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Migration als Waffe? Was hinter der plötzlichen Ceuta-Welle stecken könnte

Plötzlich dringen über 60.000 Marokkaner nach Ceuta ein – sonst kontrolliert Marokko die Grenzen zu den spanischen Exklaven sehr eng. Nutzt das Königreich Migration als Waffe gegen Madrid? Es wäre nicht das erste Mal.

Migranten aus Marokko erklimmen Wellenbrecher bei Ceuta – was steckt hinter der plötzlichen Migrationswelle? (IMAGO/Anadolu Agency)

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Das Königreich Marokko ist ein verlässlicher Partner des Westens – und ein Stabilitätsanker auf dem afrikanischen Kontinent. Marokko ist auch ein Partner im Kampf gegen illegale Migration – bis man es plötzlich nicht mehr ist.

Immer dann, wenn so ein Fall eintritt, trifft es vor allem die spanischen Städte Melilla und Ceuta. Beides sind Exklaven auf dem afrikanischen Kontinent, seit dem 15. Jahrhundert unter iberischer Kontrolle und von Europäern bewohnt. Geschützt werden sie durch große Zäune, die in den vergangenen Jahren immer größer geworden sind.

All das nützt nichts, wenn 60.000 Menschen unbedingt dorthin wollen, wo sie ihre Tür nach Europa sehen. Manche brechen durch Zäune durch, die meisten schwimmen einfach außen herum. Die Grenzzäune reichen zwar auch ins Meer, aber natürlich nicht unendlich. Und so landen auf den Wellenbrechern vor Ceuta erst tausend, dann zweitausend, dann zehntausende Marokkaner an. Über ein Dutzend verliert dabei sein Leben.

Das Verhältnis von Spaniern und illegalen Marokkanern in Melilla läuft am Freitag zwischenzeitlich in riesigen Schritten auf 1:1 zu. Die Behörden sprechen von einer „humanitären Krise“ vor Ort, aber keiner der Migranten ist ein Flüchtling im Sinne eines humanitären Fluchtgrundes. Es sind Wirtschafts- und Sozialmigranten, wie sie im Buche stehen.

In Marokko herrschen weder Krieg oder eine nennenswerte Unterdrückung, die zur Flucht berechtigen würde – noch herrschen Hunger und Elend. Armut, gerade nach westlichen Standards, schon. Gerade deshalb ist Europa so anziehend. Es sind vor allem junge Männer, die sich auf den Weg nach Ceuta machen – Glücksritter.

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Die Marokkaner selbst sprechen nicht allzu positiv über die, die in Ceuta ankommen. Die meisten jedenfalls. Schmarotzer, die schon in Marokko selbst gerne den dort schwachen Sozialstaat ausbauen und beanspruchen wollen, selbst aber keinen Cent einzahlen. Dass hier also die spöttisch-sprichwörtlich gewordenen „Ärzte und Ingenieure“ nach Melilla kommen, dürfte mal wieder nicht der Fall sein.

Marokko ist ein Schwellenland: Eine wirtschaftliche Modernisierung und zunehmende Industrialisierung trifft auf eine agrarisch verfasste Wirtschaftsstruktur. Das Land ist aufstrebend und zukunftsreich – nach wie vor sind aber viele Marokkaner Kleinbauern, die in harter Arbeit kleine Erträge erwirtschaften. Die wirtschaftlichen Perspektiven für viele Menschen, gerade junge Menschen, sind oft nicht gut.

Es sind solche jungen Menschen, die sich verbotenerweise auf den Weg nach Europa machen wollen. Wollen tun sie das ständig – am Donnerstag aber kommen sie in Massen durch. Die marokkanischen Behörden, die königliche Gendarmerie und das Militär sind geübt darin, Migrationsbewegungen nach Europa abzuwehren, ob von Marokkanern oder subsaharischen Afrikanern. An diesem Tag nicht. Warum?

