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Bei Markus Lanz

Laut Linken-Chefin Schwerdtner strebt Israel nach „Großisrael“ und „Vernichtung der Palästinenser“

Linken-Chefin Schwerdtner hat bei Lanz suggeriert, dass Israel derzeit „im Namen des Zionismus“ nach einem „Großisrael“ strebe, was auch „die Vernichtung der Palästinenser“ miteinschließe. Das müsse kritisiert werden dürfen.

Von

Linken-Chefin Ines Schwerdtner (IMAGO/Future Image)

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Die Bundesvorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, hat sich bei Markus Lanz im ZDF am Mittwoch geweigert, den israelfeindlichen Beschluss des niedersächsischen Landesverbands als antisemitisch einzustufen. Zwar kritisierte sie den Antrag und dessen Wortwahl. Dieser sei jedoch nicht antisemitisch, weil darin nicht die Existenz Israels geleugnet werde. Zugleich suggerierte sie, Israel plane die Verwirklichung eines „Großisrael“, was die Vernichtung der Palästinenser miteinschließe.

Hintergrund ist ein Beschluss, in dem die Ablehnung des „real existierenden Zionismus“ beziehungsweise des „politischen Zionismus“ formuliert wird. Charakteristisch für diesen „politischen Zionismus“ sei demnach „Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt“. Des Weiteren wird der Gazakrieg gegen die radikalislamische Hamas als „Genozid“ und der Umgang mit der arabischen Bevölkerung in Gaza und dem Westjordanland als „Apartheid“ eingeordnet.

Da diese Zuschreibungen als wesentliche Eigenschaften des „politischen Zionismus“ betrachtet werden, sei dieser laut dem Beschluss rundherum abzulehnen. Dass dies darauf hinausläuft, dem realen Staat Israel die Legitimität abzusprechen und deshalb antisemitisch ist, will Schwerdtner nicht erkennen. Stattdessen betont sie, dass es möglich sein müsse, die israelische Regierung zu kritisieren. Zudem müsse anerkannt werden, dass die Regierung im Namen des Zionismus handelt.

„Also was kritisiert wird, ist die Siedlungspolitik. Und das ist ja im Namen des Zionismus zu sagen, es muss ein Großisrael geben, was dann auch die Vernichtung der Palästinenserinnen einschließt. Und das ist doch glasklar zu kritisieren“, sagte Schwerdtner. Damit legt Schwerdtner nicht bloß nahe, dass Israel derzeit „Kriegsverbrechen“ begehe, wie von ihr ebenfalls behauptet, sondern insinuiert, dass dem Handeln der israelischen Regierung der Wunsch nach einem „Großisrael“ zugrunde liege und die Vernichtung der Palästinenser miteinschließe.

Damit unterstellt Schwerdtner der von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geführten Regierung, „im Namen des Zionismus“ ein sowohl imperialistisches als auch genozidales Projekt zu verfolgen. Diese Zuspitzung ist schon deshalb problematisch, weil allein in Israel rund zwei Millionen Palästinenser als gleichberechtigte Staatsbürger leben.

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Hinzu kommt, dass der jüdische Staat auch unter rechtsgerichteten Regierungen wiederholt große Teile zuvor kontrollierter Gebiete im Interesse dauerhafter Friedenslösungen aufgegeben hat. Dazu zählen insbesondere der Sinai, der Gazastreifen, große Teile des Westjordanlands und der Südlibanon.

ahz

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Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

75 Kommentare

  • Wer Terroranschläge als Folge von Unterdrückung akzeptiert, akzeptiert auch Raubüberfälle als Ausdruck von Ungerechtigkeit.

    • So weit ist die Linke aber doch schon längst.

  • Hat sie das an einem Correctiv Treffen erfahren?
    VS ihr Auftritt!

    • Vielleicht hat sie auch nur die Protokolle der Weisen von Zion gelesen und glaubt da jedes Wort.

  • Wer den Zionismus ablehnt und dämonisiert, lehnt den jüdischen Staat ab und dämonisiert ihn – am Ende steht die Vernichtung dieses Staates.

