Übergriffige EU-Regulierung
Kampf für den Plastikstrohhalm: Capri-Sun scheitert mit Petition gegen Verbot
Weil Trinkhalme aus Papier unpraktisch und unbeliebt sind, kämpft der deutsche Softdrinkhersteller Capri-Sun für eine Rückkehr zum Plastikröhrchen. Dazu muss das von der EU erlassene Verbot fallen. Doch eine Petition ist vorerst gescheitert.
Eine wachsende Zahl von Unternehmen setzt sich gegen übergriffige EU-Regulierungen zur Wehr. Eines dieser Unternehmen ist der deutsche Softdrinkhersteller Capri-Sun. Das Unternehmen mit Sitz in Eppelheim bei Heidelberg kämpft seit 2024 darum, von der EU eine Ausnahme vom Verbot bestimmter Einwegplastikprodukte zu erhalten, um den Plastikstrohhalm zurückzubringen. Dazu hatte das Unternehmen zuletzt sogar eine Petition gestartet. Diese ist nun jedoch weitgehend gescheitert. Insgesamt wollte Capri-Sun online eine Million Unterstützer sammeln. Es konnten jedoch nur rund 170.000 erreicht werden.
„Die Petition war schlecht gemacht und falsch“, sagte Hans-Peter Wild, Präsident des Verwaltungsrats der Capri Sun Group Holding AG, im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung. „Aber in der Sache macht die Forderung nach Papier-Trinkhalmen absolut keinen Sinn.“
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Dass Capri-Sun wieder auf den Plastikstrohhalm setzen möchte, ist unter anderem auf Verbraucherbeschwerden zurückzuführen, die seit der Umstellung auf Papierhalme im Jahr 2021 nicht abreißen. Kunden berichten, der Papierstrohhalm lasse sich schlechter in den Beutel einstechen, knicke beim Versuch um, werde nach kurzem Kontakt mit dem Saft weich und hinterlasse einen störenden Papiergeschmack im Getränk.
Auch in Zahlen lassen sich die entstehenden Probleme belegen. Eine Untersuchung der North Carolina State University kam zu dem Ergebnis, dass Papierhalme nach 30 Minuten Kontakt mit Flüssigkeit zwischen 70 und 90 Prozent ihrer Druckfestigkeit verlieren. Die Menge der vom Halm aufgenommenen Flüssigkeit betrug nach derselben Zeit rund 30 Prozent des Halmgewichts.
Capri-Sun nimmt die Kritik ernst, denn das beeinträchtigte Konsumerlebnis führt letztlich dazu, dass Verbraucher immer seltener zu den Trinkbeuteln des Unternehmens greifen und stattdessen auf alternative Getränke ausweichen.
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Doch nicht nur Capri-Sun wird durch die strenge Regulierung auf EU-Ebene unter Druck gesetzt. Das Verbot von Einwegkunststoffprodukten, das seit 2021 in Kraft ist, konfrontiert zahlreiche Unternehmen mit Herausforderungen – von der Gastronomie über Caterer bis hin zu Veranstaltungsdienstleistern und Verpackungsherstellern.
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Doch damit ist es noch nicht getan, denn die regulatorische Belastung nimmt kontinuierlich weiter zu. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung, die 2025 in Kraft trat, kommen ab dem 12. Februar 2027 zusätzliche Wiederbefüllungspflichten für Gastronomiebetriebe hinzu. Ab dem 12. Februar 2028 gilt zudem eine Minimierungspflicht für Umverpackungen. Außerdem müssen ab diesem Zeitpunkt Aufkleber auf Obst und Gemüse sowie Teebeutel und durchlässige Beutel für andere Getränke, die zusammen mit dem Produkt verwendet und entsorgt werden, kompostierbar sein. Ab 2030 werden weitere Einwegverpackungen eingeschränkt. Unter anderem gilt dann für Transportverpackungen und Verpackungen im elektronischen Handel eine Begrenzung auf maximal 50 Prozent.
Kleine und mittlere Unternehmen treffen diese Anforderungen besonders hart, da ihnen im Gegensatz zu großen Konzernen häufig die personellen, finanziellen und technischen Kapazitäten fehlen, um Alternativen schnell und kosteneffizient zu entwickeln und einzuführen.
