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In Suchtzentren

Kölns Oberbürgermeister will Handel mit Crack und Co. legalisieren

Der Mikrohandel mit harten Drogen in Drogensuchtzentren in Köln könnte nach dem Willen des Oberbürgermeisters bald legal sein. Bisher scheitert ein solches Projekt jedoch am Land Nordrhein-Westfalen, das sich dagegen stellt.

Von

Will unter bestimmten Bedingungen den Drogenhandel legalisieren: Köln-OB Torsten Burmester. (IMAGO/Sven Simon)

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Wenn es nach dem Willen des Kölner SPD-Oberbürgermeisters Torsten Burmester geht, könnten Crack und andere harte Drogen bald in seiner Stadt unter bestimmten Voraussetzungen legal sein. Im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte der Oberbürgermeister, dass er das Dealen mit kleinen Mengen harter Drogen in Drogensuchtzentren legalisieren will. So will er die Drogensüchtigen von der Straße in betreute Suchteinrichtungen bringen.

Der Vorstoß von Burmester ist dabei nicht neu. Zusammen mit seinem CDU-Oberbürgermeisterkollegen Stephan Keller aus Düsseldorf hat er bereits beim Land Nordrhein-Westfalen nachgefragt, wie man den Mikrohandel legalisieren kann. Man habe aber „leider eine ernüchternde Antwort der Minister Herbert Reul und Franz-Josef Laumann erhalten: Alles nicht möglich“, so Burmester.

Burmester bleibt aber dennoch optimistisch, dass Drogen in seiner Stadt bald unter gewissen Bedingungen legal sind. „Ich erwarte, dass wir in einem gemeinsamen Gespräch noch Lösungen finden für den Mikrohandel, für die Erforschung des Crackkonsums, für Ersatzstoffe, für Beratung. Für all das brauchen wir die Möglichkeit von Experimentierklauseln in den Kommunen.“

Seit Jahren nimmt die Zahl der Drogentoten in Köln und seiner Nachbarstadt Leverkusen zu. Starben in den Jahren 2016 bis 2020 im Durchschnitt 57 Drogenkonsumenten in beiden Städten an den Folgen ihres Konsums, waren es in den Jahren 2021 bis 2025 im Durchschnitt 85 Drogentote pro Jahr.

Der Vorschlag der Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf ist derweil nicht neu. Vorbild für die beiden Städte ist Zürich. In der Schweizer Stadt wird seit Jahren der Mikrohandel in Drogenhilfeeinrichtungen toleriert. Neben der Möglichkeit, in diesen Räumlichkeiten Drogen zu konsumieren und zu prüfen, gibt es auch weitergehende Angebote für die Drogensüchtigen. Die Stadt geht in ihrem Modell davon aus, dass es keine suchtfreie Gesellschaft geben wird, weswegen sie versucht, die negativen Folgen möglichst gering zu halten.

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139 Kommentare

  • SPD?
    Keine weiteren Fragen.

    124
    • Kranke Gedanken produzieren auch nur krankes Handeln….

      75
      • … oder Drogenkonsum?!

        11
      • und muss sofort eingeliefert werden!

        1
    • Gegenvorschläge?

      -53
      • Singapur -> „Null-Toleranz“. Auf Kriminelle Elemente muss man keine Rücksicht nehmen.

        63
      • 10 Jahre Knast

        38
        • Knast gibt es, je nach Beschaffungskriminalität, sowieso. Oder je nach Menge des Betäubungsmittelbesitzes.
          Dummerweise ist Knast auch eine gute Möglichkeit, an eben die Mittelchen dranzukommen.
          Das Elend in Köln, bspw. betreffend Fentanyl, ist sehr groß geworden.
          Die Debatten werden härter, auch seitens der betroffenen Bürger.
          Siehe zum Beispiel
          https://www.ksta.de/koeln/koeln-stadtrat-beschliesst-bau-des-neuen-suchthilfezentrums-1280023
          Aber die unfähigen OBs gibt es auch weiter.
          Über Burmester lässt sich positiv an sich nur sagen, dass er nicht ganz so schlimm ist, wie Henriette-eine-Armlänge-Abstand-und-Attentatsbonus-Reker.