Mittlerweile sind über 60.000 Marokkaner in Ceuta angelandet, auch Melilla erlebt einen Ansturm in geringeren Dimensionen. Dabei kommt es auch zu Gewalt, wie häufig, ist nicht zu sagen. Bilder zeigen einzelne Vorfälle: ein brennendes Auto in oder bei Melilla oder eine Gruppe Illegaler, die ein Haus in Ceuta besetzt.

Irgendwann sind auch die marokkanischen Behörden aktiv geworden: Die Gendarmerie beginnt am Donnerstag und schließlich am Freitag, weitere Angereiste, die sich auf den illegalen Weg in die spanischen Exklaven gemacht haben, mit Wasserwerfern zurückzuhalten.

Königliche Gendarmen in Marokko nutzen Wasserwerfer, um Migranten abzuhalten – erst sehr spät

Die Regierung in Rabat weist jede Verantwortung von sich. Diplomatische Quellen aus der marokkanischen Botschaft in Madrid erklären der spanischen Nachrichtenagentur Europapress, das Königreich bleibe ein „vorbildlicher Partner“ Spaniens und Europas, insbesondere bei der Bekämpfung illegaler Migration. „Verlässlich und verantwortlich“.

„Marokko unterstützt die irreguläre Migration seiner Staatsangehörigen nicht und ruft auch nicht dazu auf“, versichert man aus der Botschaft. Dabei begreift Marokko seine große Diaspora an marokkanischen Migranten in aller Welt, vor allem in Europa, durchaus als strategisches Asset.

Die Schuld wird stattdessen bei „kriminellen Netzwerken“ verortet, bei Schlepperbanden, die Marokkaner mit falschen Versprechungen ködern und zur Grenze bringen würden. Auch Spaniens Ministerpräsident Sánchez verweist mittlerweile auf „die Mafia“.

Ein Urteil mit Signalwirkung?

Wer oder was treibt also die Migranten an? Glaubt man den Schuldabweisungen aus marokkanischen Diplomatenkreisen, muss es also ein spanisch-europäischer „Pull-Faktor“ sein, der in 24 Stunden 60.000 Menschen mobilisiert. Aktuell gibt es viele Verweise auf ein neues Gerichtsurteil in Spanien: Dort urteilte der Oberste Gerichtshof jüngst, dass man Migranten, die aus Marokko über den Seeweg auf dem Weg in eine der spanischen Exklaven seien, nicht einfach so zurückweisen dürfe. Spaniens Innenministerium verweist ebenfalls auf dieses Urteil, das jetzt von „Menschenschmugglern“ ausgenutzt werden würde.

Es gibt allerdings noch eine andere Lesart: die, in der Migration eine Waffe ist. Dass die Länder an den europäischen Außengrenzen in dem Spiel mit der Migration in die EU einen Machtfaktor entdeckt haben, weiß man spätestens seit den Auseinandersetzungen mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Oder auch durch die Waffenfähigmachung von Migration durch Russland und Belarus, wo afrikanische Migranten angelockt und gezielt an der polnischen Grenze platziert werden, um Europa zu destabilisieren.

Auch Marokko zeigte in der Vergangenheit schon, dass es seine Position diesbezüglich zu nutzen wusste – und Migration auch als Waffe einsetzen kann.

Algerien, Spanien und die Rache Marokkos?

Das Ganze hat mit nordafrikanischen Territorialkonflikten zu tun, die weit in die Geschichte zurückreichen. Während viele moderne nordafrikanische Staaten mehr oder weniger das Produkt des Kolonialismus sind, kann Marokko auf eine lange unabhängige Geschichte zurückblicken, die erst mit dem Hochzeitalter des europäischen Kolonialismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts endete. Während das damalige Sultanat Marokko weitgehend in die französische Einflusssphäre kam, wurde der Norden des Landes sowie das Gebiet der sogenannten Westsahara spanisch besetzt.