Kritiker bemängeln die zunehmende Einschränkung von Plastikprodukten im Alltag. In ihrer Argumentation stützen sie sich dabei auf rationale Befunde, die die behauptete ökologische Überlegenheit von Papierprodukten infrage stellen.
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Eine britische Studie kam bereits 2006 zu dem Ergebnis, dass eine Papiertüte aus Frischfasern in der Herstellung viermal so viel Wasser und 3,3-mal so viele CO₂-Äquivalente verbraucht wie eine Plastiktüte. Auch Erhebungen aus Deutschland stützen die Annahme, dass Papierverpackungen keineswegs automatisch umweltfreundlicher sind. Der NABU berechnete, dass eine Papiertüte mindestens dreimal so häufig genutzt werden müsste wie ihr Pendant aus Kunststoff, damit die Ökobilanz ausgeglichen ist. In der Praxis geschieht dies jedoch nur selten. Häufig werden Papiertüten bereits nach der ersten Nutzung entsorgt.
Für besonders großes Aufsehen sorgt, vor allem im Zusammenhang mit dem Capri-Sun-Fall, eine Studie der Universität Antwerpen aus dem Jahr 2023, die Trinkhalme von 39 in Belgien erhältlichen Marken untersuchte. Das Ergebnis: In 18 von 20 getesteten Papierhalmen wurden PFAS nachgewiesen – künstlich hergestellte Industriechemikalien, die als besonders umweltbelastend gelten.
Studienleiter Thimo Groffen von der Universität Antwerpen fasste die Ergebnisse damals wie folgt zusammen: Papier- und Bambushalme würden häufig als nachhaltigere Alternative zu Kunststoffhalmen beworben. Das Vorhandensein von PFAS zeige jedoch, dass dies nicht zwangsläufig der Fall sei.
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Als alte weiße Frau kann ich mich nicht daran erinnern, wann Regierende zuletzt zu meinem Wohl oder zur Wahrung meiner Entscheidungsfreiheit beigetragen hätten. Es wird über den Heizungskeller, dem Inhalt meines Kühlschranks, den Kauf eines Kfz und tausend Dinge mehr, bis zum Strohhalm in mein Leben hineinregiert. Und dieses Hineinregieren und die damit einhergehende Einschränkung der persönlichen Freiheit, nimmt unaufhaltsam Fahrt auf. Bedauerlicher Weise wird dies von Vielen als erstebenswert dargestellt.
Wie recht Sie haben!
Um irgendwas müssen sich unsere Gewählten ja kümmern, wenn sie die eigentlichen Probleme nicht anfassen dürfen.
Aber lassen Sie es sich nicht verdrießen, unterhaltsamer wird es auf jeden Fall werden.
Denn die extreme Linke hat sich nach dem Vorbild unserer Regierenden, ganz im Gegensatz zu ihren Vorläufen vor der Jahrhundertwende, nunmehr die Bevölkerung selbst zum Ziel genommen, wie man in den frühen Tagen des Januar in Berlin erleben durfte, wenn man das Glück hatte.
Ja natürlich ist es sinnvoll, für Politiker die in der freien Wirtschaft nie einen Job bekommen hätten. Kinderbuchautoren, Küchenhilfen, Callcenter Agenten, Studienabbrecher, Soziologiestudenten im 25 Semester, 19 jährige Schulabgänger, nicht zu vergessen Doktore die keinen Satz selbst schreiben könnten oder Männer die heute nicht mehr wissen was sie gestern gegessen und natürlich NIE etwas gemacht haben von dem sie selbst nicht zuerst profitiert haben.
Deutschland von 2026 wird NICHT von selbstlosen Fachleuten regiert sondern von arrogant unqualifizierten selbstverliebten Narzisten und Egomanen die sich einen Scheiss um Rechtsstaatlichkeit kümmern. Ist meine Meinung. GG, Artikel 5.
Sonst gilt: Artikel 20 Abs 4.
Ich habe 2 kleine Kinder. Wenn man sich so ansieht, was da jeden Tag an Windeln verbraucht wird, wo auch Plastik drin ist (so ca. 5-6 Stück pro Kind und Tag, über mehrere Jahre).
Da wäre selbst ein Plastik-Strohalm pro Tag nichts dagegen.