          5
        • Für diesel Vorschlag

          0
      • @ Frosch

        1. Drogenkonsumenten müssen rigoros, per Zwangsmaßnahmen des Ordnungsrechtes der Städte aus den Innenstädten entfernt werden. Unterbringung bis zu möglichen jur. Verfahren in Sucht-med. Einrichtungen, die die Länder auf die grüne Wiesen stellen müssen, um die Konsum/ Suchtketten/ Beschaffung zu durchbrechen, ein dezidiertes Therapieangebot zu machen.
        Kreisläufe penetrant wiederholen.

        2. Der Staat, die Städte dürfen nicht Dienstleister für die Drogen Mafia aus Südamerika/etc werden. Politiker die den Konsum harter Drogen unterstützen/fördern wollen, müssten UMGEHEND aus den Ämtern entlassen/ entfernt werden.
        3.Auch die Freigabe weicher Drogen ist umgehend zu revidieren.

        Dazu muss der Rechtsrahmen, qua Gesetzgebung, angepasst werden.

        Und was haben sie für Vorschläge, außer Troll- Schaum zu schlagen ?

        1
      • Weil das auf eine Überdosis hinausläuft und nicht nur bei einem Junkie sonder’n bei mehreren und das ist dann wieder Massenmord an unschuldigen. Drogenabhängige sind schutzbedürftig’e und müssen in eine Suchttherapie und nicht auch noch vom Staat mit noch mehr Drogen vollgepumpt werden… Die können sich nicht selbst aus der Sucht befreien die brauchen Hilfe aber eben nicht noch mehr Drogen…. Die brauchen eher ein paar Liter Pola damit sie wieder ein vernünftiges Leben führen können… Das waren meist auch die Kinder die von Dragqueen’s im Unterricht besucht wurden deshalb haben die einen schaden davon getragen und um das als Erwachsener zu vergessen müssen die sich Haschisch spritzen um das alles irgendwie zu vergessen. Die sind traumatisiert… Durch noch mehr Drogen wird das nicht besser… Deshalb ist das abzulehnen, die SPD Sozialarbeiter wollen sich um die nur nicht kümmer’n weil das schwierig ist.

        0
      • Wozu? Süchtige gehören in den Entzug, nicht in den Mikrohandel. Ist das so schwer?

        9
      • Cool turkey.
        Schreibe ich ausnahmsweise mal was hier, als zwar nicht Drogen- aber Alkoholabhängiger, der seine paar 24 Stunden trocken lebt und auch mit Menschen von NA viel zu tun hatte. Und die meinen nix von Legalisierung.

        8
      • @Zappelfrosch: ich empfehle ihnen zahlreiche Beispiele in D, NL, Ch, USA, wo die Legalisierung von Drogen stattgefunden hat mal nachzurecherchieren. Diese Ideen wie dieses Buergermeisters erscheinen leider nur auf den ersten Blick sinnvoll, aber es gibt viele Aspekte, die dabei einfach ausser Acht gelassen sind. Diese Aspekte sind so sehr nachteilig, dass, dieser Plan so ist wie wenn man den Teufel mit dem Beelzebub austreiben will. Mein Fazit: entweder ist der Buergermeister ignorant oder dumm (nicht darueber nachgedacht zu haben), oder er will einfach, wie Lauterbach, neue Waehler gewinnen. Ich tippe auf letzteres, wie die allermeisten heutigen Politiker der Altparteien.

        5
      • Entlassen; verklagen; Knast; Pensionsansprüche abspreche; Crack vorschreiben; ihn den Dreck nehmen lassen unter behördlicher Aufsicht.