Marokko erlangte in den 50er-Jahren seine Unabhängigkeit von Frankreich und den Norden seines Landes, bis auf die zwei bekannten Exklaven, von Spanien zurück – und erhob zunächst weitere Ansprüche. Etwa auf das als Westsahara bekannte Territorium südlich des international anerkannten Staatsgebietes Marokkos, das zunächst unter spanischer Kontrolle blieb. 1975 endete auch die Herrschaft Madrids in der Westsahara – und Marokko griff sofort zu. Sehr zum Unmut Algeriens.

Zuvor hatte der „Grüne Marsch“, ein nationaler Mythos im Königreich und von der emotional-nationalen Bedeutung fast mit der Friedlichen Revolution für Deutschland vergleichbar, ein Zeichen für die „nationale Einheit“ gesetzt. Marokko beansprucht die Westsahara als Teil seines Königreiches und kontrolliert heute auch den Löwenanteil des Gebiets.

Gleichzeitig führte und führt die königliche Armee auch einen Krieg mit einer Unabhängigkeitsbewegung – der Polisario-Front, einer sozialistischen Guerillagruppe, die heute bloß einen kleinen Streifen der Westsahara im Grenzgebiet zu Algerien und Mauretanien kontrolliert. Die sozialistisch geprägte autoritäre Regierung in Algier ist seit Jahrzehnten der Unterstützer der Polisario. Das macht Algier und Rabat bis heute zu Feinden.

Vor diesem Hintergrund dürften jüngste spanische Bemühungen, die Beziehungen mit Algerien auszubauen, eine Rolle spielen. Nachdem Spanien vor rund vier Jahren die marokkanische Hoheit über die Westsahara anerkannt hatte, zerbrachen die Beziehungen mit Algerien; in diesem Jahr haben Madrid und Algier diese jedoch wieder intensiviert und einen alten Freundschaftsvertrag reaktiviert.

Geplant ist vor allem eine Ausweitung der Energiepartnerschaft. Bereits jetzt wird algerisches Gas aus dem Südwesten des Landes über eine Pipeline unter Umgehung Marokkos nach Spanien geleitet. Spanien und Algerien wollen zudem ihre Positionen zu regionalen und internationalen Konflikten enger abstimmen, auch Regierungskonsultationen sind für Oktober 2026 angesetzt.

Bei seinem Besuch in Algier am 20. Juli dieses Jahres erklärte Sanchez seine Wertschätzung für Algerien, das nach Angaben des Ministerpräsidenten in den ersten Monaten des Jahres 2026 Spaniens größter Lieferant von Erdgas war. „In einem Moment außergewöhnlicher Unsicherheit auf den internationalen Märkten schätzen wir Algeriens Position als strategischen und verlässlichen Partner besonders“, sagte der Regierungschef. Eine Positionierung zum Westsahara-Konflikt vermied er bemerkenswerterweise.

Diese Annäherung an Algerien ist keinesfalls im Interesse Marokkos – profitiert der Erzfeind durch den Spanien-Deal doch auch von Technologie und wirtschaftlicher Hilfe aus Europa. Eine engere Kooperation Spaniens mit Algerien könnte Marokkos relative Sonderstellung als Partner Nummer eins der Europäer im Maghreb untergraben.

Insofern könnte man die plötzliche Migrationswelle als Warnschuss verstehen. So tat es Marokko nämlich schon einmal: 2021 nahm Spanien den Anführer der marokkofeindlichen Polisario-Front heimlich zur medizinischen Behandlung auf. Der Fall wurde öffentlich – und Marokko reagierte mit der Einstellung der Grenzkontrollen und der Abweisung von Migranten mit dem Ziel Ceuta und Melilla. Binnen etwa 48 Stunden gelangten mehr als 8.000 Menschen auf spanisches Gebiet. Viele schwammen, wie auch jetzt am Donnerstag, um die Grenzbefestigungen herum. Marokkanische Kräfte griffen zunächst trotz ihrer sonst sehr engmaschigen Kontrollen kaum ein.

