SPD-Klausur
Kerkeling sieht Parallelen zu 1933 und Hitler-Gegner Otto Wels als sein Vorbild
Der Komiker Hape Kerkeling hat bei einer Klausur der SPD-Fraktion Parallelen zu 1933, dem Jahr der Machtergreifung Hitlers, gezogen. Dabei erinnerte er an den Sozialdemokraten Otto Wels, der im Reichstag gegen das Ermächtigungsgesetz sprach. Kerkeling sieht ihn als sein Vorbild.
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Bei einer Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag hat der Komiker Hape Kerkeling die Partei zu stärkerem Engagement gegen Extremismus aufgefordert und Parallelen zum Jahr der Machtergreifung 1933 gezogen. Die Partei hat nun Ausschnitte seiner Rede veröffentlicht, die hinter verschlossenen Türen bei der Klausur stattfand.
Zuvor hatte Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf X ein freudiges Selfie mit Kerkeling veröffentlicht. „Respekt vor dem Mut, als Intellektueller Kopf zu den neuen Nazis auch klar Stellung zu nehmen. Hape Kerkeling hat die Zivilcourage, die vielen anderen noch fehlt“, schrieb der SPD-Politiker.
Kerkeling erklärte in seiner Rede unter anderem: „Wenn wir jeder noch so kruden Behauptung im Namen der Meinungsfreiheit dieselbe Bühne bauen wie einer geprüften Tatsache, wenn wir jedem Verfassungsfeind im Namen vermeintlicher Fairness denselben Resonanzraum geben wie seinen Gegnern, dann sägen wir nicht am Ast der Intoleranz. Wir sägen am Ast, auf dem wir alle gemeinsam sitzen.“
In seiner Rede wies er auch auf die AfD hin. So griff er die „Vogelschiss“-Aussage des heutigen AfD-Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland auf: Gauland hatte 2018 behauptet, die Zeit des Nationalsozialismus sei ein „Vogelschiss in über 1.000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte.“ Für diese Aussage entschuldigte er sich später.
Doch Kerkeling kommt nicht nur zu einer anderen Bewertung, sondern sieht heute sogar die gleichen Vorzeichen wie zur Zeit von Hitlers Machtergreifung: So erinnerte Kerkeling an Otto Wels, der zur Zeit der Machtergreifung Parteichef der Sozialdemokraten war und im Reichstag als Einziger gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz sprach, das schließlich den Weg zur Gleichschaltung ebnen sollte – „mit Sätzen, die uns heute noch die Nackenhaare aufstellen“, meinte der Komiker.
Weiter meinte er: „Schweigen wäre bequemer gewesen. (…) Er hat es trotzdem nicht getan. Und genau deshalb stehen wir heute, dreiundneunzig Jahre später, nicht an seinem Grab. Wir stehen in seinem Vorbild.“
Immer wieder hat Kerkeling in der Vergangenheit deutlich Stellung gegen die AfD bezogen. So forderte er bei der Verleihung des Eugen-Bolz-Preises 2025 ein AfD-Verbot mit dem Kommentar: „Ein giftiges Gericht gehört nicht auf die demokratische Speisekarte“ (Apollo News berichtete). Kerkeling wird auch als möglicher Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten gehandelt – zuletzt etwa in einer erfolgreichen Petition, die zehntausende Unterschriften sammelte (Apollo News berichtete).
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Freund von Apollo News werden
„Wenn man etwas besonders Dummes hören will, dann muss man einen Künstler nur nach seiner politischen Meinung fragen.“
(Marcel Reich-Ranicki)
… Künstler …. ?
Liebe Sachsen Anhalter, bitte macht diesen unerträglichen CDU CSU Lügen und dem linken Dreck ein Ende. Ihr habt es in der Hand den Anfang von diesem überfälligen Ende von Dummland zu beginnen. Danke 💙💙💙💙💙
gekaufte Meinung mehr nicht.
mit selber denken sind solche Typen überfordert.
An alle Sachsen Anhalter!!!!!! Bitte, bitte macht dem Desaster Dummland ein Ende. Zumindest den Anfang. Ich habe Hochachtung vor euch, das ihr diese Dauerbeschimpfungen von unseren Regierungsdarstellern und anderen Möchtegern zweitklassige Bands+ Schauspieler bis jetzt ausgehalten Habt. Ich wünsche euch alles Gute dieser Welt mit der AFD 💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙
Genau so ist es. Der Kerkeling hat von Geschichte absolut keine Ahnung. Vor allem was die Geschichte zwischen 1919 und 1945 betrifft.
Parallelen zum Faschismus ab 1933 haben wir gespürt seit ungefähr 11 Jahren.
Früher.
Ich betone gerne dessen Titel, National Sozialismus. Da tritt nähmlich das verräterische Wort auf. Und ja, man findet bei den Global Sozialisten heute viele Parallele zu damals!
Wie schwer es doch ist, seine geistige Unabhängigkeit zu bewahren!
Bei dem Aufstand der alten Narren in diesem Land: schwer.
