Leere Gasspeicher im Winter? Jetzt drohen Versorgungslücken
Die deutschen Gasspeicher sind derzeit ungewöhnlich stark geleert. Und daran wird sich wohl auch vorerst nichts ändern: Hohe Gaspreise und veränderte Marktbedingungen sorgen dafür, dass sich die Wiederbefüllung der Speicher für Händler wirtschaftlich nicht rechnet. Deutschland droht im kommenden Winter eine gravierende Mangellage.
Die deutschen Gasspeicher sind unzureichend gefüllt. Vor diesem Hintergrund könnte es im kommenden Winter zu gravierenden Engpässen in der Gasversorgung kommen. Diese Warnung ist keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern stammt von den großen Speicherbetreibern selbst.
Am 12. Mai 2026 veröffentlichte die Initiative Energien Speichern (INES) ihre aktuelle Szenarioanalyse. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Bei einem Temperaturniveau wie im Referenzjahr 2010 – einem der kältesten Winter der jüngeren deutschen Geschichte – könnte es in den Monaten Januar, Februar und März 2027 zu Versorgungslücken von insgesamt 20 Terawattstunden Gas kommen. An einzelnen Tagen könnten theoretisch sogar mehr als 35 Prozent des deutschen Gasbedarfs nicht gedeckt werden.
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Ausgangspunkt dieser erschreckenden Prognose ist der aktuelle Speicherfüllstand. Am 1. Mai waren Deutschlands Gasspeicher lediglich zu rund 26 Prozent gefüllt – das entspricht etwa 64,7 Terawattstunden. In den vergangenen Jahren lagen die Speicherstände zu Beginn der Sommersaison regelmäßig deutlich höher. Zwischen 2018 und 2021 bewegten sie sich jeweils zwischen 40 und 55 Prozent.
Zwar sollen bis Ende des Jahres neue Kapazitäten eingekauft werden – deutsche Gashändler und andere Marktakteure haben für den 1. November dieses Jahres Speicherstände von 76 Prozent gebucht. Ob diese Kapazitäten jedoch tatsächlich ausreichen, um den gesamten Winter zu überstehen, erscheint nach Einschätzung von Sebastian Heinermann, Geschäftsführer der Initiative Energien Speichern (INES), fraglich. „Wir wissen bereits aus dem letzten Winter, dass eine Buchungs- und Befüllungssituation in Höhe von 76 Prozent nur reicht, wenn das Wetter mitspielt“, erklärte der Experte kürzlich in einer Stellungnahme.
Hinzu kommt: Gashändler haben derzeit kaum einen echten wirtschaftlichen Anreiz, große Mengen Gas für den kommenden Winter einzukaufen. Der Kern des Problems ist ökonomischer Natur.
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Bundesnetzagentur
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Auf dem europäischen Gasmarkt, insbesondere am LNG-Terminmarkt TTF, ist Gas mit Lieferung für den Winter 2026/2027 aktuell teilweise günstiger als Gas für den Sommer. Der europäische Referenzpreis TTF lag zuletzt bei rund 46,20 Euro pro Megawattstunde (Stand: 13. Mai, 11:30 Uhr) – rund 70 Prozent über dem Niveau zum Jahresende. Im März hatte der Preis nach Beginn des Iran-Kriegs zeitweise sogar die Marke von 60 Euro je Megawattstunde überschritten.
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Das bedeutet im Klartext: Speicherbetreiber, die heute Gas einkaufen und für den Winter einlagern wollen, würden damit derzeit Verluste machen. Hintergrund für die hohen Preise ist vor allem die anhaltende Blockade der Straße von Hormus. Durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, fließen täglich rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Flüssigerdgases (LNG) sowie erhebliche Mengen Erdöl.
Bereits in der Einspeicherungssaison 2025 gab es kaum wirtschaftliche Anreize für private Akteure, Gas einzuspeichern. Das führte wiederum dazu, dass die deutschen Gasspeicher in der Wintersaison 2025/2026 deutlich unterfüllt waren.