Jetzt könnte die jüngste Annäherung an Algerien die Marokkaner erneut dazu veranlasst haben, ihre sonst sehr effektiven Kontrollen etwas zu entspannen – auch wenn das aus Rabat verneint wird.

Keine Weiterreise: Viele Ceuta-Eindringlinge kehren zurück

In der Sache selbst deutet sich wohl Entspannung an: Berichten zufolge soll die Repatriierung, die Rückführung der Illegalen, schon in großen Schritten angelaufen sein. Marokko hatte umgehend zugesagt, seine Staatsangehörigen zurückzunehmen – knapp die Hälfte soll bereits zurück im Königreich sein. Prognosen wie die von AfD-Chefin Alice Weidel, die schon vor einer Wiederholung von „2015“ warnte, dürften, Stand Freitag, Gott sei Dank falsche Prognosen bleiben.

Offen bleibt allerdings die Frage, wie mit den Minderjährigen verfahren wird, von denen sich ebenfalls viele aus Marokko nach Ceuta aufgemacht haben. Marokko nimmt die volljährigen Migranten zurück. Die 1500 minderjährigen Migranten jedoch genießen besonderen Schutz – und könnten von Spanien bald aufs Festland gebracht werden.

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145 Kommentare

  • Ob Marokko dahinter steckt oder das spanische Gericht. Die Bilder sagen mir eines: kompletter Kontrollverlust Europas.

  • Verlässliche Partner sind für mich was anderes.
    Pennten die Geheimdienste in Spanien und Marokko?

    • Ich glaube verlässliche Partner sind Länder wie Polen und Ungarn. Da weiss man wie man Grenzen schützt.

    • Ach was! Wenn sich 60.000 peoples auf den Weg machen, pennen nicht mal mehr die Seemöven. Das muss in Marokko geplant gewesen sein, anders ist das gar nicht denkbar. Und wenn die behaupten, sie hätten von nichts gewusst und auch nix gemerkt, dann lügen die selbstverständlich das Blaue vom Himmel runter.

    • Verlässlichkeit hat manchmal auch Grenzen.

    • Also ich werde jungen Burschen, die jetzt zu uns kommen, ein Zimmer in meinem Haus anbieten.
      Das große Zimmer hat genügend Platz für zwei Jungs.
      Gleich nebenan ist das Bad und eine kleine Küche.
      Refugees welcome!!!
      Auch 2026.

      -21
      • Leider kann ich dir nicht antworten.

      • Das ist doch ein Wort, nehmen Sie gerne noch ein paar mehr auf und alimentieren Sie die dann ihr ganzes Leben. Und vergessen Sie nicht die Teppiche zum Beten bereit zu halten.

      • Du stehst auf Jünglinge?

        • Ich würde dir gerne etwas über meine Anatomie und meine Träume erzählen.

          -8
      • Küche können Sie sich sparen. SIE müssen die Leute bekochen und vorher natürlich das Bad und das Zimmer reinigen, täglich. Dazu brauchen die Burschen Taschengeld und noch vieles Mehr.

  • die EU hat NICHTS geliefert was sie versprochen hat, Zeit den Laden dicht zu machen und zur EWG zurückzukehren !

    • Bei dieser „Migration“, die eine iNVASiON ist, fällt mir nur noch REMiGRATiON ein!!
      Millionenfach notwendig!

      Ein statement von einer
      konservativen Mädchengruppe
      aus Frankreich: ( collectif- Nemesis )

      Remigration brings peace

      https://www.youtube.com/watch?v=yHTI3xL9H_Q

    • Also ich würde Illegale nicht beherbergen und sie womöglich noch vor den Behörden verstecken.

    • Herrlicher Sarkasmus!

  • Hat der König von Marokko nicht gerade jede Menge Menschen aus den Gefängnissen entlassen?
    Wegen einer Amnestie ? Hmm. Seltsam. Und auf einmal strömen tausende in die EU?

