Oder anders, „Da ich mich politisch nicht für arme Menschen einsetze, darf ich Luxus geniessen, der mir durch den Job eines Spitzenpolitikers zur Verfügung steht, aber du darfst das nicht.
    Diese Doppelmoral wirkt zumindest etwas konstruiert.

    -19

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