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Raubtier-Angriff

„Kein Tier ist egal“: Hamburger Wolf kommt nach Attacke auf Frau „auf Bewährung“ frei

Der Wolf, der eine Frau in Hamburg blutig verletzte, ist wieder frei. Er wurde im nahen Niedersachsen ausgewildert. Am Ostersonntag hatte eine Mahnwache die Freilassung des Tieres gefordert.

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IMAGO/BREUEL-BILD

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Der in der Hamburger Binnenalster eingefangene Wolf ist wieder auf freiem Fuß. Die grüne Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank sprach von einer „rechtssicheren Lösung“ und einer „Auswilderung auf Bewährung“. So wird das Verhältnis zum Wolf rhetorisch verrechtlicht und vermenschlicht.

Wo genau die Auswilderung erfolgt ist, bleibt geheim. In den letzten Tagen wurde das Tier in einer Wildtierauffangstation im niedersächsischen Landkreis Schaumburg betreut. Es soll künftig mit einem Peilsender überwacht und geortet werden. Sollte der Wolf sich erneut einer Siedlung nähern, könnten Jäger dann schneller reagieren.

Am vorvergangenen Wochenende war der Wolf erstmals in Hamburg gesichtet worden. Am Montag der letzten Woche lief er dann in eine Einkaufspassage und griff eine 60 Jahre alte Frau an. Von dort lief er kilometerweit durch die belebte Innenstadt und sprang in die Binnenalster. Dort wurde er schließlich von der Polizei gefasst. Den Polizeibericht über den Vorfall hält die Stadt geheim.

Bei einer Mahnwache am Sonntag hatten sich laut Polizei etwa 100 Menschen an der Stelle versammelt, wo der Wolf aufgegriffen wurde, um die Freilassung des Raubtieres zu fordern. Einige von ihnen hatten Hunde dabei. Schilder trugen die Aufschriften „Lasst ihn zurück in die Freiheit“, „Kein Tier ist egal“ und „Der Wolf soll bleiben“.

Andere Lösungen als eine Auswilderung hält die Umweltbehörde der Hansestadt für nicht umsetzbar und daher unmöglich. Eine Tötung sei rechtlich nicht infrage gekommen; eine Umsiedlung in einen Wildpark wäre dem Tier, das die freie Wildbahn gewohnt ist, nicht zuzumuten gewesen, erklärte etwa Norman Stier von der Technischen Universität Dresden gegenüber dem Spiegel.

Lesen Sie auch:

Die zunehmende Landnahme durch Wölfe in Deutschland wird von Naturschützern begrüßt. Die Tiere stehen unter strengem Schutz und dürfen kaum geschossen werden. Möglicherweise wäre der Wolf nie nach Hamburg gekommen, wenn eine Neuregelung, die die Bundesregierung plant (Apollo News berichtete), schon umgesetzt worden wäre.

mb

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115 Kommentare

  • „Auswilderung auf Bewährung“ …ich schmeiß mich weg 😂

    • Es fand sich kein „Gutachter“ der dem Wolf eine psych. Störung andichtete…

    • Na ja Wiederholungstäter bekommen schließlich auch permanent die Chance ihre Taten zu „verbessern“.

      Aber wehe dein Hund schnappt zu, bellt zu laut, sind die Steuern nicht gezahlt oder man entsorgt seine Verdauungsprodukte nicht…dann bekommt man es mit den starken Staat zu tun UND KEIN „Naturschützer“ argumentiert dann das dies normal ist und dann auf Bewährung das Thema sich dann erledigt.

      Aber so ist eben die menschenfeindliche Politik im 21. Jh. Pflanzen, Tiere und deren Wohl ist oberstes Gebot aber der Mensch kann auf Glatteis sich Knochen brechen etc..

    • Er ist eben Migrant. Unglaublich dass er überhaupt in Gewahrsam genommen wurde 😉

  • Die haben dem armen Wolf seiner Heimat Hamburg beraubt und ihn in ein anderes (Bundes)Land abgeschoben. Das ist die sogenannte Remigration, die das sonst so linke Hamburg doch so vehement ablehnt.
    Damit ist Hamburg jetzt erwiesener Weise rechtsradikal und Ausländerfeindlich.
    Kein Lebewesen ist in Hamburg illegal!!!
    /Ironie & Sarkasmus Ende

  • Über 100 Jahre haben wir sehr gut ohne den Wolf gelebt. Für eine Wiederansiedlung gibt es nicht den geringsten Grund; der Wolf ist keine gefährdete Tierart – eher eine gefährliche.

    • In der Tat. Das schreibe ich auch seit Jahren. Diese ganzen „Argumente“, der Wolf habe ein Recht hier zu sein usw. sind so hanebüchen. Keiner ließe solche „Argumente“ für die Kakerlaken oder Mäuse im Haus gelten, obwohl das genauso zutreffend wäre. Und wer hier von „Recht“ spricht, hat sich meist keine Gedanken darüber gemacht, was „Recht“ denn ausmacht.