    Der Zionismus ist von Anfang an die Kraftquelle für die jüdische Heimkehrbewegung in die über 2.000 Jahre alte, angestammte Heimat des jüdischen Volkes in Erez Israel. Der heutige, demokratische und freiheitliche Staat Israel wäre ohne die zionistische Bewegung nicht möglich gewesen. Diese Bewegung hält den Staat auch heute noch am Leben.

    Wer seit Jahrzehnten die Auslöschung eines Staates herbeibrüllt und kreischt, man möge ein ganzes Volk genozidal ins Meer treiben, sind nicht die Israelis, sondern jene, die die Linke verteidigt!

    💙🤍🇮🇱
    🖤❤️💛🇩🇪

    • Die Linken sind mit der Komplexität vieler Konflikte restlos überfordert. Sie nehmen sich das heraus, was sie gerade noch argumentieren können und verkaufen dies als die Wahrheit. Einzeln betrachtet, lockt das auch mehr Unterstützer ins eigene Lager.
      Kritisch wird es, wenn diese Unterstützer eine Gefahr für unser eigenes Staatsgefüge werden und das ist etwas was mich wirklich besorgt. Die Zuwächse der Linken und die Ausbreitung derer Macht könnte tatsächlich wieder zu einer Situation wie in der Nazizeit führen. Meines Erachtens sogar noch weitaus gefährlicher auch für Christen, denn die Gesinnung vieler junger Muslime lässt da nichts Gutes erahnen.

    • Man kann sich heute auch nicht mehr auf biblisches Recht berufen. Wo leben wir denn?

      • Es hat nichts mit biblischem Recht zu tun, dass Juden seit über 2000 Jahren in dieser Gegend beheimatet sind.

        Dort lebten schon Juden, als der Islam noch gar nicht auf der Bildfläche erschien.

  • Aber das haben schon mehrere Izraeliten gesagt!

    • Ja, die, die die Islamisten als „Befreier“ sehen und die noch Sekunden, bevor sie eine 7,62er im Kopf haben, die Arme nach ihnen ausgestreckt haben.

      • Die, die die, die die Dieselfahrer als Verschmutzer beschimpfen, noch in Schutz nehmen, sind die, die die Grünen erst an die Macht gebracht haben.

        • Vortreffliche Schachtelung! Dieses Ausmaß an sprachlogischer Kompetenz dürfte die, die sich darüber ärgern sollen (und die, die die, die sich darüber ärgern sollen, gegen die, die die, die sich darüber ärgern, in Schutz nehmen wollen, canceln wollen), um Größenordnungen überfordern.

          2
    • Man kann es bei solchen widerlichen Kommentaren auf AN jeden Tag sehen: bei Antisemitismus reichen sich die Linken und Rechten die Hand.
      Dumme Boshaftigkeit siegt immer über die jeweilige politische Ideologie.
      Wer gar nichts weiß (oder wissen will) sondern mit Freude seine Ressentiments pflegt und großen Spaß daran hat, seinen Projektionen freien Lauf zu lassen, hat nämlich den Weg zum Antisemitismus schon vollständig zurückgelegt. Vollverblödelte Boshaftigkeit führt direkt ins Ziel.

      Aber egal wieviel Schaum vor dem Mund solche Leute haben – Am Ysrael chai.
      Und auch die USA und das zukünftige Persien kann von diesen anti-amerikanischen, mullahfreundlichen Wichten nicht ansatzweise bedroht werden. Die einzigen die keine Zukunft haben, sind sie selbst.

      • Der einzige, der hier Schaum vor dem Mund hat, offenbar nichts weiß (oder wissen will) und sich daher voll Freude und dummer Boshaftigkeit in Ressentiments ergeht, sind Sie selbst.

        Ausnahmslos alle Versuche, dem Judentum, dem jüdischen Volke und dem jüdischen Staate zu schaden, gingen und gehen von Sozialisten und Moslems aus.

        Also schieben Sie sich ihr „Rechten“-Bashing irgendwo hin, wo es keine denkenden Menschen belästigt.

  • Wer hier etwas von einer „Verschwörungstheorie“ faselt, zeigt, dass er von den Fakten keine Ahnung hat.

    • Könnten Sie das ein wenig genauer ausführen?