    • Ist doch das Gleiche wie in 2015.
      Da haben im Zuge der „Flüchtlingskrise“ die ganzen Maghrebstaaten ihre Gefängnisse geöffnet und die Leute sind bei uns als „Flüchtlinge“ angekommen.
      Durfte aber nicht öffentlich darüber gesprochen werden, bzw. wurde unter dem Tisch gehalten.
      Freunde in der Nähe von Rosenheim, haben damals in den Wälder genügend weggeworfene Pässe gefunden.

      • Stimmt!
        Ich hatte Bekannte,welche auf Djerba ein Haus hatten,denen wurde von den dortigen Tunesiern gesagt,dass die Gefängnisse geleert wurden und den Knastbrüdern die Reise nach Lampedusa nahegelegt wurde!Tunesien wollte seine Verbrecher selbst nicht im Land behalten!

    • Alles Zufall. …….., ne

    • Ja, alle paar Jahre wird der Abschaum amnestiert zu Abertausenden.
      Und weil die in Marokko sozial geächtet sind, versuchen sie es Richtung EU.

      Und Spanien unterstützt das alles auch. Siehe Regierung und Urteil Oberster Gerichtshof.
      Die haben das Momentum der Invasion ausgelöst.

  • Mir fallen dazu mehre Dinge ein: warum hält Spanien überhaupt dies 18,5km2 kleine Exklave auf marokkanischem Gebiet? Schon allein aus Kostengründen sollte dieses Relikt aus Kolonialzeiten aufgegeben werden. Dann wäre die Strasse von Gibraltar die natürliche Grenze, die kein Schwimmer überwinden könnte. Außerdem zeigen die Äußerungen von EU Politikern, dass das Konstrukt EU nicht funktioniert. Anstatt schon längst eine funktionierende Migrationspolitik und Sicherung der Außengrenzen installiert zu haben, wird beleidigt und gedroht. Die Welt schaut wieder einmal beim Totalversagen der EU zu.

    • Sie werden alles überwinden, weil unsere Politik das so will und es um Kolonisierung Europas geht … nur konsequentes Handeln und das entfernen der roten Huren aus der Politik ändert diese Zustände und rettet uns.

  • Jedenfalls großen Respekt an Max Roland. Das Thema in dieser Form und Überschrift aufzugreifen, ist schon sehr lobenswert.

  • Nun, verehrte Damen und Herren, vielleicht sollten wir uns alle eines Umstandes in aller Klarheit bewußt sein:

    Nichts und niemand – auch von uns – wird die Invasion dieser zehn Legionen aufhalten können. Sie werden mit naturgesetzlicher Vorhersagbarkeit über uns kommen.

    • Das Bild mit Wasserwerfer ist ein beklemmender Blick in unsere Zukunft.
      In Afrika wird sich in den nächsten 30 Jahren die Bevölkerung verdoppeln!
      Ich erinnere mich an einen Text aus meinem Geschichte-/Sozialkunde Lehrbuch
      Mitte der 70er Jahre, in dem der Autor vor den Folgen der Bevölkerungsexplosion
      gewarnt hat. Er schrieb sinngemäss, daß sich dann Migrantenströme mit allem
      was schwimmen kann auf den Weg nach Europa machen würden und Europa
      sich dann entscheiden müsse, ob es diese Migrantenströme mit Gewalt zurück-
      drängt, indem es die Anlandenden mit Gewalt ins Meer zurückwirft, um weitere
      Flüchtlinge von der Überfahrt abzuhalten. Falls nicht, würde das den Untergang
      Europas bedeuten. Ich fand den Text damals übertrieben, heute erleben wir genau
      die zweite Möglichkeit, sozusagen Geschichte in Echtzeit, weil unsere Politiker
      die eigenen Völker verraten und verkaufen.
      P.S. Australien schleppt anlandende Boote mit Flüchtlingen wieder aufs offene
      Meer hinaus !

