Mehr Bürokratie
Merz offenbart bei Illner: Er weiß gar nicht, wie Krankschreibungen bisher funktionieren
Friedrich Merz meint, durch die beabsichtigten Änderungen bei der Krankschreibung kehre man zur Rechtslage vor Corona zurück. Doch das ist falsch: Das Bürokratiemonster einer gesetzlichen Pflicht zur Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung für den ersten Krankheitstag gab es auch zuvor nicht.
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Friedrich Merz hat am Donnerstagabend im ZDF Gelegenheit bekommen, seine Reformpläne zu erläutern (Apollo News berichtete). Im Gespräch mit Maybrit Illner offenbarte er jedoch vor allem, dass er einen der am heftigsten in der Kritik stehenden Punkte gar nicht verstanden hat: die Pflicht zur Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ab dem ersten Tag der Krankheit.
Die Koalition hat nämlich beschlossen, dass „eine verpflichtende Vorlage der AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag der Erkrankung“ erfolgen müsse. Gleichzeitig soll die im Zuge der Corona-Maßnahmen eingeführte telefonische Krankschreibung abgeschafft und die „unrichtige Ausstellung“ von AU „stärker bestraft“ werden.
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Im Gespräch mit Illner präzisierte Merz nun einerseits, dass die Vorlage „ab dem ersten Tag der Erkrankung“ nicht bedeute, der Arztbesuch und die Vorlage müssten tatsächlich am ersten Tag passieren. Sie könnten bei längeren Erkrankungen also auch später nachgeholt werden.
Mit der Pflicht zur ärztlichen Krankschreibung ab dem ersten Tag kehre man zu der Regelung zurück, „die wir bis Corona hatten in Deutschland“, behauptete Merz weiter. Doch das stimmt nicht: Die Rechtslage nach Paragraph 5 des Entgeltfortzahlungsgesetzes ist seit Jahrzehnten unverändert. Dort heißt es: „Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. (…)“.
Arbeitgeber können davon abweichend auch früher eine AU verlangen. Manche Tarifverträge regeln diesen Sachverhalt explizit, etwa für Arbeitnehmer mit kurzer Betriebszugehörigkeit, die auch schon an den ersten Krankheitstagen Bescheinigungen vorweisen müssen. Gesetzlicher Standard ist jedoch die dreitägige Frist. Würde man diesen ändern, so wären Arbeitgeber und Tarifparteien überall gezwungen, das krankheitsbedingte Fehlen für einzelne Tage ohne ärztliche Bescheinigung explizit zu erlauben.
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Der Mann sieht erschreckend ausgebrannt aus. Fast schon sinnbildlich für den Zustand des Landes.
Wie ein holpriger Feldweg. Ganz schlecht. Sollte sich mal Krankschreiben lassen und in die REHA.
Ob er dann weiß, wie das mit der Krankschreibung funktioniert, ist fraglich.
Den Krankenschein muss er wohl beim Bundes-Uhu abgeben, oder bei der Weinkönigin…
Hat eigentlich Illner die offensichtliche Falschaussage Merz‘ zur Krankschreibunsregelung gleich korrigiert bzw. eingeordnet? Andernfalls ein klarer Fall für die Landesmedienanstalt!
„Merz offenbart bei Illner: Er weiß gar nicht, wie Krankschreibungen bisher funktionieren“
Weiß es denn wenigsten Bas? Ich bezweifle es.
ABER das wird uns doch grade vom Mainstream und ÖRR als GROßEN Durchbruch dieser aller Größten u. Besten Regierung die DE jemals gehabt hatte verkauft!
Gilt das eigentlich auch für Beamte und Politiker? Deren Krankheitsstand ist ja bekanntlich höher. Bei wem melden sich Politiker eigentlich krank? Bei mir hat sich noch keiner abgemeldet.
„Minister und Kanzler: Mitglieder der Bundesregierung müssen sich offiziell bei niemandem krankmelden. Sie sagen einfach ihre Termine ab.
Abgeordnete: Bundestagsabgeordnete melden sich bei ihrer Fraktion oder dem Bundestagspräsidenten ab. Sie können sich zudem an die Parlamentsärzte des Bundestages wenden.“
„Parlamentsärzte des Bundestages“ – was es nicht alles gibt.
Und diese kleine Parallelwelt auf Watte gebettet, will Regeln für 83 Mio. Menschen aufstellen?