  • Die gestrige Lanz‑Sendung war für mich doppelt ärgerlich. Zum einen wich Ines Schwerdtner einer klaren Verurteilung des Beschlusses des niedersächsischen Landesverbandes aus, der sich als „erster antizionistischer Landesverband der LINKEN“ präsentierte. Der Beschluss erklärt den „real existierenden Zionismus“ zum ideologischen Ursprung eines angeblichen „Genozids in Gaza“. Ein Blick in die Schriften Theodor Herzls zeigt jedoch, dass er eine nationale Heimstätte des jüdischen Volkes forderte, ohne je eine Exklusion der arabischen Bevölkerung zu propagieren; eliminatorische Positionen finden sich dagegen in der Hamas‑Charta. Auch das vom Landesverband veröffentlichte Video bedient klassische antisemitische Muster. Zum anderen setzt der Genozid‑Begriff eine nachweisbare Vernichtungsabsicht voraus, die hier nicht erkennbar ist – zumal der Hamas‑Überfall vom 7. Oktober 2023 völlig ausgeblendet wurde. Dass Markus Lanz bei diesem Begriff zustimmend nickte, empfand ich als befremdlich.

  • Ein Mitglied der Mauerschützenpartei ist natürlich sehr vertrauenswürdig.

  • Die Bevölkerung in Palästina hat sich seit Beginn des Jahrtausends mehr als verdoppelt. Aus einem solchem Bevölkerungswachstum ergeben sich zwangsläufig Abwanderung und auch soziale Konflikte.
    Eines dürfte klar sein, wächst eine Bevölkerung so drastisch und gehen aus dieser Bevölkerung Terrorismus gegen das eigene Land hervor, erzeugt das bei einem Volk welches noch alle Tassen im Schrank hat, eine Abwehrreaktion. Radikalere Kräfte mögen solche Entwicklungen mit eigenen Großmachtphantasien abwehren wollen, während andere die temporäre militärische Verteidigung suchen. Die Berufsoptimisten hingegen glauben, dass es nur einiger Gespräche bedarf. Israel versucht derzeit mit gezielten Militärschlägen die Balance zu halten, aber auch hier wird es so sein, je schlimmer die Situation, umso mehr Gehör werden auch radikale Kräfte finden. Die Palästinenser haben es in der Hand. Entweder Geburtenkontrolle, Bildung und Eigenständigkeit oder ein weiter so und noch mehr Blutvergießen.

  • Ich hatte es Jahrzehnte lang eher umgekehrt wahrgenommen. Bin aber auch kein schlauer Politiker der kraft Genen alles besser weiß.

  • Mit solchen Aussagen hätte man (oder Frau) auch in der NSDAP Karriere machen können

    • Die Mohammedaner massakrieren alle Minderheiten in ihren Ländern, und die Linke stellt sich dumm und taub für ein paar Wählerstimmen solcher Schlächter.

      • Die Linke stellt sich nicht dumm, sie sind es.

        • So einfach ist das nicht. Es gibt drei Sorten Linke: Dumme, verlogene und sowohl-als-auch.

          1
    • Da schließt sich der berühmte Kreis zwischen lechts- und rinks Extremismus.

      Die Dame ist auf jeden Fall eine knallharte Extremistin, die nichts in einem demokratischen Parlament zu suchen hat.

      Das muss allerdings letztendlich der Wähler entscheiden.

  • „Die Vernichtung der Palästinenser“ – Das strebt Israel nach Aussagen von Ines Schwerdtner an.

    Allein diese antisemitische Lüge sollte doch bitte ausreichen, um diese Frau justiziabel zu belangen.

    Volksverhetzung hat gar nichts mit Kritik zu tun.

  • Ein paar Israelis vs über 1 Mia Moslems. Wie lächerlich will sich die Linke noch machen?

    • Falsch!
      Juden ist vielmall mehr, die 60 milionen sionistischen Christen nicht zuzurechnen!

      -20
      • vielmalllll mehr? 10 Mio Menschen wohnen in Israel, habe noch nicht gehört das Israelis Muslime in der Welt angreifen , das ist leider immer umgekehrt.

  • Staatsraison. Gilt für alle Bundespolitiker.
    Verfassungsschutz, walten Sie Ihres Amtes !

  • Wäre sehr begrüßenswert, wenn Frau Schwerdtner recht behielte!