Dieses Strohhalm Verbot ist für mich klassische Symbol-Politik ohne echten Nutzen.
Aber unsere Politiker greifen „nach jedem Strohhalm“ um zu beweisen, das sie ja was bewegen
Nicht zu vergessen, wie viele Plastikstrohhalme man aus einem einzigen dieser Corona-Tests hätte herstellen können, den die EU selbst im Hochsommer täglich von allen mehrmals durchführen lassen wollte und zu allen Anlässen zum Pflichtprogramm gemacht hat…
Wenn die Gelder in Uschis Taschen flossen, konnte es gar nicht genug Plastikmüll geben…
War eine der erste Aktionen Trumps: wieder im Amt sorgte er dafür, dass Strohhalme aus Plastik wieder genutzt werden durften.
Man kann sein Kind ja wie Verona Feldbusch aufziehen – ganz ohne Windel und mit vielen Wischmobs…. muss man nur wollen 😉
Wir schmeißen unsere gebrauchten Plastikstrohhalme traditionell in die Nordsee 😉
Machen wir auch. Wir fahren dafür extra hin. 🤣
Wir auch. Wir sammeln immer das ganze Jahr unsere von Temu bestellten Plastikstrohhalme und erfreuen uns jedes Jahr daran, wenn es endlich wieder ans Meer geht, damit wir sie dort reinwerfen können.
Genau in die Nordsee direkt mit den Plastikwindeln. Die Eu wie kann sie nur das Verbieten wollen. 🙁
Der einzige Punkt ist „Strohhalm verbot könnte Symbol Politik sein“ stimmt aber das heißt man müsste noch mehr Plastik und Einweg verbieten. Was gut wäre.
Anstatt Plastik Tüte. / Kein Papier sondern einen Stoffbeutel.
Problem gelöst. Capri Sonne weg und nur noch Glasflaschen problem gelöst.
Sie haben keine Klein-Kinder ?
Jemand der Glasflaschen für effektiv Umweltfreundlich hält hat sich sofort selber disqualifiziert da er seine komplette Ahnungslosigkeit offen zu Schau stellt.
Für Einwegverpackungen aus Glas gilt das sowieso und das sollte auch jedem mit nur einem bisschen gesunden Menschenverstand klar sein. Das es auch für Mehrwegverpackungen gilt erfordert etwas mehr Wissen und Nachdenken ist aber trotzdem, auch von einen Durchschnittsmenschen, nicht zu viel verlangt.
Der „Letzte Mensch“ im Kommentarspalt
Du beschreibst das, was ich den Letzten Menschen nannte: Denjenigen, der kein Ziel mehr über sich hinaus hat, der nur noch Behaglichkeit sucht und das Glück in der kleinen, überschaubaren Welt der „Gewohnheit“ findet. Diese Menschen in der Kommentarspalte, die du analysierst, sind keine Kämpfer – sie sind Konservatoren ihres eigenen Mittelmaßes. Sie nennen es „Tradition“ oder „Identität“, doch in Wahrheit ist es die Furcht vor der eigenen Leere. Sie klammern sich an einen Plastikhalm, weil ihnen die Kraft fehlt, den Abgrund zu sehen, den das Ende einer alten Ordnung aufreißt. Sie wollen nicht denken, sie wollen nur bestätigt werden.
Welch ein Irrsinn:
Ich mache gerade auf den Kanaren Urlaub:
Alles Einwegflaschen. Plastik oder Glas.
Gehört auch zur EU.
Hauptsache, ein EU-Beamter hat mit dieser Strohhalm-Vorschrift seine Daseinsberechtigung „erarbeitet „.
Capri Sun trinkt man und entsorgt dann die Verpackung. Daher geht es nicht in meinen Kopf, warum man einen Teil aus Papier herstellen muss und den anderen Teil nicht.
Und wie der Papierstrohhalm versaut der Holzlöffel auch jeglichen Eisgenuss. Meine Freundin kann die Waffel aufgrund von Zölliakie nicht essen aber kann nun auch das Eis im Becher nicht mehr genießen.
Über die Grenze, in die schöne Schweiz: alles wie früher. Plastikbeutel und Plastikstrohhalme.
