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Sachsen-Anhalt

Kanzler „sehr angefasst“: Kaum ein Ministerpräsident wollte den Wahlabend mit Merz verbringen

Obwohl Kanzler Friedrich Merz die Präsidiumsmitglieder zum Abend der Wahl in Sachsen-Anhalt einlud, kam kaum ein Ministerpräsident in die Parteizentrale. „Der Kanzler war darüber sehr angefasst“, heißt es aus CDU-Kreisen.

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Bundeskanzler Friedrich Merz verbringt die Wahl in Sachsen-Anhalt mit kaum einem CDU-Ministerpräsidenten. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Um die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gemeinsam zu verfolgen, lud Bundeskanzler Friedrich Merz die Präsidiumsmitglieder der CDU nach Berlin ein – doch wie nun bekannt wurde, kam kaum einer. Nach Informationen der Bild ließen sich am vergangenen Sonntag lediglich der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, und Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers im Konrad-Adenauer-Haus blicken.

„Der Kanzler war darüber sehr angefasst“, zitiert die Zeitung aus Parteikreisen. Zuvor hatte die Parteizentrale Einladungen an die Präsidiumsmitglieder verschick. Darin wurden die Mitglieder eingeladen, ab 16 Uhr im Konrad-Adenauer-Haus zusammenzukommen, „um die Berichterstattung anlässlich der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu verfolgen.“

Doch von den Mitgliedern kamen nur Günther und Evers zur Unterstützung von Friedrich Merz in die Parteizentrale. Währenddessen verbrachte der hessische Ministerpräsident Boris Rhein den Wahlabend nur zwei Kilometer von der Bundesgeschäftsstelle entfernt in der hessischen Landesvertretung, wie er gegenüber Bild mitteilte.

Auch der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, besuchte am Sonntagnachmittag lieber den Triathlon in Köln. Danach soll er sich im „intensiven Austausch“ mit dem Kanzler befunden haben. Die Anfrage, wo der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, am Wahlabend war, blieb nach Angaben der Zeitung unbeantwortet. Schließlich soll der Bundeskanzler ungefähr ab 21 Uhr begonnen haben, sich telefonisch mit einzelnen Ministerpräsidenten in Verbindung zu setzen.

Am Sonntagabend kassierte die CDU in Sachsen-Anhalt ein desaströses Wahlergebnis. Das Ergebnis der Partei des amtierenden Bundeskanzlers hat sich im Vergleich zur vergangenen Wahl im Jahr 2021 mehr als halbiert. Mit 17,2 Prozent der Wählerstimmen handelt es sich dabei ebenfalls um das schlechteste Ergebnis der CDU in Sachsen-Anhalt.

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Die AfD geht mit 43,8 Prozent der Stimmen laut dem bisherigen Ergebnis als deutlicher Sieger hervor. Zugleich schafft das BSW mit 5,3 Prozent der Stimmen noch den Einzug in den Landtag. Obwohl die AfD ihr Ergebnis mehr als verdoppeln konnte, reicht es dennoch nicht für eine absolute Mehrheit.

sf

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31 Kommentare

  • Ja gut. Ich gebe es zu. Ich hatte an diesem Abend auch was besseres zu tun… ICH HABE MIT DEN GEWINNERN GEFEIERT BIS SONNENAUFGANG!!!!!!!!!🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    31
    • Okay- entschuldigt, EddyEagle ! 😉

      4
    • Man könnte vielleicht auch umgekehrt den Kanzler zur eigenen Party einladen, wenn man will, dass die Stimmung nicht zu heiter wird.

      2
  • „Die Anfrage, wo der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, am Wahlabend war, blieb nach Angaben der Zeitung unbeantwortet.“

    Beim Schwarzlicht-Tennis – wo sonst? 🎾

    15
    • Wegner hatte einen dringenden Termin bei den Hundemasken-Freunden Berlin.

      14
    • Vielleicht auch Darkroom mit Geschlecht 848584…

      10
  • Die Einsamkeit der Verlierer …

    9
  • So steigert man: Freunde, Kollegen, Feinde, Erzfeinde, Parteifreunde.

    8
  • Man kann davon ausgehen, dass den meisten klar ist, dass die Nähe zu Merz für die zukünftige Karriere hinderlich sein könnte und man sich besser gegen Merz stellen sollte.

    7
  • Der Kanzler möchte und möchte sein Scheitern nicht einsehen.

    Tragisch.

    5
  • Ich muss zugeben, dass er mit mittlerweile leid tut. Er sollte besser die Reißleine ziehen, ansonsten kommen solche Demütigungen vermutlich noch häufiger vor. Kanzler ist sicher nicht der richtige Job für Merz. Er sollte besser etwas anderes machen.

    2
  • Günther sitzt recht fest im Sattel und Evers wird eh in der Gegend gewesen sein. Dem Rest kann es nur schaden, zu viel mit Merz gesehen zu werden.

