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„Ungeskriptet“

Klage eingereicht: Ben Berndt geht nach Abmahnung gegen das „Zentrum für politische Schönheit“ vor

Der Podcaster Ben Berndt geht jetzt selbst gegen das linksaktivistische Netzwerk „Zentrum für politische Schönheit“ vor und hat Klage gegen dessen Leiter eingereicht. Zuvor hatte ihm das Zentrum wegen seines Podcasts mit Björn Höcke eine Abmahnung geschickt.

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Der Podcaster Ben Berndt erreicht mit seinem Format „ungeskriptet“ Millionen von Zuschauern. (IMAGO/Panama Pictures)

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Der Podcaster Ben Berndt hat nach Informationen der Welt beim Landgericht Hamburg eine negative Feststellungsklage gegen Philipp Ruch, den Leiter des linksaktivistischen „Zentrums für politische Schönheit“, eingereicht. Berndt wird dabei vom renommierten Medienrechtsanwalt Joachim Steinhöfel vertreten, der unter anderem im Juni den Tech-Milliardär Elon Musk in einem medienrechtlichen Verfahren gegen das ZDF vertrat.

Anlass für die Klage ist eine anwaltliche Abmahnung von Ruch. Er verlangte die Entfernung einer Passage aus einer Folge von „Ungeskriptet“ mit dem AfD-Politiker Björn Höcke. In dem entsprechenden Abschnitt sprach Höcke über frühere Aktionen des „Zentrums für politische Schönheit“. Höcke nahm Bezug auf eine Aktion des Kollektivs aus dem Jahr 2017. Damals errichteten Mitglieder der Gruppe neben Höckes Wohnhaus in der Gemeinde Bornhagen ein Denkmal, das an das Berliner Holocaust-Mahnmal erinnerte.

Höcke erklärte im Gespräch mit Berndt dazu: „Das, was Sie mit mir gemacht haben, könnte ich mit Ihnen auch machen.“ Er könne auch Ruchs Wohnung rund um die Uhr überwachen lassen und dessen Kindern „auf dem Schulweg, in Anführungszeichen, aufzulauern“, er tue dies aber nicht, weil er nicht so werden wolle wie Ruch. Auf Nachfrage von Berndt, wie er das umsetzen würde, erklärte Höcke, dass dies „nur rein hypothetisch formuliert“ gewesen sei.

Für Ruch war diese Aussage Anlass genug, juristisch gegen den Podcast vorzugehen. In dem Schreiben seiner Anwaltskanzlei wurden Höckes Aussagen als strafrechtlich relevant eingestuft. Dabei verwies die Kanzlei auf mögliche Tatbestände wie das gefährdende Verbreiten personenbezogener Daten, Bedrohung und versuchte Nötigung.

Sollte Berndt die betreffende Passage trotz entsprechender Kenntnis weiterverbreiten, könne dies nach Auffassung der Kanzlei als Beihilfe gewertet werden. Zugleich forderte sie ihn auf, bis zum 5. Juli eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Andernfalls kündigte sie an, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln zu erstatten sowie die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen einzuschalten.

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Berndt weigerte sich jedoch, die vorbereitete Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, und geht jetzt selbst juristisch gegen Ruch vor. „Die Vorwürfe entbehren jeder Grundlage, die strafrechtlichen Vorwürfe sind abwegig“, heißt es in der Pressemitteilung, die der Welt vorab vorlag. „Herr Ruch macht aus wenigen Sekunden Interview einen Generalangriff“, heißt es weiter. Dabei sei das Ziel nicht Ehrschutz, sondern „die Einschüchterung eines unliebsamen Formats“.

Des Weiteren veröffentlichte „Ungeskriptet“ eine separate Stellungnahme: „Was hier als juristische Auseinandersetzung um wenige Sekunden Gespräch daherkommt, ist in Wahrheit ein Angriff auf ein Gesprächsformat, das gerade davon lebt, Menschen ungefiltert sprechen zu lassen“, heißt es darin. Nach Darstellung Berndts zielt die Abmahnung nicht nur auf eine einzelne Aussage, sondern auf das grundlegende Konzept seines Formats ab.