Und ich sehe Parallelen als SPD und KPD sich als Blockpartei zur SED vereinigten. Das erinnert mich an die derzeitigen Kartellparteien und die demokratiefeindliche Brandmauer.
@Herr Kerkeling (falls er auch hier mal vorbeischaut)
Es reicht als politisches Programm nicht aus, auf die anderen zu zeigen, vor diesen zu warnen und damit dann die Aussage zu treffen:
Also bitte mich wählen – damit es die Anderen nicht werden!
Die Wähler wollen wissen, was die SPD ihnen für die Zukunft dieses Landes an positiven Zielen anbieten kann, welche Perspektiven sie sieht, was sie gestalten möchte.
Dazu gehört auch, Fehler der Vergangenheit zu erkennen und die eigene Politik anzupassen und neu auszurichten.
Ich kann davon so gut wie nichts bei der SPD erkennen.
Und deshalb ist sie für mich – als bekennender Wechselwähler – keine Option.
P.S.: Lesen Sie noch einmal die Reden Wels‘ und Hitlers bei der „Debatte“ zum „Ermächtigungsgesetz“ ganz genau!
ich ergänze noch : man möge sich bitte auch die Prozentzahlen der SPD, bzw deren Zerfall in den Landtagen in Sachsen Anhalt seit 1991 mal angucken.
da ist es dann schon „putzig “ , wenn bei einer potentiellen Afd Alleinregierung Panik geschoben wird und behauptet wird, es sei „demokratischer“, wenn Koalitionen regieren.
Aber die etlichen JAHRZEHNTE von diversen Alleinregierungen quer durch die Bundesländer, wenn sie CDU SPD oder CSU gemacht haben, DAS geht natürlich rückblickend voll in Ordnung, gell?!
Sachen Anhalt , die SPD dümpelt bei 7 Prozent etwa….
Die gleiche Partei hat 1994 bis 2002 das „Magdeburger Modell“ erfunden, um mit der Linken, damals PDS , die Macht zu bekommen….
Die Parallelen in Deutschland sind nicht zu Deutschland im Jahr 1933, sondern zu Argentinien in den 1920er Jahren.
Ich sehe auch Parallelen zwischen ihm und Karl den sechsten von Frankreich.
Ich sehe bei ihm auch Parallelen zu 1933 😮💨
Ja, die spielen alle gerne mal den Otto Wels. Allerdings hatte Wels wirklich was riskiert, als er sich öffentlich gegen Hitler stellte. Kerkeling & Co. riskieren nichts außer vielleicht Beifall von Dunja Hayali. Die AfD hat weder paramilitärische Verbände noch errichtet sie Lager für politische Gegner. Der Vergleich mit Otto Wels ist also mehr als unpassend.
Otto Wels als Vorbild? Interessant …
Ich finde es bedauerlich das Personen die ich früher gerne geschaut/gehört habe (Kerkeling, Grönemeier) heute nur noch Unverständnis verursachen. Diese Leute sind schuldig dessen was sie anderen vorwerfen.
Warum nicht gleich Stauffenberg?
Nun, Otto Wels biederte sich nach der Rede den Nationalsozialisten regelrecht an. Er verteidigte das neue Regime gegen Angriffe und Vorwürfe von Sozialisten aus dem Ausland, und trat u.a. aus Protest aus der Sozialistischen Arbeiter-Internationalen aus.
Weiter:
„Am 17. Mai 1933 stimmte sogar die SPD-Reichstagsfraktion für die Außenpolitik Hitlers, kurz bevor die Partei verboten wurde. Alle 65 Abgeordneten der SPD stimmten mit der NSDAP und den bürgerlichen Fraktionen der außenpolitischen Erklärung der Hitlerregierung zu. Die sozialdemokratische Restfraktion gab damit der faschistischen Regierung eine wertvolle Hilfestellung. Hitler hatte mit Zustimmung der SPD einen weiteren Erfolg bei der Konsolidierung seines Regimes errungen.“
https://www.youtube.com/watch?v=YIdgKd1fIgs
Miegel-Leser. Ob der Kerkeling das versteht? Ich glaube nicht.
Die ganz Alten fragen und die werden das nicht Bestätigen
Aus der Vogelschissrede die 99% der deutschen niemals gehört haben und sie niemals die Mühe gemacht haben sie zu suchen: „Aber das deutsche Judentum von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.