Deutschland startete den Winter 2025/2026 mit einem Speicherfüllstand von knapp 77 Prozent – damit zwar knapp oberhalb des gesetzlichen Mindestwerts, jedoch deutlich unter den 90 bis 95 Prozent früherer Sicherheitsjahre. Zum Jahresbeginn 2026 lagen die deutschen Gasspeicher nur noch bei rund 57 Prozent. Anfang Januar trieben kurze, aber intensive Kältephasen den täglichen Verbrauch zeitweise auf über fünf Terawattstunden. Bis Anfang März 2026 waren die Speicher schließlich auf rund 21 Prozent entleert.
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Nur vergleichsweise milde Temperaturen im weiteren Verlauf des Winters verhinderten letztlich eine physische Mangellage. Klar ist: Es liegt nun an der Politik, künftig ausreichende Anreize zu schaffen, um ähnliche Probleme im kommenden Winter zu verhindern. Eine mögliche Maßnahme wäre der Aufbau einer staatlich verwalteten strategischen Gasreserve – ein Schritt, der bereits seit längerer Zeit gefordert wird.
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Was machen eigentlich die 40 Gaskraftwerke die die Dunkelflaute überbrücken sollen?
Wer sich auf die Registerkarte verlässt, ist am Ende verlassen …..
Bereitet euch vor, wer sich auf die Regierung verlässt wird in die Röhre gucken.
Das Land braucht einen Notstand, einen neuen Lockdown, um die „rebellischen Bürger“ zu zähmen…. 🙂
Dann können die Regierenden sich wieder richtig austoben…
Je schneller dieser Energiemangel kommt um so schneller wird sich in Absurdistan etwas ändern.
Die Mehrheit der Deutschen Schlafschafe braucht die harte Tour sonst lernen sie nichts daraus!!!
Man setzt doch bei all den ReGIERungen zum einem auf den Wettergott und zum anderen auf den Klimawandel der automatisch die Wohnung beheizt dank Klimaerwärmung (Augenzwinker).
Der vergangene Winter war schon mit all den Niedrigständen gesetzwidrig gewesen was einst die Ampel einführte UND nun steht man noch schlechter da und wie gewohnt juckt es jene nicht was die eigen geschaffenen Gesetze vorschreiben.
Eine vergangene Herabsetzung befüllt trotzdem nicht bzw. heizt nicht die Wohnung
https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250430-Fuellstandsvorgaben-fuer-Gasspeicheranlagen.html
https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/
Das Regime will die Gaspreise künstlich hochtreiben, damit es kassieren kann um die „Gäste“ durchzufüttern
Nur zu doof, dass die Gäste, wenn sie frieren müssen, die Füsse nicht wie die deutschen NPC still halten werden.
Dann bricht der Bürgerkrieg endgültig aus. Und das ist das, was die Mächtigen erreichen wollen, denn dann geht Deutschland unter und das ist das Ziel
Da wir auch Gas zur verstromung brauchen wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint könnte es durchaus eng werden.
Statt dass der Staat ca. 2000 € mtl. pro Flüchtlingszimmer in HH ausgibt, sollte er die Gasspeicher füllen, meinetwegen auch teuer, denn der nächste Winter kommt bestimmt.
Da wäre Verstand bei, bei ersterem bestimmt nicht.
Jetzt werden sich gegen diesen Stromangel sicher die Systemkünstler wie der Gröhlemeyer, Sarah Conners, der Trottel Campino, Marc Forster, Hallervorden, Hape Kerkelig und wie sie alle heissen.
Ein Konzert gegen den räääächten Strommangel organisieren und Hayali wird dieses Konzert moderieren!!! Alles ist möglich in Absurdistan!!!
Ich hoffe, dass Sie in Ihrem Buch diesen Irrsinn rückhaltlos aufklären und enthüllen was wirklich läuft. Ich bin gespannt