EU-Expansionismus
Merz, Meloni, Macron: Das große Feilschen um Europas Schuldenunion
In der Heimat betreibt der Bundeskanzler eine unverantwortliche Schuldenpolitik. Geht es um das Budget der Europäischen Union, tippt Merz hingegen kurz die Bremse an – doch am Ende wird auch der Brüsseler Moloch immer teurer.
In Brüssel kleckern, in Berlin klotzen? Ist dies, ganz grob gesprochen, die fiskalpolitische Strategie des Bundeskanzlers? In derselben Woche, in der Friedrich Merz sein deutsches Expansionsbudget vorlegt, rät er der Brüsseler EU-Kommission um Parteikollegin Ursula von der Leyen zur Mäßigung.
Nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident António Costa im Kanzleramt nahm sich der Kanzler am Mittwoch das geplante Siebenjahresbudget von der Leyens vor: Das geplante Ausgabevolumen von zwei Billionen Euro sei „schlicht untragbar“ und müsse „um mehrere hundert Milliarden Euro“ gekürzt werden, so Merz. Es sei schlicht und einfach nicht finanzierbar, die EU-Ausgaben um sechzig Prozent gegenüber der laufenden Periode auszuweiten – erst recht zu einem Zeitpunkt, zu dem alle Mitgliedstaaten ihre nationalen Haushalte konsolidieren müssen. Europa brauche „sowohl Realismus als auch Reformen“.
Eine wahrlich bemerkenswerte fiskalpolitische Parenthese jenes Bundeskanzlers, der für die größte Schuldenorgie seit Ende des Zweiten Weltkriegs verantwortlich zeichnet.
Drei Gründe nannte Merz für seine Ablehnung des megalomanischen Brüsseler Haushalts: Neben bereits erwähnten fiskalpolitischen Engpässen erzwinge der EU-Expansionismus zudem höhere nationale Kontributionen. An dieser Stelle liegt Merz ganz ohne Zweifel richtig: Das von-der-Leyen-Budget würde die deutschen Nettobeiträge von derzeit fünfzehn auf dann zwanzig Milliarden Euro im Jahr erhöhen.
Und ein weiteres Argument führte der Kanzler zur Begründung seiner Kritik an: Ein überdimensionierter Gemeinschaftshaushalt blockiere notwendige Strukturreformen in den Mitgliedstaaten, weil er falsche Anreize setze. Das ist in der Tat ein bemerkenswerter Gedanke.
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Sepp Müller pocht auf den Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur Linken und will Landesvorsitzender werden. Ministerpräsident Sven Schulze und Bundeskanzler Friedrich Merz wollen das verhindern – und scheinen eine Schmutzkampagne lancieren zu wollen.Doch ist diese Kritik glaubhaft? Grüne Vetternwirtschaft sowie ein fester Glaube an den Staat als ökonomischen Lenker und Ultima Ratio in allen Lebenslagen sind doch das ideologische Band, das Berlin und Brüssel eng aneinanderknüpft. Im neuen Budget wären für den grünen Kunstsektor etwa 700 Milliarden Euro an Fördermitteln vorgesehen – eine Menge Subventionsgeld, zum einen über den internen Umverteilungsmechanismus der Nationalstaaten finanziert, zum anderen aber auch durch die immer weiter vorgeschobene Kreditaufnahme des EU-Zentralkörpers möglich gemacht.
Ob der Kanzler mit seiner Budgetkritik auf diesen Umverteilungsmechanismus anspielte oder sich lediglich gegen den Vorwurf wappnen wollte, selbst nur ein Rädchen im Brüsseler Distributionsapparat zu sein, bleibt offen. In jedem Falle ist es ein durchschaubares Spiel, da es auch Merz nicht wirklich um Einsparungen auf der EU-Ebene geht. Wie glaubwürdig wäre zudem ein Politiker, der sein nationales Budget mit einer Jahresrate von 6 Prozent ausweitet?
Geht es um das EU-Budget, fällt die Rechnung bei den großen Partnerstaaten in Rom und Paris ähnlich aus – nur mit exakt umgekehrtem Vorzeichen. Merz’ Sparkurs trifft bei Giorgia Meloni und Emmanuel Macron auf maximalen Widerstand, hängen doch die Haushalte Italiens und Frankreichs in nicht unerheblichem Maße am Brüsseler Zuwendungstropf.
Allein Italien – und das gilt im Übrigen auch für Spanien – erhält seit den Corona-Lockdowns Jahr für Jahr Milliarden an Zuweisungen aus der Next-Generation-EU-Anleihe, dem ersten echten Eurobond, den Brüssel still und heimlich mit einem Volumen von fast 800 Milliarden Euro am Markt platziert hatte und dessen Rückzahlung ab 2028 ansteht.
Frankreichs Oppositionspolitiker Jean-Luc Mélenchon von den Kommunisten hatte in der vergangenen Woche Einblicke in die Gedankenspiele der französischen Politik gegeben: Nationale Staatsschulden, so Mélenchon, könnten eliminiert werden, sofern sie in der Bilanz der Europäischen Zentralbank stünden. Es geht um die 600 Milliarden Euro an französischen Staatsanleihen, die derzeit bei der Banque de France im Namen der EZB verwaltet werden.