      • Nun, anderenorts schrieb ich´s schon einmal:

        Der Weg nach Europa ist zu risikolos. Würde die Chance hier anzukommen deutlich unter 50% liegen, hätten sich die Migrationsbewegungen schnell erledigt …

        (Und woran stößt sich die homöopathische Intelligenz nun schon wieder? – Am Adjektiv „risikolos“, an der Zahl „50%“ oder am Substantiv „Migrationsbewegung“?)

  • „Was hinter der plötzlichen Ceuta-Welle stecken könnte“
    Germoney mit seinem Magneten, den man nicht abschalten will.

  • Wie will die spanische Regierung 50.000 Menschen von heute auf morgen im kleinen Ceuta versorgen? Essen, Wasser und was ist mit den biologischen Ausscheidungen von 50.000 Menschen in der Stadt. Ich möchte mir das nicht vorstellen. Die nächsten Tage werden dort eine Apokalypse für die regulären Einwohner.

    • Die kacken alle Gärten voll….und nicht nur die Gärten.

  • Marokko sanktionieren, Handel einstellen und Entwicklungshilfe streichen.

    • Ich frage mich, warum Marokko überhaupt Entwicklungshilfe erhält.
      Das Königshaus ist unermesslich reich!

      Der König von Marokko ist der fünftreichste Monarch der Welt!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_reichsten_Monarchen

      • Die 3-Affen-Gesellschaft wird darüber nicht nachdenken.

  • Ist doch klar. Immer kurz vor den Wahlen kommt es zu Flüchtlingswellen. Fragt mal das ZDF, die wissen das!

  • Zustimmung Juerge.
    Eine derart große und feingeplante Strategie kann nur aus einer zentralen bzw. gebündelten Struktur herauskommen. Die Massenmigration aus islamischen Ländern ist nur das Werkzeug, die Fäden ziehen ganz andere.

  • Putin, Trump, AfD, Klima sind Schuld! Niemals die gute EU! Lasst sie bitte alle kommen! Deutschland freut sich bestimmt!

    • Da das marokkanische Staatsbürger sind, müssen die gar nicht „zurückgenommen“ werden. Die dürfen gar nicht abgewiesen werden. Und werden sie offenbar auch nicht, denn wie man ja sieht, latschen einige durch den Grenzzaun auch gleich wieder zurück.
      Das gibt es nicht, dass ein Staat die Einreise seiner Staatsbürger verweigern kann. Das ist völliger Humbug! Ein Lügen-Märchen für uns.
      Wenn einer sagt, er sei Marokkaner, Syrer, sonstwas, dann kann ihn jeder Staat im guten Glauben in einen Heimatflieger setzen. Und dann muss er dort beweisen, dass er ein Staatsbürger ist. Die müssen das prüfen, nicht wir!! Bei uns kommt ja keiner von denen an und behauptet er sei Deutscher. Falls doch, dann müssen wir es überprüfen, und wenn er gelogen hat, geht’s direkt in seinen nächsten behaupteten Heimathafen.

  • Vermutlich drohen Sanktionen, wenn Marokko kein Bekenntnis abgibt, nicht nochmals die EU zu fluten. Fast 60 Menschenleben … weil ein Gericht Politik macht ..

    • Die Migrationspakte sind doch längst unterzeichnet. Da steht zwar wohlfeil viel über gebotenen legale und verbotene illegale Migration drin, aber es steht nicht drin, in welcher Reihenfolge.
      Legal, illegal, scheißegal!
      Wir legalisieren auch nachträglich.

  • Spanien sollte seine Exklaven aufgeben , diese totalen aus der Zeit gefallene Reste eines kolonialen Systems.
    Der Versuch dieser Invasion mit anderen Mitteln als militärischen, ist Zeichen dafür das es höchste Zeit ist. Es geht da noch um weitere kleine Gebiete.