        6
      • Klar, schickt den Irren nach Nordkorea, seine Parteikollegen am besten gleich alle mit. Das wäre ein Fest für Deutschland!

        Danke!

        4
      • … A B S C H I E B U N G E N !!! …
        und Zeppelfrösche gleich mit …

        0
    • Er scheint selbst Kunde zu sein…

      6
  • Wenn Legales immer mehr als illegal/kriminalisiert wird (Meinung, Freiheiten etc,),
    wenn Illegales immer mehr legalisiert wird (Invasion, Abhängigkeiten etc.),
    dann ist das KEIN Zufall, würden manche hinweisen.

    78
    • Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst.
      Nichts ist so, wie es scheint und „gar nichts geschieht zufällig“!

      23
    • Tja, so ist das, unsere Welt steht Kopf.

      13
  • Ein gewagter Vorstoß. Natürlich würde eine Legalisierung frische Steuereinnahmen in die Kassen spülen und die Kriminalstatistik auf dem Papier künstlich bereinigen, doch die realen Probleme löst das keineswegs. Wer sich die Zustände am Neumarkt oder am Hauptbahnhof ansieht, weiß, dass ein legalisierter Handel das Elend und die Suchtproblematik nur weiter verschärft – auf Kosten der Betroffenen und des Stadtbildes.

    35
  • Mikrohandel? Also für Einsteiger und Novizen top geeignet. Kölle Alaaf!

    17
  • Der Schwindel mit der Jugend ist ihm nicht eingefallen?

    „Schützt unsere Jugend! Legalisiert Cannabis!“ – Cem Özdemir (GRÜNE) 19.10.2016

    29
    • Ab mit dem nach Anatolien.

      20
  • Erst war es die Armlänge Abstand die man halten sollte.

    Jetzt wird Crack legalisiert .

    So ganz läuft hier nichts mehr rund .

    48
    • Crack gilt als eine der Substanzen mit dem höchsten Potenzial für eine schwere psychische Abhängigkeit. Das ist wohl so gewollt, wir haben anscheinend noch nicht genug Psychos…

      30
      • Richtig! Das ist Aufruf zu physischer und psychischer Zerstörung von Menschen. Der Mann gehört aus dem Amt gekippt!! Sonst kommt der noch auf die Idee, Semtex zu legalisieren, ist doch nur Knetgummi.

        13
  • Ganz ehrlich: In diesem unseren Lande wundere ich mich über gar nichts mehr!

    4
  • Warum, weil es so manch einen Politiker entkriminalisieren würde?!

    36
    • Da braucht man gar nicht lang überlegen, entweder oder. Mit sowas kann die Wirtschaft wieder wachsen. Sogar in Kinderbüchern wird es schon beschrieben dass das normal sei.
      Sarkasmus Ende

      3
  • Was kommt danach? Mädchen und Frauenhandel?

    15
    • Alles was für die Elite Geld bringt.

      1
  • Typisches Kleiner-Finger-Ganzer-Arm Syndrom. In diesem Falle war der kleine Finger die Legalisierung von Cannabis.

    14
  • SPD unter 3 Prozent.

    13
  • Die Jäger und Sammler haben in Kinderaugen geschaut. Wir schauen uns leere Straßen, Autos und Smartphones an und nehmen dazu legalisierte Drogen, denn Kinder gibt’s ja kaum noch. Welch immenser Fortschritt. (Vorsicht Ironie).

    13
  • Als Gegenstück könnte man doch argumentieren, dass Schwarzfahren in Zukunft in Mikrostrecken eingeteilt wird: bis 500 Meter ohne Fahrschein wäre dann legal … Ideen haben diese Leute

    7
    • In Kalifornien ist Ladendiebstahl bis 800 USD legalisiert. In manchen Gegenden soll es keine Läden bzw. nur noch vollautomatische Läden geben, bei dem man nur noch Zutritt und Ausgang mit genügend Kreditkartenrahmen hat.

