Wahlumfrage
Migrationskritische Vox-Partei profitiert in Umfragen von Sánchez’ Umgang mit der Ceuta-Krise
Die Migrationskrise in Ceuta sorgt für Bewegung in der spanischen Politik. Die migrationskritische Vox kann deutlich hinzugewinnen, während die traditionelle PP verliert. Sanchez' sozialistische Partei bleibt in den Umfragen hingegen weiterhin stabil.
Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta hat sich in den vergangenen Wochen zu einer regelrechten Staatskrise entwickelt. Tagelang haben Hunderttausende Spanier gegen die Politik der sozialistischen Regierung demonstriert. Das spiegelt sich mittlerweile auch in den Umfragen wider – in der neuesten Umfrage schlägt das Pendel um.
Laut der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts More in Common konnte die patriotische Vox-Partei deutlich zulegen. Sie kommt inzwischen auf 20 Prozent und gewinnt damit drei Prozentpunkte gegenüber der vorherigen Erhebung. Am Wahlabend gratulierte Vox-Chef Santiago Abascal als einer der ersten ausländischen Politiker der AfD zum Wahlerfolg.
Einbußen muss vor allem die Partido Popular (PP) hinnehmen. Die traditionelle konservative Partei verliert zwei Punkte und kommt auf 29 Prozent. Damit hat sich offenbar eine Wählerwanderung von der PP hin zu Vox vollzogen. Zwar hat sich die PP in der Ceuta-Krise klar gegen den Kurs von Ministerpräsident Sánchez gestellt, doch als eindeutig migrationskritische Partei gilt vor allem Vox.
Trotz der fehlerhaften Bewältigung der Ceuta-Krise kann Sánchez’ Partei PSOE offenbar bei linken Wählern punkten. Im Vergleich zur letzten Erhebung gewinnt die Partei einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 27 Prozent. Dennoch ist die vorherrschende Stimmung im Land für Sánchez katastrophal. Seit der vergangenen Parlamentswahl verlor die Partei fast vier Prozentpunkte.
Bei den übrigen Parteien zeigen sich dagegen nur kleinere Veränderungen. Sumar, ein Bündnis verschiedener linker und grüner Kräfte, verliert einen Prozentpunkt und kommt auf sieben Prozent. Die linksgerichtete Podemos kann dagegen leicht zulegen und erreicht vier Prozent. Damit bleibt das linke Lager insgesamt deutlich hinter den beiden führenden Parteien zurück.
Lesen Sie auch:
Historischer Einbruch
Umfrage-Absturz der Union: Bald könnte die AfD stärker sein als alle Parteien der Merz-Regierung zusammen
Die Union erlebt einen historischen Umfrage-Einbruch: Erstmals liegen beide ehemaligen Volksparteien unter der 20-Prozent-Marke. Die AfD droht die Regierung zu deklassieren: Gemeinsam kommen Union und SPD nur noch auf 32 Prozent – die AfD liegt nur knapp dahinter.Forsa
Bei Bundestagswahl: AfD im Osten laut Umfrage bei 45 Prozent, CDU nur noch bei 12 Prozent
Nach der Sachsen-Anhalt-Wahl bleibt die Stimmungslage bundesweit weitgehend stabil. Die AfD verharrt bei 28 Prozent vor der Union, die auf 21 Prozent kommt. Im Osten würden derweil 45 Prozent aller Wähler für die AfD stimmen.Die rechts von Vox stehende Se Acabó La Fiesta (SALF) kommt unverändert auf zwei Prozent. Die von Alvise Pérez gegründete Partei kann damit ihren bisherigen Stimmenanteil halten, bleibt aber deutlich hinter den etablierten Parteien und Vox zurück.
Jüngst führte die umstrittene Bewältigung der Ceuta-Krise durch Ministerpräsident Pedro Sánchez zu Massendemonstrationen in mehreren spanischen Städten. Dabei richtete sich der Protest vor allem gegen den Umgang der Regierung mit der Migrationskrise. Die Demonstranten forderten unter anderem den Rücktritt von Sánchez.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
WELT: Nachts kommen kleine Boote an, die Migranten von Ceuta auf das Festland bringen.
So sieht die Politik des Sozialisten Sanchez aus. Dabei sollte man beachten, dass die Ceuta- Eroberer aus Marokko nach der Genfer Flüchtlingskonvention weder einen Flüchtlingsstatus besitzen, noch geduldet werden müssen. Marokko gilt als sicheres Herkunftsland. Die spanische Regierung könnte also umgehend veranlassen, dass die Eindringlinge notfalls mit Nachdruck wieder Ceuta in Richtung Marokko verlassen.
Obwohl sie keinen Flüchtlingsstatus besitzen, werden sie in den deutschen Linksmedien als „Flüchtlinge“ bezeichnet.
Und das, liebe Kinder, nennt man Ursachen und Wirkungen..
Die Delfinmörder. Demnächst auch in Ihrer Fußgängerzone.