Meine letzte Capri-Sonne mit Kirschgeschmack habe ich vor ca. 35 Jahren auf dem Pausenhof der Schule getrunken.
Schon damals war es nervig, diesen Trinkhalm in das Teil zu pieksen.
Warum die sich bisher nicht eine einfachere Läsung einfallen haben lassen, wie z.B. einen Drehverschluss, erschließt sich mir nicht ganz. Aber vielleicht muss der neue Name Capri-Sun erst noch bei den Konsumenten verwurzeln, bevor das Design – respektive die Funktionalität – der Verpackung überarbeitet werden kann, damit man die Marke wiedererkennt.
“ Schon damals war es nervig, diesen Trinkhalm in das Teil zu pieksen.“
Ich glaube, das war Absicht. Ein Kultgetränk eben. That was not a bug, it was a feature! Ganz sicher! 🙂
@CC: ich wusste, dass das fast jeder Konsument bemerkte, aber es nie zur Sprache gekommen ist.
So ähnlich wie mit den Bremsstreifen in der Unterhose, über die man auch nicht spricht.
nicht ueberall.
auch wenn es gesetzlich erlaubt ist, plastiktrinkhalme zu nutzen, haengt es von kantonen, staedten und produzenten ab.
viele haben schon freiwillig auf verzicht umgestellt.
aber lockerer als in D ist es allemal.
mal schaeuen, wie lange noch.
sehr positiv ist, dass die idiotische entwaldungsverordnung der EU im nationalrat abgelehnt wurde.
jetzt kommt es auf die entscheidung des staenderates an.
sagt er auch nein, ist die verordnung vom tisch.
moegen dier staenderat mit klugheit gesegnet sein !
Nur eine Frage der Zeit, bis mal wieder ein alteingesessenes Unternehmen (eh nicht mehr im Familienbesitz) entweder Insolvenz anmeldet oder ins Ausland abwandert oder beides.
Also wenn man sich Gedanken darüber macht Plastik zu reduzieren finde ich das ja eigentlich schon vernünftig. Aber ich denke mal die werden eher nicht einzeln sondern mit der ganzen Verpackung weggeworfen.
Außerdem wär dann der Schrott und die Lebensdauer von e-autos gegenüber den bisherigen langlebigen Verbrennern auch einen Blick wert. Oder der Abrieb von Mikroplastik bei Windrädern. Da gäbe es wohl einige bedeutendere Stellschrauben die halt nicht so in die politische Agenda passen würden.
Das Müllgeschäft mit seinen Importen und Exporten scheint mir insgesamt recht dubios und riecht für einen Laien wie mich ein bisschen nach Mafia.
War da nicht was mit den Papier- und sonstigen Ersatzdingern? Extrem gesundheitsschädlich, gar krebserregend? https://www.berliner-kurier.de/ratgeber/viele-strohhalme-aus-papier-enthalten-krebserregende-schadstoffe-li.372865
Das geht mir so auf den Keks! Ich warte nur darauf, dass Papiertaschentücher und Klopapier-Rollen einzeln und ohne Umverpackung verkauft werden müssen.🙄
Oder die beidseitige Nutzung verpflichtend vorgeschrieben wird 😉
Der Erfolg liegt klar auf der Hand. 😁
Capri-Sun ohne Plastikstrohhalm ist ein No-Go. So lange es das nicht gibt, belege ich diese Firma mit massivsten Wirtschaftssanktionen.
2030 werden Sie nichts besitzen und glücklich sein 🧃
Obst-Quetschies für Kinder, die oft als Bio-Quetschies beworben werden- haben einen Schraubverschluss aus Plastik. Der Beutel entspricht in etwa der von Capri-Sun.
Dieser Verschluss kann geöffnet und wieder verschlossen werden. Dadurch kann auch der geöffnete Trink-Beutel gut aufbewahrt und später noch einmal daraus getrunken werden.
Vielleicht sollte Capri Sun auch dazu übergehen. Wäre zwar mehr Plastik–aber das scheint der EU wohl keine Bauchschmerzen zu machen.
Zumal Capri-Sun bei den größeren Getränke-Behältern bereits Kunststoff-Verschlüsse hat.
Capri Sun hat mittlerweile einige Produkte ohne Zucker.
