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Ist das Völkerrecht wichtiger als die Freiheit der Venezolaner?

Verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk beklagen deutsche Kommentatoren einen „Bruch des Völkerrechts“, während Trump Venezuela von Diktator Maduro befreit. Freiheit der Venezolaner? Zweitrangig. Europa hat keine Moral mehr – nur das untergehende Völkerrecht.

IMAGO/Aton Chile

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Einigen deutschen Politikern, Journalisten und Kommentatoren scheint das venezolanische Volk vollends egal zu sein. Ihre Sorge gilt am heutigen Tag dem Völkerrecht. Nicolas Maduro ist weg – der sozialistische Diktator in Caracas ist nicht mehr in Caracas. Spezialkräfte des amerikanischen Heeres haben ihn entführt, um ihm in Amerika den Prozess zu machen.

Noch ist es zu früh, die Folgen für Venezuela abzusehen. Dass der autoritäre Chavez-Nachfolger aber weg ist – darüber wird Venezuela keine Träne weinen. Unter Maduro aß das venezolanische Volk wortwörtlich Ratten. „Maduro-Diät“ ist dort ein popularisiertes Schlagwort für das, was wir Hunger nennen würden. Diese Diät galt natürlich nicht für den dicklichen Machthaber selbst, der selbst während Sendepausen bei Fernsehansprachen gerne die eine oder andere Empanada verputzte.

Maduro machte dort weiter, wo sein Vorgänger Hugo Chavez aufgehört hatte – und ruinierte das einst reichste Land Südamerikas, machte aus einem stabilen Staat am karibischen Meer eine kaputte Drogen-Diktatur, in der er zuletzt vor allem dank entsprechender Kartelle herrschen konnte. Und zum zentralen Stützpunkt einer anti-westlichen Achse zwischen China, Russland und dem Iran mit seinen islamistischen Proxys wie der Hisbollah.

Der hohle Chavez-Sozialismus, den Linke in den 90ern nach dem Scheitern ihrer Vorbild-Regime im Ostblock plötzlich wieder hochhalten konnten, war schon längst ebenso gescheitert. Maduro hielt sich mit Gewalt, Wahlfälschung und nicht zuletzt mit Unterstützung der organisierten Kriminalität an der Macht. Venezuela ist de facto ein Narco-Staat und Maduro ist eher ein Mafia-Boss als ein Präsident. Längst ist er illegitim im Amt, sein Volk hat ihn abgewählt.

Was natürlich deutsche Politiker und Außenpolitik-Experten nicht daran hindert, sich jetzt auf die übliche Art und Weise „besorgt“ zu zeigen. Dass das venezolanische Volk gerade von einer Diktatur befreit worden sein könnte, ist egal: Das Völkerrecht wurde gebrochen! Und das ist schlimm. Ganz, ganz schlimm sogar. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas besinnt sich auf die europäische Kernkompetenz, „alle Seiten“ zur Zurückhaltung aufzurufen. Die Linken-Chefin Ines Schwerdtner, Genossin Maduros, beklagt „Staatsterrorismus“ der USA. Und solidarisiert sich mit der sozialistischen Diktatur, wie es von ihr und ihrer Partei eben zu erwarten ist.

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Für die SPD sorgt ihr außenpolitischer Sprecher Adis Ahmetovic dafür, dass man auch hier wieder auf der falschen Seite der Geschichte steht: Er beklagt eine „hochgefährliche Verschiebung der internationalen Ordnung“: „Wenn militärische Gewalt ohne UN-Mandat eingesetzt, Regime-Change offen betrieben und das Völkerrecht zur Verhandlungsmasse degradiert wird, dann ersetzt das Recht des Stärkeren zunehmend die Stärke des Rechts.“

Guten Morgen, Herr Ahmetovic – wer in der Welt der 2020er-Jahre noch an „die Stärke“ des Völkerrechts glaubt, muss echt lange geschlafen haben. Das Völkerrecht ist tot. Gestorben ist es irgendwo zwischen Belgrad, Bagdad, Tiflis und Kiew – auferstehen wird es nicht mehr.

Die Idee eines „internationalen Rechtsstaates“ war immer eine lachhafte Illusion. In Deutschland glaubt man nichtsdestotrotz gerne an die Vereinten Nationen, den Internationalen Strafgerichtshof und die viel beschworene „regelbasierte internationale Ordnung“. Als gäbe es eine Art legitime Weltpolizei, die die Regeln eines legitimen Welt-Gesetzgebers durchsetzen könnte. Dieser Irrglaube ist sogar wichtiger als die tatsächliche Freiheit der Venezolaner.