Dabei gehe es für den Podcast auch um die Frage, „ob unabhängige Formate künftig noch kontroverse Gespräche führen können, ohne bei unliebsamen Inhalten mit Strafanzeigen, Medienaufsicht und Unterlassungsforderungen überzogen zu werden“.

rs

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31 Kommentare

  • Richtig so. Zeigt denen mal, dass sie sich nicht alles herausnehmen können. Viel Glück für Ben und Herrn Steinhöfel.

    • Alles Gute 🍀Glück und Gottes Segen

  • Auch Alexander Wallasch wird seit über 500 Tagen von diesen Leuten genau wie Ben drangsaliert. Ist mir erst heute bewusst geworden nach diesem Artikel:
    https://www.achgut.com/artikel/landesmedienanstalt_nrw_verhebt_sich_an_parole_alles_fuer_deutschland

    Hier Wallasch: https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/chronologie-eines-angriffs-ich-werde-seit-500-tagen-von-der-landesmedienanstalt-verfolgt
    Liebe AN, bitte auch hier dranbleiben. Danke.

  • Danke Ben, ich drücke dir die Daumen. Dein potcast ist spitze. Die Zeit spielt für uns, und mit Herrn Steinhöfel hast du den richtigen Mitstreiter an deiner Seite. Mach weiter, bleib gerade. Mit der Erfahrung von 77 Jahren, kann ich dir sagen, es ist schön, wenn man sagen kann, „ Ich hab nie klein beigegeben“.

  • Hoffentlich lädt er noch mal Martin Sellner oder Tommy Robinson ein, und sei es nur um die Linken auf die Palme zu bringen.

    • Oder das Böse höchstpersönlich: Elon Musk!
      Oder einen IDF-Soldaten oder Sarah Maria Sander (zum Ausgleihch für die ganzen Antisemiten, die er schon da hatte), dann toben auch die Rechten!

  • Richtig!

  • Sehr schön, Ben!💪🏻
    Ich drücke Dir beide Daumen!🍀
    Reißt Ihnen die Är*che auf!! 🥳

  • Bei der Reichweite von über 6 Mio. Aufrufen bekommen wohl einige Angst um ihre Narrative. Wer die Demokratie retten, wird jetzt täglich neu verhandelt.

  • Ich verstehe den Sachverhalt gar nicht. Kann das mal jemand verständlich machen?

    Und – müsste es nicht heißen:
    „Das, was sie mit mir gemacht haben, könnte ich mit ihnen auch machen.“ – anstatt „Sie“ und „Ihnen“? Höcke spricht ja nicht Ben an, sondern redet über dritte Personen?

    -11
    • Genau, darüber bin ich auch gestolpert, sicherlich ein Duckfehler mit dem großen S, statt des kleinen s.

      • Nein, es ist hier nur sehr umständlich wiedergegeben. Höcke hat Ben davon erzählt, dass er Ruch mit diesen Worten in einer Rede angesprochen hatte. Dann passt es mit „Sie“ und „Ihnen“.
        Ist in anderen Medien verständlicher wiedergegeben.

    • Vielen Dank für die freundlichen Erläuterungen! Echt supersweet – so kennt man euch. (Hab jetzt einfach andere Medien gelesen, da war der Sachverhalt verständlich erklärt.)

      • Küsschen an alle, die immer noch Engergie zum downvoten für Fragen haben. Sucht euch mal ein Hobby!

  • Linksextremisten können offen dazu aufrufen Straftaten zu begehen und was passiert, natürlich nichts Aber unbequeme Podcaster und/oder konservative Deutschlandbefürworter werden schon für Nichts versucht ins Abseits zu stellen.