  • Wieso sollen Menschen die wertvoller als Gold sind eine Waffe sein oder dazu benutzt werden?
    Jedes Land kann sich glücklich schätzen wenn diese Menschen einwandern, ein Wirtschaftswunder auslösen und die Renten der alten bezahlen. Ganz zu schweigen von ihrer herzlichen Kultur und verhaltensweisen jedes Land enorm profitieren würde. Isreal würde gerne in den Genuß kommen.

  • Man gehe mal im Internet auf spanische Nachrichtenseiten und lasse es sich per Google übersetzen: Es sind aktuell schon 100.000 Migranten in Ceuta und Melila und Sanchez bereitet die Evakuierung auf das Festland vor. Einheimische Spanier, die sich gegen die Plünderungen durch die Afrikaner wehren, werden von der Guardia Civil mit Knüppeln attackiert. Man stelle sich das mal vor. Wer sich als Einheimischer wehrt, wird vom spanischen Sozialisten Staat verprügelt.
    Auch Dirk Muchnow berichtet dies nun auf seinem Youtube Kanal. ☝️🧐

    • Die sind doch schon auf dem Festland (Afrika) … Sanchez hat davon sicher gewusst und er ist somit Schleuser / Täter – evtl bekommt er Geld oder Pöstchen …
      Jeder Form des Transports nach Spanien (Big Shithole) ist kriminell … es kann nur pushback geben und Gesetze von Grünlingen gelten eh nicht mehr !
      Wir haben jetzt Krieg !

    • El Pais berichte da gerade etwa ganz anderes, nämlich, dass die meisten schon wieder auf dem Heimweg sind:
      https://elpais.com/espana/2026-07-31/ultima-hora-de-la-entrada-de-inmigrantes-a-ceuta-en-directo.html

      -16
      • Ach die gingen nur kurz rüber um das Wasser zu testen?
        Das glaubt kein Mensch!

      • Behauptet das ZDF auch……..wollten die Jungs nur mal einen Tagesausflug machen???
        Sehr witzig.

  • Es gibt schon Bestrebungen Europa zu erobern, dies geschieht mit Menschen ohne Waffen, also kein Krieg.

    Ausspruch eines NATO Mitgliedslandes, das auch in die EU wollte.

    Freunde sind nicht immer Freunde.

    KI generiert

    Er sagte wörtlich: „Macht nicht drei, sondern fünf Kinder, denn ihr seid die Zukunft Europas.“ Er nannte dies die beste Antwort auf die „Unverschämtheiten, Feindseligkeiten und Ungerechtigkeiten“, denen Türken in Europa ausgesetzt seien.

  • Ja klar, die Minderjährigen sollen in Europa einwandern können, um später den Familiennachzug zu bewirken. Halten die uns für so doof, das wir nicht merken, um was es hier geht?

  • Eine gute Ausrede für k.M.

  • Ich mene echte U-Boote.

  • Jetzt sind es schon 60.000, bald vermutlich 100.000. Und wenn man sieht, welche unvorstellbaren Mengen an Plastikmüll die einfach im Meer zurücklassen, packt mich die Wut. Wer holt den wieder aus dem Wasser? Dazu hört man von den Klimafritzen kein Wort!!

    • Erst wird das eigene Land verdreckt und nun Europa!
      Diese Völker haben mit Umweltschutz so viel zu tun wie der Osterhase mit Weihnachten!

  • Dagegen hilft nur Härte.
    Grenzen zu. Stacheldraht. Minenfelder. Die greifen uns an.
    Mit ihren Körpern als Waffen.
    Es zählt nur „Die oder Wir“.

    .

  • Marokko ist bekanntlich ein Urlaubsland, also nicht Nordkorea. Also sie haben keinen Asylgrund. Es sind wie Sie schreiben Wirtschafts-Migranten. Ich habe schon vor Jahren gelesen und las es gestern wieder in uncutnew.ch , dass Marokko sogar die Gefängnisse geöffnet haben für diese Invasion. Da kommen „Fachkräfte“ ganz anderer Art ins Land.

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