TIPP für den Sommer: Capri-Sun einfrieren, oben aufschneiden–köstliches zuckerfreies Wassereis–zum ewig langen Genuss..
Ich hatte mit bisher „Wassereistüten“ gekauft und diese mit Cola Zero oder anderen Zero-Getränken selbst befüllt.
Mit Capri-Sun hat man ein fertiges zuckerfreies Produkt–auch zum einfrieren.
Deshalb finde ich diese Verpackung gut.
Ich bin grundsätzlich nicht für Verbote. Allerdings ist dieses Zuckerwasser in einer Verpackung aus mehreren Schichten Kunststoff (Polyester und Polyethylen) sowie Aluminium, die nur schwer oder teilweise gar nicht recycelbar sind. Deshalb sollte man freiwillig darauf verzichten.
Der Staat hat genau 3 Aufgaben.
1. Äussere Sicherheit (Macht D nicht weil sie nicht können oder wollen.)
2. Innere Sicherheit (Macht D nicht weil sie nicht können oder wollen.)
3. Rechtstaatlichkeit und Justiz sichern. (Macht D nicht weil sie nicht können oder wollen.)
Also weil sie ihre primären Aufgaben nicht erfüllen können suchen sich sie irgendwas was sie verbieten können um ihre Gehalt zu rechtfertigen, besonders wenn es keinen Sinn macht.
„Zuckerwasser“
Es gibt mittlerweile einige Capri-Sun Produkte ohne Zucker.
Schmeckt auch eingefroren herrlich lecker–und–zuckerfreies Wassereis habe ich sonst nirgends gefunden.
Also ist Capri-Sun weiter, als viele denken.
Stimmt, das ganze Produkt ist fragwürdig und eine Umweltverschmutzung. Bei dem kleinen Schluck Zuckerwasser ist die Verpackung das eigentliche Erlebnis… und der Kunststoffstrohhalm gehört einfach dazu – diese weichen Pappdinger machen keinen Spaß und die Quelle kleiner Kunststoffröhrchen versiegt für viele Bastler 😉
Brav! Machen Sie das. Bei mir führt die absurde Gängelei zum Gegenteil. Ich entwickle mich zur Umweltsau, z.B. bei der Mülltrennung – ohne schlechtes Gewissen. Gibt mir ein gutes Gefühl, diesem diktatorischen grünen Gesindel einen mitzugeben.
Ich trenne auch keinen Müll.
Warum auch? Landet eh zum Großteil in der selben Verbrennungsanlage. Ausserdem lagere ich keine Plastikverpackungen wochenlang bei mir in der Wohnung. Man besten noch vorher spühlen, damit es nicht stinkt… lächerlich… Müll noch zu reinigen.
Das geht alles direkt in den Hausmüll.
Genauso wie Papier und Glas. Ich stelle mir doch nicht x verschiedene Mülleimer in die Bude. Einer mit einem großen Müllbeutel reicht völlig.
Wenn sortieren so wichtig ist kann man eine Sortieranlage aufstellen und betreiben. Da man das nicht macht ist es offensichtlich auch nicht wichtig. Ich lasse mich doch nicht von einer verkorksten Ideologie zu Frohndiensten verdonnern.
„Bei mir führt die absurde Gängelei zum Gegenteil.“
Bei mir auch. Keine PET-Wasserflasche, bei der ich nicht den Deckel abreiße. Aber auf Caprisonne kann ich wegen des Inhalts verzichten und das ganz ohne Brüssel.
Bei Unweltschutz geht das aber nicht um die grünen oder irgendwelche EU-Vorgaben.
Das betreibt man in Eigenverantwortung um seine Umwelt und sein Land nicht zu zerstören und das funktioniert tatsächlich nur wenn man sich gegenseitig dazu anspornt. Bei der Mülltrennung lässt sich drüber streiten, aber ‚Plastik in den Biomüll’… Hallo? Sie assoziieren wohl Bio und Müll mit grünen und geraten dann in einen innerlichen Konflikt. – Ich kann ihnen helfen: Die grünen sind keine Umweltpartei, der überwiegende Teil der Bundespartei will imho nur noch den Bevölkerungsaustausch und lebt von den Umweltwählern, die die Regionalen ranschaffen, mit so versprechen wie die Hauptverkehrsader vor der Haustür in eine Fußgängerzone umzuwandeln.