    1
  • Erinnert mich an die Strombergfolge mit dem Lottoabend. Da kam auch nur einer um mit Ernie zu schauen, weil er vorher alle anderen vergrault hat.

    0
  • Wer eine Brandmauer installiert und bei vernünftigen Gesetzesvorschlägen nicht zustimmt, nur weil die AFD Sie auch gut findet, der mag seine eigenen Landsleute nicht oder behandelt seine eigenen konservativen Landsleute schlechter als die konservativen Landsleute in 170 anderen Ländern der Welt.

    7
    • Des Kanzlers größtes Problem mit der AfD heißt „Russland“.

      0
      • Oh nein – des Kanzlers größtes Problem mit der AfD ist, daß diese für Positionen steht, welche die Union in den vergangenen 40 Jahren sukzessive aus reinem Mehrheitsopportunismus verlassen hat – und damit Erfolge erzielt.

        Merz hätte kein Problem mit der AfD, wenn diese mit den „abgestreiften Natternhemden“ der CDU erfolglos wäre.

        0
  • Wenn am Tisch des Königs die Ritter fehlen ist der Thron bald leer.
    (Gaaaanz alte Wahrheit. Aber wahr 😉😉😉😜😜😜😜)

    0
  • Der merkt es nicht.
    Die sind alle böse und wollen mich schlecht behandeln. Dabei bin ich doch der beste Kanzler überhaupt. Heul!

    8
  • Jeder Tag länger ist ein Angriff auf das deutsche Volk !

    0
  • Menschen entwickeln sich in Phasen – auch ein Bundeskanzler. Nach der Pubertät folgt die Konformität. Quelle: Ich-Entwicklung

    In der Konformität bestimmt das Gefühl Zugehörigkeit den Selbstwert. Dazu wird kontinuierlich die in- und out-group als ‚wir‘ und ‚die Anderen‘ definiert.

    Wenn die Zugehörigkeit entzogen wird, kratzt das am Selbstwert, was wiederum zur Konformität führt.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Verknüpfung von Zugehörigkeit und Selbstwert nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -15
  • Ich glaube auch sonst nicht dass jemand mit dem gerne einen Abend verbringt, ganz generell.

    3
  • So ist das, wenn man nicht ehrlich wahr.
    Wobei ich Herrn Merz immer noch nicht einen Lügner nennen würde. Er unterschlug was Fakt sein muss um …. ob er das wissentlich mit der Brandmauer torpediert hat kann man nicht sagen.
    Jedenfalls haben alle mitgemacht.
    Wie in allen anderen Zeiten und Gegenden ist der Führende nicht der Alleinschuldige!

    -2
  • Wenn selbst der überwiegende Teil der CDUler keinen Bock mehr auf diesen Kanzlerdarsteller hat, dann stellt endlich die Vertrauensfrage! So lange das nicht passiert, geht es weiter Richtung Untergang. Es freut mich für die Partei, aber für unser Land ist es umso schlechter, je länger diese Linken an der Macht sind.

    6
  • Amthor war bestimmt bei Merz und hat ihn getröstet. Amthor der aus dem Landesverband CDU MV kommt, hat Merz auch gleich die Umfragewerte der CDU in MV mitgebracht, um ihn ein wenig aufzubauen.

    14
    • Amthor ist wohl der letzte Mohikaner. Selbst die eigene Frau meint es nicht gut mit Merz: Sie hat ihm den Rücktritt ausgeredet.

      4
  • Diese eingebildete Heulsuse. Fachlich null Kompetenz und jetzt auch noch offen wehleidig und emotional am Boden. Rücktritt sofort. Der kann’s nicht!

    18
    • Knapp 20% grenzdebiler Wähler sind anderer Meinung…

      11
  • Also es sind nur genau die Ministerpräsidenten gekommen, die eine linke Politik gut finden. Zufall?

    7
    • NEIN.

      0
  • Der Versager soll endlich zurücktreten.
    Wenn er hofft noch was zu retten können soll er schnell anfangrn damit die unnützen Steuern vom Spritpreis zu nehmen,das der Liter Benzin unter 2 Euro liegt.Und danach den anderen Versager Klingbeil aus seinem Amt werfen.

    4
    • Ja, ist schon komisch: Austeilen kann er mit Schmackes, aber bei der Zielsetzung und Durchsetzung fehlt es dann an allen Ecken.
      Das wäre mal ein Signal der Volksfreundschaft, die Spritsteuer zu rationieren, aber wie soll er das machen, nachdem er Deutschland in die Schuldenfalle führte.
      Fakt ist, dass man mit der EU im Rücken überhaupt nichts mehr für Deutschland erreichen kann, und mit diesem Koalitionspartner erstrecht nicht.

      3

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