All das gibt es nicht. Gab es nie. Viele Deutsche sind ungefähr die Letzten, die diesen naiven Glauben hochhalten. Es sind diejenigen, deren Worte auch glauben machen, Putins Krieg gegen die Ukraine sei vor allem schlimm, weil er „völkerrechtswidrig“ sei – und nicht, weil er die Ukraine zerstört, das Land und Volk unterjochen und den Westen herausfordern will.

Russland zeigt längst, was es von der „internationalen, regelbasierten Ordnung“ hält und auch zu halten hat – gar nichts. Chinas Expansionismus im Pazifik mit künstlichen Inseln und absurden Ansprüchen steht dem (noch) in der Methodik, nicht aber im imperialen Ziel nach. Und auch der Westen hat mehrmals gezeigt, dass das Völkerrecht eine Illusion ist. Der Angriff auf Serbien durch die NATO war völkerrechtswidrig – Gott sei Dank brach man damals das Völkerrecht! Es bleibt historisches Verdienst der NATO, den serbischen Mörderstaat damals in seine Schranken gewiesen zu haben.

Die heute tief besorgen deutschen Völkerrechts-Ultras hätten damals, wäre es nach ihnen gegangen, die planmäßige Ermordung der Kosovo-Albaner einfach so hingenommen. Srebrenica hätte sich wiederholt. Doch das Terror-Regime der Serben bekämpfen? Bloß nicht! Was sind schon neue KZ auf europäischem Boden gegen einen Bruch des Völkerrechts?

In Srebrenica etwa standen die Europäer übrigens nur dabei. Sie hatten eigene Truppen als UN-Blauhelme vor Ort. Sie taten jedoch nichts beim ersten Völkermord auf europäischem Boden seit 1945. Der ehemalige US-Präsident Joe Biden sagte als Senator im Angesicht dieses Völkermordes: „Europa hat kein moralisches Zentrum“, das den Kontinent gegen so etwas vereinen und in Bewegung bringen könnte. Recht hat er – auch heute noch.

Die europäische Moral ist das Völkerrecht. Der feste Glaube daran, nichts tun zu können und zu dürfen, wenn es irgendwo einen Völkermord oder einen brutalen Diktator gibt, solange Russland und China uns das im UN-Sicherheitsrat nicht erlauben. Es ist der Glaube an die eigene Schwäche und Tatenlosigkeit als etwas Nobles und Gutes.

„Völkerrecht“ ist im Westen längst Chiffre für gemütliche Tatenlosigkeit im Angesicht unserer globalen Feinde geworden. Gegen eine islamistische oder sozialistische Diktatur, die ihr Volk unterdrückt und auch uns bedroht, kann man leider nichts machen. Das Völkerrecht verteidigt man gerne mit großen Reden – das Recht der Völker hingegen, etwa auf Leben und Freiheit, eher nicht.

Maduro etwa ist für zehntausende Tote und unermessliches Leid verantwortlich, in seinem Land und darüber hinaus. Alles egal – das Völkerrecht steht über allem. Dieses bornierte Europa wird keine Chance haben in einer Welt, die sich auf allen Seiten von der Illusion Völkerrecht verabschiedet hat.

Das Recht des Stärkeren herrscht wieder offen in der Weltpolitik. Die Antwort darauf ist Stärke, nicht „Völkerrecht“. Dieses Völkerrecht geht unter – und wer sich entkoppelt daran klammert, wird mit ihm untergehen.

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268 Kommentare

  • Einfach mal einen Schritt zurücktreten, und alles mit etwas Abstand betrachten…

    Und schon merkt man, dass Herr Trump eigentlich genau das gemacht hat, was die EU tagtäglich macht. Die EU setzt Regime-Changes mit Massen von NGOs, Gesellschaftsspaltungen, vorgeblich demokratischen Wahlen, und im Worst-Case, mit der Rückgängigmachung von Wahlen durch.
    Herr Trump macht das halt kurz und knackig.

    Letzlich reduziert sich alles auf Frage: Zieht man sich das Pflaster lieber schnell oder langsam ab…

    120
    • @Vera: Interessanter Blickwinkel. Da fällt mir gleich noch die Teuro-Politik ein. Mit Schuldenvergemeinschaftungen und Aufnahmen ungeeigneter Länder in die Teuro-Zone werden prosperierende (auch: wirtschaftlich dominierende) Länder (wie das frühere Deutschland) ebenfalls gechanged… nicht zuletzt auch die inzwischen EU-kritischen deutschen Sparer…

      • Und evtl. kommt bald die Ukraine dazu die bestimmt vom Sondervermögen aufgebaut wird und und noch jahrelang Geld kosten wird.