Liebe Freunde, uns muss man nicht vom Unwert des Nationalsozialismus überzeugen. Wir haben diesen Unwert im Blut“ https://afdbundestag.de/wortlaut-der-umstrittenen-passage-der-rede-von-alexander-gauland/
„Walther Rathenau (* 29. September 1867 in Berlin; † 24. Juni 1922 ebenda) war ein deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Während des Ersten Weltkrieges beteiligte er sich an der Organisation der Kriegswirtschaft und setzte sich für einen „Siegfrieden“ ein. Nach dem Krieg kam er schließlich zur linksliberalen DDP und wurde im Februar 1922 Reichsaußenminister. Zahlreiche publizistische Angriffe gegen ihn warfen ihm vor, dass er sich an der „Erfüllungspolitik“ beteilige: Die Zusammenarbeit mit den Siegermächten liefere Deutschland an diese aus. Rathenau wurde im Juni 1922 von Rechtsradikalen ermordet, was für die Regierung der Anlass war, ein Gesetz zum Schutz der Republik auf den Weg zu bringen.“
„Gerson Bleichröder, ab 1872 von Bleichröder (* 22. Dezember 1822 in Berlin; † 19. Februar 1893 ebenda), war ein deutsch-jüdischer Bankier und als Bankier Bismarcks und Vertreter der Rothschild-Banken am Finanzplatz Berlin einer der wichtigsten Privatbankiers seiner Zeit.“
„Albert Ballin (geboren 15. August 1857 in Hamburg; gestorben 9. November 1918 ebenda) war ein deutscher Reeder und eine der bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten in der Zeit des deutschen Kaiserreiches. Er machte als Generaldirektor die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) zur größten Schifffahrtslinie der Welt.“
„Ernst Hartwig Kantorowicz (* 3. Mai 1895 in Posen; † 9. September 1963 in Princeton, New Jersey) war ein deutscher Historiker und Mediävist. Zunächst dem George-Kreis zugehörig, von dessen Vorstellungen sein bedeutendes Jugendwerk Kaiser Friedrich der Zweite stark beeinflusst ist, emanzipierte sich Kantorowicz nach dem Tod Stefan Georges 1933 und nach der Emigration in die Vereinigten Staaten 1939 weitgehend. In den USA, wo er in Berkeley und Princeton lehrte, schrieb er neben zahlreichen kleineren Studien das noch heute wichtige Buch über Die zwei Körper des Königs (1957).“ 💡
Es ist schlicht ein Ausweis intellektueller Schlichtheit, überall Nazis zu entdecken. Offensichtlich weiß Kerkeling nichts über den Nationalsozialismus, sonst würde er nicht mit solchen unsinnigen Parolen aufwarten. Die Nationalsozialisten waren, wie die Stalinisten und Maoisten auch, Kollektivisten unter dem Banner des Sozialismus.
Die mediale Blase hat heute einen Blickpunkt eingenommen, der selbst totalitär ist, wenn alles, was nicht ins eigene linke Denkmuster passt, als häretisch qualifiziert wird. Wir haben es mit einer neuen säkularen Sektenbildung des linken Kollektivismus zu tun.
Armer Hape!
Wir erleben aus meiner Sicht gerade ein Wiederaufleben hysterischer Sektenbewegungen, wie man sie aus dem Mittelalter kennt. Längst geht es nicht mehr um rationale Politik, sondern um sektenhafte Heilsbeschwörung mit Bekenntniszwang. Die Heilsbeglückten bemerken in ihrem sektenhaften Furor gar nicht, dass sie in ihren sozialistischen Utopien komplett dem Irrationalismus verfallen und so die großen Errungenschaften der Aufklärung beerdigen. Wo solche irrationalen Sektenbewegungen die Oberhand gewinnen, ist es um den Wohlstand eines Landes geschehen. Bekanntlich ordnen Sektbewegungen alles ihrer Heilsvorstellung unter, bis hin zur Selbstzerstörung. Das gilt exakt auch für säkulare Ideologien wie den Sozialismus. Mit Vernunft kommt man an diese Sektengruppen nicht heran, denn sie sehen jeden, der die Dogmen der Sekte nicht teilt oder gar hinterfragt, als vom Teufel an. Erschreckend, dass dieses Denken nach Kant wieder in unserem Land virulent ist.
Er ist und bleibt ein Komiker.
Komiker ?? Ohne jemals lustig zu sein… der sollte mal wieder auf den jakobs weg wandern, da kann er sein Heil suchen und stört nicht in dumpfland
Es stellt sich heraus, dass er eben doch v.a. immer nur eines war: geschmacklos.
Der Mann hat wohl damals auf seinem Jakobsweg den Sonnenschutz vergessen.
Einen Komiker als Bundespräsident fehlt uns doch noch, oder?
Ist halt ein Komiker.
Ein Lob von Karl Lauterbach ist wie Rufmord. Dann noch „Intellektueller Kopf“! Nicht zu fassen!
Viele dieser Prominenten – oder sogenannten Prominenten – die in den letzten Wocchen und Monaten alle aus ihren Löchern gekrochen sind, wirken mittlerweile so vernagelt und verbohrt in ihrer eigenen Blase, dass sie vom echten Alltag der Menschen überhaupt nichts mehr mitbekommen.
Sie können in ihrer Freizeit gerne tun und lassen, was sie wollen. Aber wir Bürger brauchen keine moralischen Belehrungen oder Ratschläge von oben herab. Niemand lässt sich gerne bevormunden. Statt ständig mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen, sollten diese „Persönlichkeiten“ lieber akzeptieren, dass die Menschen im Land sehr wohl in der Lage sind, selbst zu denken und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen! Also: Husch, husch, zurück hinter die Kulissen, da gehört ihr hin und überlasst die Politik den Bürgern!