      Tiere nicht als bloße Sachen zu betrachten, mit denen man tun und lassen könne, was man wolle, ist wohl nur zu befürworten. Aus Tieren Rechtssubjekte machen zu wollen – schlimmer noch: aus Flüssen und Bergen – das ist, das zeigt auch der „Fall“ „Timmy“, an Sentimentalität kaum noch zu übertrumpfen. Das psychosoziologisch einmal aufzuarbeiten, wäre interessant, denn ich vermute, die Wolfsrechtler sind auch nicht selten Abtreibungsbefürworter.

    • Daniel Alexander
      Was für eine dämliche Argumentation, vor ihren 100 Jahren hat der Wolf hier tausende Jahre gelebt.
      Aber typisch Mensch, anstatt sich den Gegebenheiten anzupassen, wird der Wolf vertrieben oder sogar getötet!
      Das kennen wir auch vom Klima (welches sich seit Jahrtausenden ändert) das soll sich dem Menschen anpassen! Nein, der Mensch muss lernen mit dem Klima zu leben!

    • Die einzige, gefährliche Tierart auf diesem Planeten ist der Mensch. Aber das Problem erledigt sich ja zum Glück gerade von selbst.

      -13
      • Genau, fang bei dir an; „Save the Planet, kill yourself!“

    • Was für ein Bullshit

    • Anderswo in Europa besonders im Südosten lebt man dagegen seit Jahrhunderten problemlos mit Wölfen zusammen und respektiert sie als Teil der Natur. Wenn sie mal ein Schaf reißen, gibt es eben eine staatliche Entschädigung. Oder man schafft sich ein paar Herdenschutzhunde an. Die ganze Hysterie wegen der scheuen und harmlosen Tiere gibt es hauptsächlich im dekadenten und überbevölkerten Westen, besonders in Deutschland. Wie viele Menschen werden denn täglich von Hunden gebissen oder von Autos angefahren, ohne daß es die Sensationspresse interessiert? Gut, daß das Tier gerettet wurde!

      -26
      • Es handelt sich leider nicht um das ein oder andere gerissene Schaf, es werden ganze Herden gemetzelt und Viehzüchter hören mit ihrem Beruf auf, zum Schaden für die Allgemeinheit, wenn es weniger/keine Schafe mehr gibt.
        Immer diese Sprüche, das Geld kommt aus dem Drucker, der Strom aus der Steckdose und der Wolf will nur spielen.

      • In jedem anderen Land gibt es Populationsobergrenzen. Auffällige Tiere werden geschossen.

        In Rumänien gibt es auch Bären.

      • Genau, die wollen nur spielen…

  • Schluss mit der

    **Wolfs-ROMANTIK**

    Das ist gefährlich für Menschen
    und Tiere.

    ☹️

  • Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
    Genauso stelle ich mir Tierschützer vor!

  • Deutschland ist eine Freiluftklinik

  • Haben sie dem Tier eigentlich einen niedlichen Namen gegeben? Timmy oder Tommy vielleicht?

    Ehrlich gesagt, ich wünsche dem Wolf alles Gute, aber er soll die Nähe des Menschen und seiner Nutztiere meiden, sonst Kugel.

    • Ich glaub, er hieß Wolfgang

      • nein Lars-Friedrich-Bärbel

    • Nun, verehrter Horst, Erst Kugel, dann Knast.

      (Aber es gibt eine Lösung: Drilling mit Einstecklauf! – Verschwindet der Lauf ist das Projektil ballistisch nicht mehr zuzuordnen. Dann braucht man nur noch einen Spaten.)

  • The Wolf of Wall Street, guter Film.

  • Wenn der Wolf, wie ich annehmen möchte, eine einfühlsame Gefährder-Ansprache erhalten hat, dann finde ich, ist das alles ganz in Ordnung so.
    Immerhin wollte er ja die Frau sicherlich nicht auffressen.

  • Unglaublich! Ich habe selbst früher in Hamburg gelebt und in dem Einkaufszentrum eingekauft, in dem die Frau von dem Wolf schwer verletzt wurde! Tier vor Mensch?

    • @Tessa
      Ein verletztes und verängstigtes WILDtier sollte man als Laie eventuell in Ruhe lassen, bzw. Experten kontaktieren (Polizei)? Schonmal daran gedacht?

      Die Frau ist für die Folgen ihres Handeln selbst verantwortlich. Dieser Opferkult in unserem Land ist inzwischen unerträglich. Auch ein Opfer hat Einfluss auf die Situation, in diesem Fall sogar erheblichen Einfluss.

      -11
      • Was man hier nicht liest: Die Frau hat sich anstatt auf professionelle Hilfe zu warten dem verängstigten Wolf selbständig genähert und versucht, ihn aus der Einkaufspassage zu leiten. Dabei wurde sie an der Hand gekratzt und mußte genäht werden. Anschließend durfte sie wieder heim. So etwas hätte auch mit einem in Panik geratenen Hund passieren können. Lächerlich das Ganze jetzt als eine blutrunstige Wolfsattacke hochzustilisieren.