        • (Völker-)Recht ist eine kollektive Fiktion, verankert im kollektiven Gedächtnis und basiert ultimativ auf dem Vertrauen, dass sich (fast) alle daran halten. Es ist nicht gottgegeben und es ist nicht real (anfassbar), es hat aber durch sich danach richtende Menschen reale Auswirkungen.
          Stärke, egal ob physich oder psychisch oder materieller Natur, ist dagegen real (anfassbar).
          Jedes Recht (auch Geld, Staaten) kann somit nur begrenzt gelten und muss sich anpassen, denn Realität schlägt auf Dauer Fiktion.

          3
    • Bei allen Linken muss das Pflaster immer schön langsam abgezogen werden.😉

      • @Ikone: Trotzdem, keinerlei Lerneffekt. Schon bei dem Beitrag über die jobsuchende Jette wurde klar, dass bei den Superlinksgrünen evt. das Gehirn fehlt. Noch nicht mal mehr klassische Konditionierung funktioniert! Leider gereicht uns das wegen des Gehirnlosenschutzes nicht zum Vorteil 😉

      • (Völker-)Recht ist eine kollektive Fiktion, verankert im kollektiven Gedächtnis und basiert ultimativ auf dem Vertrauen, dass sich (fast) alle daran halten. Es ist nicht gottgegeben und es ist nicht real (anfassbar), es hat aber durch sich danach richtende Menschen reale Auswirkungen.
        Stärke, egal ob physich oder psychisch oder materieller Natur, ist dagegen real (anfassbar).
        Jedes Recht (auch Geld, Staaten) kann somit nur begrenzt gelten und muss sich anpassen, denn Realität schlägt auf Dauer Fiktion.

    • Sehr gut kurz und knackig formuliert. Und wer wirklich ernsthaft was über „Volkerrecht“ wissen will, soll sich an die Arbeit machen und recherchieren. Der hat gut zu tun.

      Und dann wird er erstaunt feststellen, dieses Recht besteht aus Gummi und ist nicht klar fassbar. … Was also ist das Völkerrecht genau?

    • Ist genau das nicht, was wir uns wünschen? EINE konzentrierte militärische Aktion die sofort den Kopf der Schlange abschlägt.

      Was wäre die Alternative gewesen? Eine Invasion der US-Armee? All die Schrecken des Krieges für das Volk von Venezuela, Monate lang. Unzählige tote Soldaten und Zivilisten, Gräueltaten, Verwundungen etc. Ein Volk und seine einfachen Soldaten hätten leiden müssen damit ein Machthaber gestürzt wird. Das die USA das erdölreichste Land der Welt nicht in Opposition zu sich und in Kollaboration mit ihren Gegnern dulden würden war klar. Früher wäre man – zur Freude der Rüstungsfirmen – großflächig einmarschiert. Dieses Mal jedoch hat man einen präzisen Schnitt gesetzt der vermutlich vielen das Leben rettete.

      Natürlich geht das nicht immer, man kann nicht einfach Xi Jinping festnehmen. Aber der ein oder andere Diktator oder Mullah weiß jetzt, dass die USA ihn im Zweifelsfall holen kommen…

  • 100 % richtig! Streiten für ein Völkerrecht, aber nicht für die Völker; das ist die Moral der EU.

    • Sehr gut erkannt…

      Es muss aber einheimische Völker heißen…

    • @Sam: Die EU streitet eigentlich nur für Macht (für sich) und Kohle (für die Teurokraten). Der Bürger ist sch…egal.

    • Vor allem: Besser ist handeln, anstatt die Juristen fragen.

  • Well done, Donald. Ein „Völkerrecht“ hinter dem sich Terroristen, Despoten und Diktatoren verschanzen können, braucht kein Mensch.

    • GENAU ! Dieses „Völkerrecht“ ist nämlich genau so veraltet wie die Genfer Menschenrechtskonvention, die EU und noch viele andere mittlerweile pervertierte Vereinbarungen! Sie dienen deshalb nicht mehr den Völkern oder Menschen, sondern nurmehr den Winkeladvokaten und sinistren Machthabern !!!!

    • „Völkerrecht“ gilt nur für die Cowboys?. Fürs globale plündern.

      • „… fürs globale plündern“. Mich plündert die EU aus. Ganz unglobal.

        • also fänden Sie es gut, wenn DT in D und EU mal eben die Verantwortlichen für die Verbots- und Ausbeutungsdiktatur „festnimmt“ und danach D-EU ausbeutet.

          -20
      • Bush?

    • Und die linksgrüne Klimaautokratie benutzt auch gerne das Völker- und Menschrecht, um Andersdenker mundtot zu machen..

    • Und wenn, dann müssen sich alle Despoten hinter dem „Völkerrecht“ verschanzen können, und nicht nur die, denen es die Moralisten in Europa gestatten.

    • Du denkst sicher Brussel…

    • „Völkerrecht“ auf das die USA für das Plündern in fremden Ländern immer darauf f….n.