Mal aus dem Leben: Wir ziehen demnächst um. In eine Kleinstadt in einer ländlichen Gegend, da es uns beruflich dorthin verschlägt. Seit Monaten schon suchen wir dort dann auch nach einer Hausarztpraxis und bekommen nur Absagen, da alle überfüllt sind. Mittlerweile haben wir einen Suchradius von rund 30 Kilometern und finden immer noch nichts.
Dieses Gesetz heißt also, dass wir dann, wenn wir in 30, 40 Kilometern Entfernung eine Arztpraxis finden, NICHT anrufen, unsere Symptome schildern und uns krankschreiben lassen dürfen, sondern wir müssen krank, schniefend, hustend, mit Fieber und Schüttelfrost ins Auto oder in den Bus steigen, uns dort in die Arztpraxis setzen, alle anstecken und uns unsere AU vor Ort abholen.
Das ist nicht nur eine Unannehmlichkeit für uns, es ist eine Verschlechterung der sowieso schon angespannten Lage im ländlichen Raum und es ist eine zivilisatorische Rückentwicklung!
Wann fing das bloß an, dass die Arztpraxen dermaßen überrannt wurden?!
Es belastet nicht nur die Ärzte, sondern auch weiter die Krankenkassen, die eh schon tief in den roten Zahlen stecken.
„Gut“ gemacht, Herr Bundeskanzler.
Mal ganz ehrlich, dieser Staat hat ganz andere Probleme zu lösen als die vermeintliche Frist bzgl. der Krankschreibungen – meine Meinung!
Carpe diem.
Er wurde eben nur installiert, um die Kapitalrente durchzudrücken – ein weiteres „Sondervermögen“, das die offizielle Politik dann verplempern wird, ohne dass die Steuerzahler etwas davon haben.
Bin seit über 35 Jahren im Angestellter, hatte 7 Arbeitgeber, habe noch nie ein ärztliches Attest vorgelegt.
Bravo. Sie machen es richtig. Ich versuche mich auch selbst gesund zu halten und bei einer Grippe genügen ein paar tage in Eigenregie. Allerdings mußte ich schon zum Arzt, nur wegen des Attests, dass ab dem vierten Tag nun einmal vorgeschrieben ist. in der Regle ist der Arztbesuch dann aber auch sinnlos oder sogar schädlich gewesen.
„bei einer Grippe genügen ein paar tage in Eigenregie“
Sorry, aber Sie wissen nicht wovon Sie reden.
Offensichtlich hatten Sie noch keine Grippe. Glückwunsch!
Ich hatte in meinem Leben zwei Grippen, ich dachte ich muss sterben!
Unter drei Wochen Krankheit plus mindestens eine Woche zum erholen davon, spielt sich rein gar nichts ab.
Und wäre das für sie besser oder schlechter, wenn Sie am ersten Tag in die Praxis müssen?
Und weiter? Glauben Sie, es gibt nur Gesunde auf der Welt?
Was genau will er denn? Weiß er es überhaupt?
AM 1. Tag zum Arzt?
Rückwirkend ab dem 1. Tag krankschreiben (aktuelle Standardlösung)?
2 Tage bürokratiemindernd wirklich kurzzeitkrank ohne Formalien (auch aktuell)?
2 Tage „frei für lau“ ist Teil des letzten Punktes – da müßte evtl. im Wiederholungsfall und Häufung auf Mo/Di der AG eine Handhabe bekommen – aber auch NUR hier.
Diese Handhabe hat der Arbeitgeber.
Bei wiederholtem Mißbrauch kann der AG einen Vertrauensarzt hinzuziehen und kündigen. Er kann sogar während einer echten Krankheit kündigen.
Dass AG das nicht dürften und könnten, ist ein Ammenmärchen.
Zweifler dürfen googeln oder einen RA fragen. Letztere lachen sich regelmäßig rund, über solche Fälle auf ihrem Schreibtisch.
Ich hab das auch mal machen müssen, weil uns ein Alk-Assi in den Ruin gelogen hätte. Da rief der an und brüllte rum, dass ich das während seiner Krankschreibung nicht dürfe. Ich brüllte zurück, dass wir das gerne vor einem Sozialgericht aushandeln können. Er erkundigte sich bei seinem RA und dann war nichts als Stille. Leider musste ich danach noch etliche Schlösser austauschen lassen, weil ich dem Bruder nicht mehr trauen konnte. Meine soziale Ader wurde gut geschliffen, man lernt nie aus. Dennoch muss ein Mantelkern der Menschlichkeit bestehen bleiben, man will ja auch noch in den Spiegel gucken können.