        • @PaulPanther
          Nach meinem Kenntnisstand wurde der Dame von dem Tier ins Gesicht gebissen, aber da scheinen einige Medien wieder zu vorschnell Fakenews verbreitet zu haben. Hier noch sehr gut am Link zu erkennen wie die Originalmeldung war: https://www.focus.de/panorama/wolf-attackiert-frau-in-hamburg-und-beisst-ihr-ins-gesicht_fe382e04-ca7d-4e3c-a4c1-70c2c316d5ac.html

          Fakt ist, es ist der erste Wolfangriff mit Personenschaden seit der Wolf hier wieder angesiedelt wurde und das auch nur weil das Tier total verstört in einer Extremsituation gefangen war und diese Dame das Tier „retten“ wollte.

          Wie einige hier abgehen ist mir ein Rätsel, zumal es täglich Personenschäden mit Hunden in unserem Land gibt und das juckt auch keinen. Irgendwie ist in unserer Gesellschaft der Kompass abhanden gekommen. „Digitale Vergewaltigung“ > echte Vergewaltigung, ein Wolfschaden > tausende Haustierschäden, etc

          6
        • Richtig, die Frau gehört eingebuchtet!

          1
      • Können Sie einen Wolf von einem Hund unterscheiden? Rechnen Sie mit einem Wolf im Einkaufszentrum im Zentrum Hamburgs?

  • Ich wüsste zu gerne, wer diese Menschen sind, die für die Freilassung des Wolfes kämpfen.
    Der Wolf hat offensichtlich zu gebissen, also ist er eben nicht mehr frei zu lassen. Und mich würde es echt mal interessieren, wie es der Dame geht, die der Wolf gebissen hat und warum hier kein Polizeibericht veröffentlicht wird.

    • Das sind die, die auch die Teddys auf Bahnhöfe verteilt haben.

  • Warum ausgerechnet Niedersachsen? Da gibt es ohnehin schon die größte Wolfsdichte nebst sehr vielen Weidetieren. Bitte retour nach Hamburg.

    • Ich dachte in der Lausitz?

  • Sollte der Wolf wieder jemanden anfallen müßten die Entscheider zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Na dann hoffen wir doch, dass Wolfi nicht auf den Geschmack von Menschenblut gekommen ist und sich von Kindergärten, Radfahrern und Heide-Wanderern fernhalten wird.

    • Oh man 🤦

    • Du hast wahrscheinlich auch Angst, dass du auf dem Balkon die Vogelgrippe bekommst…

      -11
  • Menschen sind egal, Tiere nicht.
    Mal was Neues.

  • Muss sich der Wolf jetzt regelmäßig bei seinem Bewährungshelfer melden und seinen
    Wohnsitzwechsel genehmigen lassen !?

  • Ich dachte „Wolf“ sei eine Metapher gewesen für … egal 😅

  • Auf dem Bild: das Arme Tier und jede Menge Futter

  • Man sollte auf die Erfahrungen der Bevölkerung vertrauen. In Grimms Märchen war der Wolf immer böse.

  • Die Menschen verblöden immer mehr. Mahnwachen für Wölfe und Wale, was kommt als nächstes? Wo sind diese ganzen Menschen mit ihren Mahnwachen wenn ein 13-jähriger einen Busfahrer ins Koma prügelt?

    • Stimmt! Die Sache mit dem Wal ist auch unglaublich! Die tun wirklich alles um uns vom Denken abzuhalten!

      • 👍👍👍

    • Menschen sind halt nicht so niedlich wie Tiere deswegen juckt es keine Sau wenn einem Mensch etwas passiert, schon garnicht wenn der Mensch auch noch das Pech hat ein Mann zu sein.

      Selbst beim Tier machen ja viele Abstriche. Das statistisch mehrere Menschen in unserem Land von Hunden und Katzen gebissen werden, juckt keinen, höchstens wenn das Opfer mal ein Kind ist und noch schwer verletzt oder der Hund ein sogenannter „Kampfhund“.

      Mal zum Vergleich, das Kaff in dem ich lebe hat 3 Wälder in dem 2 Rudel Wölfe hausen, bis jetzt wurde EIN Schaf gerissen (wo der Bauer zurecht angepisst sein kann). Seit dem die Rudel hier sind ist allein unsere Feuerwehr zu 5 Einsätzen mit Hunden, 2 mit Katzen und einer Kuhherde ausgerückt. Von den insgesamt 8 Einsätzen waren 3 mit Personenschaden. Juckt keine Sau, aber wenn der Wolf umgeht ist Polen offen.

  • Grüne Wolfsromantik hat schon unzähligen Schafen und auch Ponys das Leben gekostet. Wenn die in Blutrausch kommen, reißen die unzählige Ziere, die dann elendig verenden. Das passt zu den Grünen, Raubtiere schützen und die Lämmer opfern. Passt auch prima zur Zuwanderung.

  • Hallo Grüne, auf wievielen Themenfeldern soll eure Politik eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen?

    Grüne: Ja!

  • Da werden einige wohl erst wach werden, wenn der erst Mensch aufgefressen wurde.

    • @RickDa werden einige wohl erst wach werden, wenn der erst Mensch aufgefressen wurde.
      Antwort:Wurden einige denn Wach“ALS Menschen von Ork´s getötet wurden?
      Eher unwarscheinlich! 🙁

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