Was er nicht explizit sagt, aber meint, ist: Die nationalen Staatsschulden ließen sich – um es euphemistisch zu formulieren – schrittweise über Eurobonds unter dem Dach der EU-Kommission konsolidieren und von dort aus mithilfe der Zentralbank managen.
Die einst als europäischer Wirtschaftsraum geplante EU mutiert und degeneriert schrittweise zu einem Schuldenclub. Auf die Bürger warten Preissteigerungen und unentwegter Kaufkraftverlust, bis es schließlich zu einer Währungskrise kommen muss, die dann offenlegt, dass der EU-Schuldenberg ökonomisch nicht mehr tragbar war.
Friedrich Merz wird nicht der Fels in der Brüsseler Schuldenbrandung sein. Für den Bundeskanzler zählt allein der Medieneffekt: der eigenen Bevölkerung vorzugaukeln, den Steuerzahler mit Blick auf Brüssel nicht über Gebühr belasten zu wollen.
Punktet man so in der Mitte? Inzwischen dürfte der Mehrheit der Bürger aufgegangen sein, dass Friedrich Merz Medienspiele der Neunzigerjahre vorführt, inhaltlich aber vollkommen blank dasteht. Sein Glaube an den Etatismus und sein Versuch, mit einer Militärwirtschaft die Schäden der Brüsseler Politik, des Klimawahns, der Überregulierung und der deutschen Energiepolitik aus dem Feld zu räumen, sind angesichts des ökonomischen Absturzes des Landes bereits jetzt kläglich gescheitert.
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Und warum sind wir Exportwelt, dank Target 2 (ist sowas ähnliches wie die Schuldenunion), mit Aussenständen von 1,15Billionen Euro zu ungunsten Deutschlands bzw. deren Bevölkerung (Saldenstand Sommer 2025), meiner Meinung nach.
Wenn sich Merz treu bleibt, werden wir wieder von ihm das genaue Gegenteil dessen eingebrockt bekommen, was er nun dort verzapft!
Ich habe es so satt!
Jung, Migrant, psychisch erkrankt: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/migranten-im-massregelvollzug-viele-zu-frueh-entlassen-accg-201145202.html
84 Millionen Euro: Britische Rechtspartei erhält Rekordspenden für Wahlkampf:
https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/politik/ausland/rekordspenden-fuer-britische-rechtspartei-reform-uk_aid-154696049
Vielleicht hast du es einfach nur satt weil du völlig überfordert bist. Du kannst ja entweder nicht mal richtig schreiben, oder du versuchst wirklich widersprüchliche Dinge zu denken. An deinem Frust bist du selbst schuld.
„Das von-der-Leyen-Budget würde die deutschen Nettobeiträge von derzeit fünfzehn auf dann zwanzig Milliarden Euro im Jahr erhöhen.“
Merz‘ Aussage darf getrost als Euphemismus bezeichnet werden. Brutto sind es über 50 Mrd. Euro, die vdL jährlich von Deutschland verlangt.
Aber was soll’s! Am Ende kann sich Merz nicht durchsetzen. Deutschland wird wieder umfallen. Wie nach dem Brexit ist Deutschland unter Merkel für das Zahlerland eingesprungen…
1910: Gründerzeithäuser, Altersdurchschnitt Bevölkerung 26 Jahre, Frauen und viele Kinder auf der Straße, Handwerker bauen Häuser, keine Autos.
2026: Gründerzeithäuser, Altersdurchschnitt Bevölkerung 45 Jahre, Frauen mit Hunden und Smartphones, Grafitti, Omas gegen rechts, Demos gegen rechts, Autolärm, 50% der Bevölkerung arbeitet in sinnbefreiten akademischen Bullshitjobs, legalisierte Drogen.
Merz der Totengräber Deutschlands.
Wenn er abdankt, nagelt der Teufel Fenster und Türen zu.
Auch die Hölle hat ihren Stolz…
Wenn Merz der Schuldenunion zustimmt ist er spätestens reif für ein außerordentliches Gericht ! Dieser Kanzlerdarsteller zweiter Wahl sollte keinerlei Verträge unterzeichnen und besser sofort verschwinden.
„Von jedem verdienten Euro bleiben dem Steuerzahler noch 46 Cent“ (Alice Weidel am vergangenen Donnerstag im Bundestag)
Dank Merz und Klingbeil kommt jetzt noch die mega Abzocke obendrauf: https://www.bild.de/politik/inland/soviel-steuern-wollen-merz-und-klingbeil-bei-ihnen-heimlich-abgreifen-6aa4180e181cb962d488c24f
In einer Sache bin ich mir ziemlich sicher, die Dummdeppen werden wieder verlieren und den anderen die Schulden bezahlen. Wer auch immer das sein mag.
Wen juckt so ein Zeug wie Verschuldung. Der Durschnittsbürger kann nicht ansatzweise die Ausgaben der öffentlichen Hand, die für ihn aufgebracht werden, finanzieren. Schulden sind nur Zahlen im Computer.
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Eine EU hat dankbar zu sein für Krümel die die Mitglieder ihr überlässt, so die einstige Idee.
Die Realität, eine faschistische Institution stellt Ultimaten und Rechnungen an ihre Vasallen, würden manche hinweisen.