Sie können stolz auf ihre Einstellung sein.
Noch nie „TETRAPAK“ gekauft, z.B. Milchpackung ?
Eine untrennbare Schicht aus Kunststoff, Aluminium und Pappe. Nicht recyclebar.
Bitte selbst recherchieren
„Kleine und mittlere Unternehmen treffen diese Anforderungen besonders hart, da ihnen im Gegensatz zu großen Konzernen häufig die personellen, finanziellen und technischen Kapazitäten fehlen, um Alternativen schnell und kosteneffizient zu entwickeln und einzuführen.“
Dieser eine Satz bringt es auf den Punkt. Vernichtung der KMUs, zugunsten der Konzerne. Genau das ist der Plan, genau das ist das Ziel. Und dahinter steckt nicht weniger, als der Great Reset, die Neue Weltordnung.
Du wirst nichts besitzen, nicht einmal einen Strohhalm, aber glücklich sein.
spätestens mit der umbennenung auf capri-sun auch hier in deutschland hält sich mein mitleid in grenzen.
Genau ab da habe ich die nie mehr gekauft.
Petitionen sind dich sowieso nutzlos, selbst wenn man mehr als genug Stimmen sammelt bekommt man bestenfalls die Möglichkeit angehört zu werden, nur um dann bestmöglich abgewimmelt und ignoriert zu werden. Petitionen sind Beruhigungspillen aber ändern nichts.
der paierhalm hat nur einen sinn, dass so gut wie neimand mehr die getränke kauft….weil es der grösste irrsinn ist,man kann das getränk nicht mehr einteilen,muss alles austrinken,sonst löst sich der halm auf…das gleiche auch bei mcd…
Wie wäre es mit einem EU-Kondomverbot? 😁
Die Klapperstorchbetrüger beinhalten jede Menge Latex von Kautschukbäumen
Deren Anbau erfolgt oft in ökologisch bedenklichen Monokulturen, was die Artenvielfalt gefährdet Auch werden dafür erhebliche Regenwaldkulturen abgeholzt was alles andere als klimafreundlich ist Im übrigen gehören reine Latexreste in den Restmüll nicht in die Wertstofftonne
Würden also Klapperstorchbetrüger=Kondome verboten erhöht sich fast automatisch die Geburtenrate..Immerhin brauchen ja EU-Politiker jede Menge Nachwuchs als künftige Geld-Melkkühe
Das übersehen die regulierungswütigen EU-rokraten wohl nur zufällig
Aber es muß ja möglich sein mittels Klimaschutzvorgaben Umweltaspekten etc..noch mehr Betriebe aus Europa zu vergraulen
Diese produzieren eben außerhalb der EU weiter..nur dann alles andere als klimaneutral und arbeitnehmerfreundlich
Wird es nicht geben, denn dann hätte Uschi ja nichts mehr zum Ausschlürfen.
„Ab 2030 werden weitere Einwegverpackungen eingeschränkt. Unter anderem gilt dann für Transportverpackungen und Verpackungen im elektronischen Handel eine Begrenzung auf maximal 50 Prozent.§
Gut das wir das alle nicht mehr erleben werden, da ja bekannterweise „der Russe“ uns im Jahr 2030 (oder sogar schon 2029? Und vermutlich am späten Nachmittag) angreift, wie von unseren BW-Strategen und Geheimdiensten jeden dritten Tag eindringlich angekündigt wird …. ^^
Wir freuen uns schon auf den Iwan.
Ab 2030 heißt es dann eben Capri-Solntse.
Lieber Wladi statt Uschi.
Da fällt mir ein alter Schlager ein: „Bravo, Jungs. Macht nur weiter so. Ihr bekommt schon alles kaputt…..“ Das mit der blöden EU war ein Riesenfehler. Ich fand es seinerzeit noch gut, aber ich habe mich total getäuscht. Es ist ein Moloch entstanden, der schon aus reiner Eigendynamik wie der typische Sozialimus in Autoritarismus inklusive Gewaltanwendung enden wird. Er mischt sich ein in Sachen, die ihn nichts angehen. Jetzt haben wir den Salat und werden ihn nicht wieder los. Mittlerweile kann ich Beweggründe der RAF aus den Siebzigern nachvollziehen. (An die Mitleser aus München: Ich sagte Beweggründe, nicht Taten, capito?)