  • Die Israelis haben das Problem erkannt und tun was dagegen. Terroristen dürfen nicht akzeptiert werden.

  • 1.Die Palästinenser sind schon lange ausgestorben,es waren auch keine Araber.
    2.Wie sollte ein Grossisrael regiert werden?Mit welchen Soldaten?Selbst wenn man genügend Soldaten hat ist es heutzutage fast unmöglich fremdes Land zu beherrschen.Besonders wenn viele Waffen im Umlauf sind…
    3.Israel hat sich schon 3 mal zurückgezogen-Sinai,Libanon,Gaza.Als sie den Tempelberg von den Jordaniern befreiten gaben sie die Verwaltung sofort an die Moslems ab…

  • Bisher laufen nur die linksextremen mit den Palästinensern durch deutsche Straßen und skandieren ”from the river to the sea”!

  • Schwerdtner hat Netanjahu gut zugehört.

    Am 23. August 2025 verkündete Netanjahu in den i24-Nachrichten seine „historische und spirituelle Mission“, Großisrael vom Nil bis zum Euphrat zu verwirklichen.

    Das sind Fakten und keine Fakes.
    Da könnt ihr euch noch so über die Schwerdtner echauffieren

    • Als Araber lebt man in Israel deutlich besser, als in den meisten arabischen Staaten.

    • Na und?

      Ein demokratisches Groß-Israel wäre mir immer noch deutlich sympathischer, als diese ganzen Islamo-Faschisten.

  • „Hinzu kommt, dass der jüdische Staat auch unter rechtsgerichteten Regierungen wiederholt große Teile zuvor kontrollierter Gebiete im Interesse dauerhafter Friedenslösungen aufgegeben hat. Dazu zählen insbesondere der Sinai, der Gazastreifen, große Teile des Westjordanlands und der Südlibanon.“

    Und was hat Israel das gebracht? Exakt nichts!!!! Noch immer gibt es Staaten, deren Staatsraison beinhaltet, Israel „von der Landkarte zu tilgen“. In Berlin wurden bei den letzten Gaza-Demos Karten gezeigt, auf denes es kein Israel mehr gibt, „from the river to the sea,..“.
    Wenn man die Linkspartei nicht langsam mal als das betrachtet, was sie ist, nämlich eine antidemokratische und antisemitische kriminelle Vereinigung, wird Deutschland auch „so ein“ Staat.

  • wo ist der Verfassungsschutz? Ach der ist ja mit den Rechten beschäftigt

  • HA HA die Linken im Iran haben die Mullahs gefeiert und dann haben die Mullahs die Linken abgeknallt. Wie war der Satz von K. G. Eckerhaaaaardt nochmal?

  • Sie unterstellen grundsätzlich immer den Opfern ihres Tuns ihre eigenen Absichten. Wenn man das einmal verstanden hat, läuft man nie wieder Gefahr, sie für voll zu nehmen, ihnen irgendetwas zu glauben oder sich gar auf inhaltliche Debatten mit ihnen einzulassen.

  • Die Juden leben im Jahr 5786, die Christen, also wir, im 2026 und die Moslems im Jahr 1404. Wer also vertreibt hier wen?

    Es geht ganz simpel Islam gegen Judentum und im zweiten Schritt, den man schon heute spürt, Islam gegen Christentum. Da spielt es auch keine Rolle ob sich jemand als Christ oder Jude bezeichnet. Ausschlaggebend ist, wir alle sind keine Moslems. Und solange das nicht überwunden ist herrscht Krieg von islamischer Seite.

    Das die Linken das noch nicht kapiert haben und auch viele Rechte immer noch meinen, man sei gegen die Islamisierung aber auch für „Israelkritik“, denen sei gesagt, wenn das Messer am Halse ist, ist es zu spät für ein Ave Maria.

    • Ein sehr guter und treffender Kommentar.
      Danke!

  • Menschen die von Steuergeldern leben behaupten immer alles was ihren Ideologischen Gehirnwindungen entspricht!
    — Linke, im ÖRR, bei Lanz! Finde alle Fehler! —

  • Mal kein Geraune vom Wannsee. Verschwörungs-Expertin der SED erfindet die Gaza-Konferenz.

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