      3
  • Aber bitte keine Behandlungen auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen……

    7
  • Das ist die komplette Kapitulation des Staates!

    4
  • Ist ja klar, eine Menge Crack verdealen bringt Dir deutlich weniger Probleme, als sich kritisch zu den hervorragenden Leistungen unserer PolitikerInnen zu äussern: Stimmt da das Gleichgewicht noch?

    4
  • Auch für Nichtmigranten? 😇

    3
  • Ich finde das ist zu kurz gedacht. Das Problem muss schon grundsätzlich anders angegangen werden und man sollte darüber nachdenken wie. Die Spritzerei ist die unkontrollierbarste Konsumform. Die offenen Szenen bieten keine Einstiegshürde. Sie sind eine Parallelgesellschaft die die Aufgabe sozialer Kontakte und der Familie übernehmen und somit selbst schon ein Abhängigkeitsfaktor sind. Die Substanzen sind vergiftet und dreckig. Der Hauptgrund für den körperlichen und geistigen Verfall. Der relativ zu den Herstellungskosten exorbitante Preis macht Beschaffungskriminalität notwendig und die Mafia reich. Es gibt keine Registrierung die über Ausschleichen bei der Dosierung und Beratung die Schwerstabhängigen und auch die Einsteiger zu den Alternativen, Risiken, den „sichersten“ Umgang damit zuverlässig zu erreichen und auf sie einzuwirken.
    Das ist alles andere als den Drogen angemessen. Es hat schon seinen Grund warum sie bei Naturvölkern in den Händen kundiger Medizinmänner sind.

    3
  • Es war schon immer so, alles was man sich vorstellen kann, passiert auch. Heute erzählen die Leute noch, was sie beabsichtigen.

    3
    • Na klar gute Idee. Dann habt ihr bald Berlin 2.0🤣🤣🤣

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      • Ja, das Shithole.

        5
  • Die Legalisierung von Drogen führt nachgewiesener Maßen zu mehr Kriminalität durch Verminderung der Eintrittsschwelle und zu exponentiell steigenden Sozial- und Krankheitskosten. Für diese Folgen muß der Bürgermeister dann auch die volle materielle Verantwortung übernehmen.

    2
  • Könnte es sein, dass das ein Geschäftsmodell gewisser Personen wäre? Wer sollte das fordern?

    2
  • Wer für besonders restriktive Maßnahmen ist sollte bedenken, daß das Drogenproblem in totalitären, autoritären Ländern und selbst dort wo die Todesstrafe darauf steht nicht verschwindet. Teilweise ist es dort sogar besonders hoch und fordert die meisten Todesopfer.
    Aber da mag jeder seine eigene Meinung dazu haben. Es kann jeden treffen der Familie hat und die gefährlichsten Drogen sind Alkohol und Medikamente.
    Ich finde Zürich hat die offene Drogenszene vorbildlich in den Griff gekriegt. Den Mikrohandel zu „legalisieren“ sehe ich aber skeptisch und nur als Übergangslösung um die offene Szene trotz der sehr speziellen Problematik bei Crack von der Straße zu bekommen. Das ganze Thema Drogen braucht mehr (vor allem Selbst-)-Kontrolle und nicht weniger. Denn mit Flucht und dem daraus folgenden Kontrollverlust beginnen die Probleme und nicht mit Neugier. Leider gibt es dazu bisher kaum kompetente Ansätze. Wir sind davon so weit entfernt-macht kein Sinn das hier alles zu schreiben.

    0
  • Die sollten sich mal die Dokus vom Platzspitz in Zürich anschauen. Und von der damaligen Drogenhölle Letten. So wird es dann enden……

    15
  • Soll mal nach FFM Bahnhofsviertel schauen. Hat dort auch super funktioniert.

    14
  • Nachtrag hat sich erledigt weil im vorigem Post schon vorhanden

    -8

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