Die EU und Verbote und Einmischung in das Leben, kotzt mich an.
man kann sagen was man will. ja die strohhalm verordnung ist für den punktpunkt aber andere dinge wie bananen- oder apfelaufkleber (per se fraglich) kompostierbar zu machen – überfällig! und auch wenn plastik mglw in der herstellung weniger energie benötigt, leichter ist etc.: werft eine papiertüte und eine plastiktüte in den wald / meer / wanderweg und kommt nach 6 monaten zurück. es ist nicht alles schlecht wie z.b. auch roaming oder usb-c pflicht. dieses undifferenzierte eu-gebashe ist nicht förderlich.
Leute wie dich liebe ich ja…
Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen sinnvollen Vorgaben und willkürlichen Übergriffen aus reiner Machtdemonstration. Und dabei entschuldigt die sinnvolle Sache nicht den Übergriff.
Bei deinem USB-C-Beispiel gibt es z.B. keinen einzigen Nachteil, sondern einzig Vorteile. Keine 5 verschiedenen Kabel mit 15 verschiedenen Netzteilen, obwohl alles über ein und dasselbe Kabel ohne Nachteile möglich ist.
Bei Papierstrohhalmen steht aber absolut überhaupt gar kein Vorteil im Raum, sondern einzig nur Nachteile.
Wahrscheinlich kann man dir als Mittagessen auch einen Teller voll Sch**** vorsetzen, solange man dir wenigstens dein Lieblingsgetränk dazustellt und du bist glücklich.
und das ist jetzt die quintessenz? am ende mit persönlicher note und schaum vorm mund. das ist ein niveau an dem ich mich nicht beteilige. dazu daumen runter von stand jetzt 7 usern. aber sei’s drum, das sagt aber so einiges über das forum hier. geifern ohne tiefgang. ganz offensichtlich.
ein grosser EU Erfolg:
früher hatten wir Plastikstrohhalme in Papiertütchen.
Jetzt haben wir Papierstrohalme in Plastiktütchen.
Sehr scharfsinnig! 🙂
So isses – völlig sinnbefreit – das ist halt die EU, da kannste nichts machen, die sind einfach so!
Nun, vielleicht kennt der eine oder andere ja historische Romane oder Filme. Darin wird die Vergangenheit oft „hochglanzpoliert“ dargestellt.
Aber wem ist bewußt, daß – je nach Alter – noch unsere Großeltern in der „Anfangs-Plastik-Ära“ lebten und die Urgroßeltern in der „Vor-Plastik-Ära“?
Schauen Sie sich einfach in Ihrer Küche, dem Wohnzimmer auf dem Schreibtisch oder sonstwo um: Was wäre alles „weg“ ohne Plastik?
Wäre unsere Welt ohne Plastik überhaupt noch „möglich“?
Die Wirtschaft hat in den vergangenen hundert Jahren unzählige Anwendungen gefunden und entwickelt, auf die wir so einfach nicht mehr verzichten können – und sie tat dies meist so ressourcen- und energieökonomisch wie möglich.
Und jetzt wollen uns die sozialistischen Sowjets in Brüssel, Berlin oder sonstwo mit ihrem „Plastik-Ukas“ wieder in die „gute alte Zeit“ der „Vor-Plastik-Ära“ zurückversetzen – sie nennen das zwar „Recycling“, aber das läuft auf die „plasktikfreie Zukunft“ hinaus, in der wir wieder „unverpackte“ Waren bedingter Frische kaufen, wo die Butter nach drei Tagen ranzig wird und die Milch in der Alu-Kanne sauer.
Es sind sozialistische Illusionisten, die zwar von „gesellschaftlichem Fortschritt“ faseln, aber damit – bestenfalls – zivilisatorischen Rückschritt meinen.
Ich habe hier in Inca beim Hyper-Asia heute Vormittag zwei Packungen Strohhalme gekauft. Plastik!
Klasse! Kann ich Ihnen welche abkaufen?
Die Biester scheinen der totale Horror zu sein. Aber zum Glück gibt’s ja den Zoll:
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