    • Eine zutreffende Zusammenfassung. Und welche konkreten, lebenspraktisch relevanten Konsequenzen folgen nun daraus?

  • Das sind die „sympathischen“ Leute: Selber mit dicken Steinen werfen, aber heulen, wenn sie von einem Wattebäuschchen getroffen werden. Auf jeden Fall ist der Vorwurf lächerlich und konstruiert. Höcke hat das im Fiktiven gesagt und ergänzt, daß er das nicht tun werde, und Berndt muß sich sowieso nichts davon anrechnen lassen. Die Reaktion darauf völlig richtig.

  • „Tatbestände wie das gefährdende Verbreiten personenbezogener Daten, Bedrohung und versuchte Nötigung“ ist doch das Geschäftsmodell von Philipp Ruch.

    Da der polit-mediale Komplex dem Treiben der Ruch-Bande offensichtlich wohlwollend gegenübersteht, ist es gut, dass Ben Berndt Philipp Ruch und Konsorten in die Schranken verweist.

  • Das ist wohl das beste, was Berndt machen konnte. D.h. ich bin mal gespannt wie es ausgeht – Ruch kommt ja mit jedem Quatsch vor Gericht durch.

  • VIEL ERFOLG👍👍👍👍👍

  • GO Ben, GO Hr. Steinhöfel!
    Zeigt den linken Ideologen, wo der Hammer hängt. Ich drücke euch die Daumen! 😊

  • Jetzt bin ich mal gespannt…

    Ein Dämpfer für das Zentrum für politische Dummheit wäre mehr als nur angebracht.

    • Dieser Linksextremist und Steuergeldabsahner Ruch bräuchte auch mal einen „Dämpfer“. Leider läuft der mir nie übern Weg.

  • Was, wo und wie Höcke auch immer etwas äußert – ihn und alle „Kontaktschuldigen“ betreffend, ereilt der Spitzelgesinnungsspruch: Ick hab so im Urin, wir finden bald wat jejen ihn. Irgend ein Detail, eine Sprechsequenz, eine Bemerkung, ein vorkontaminiertes Wort, eine hypothetische Retourkutsche, eine Geste.

  • Bisher gewinne ich den Eindruck, das „Zentrums für politische Schönheit“ hielte außer Terroraktionen gegen Mitbürger mit abweichender Meinung, das neben dem Wohnhaus Höckes aufgestellte „Denkmal“, was dem Berliner Holocaust-Mahnmal in herabwürdigender Weise sklavisch nachempfunden war, als eins ihrer größten „Kunstwerke“; sicher ohne die Zustimmung dessen Schöpfers Peter Eisenman eingeholt zu haben. Wenn jemand ein Anrecht auf Beschwerde hat, dann sicher Peter Eisenman als Urheber gegen die sich mit fremden Federn schmückenden „Schönheits-Künstler“.

  • Diesen Verein „Zentrums für politische ****“ jede öffentliche Förderung sofort streichen und verbieten.

    Die Vereinsleute wegen Aushebelung/Aktion gegen die Pressefreiheit für 5 Jahre wegsperren.

  • Dieses bunte Institut für politisierende Schönheitsoperationen missbraucht die Kunstfreiheit für einen ideologischen Geschäftsbetrieb. Es erstellt provokative Affirmationen, Narrationen und reaktive Wortklauberei-Künste! Es ist einfach Kacke im Ventilator! Tip: Nicht so ernst nehmen, Fishermens Friend lutschen – Ignore-Funktion aktivieren.

    im Fall von uncripted ist die von Ben Berndt eingereichte Widerklage natürlich richtig, um gegen diese Lästlings-NGO vorzugehen!

  • Was für Mimosen, diese linken Himbeerbubis. Selbst politisch Andersenkende unter dem Deckmäntelchen „der Kunst“ terrorisieren, aber wenn sich ein Opfer wehrt, dann gibts „mimimi“… Arm.

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