Habeck kannte das Prinzip der Pendlerpauschale nicht und behauptete im Fernsehen, eine Erhöhung derselben gebe Anreize, das eigene Auto anstatt den ÖPNV zu nutzen. (Er dachte, die PP gelte nur für für Autos).
Scholz wusste in einem Interview nicht, was der Sprit an der Tankstelle kostet.
Und Merz weiß nicht, wie eine Krankschreibung funktioniert.
Weltfremd, abgehoben, bürgerfern.
Aber ein Land wollen sie regieren.
Was dabei herauskommt, muss einen nicht wundern.
Man fragt sich wie solche Deppen in den Parteien nach oben gewählt werden. Ich würde so weltfremden sicher nie meine Stimme geben. Die Wähler haben durch die Listenwahl danach kaum noch Einfluss.
Alles nur Ablenkung – Nebenkriegsschauplätze – die von wirklichen “ Belastungen, Einschneidungen in das System, ablenken… Und , die Sozen “ kochen diese Suppe mit “
“ Wo Black Rock drauf steht ist auch Black Rock drin “
Da sollten sich diverse Gruppen mal gedanken machen und nicht Menschen bedrohen die per Grundgesetzt wählen dürfen was sie wollen, usw. usw.
Das erste was man machen sollte ist den Beamten das Krankengeld kürzen. (Weil die die höchsten Krankenzahlen haben). Und wenn Deutschland dann immer noch zu hohe Ausfälle hat, dann mit den Arbeitnehmern weiter machen. Dazu fehlt aber dieser Regierung der Durchblick – wie Merz hier mal wieder gezeigt hat.
Der weiß doch überhaupt nichts. Wie oft hat er das schon bewiesen?
Ihr könntet den Fridolin auch mal für seine hervorragenden Leistungen loben wie auch er die hervorragenden Leistungen der deutschen nationalen Kneipen Kickers in den USA gelobt hat. Top Leistung und arroganter Teamgeist. So kennen wir Pinocchio.🤣🤣🤣🤣🤣
Wir werden von Arroganz regiert. Arroganz, die keine Verbindung zum Pöbel mehr hat. Wir müssen ein einmonatiges Seminar mit Politikern machen, bevor sie an die Macht kommen. 4 Wochen Brennpunktviertel bei Nacht, Brennpunktschulen bei Tag, Versorgung bei überlaufenen Ärzten als gesetzlicher, schlafen neben dem Windrad, Flaschen sammeln, um Geld zu verdienen. 1800€, ohne Bodyguards, ohne Auto.
Ein Monat mit 1800 Euro reicht nicht. Da kann man ja sich mal das eine oder andere verkneifen, da man ja weiß, dass man im nächsten Monat wieder ausreichend Geld zur Verfügung hat. Ein halbes Jahr wäre hilfreicher.
Another Stromberg Moment…
1. „soll die [….] und die „unrichtige Ausstellung“ von AU „stärker bestraft“ werden.“
Wer darf denn überhaupt eine AU ausstellen? Ärzte!!! Und ob die „unrichtig“ ist könnten auch nur andere Ärzte feststellen! Evtl. der medizinische Dienst, aber damit treibt man den Bürokratieaufwand nur in unermeßliche Höhen.
2. „da die Verantwortlichen weder die Tatsachen noch die Auswirkungen ihrer Reform bedacht zu haben scheinen.“
Zeigt erneut die – komplett fehlende -Kompetenz dieser ReGIERung!
„Merz offenbart bei Illner: Er weiß gar nicht, wie Krankschreibungen bisher funktionieren“
Der Mann weiß vieles nicht…
Es geht mir mit Merz genau wie mit Merkel: ich akzeptiere diese Person nicht mehr. Schon gar nicht als Kanzler. Er kann nichts tun, um das zu ändern, ich wähle ihn ab. Das ist alles. Leider kann ich nicht verhindern, dass er weiter sein Unwesen treibt, solange er im Amt bleibt.
Nun, vielleicht wieder mal eine grundsätzliche Erwägung:
Wenn man „Reform“ hört, muß man „Deform“ stets mitdenken. Beinahe alles erleidet durch den Gebrauch Abnutzung, Beschädigung – „Deformation“ eben. „Reformare“ bedeutet dann, dieses in den ursprünglichen, „undeformierten“ Zustand zurückzuversetzen.
In der Politik ist das aber etwas anders: Da gab es mal ein System, das von Genies so erdacht und konstruiert war, daß es auch von Idioten bedient werden konnte. Doch die Idioten glaubten, daß sie befähigt seien, angebliche „Mängel“ dieses Systems zu beheben, weshalb sie begannen, daran herumzuschrauben. Diese dilettantische „Hobbythek-Werkelei“ nannten die Idioten dann „Reform“, obwohl das System – trotz intensiven Gebrauchs – gar nicht deformiert war. In der Folge wurde das System durch diese „Reformen“ immer weiter deformiert und stets teurer für seine Nutzer – dieses System erleidet nämlich nicht durch den Gebrauch Deformation, sondern durch die „Reformation“ von Narrenhand.
Das „System“ ist das Grundgesetz und die von ihm geordnete freiheitlich-demokratische Grund- und Rechtsordnung.
Mit dieser Unkenntnis dürfte er sich selbst seinen endgültigen Todesstoß verpasst haben. Die eigene Gesundheit ist ein hochsensibles Thema, und mit diesem Vorhaben ein „Krankfeiern“ einem Jeden, der de facto arbeitsunfähig und höchst verantwortungsbewusst ist (nämlich niemanden anstecken zu wollen und schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen) zu unterstellen, ist schlicht BÖSARTIG. Finis Fridericus Martius!
Genau so. es ist in den typischen Fällen völlig idiotisch, sofort zum Arzt zu rennen. Teilweise auch unmöglich, weil der Kranke nicht kann, oder weil die Ärzte nicht mehr verfügbar. Deutschland wird zum Tollhaus.
Man kann nur den Kopf schütteln über eine solche Praxisferne aller Beteiligten. Würden Handwerker, Ärzte oder Autoverkäufer eine solche miserable Arbeit bei den Damen und Herren der Regierung, die dieses Vorhaben erdacht und umgesetzt sehen wollen, abliefern, man dürfte sicher sein, dass sie verklagt würden. Welch Geistes Kind sind diese, mit Verlaub, wahrlichen Dilettanten? Wie sind sie überhaupt in solche Arbeitsgruppen gelangt? Oder ist es wirklich die autoritäre Order des völlig empathielosen „Kanzlers“?
Menschen auf dem Land, die es auch 20 km und mehr zum Hausarzt haben können, müssen den Partner, sofern überhaupt vorhanden, bitten, Homeoffice, sofern überhaupt möglich, zu machen und die Arbeit, sofern an diesem Tag überhaupt möglich, für eine Zeit von vielleicht 3 Stunden oder gar mehr zu unterbrechen. Allein hier schon dreimal die Einschränkung „Sofern“. Und dann bei Magen-Darm oder starker Erkältung „Spreader“ am Empfang und im Wartezimmer. Nochmal: FINIS FRIDERICUS MARTIUS!
MERZ MUSS WEG !
Er weiss vieles nicht, wie es funktioniert.
Ausser verbrannter Erde, dass scheint er zu kennen ….
Muss wohl eine Grundvoraussetzung dieser sozialistischen Parteien zu sein
Die eine weiß nicht wie hoch die Durchschnittsrente ist, der andere nichts von Krankschreibungen, wieder ein anderer hat keine Vorstellung vom Haushalt und den Sozialabgaben, aber groß tönen und andere in die Tonne treten können sie alle. Alle wollen sie die Demokratie retten und den großen Wurf vorlegen, der zwar kein Big Bang ist, aber immerhin die Wende einläutet.
Wie muß man gestrickt sein, um von nichts offenbar irgendwie eine zumindest grobe Vorstellung zu haben, um andere dann – mögen die wissen oder ebenfalls nicht wissen, was sie wollen – dermaßen niedermachen zu können, wie man das heutzutage erleben kann?
Wie schon oft gesagt: Es wird palavert und diskutiert mit abstrakten, am Ende aber sinnentleerten Wörtern („Gerechtigkeit“ u. ä.), ohne daß ein Bezug zur Realität gegeben ist. Hat denn einer von diesen Granden Interesse an Substanz, daran wie etwas funktioniert oder, pardon, geilen sie sich nur an ihrer eigenen Geschwätzigkeit auf?
Merz hat keine Ahnung vom Leben und der Lebenswirklichkeit der Menschen- als Millionär kennt er nur sich selbst und seine eigene Welt..