    • Wer glaubt, die USA hätten Maduro gestürzt, um die Venezulaner von einem Diktator zu befreien, der glaubt auch, die USA hätten gegen das Deutsche Reich gekämpft, um Deutschland von den Nationalsozialisten zu befreien.

      • Damals war aber nicht Trump Präsident der USA.

  • Guter Kommentar!
    Vorraussetzung für Recht ist eine unabhängige Organisation, die die Kraft hat, dieses Recht durchzusetzen. Ansonsten bleibt das Recht eine ideale, geistige Idee. Eine solche Organisation gibt es aber im internationalen Raum nicht, die UN zB ist nur ein Gesprächskreis ohne Macht.
    Deshalb ist das Völkerrecht meistens nur eine Ausrede, um Unrecht tatenlos zuzusehen. Auch Deutschland hat sich gerne darauf berufen, damit zB deutsche Großkonzerne ungestört im Iran Geschäfte machen konnten.
    Die Welt wird von Menschen gestaltet, Recht oder Unrecht ist abhängig von der Position des Betrachters. Die wenigsten sind vollständig im Unrecht ebenso ist fast niemand vollständig im Recht oder handelt unabhängig vom eigenen Interesse. Die Grauzone ist das übliche der internationalen Politik und da erfordert es die Kraft, Entschlossenheit und Mut, aber auch die nötige Umsicht und Weitsicht. Recht spielt hier eine untergeordnete Rolle.

    • Ebenfalls ein guter Kommentar. So gern man es hätte, ein globales Rechtssystem wird nie funktionieren. Umso wichtiger ist die zwischenstaatliche Diplomatie, um einerseits die eigenen Interessen einzubringen und sich andererseits Verbündete zu schaffen. Aber Diplomatie scheint in Europa und noch mehr in Deutschland nicht mehr an den Unis gelehrt zu werden.

    • Die UN ist inzwischen doch inzwischen regelmäßig auf Seiten der Schurkenstaaten, man muss sich nur die einseitige lange Liste der Anti-Israel-Resolutionen anschauen, um das zu verstehen. Die UN hat den Venezolaners nicht geholfen, sondern den Unterstützern des menschenverachtenden Regimes. Bei der EU sieht es leider ähnlich aus. Einer der größten Handelspartner des Iran ist Deutschland.

    • Quatsch mit Soße, nur weil das „Ergebnis“ gerade mal in Ihre Weltanschauung paßt, wenn die Kiste in die falsche Richtung fährt, wie gerade in D-EU, dann finden Sie es sicher auch nicht mehr gut.

      -17
  • Nuja, ein wirkliches „Völkerrecht“ gibt es nicht. Im Englischen spricht man auch vorsichtiger vom „International Public Law“. Der Kollege von der KI:

    „Das Völkerrecht (auch Internationales öffentliches Recht) ist die Gesamtheit der Rechtsnormen, die die Beziehungen zwischen Staaten und anderen internationalen Akteuren regeln. Es ist eine überstaatliche Rechtsordnung, die auf der Gleichrangigkeit der Staaten basiert und nicht von einer zentralen Gewalt durchgesetzt wird, sondern von der Anerkennung der Staaten abhängt.

    Subjekte des Völkerrechts:

    Staaten (klassische Träger von Rechten und Pflichten)
    Internationale Organisationen (z. B. UNO, EU)

    Rechtsquellen:

    Völkervertragsrecht (Staatsverträge, Abkommen, Konventionen)
    Völkergewohnheitsrecht (lang geübte Praxis mit Rechtsüberzeugung)
    Allgemeine Rechtsgrundsätze (z. B. Treu und Glauben)
    Zwingendes Völkerrecht (Ius Cogens): Normen“

  • Irgendetwas stimmt nicht.

  • Delete msg

  • Ja, super Kommentar. Vielen Dank.

  • Delete

  • Freiheit gegen Völkerrecht ist eine falsche Dichotomie. Die Wahl fällt nicht zwischen Freiheit und Völkerrecht, sondern Völkerrecht und Krieg.

  • Es ist schön zu sehen, wie Brüssel und die BRICS Fans in froher Eintracht aufs Völkerrecht pochen. Das Recht des venezuelanischen Volkes ist Linken eben völlig egal.

    • Wenn Sie glauben, die herrschende Ideologie sei links, bestätigen Sie damit den Erfolg der Gehirnwäsche durch diejenigen, die ihre „Linken“ manipulieren. Ja, sie lassen ihre nützlichen Idioten mit kommunistischen Parolen durch die Straßen ziehen, weil sie wissen, dass diese niemals umgesetzt werden. Sie werden es nicht können, und die Mehrheit wird es – wenn sie erwachsen ist – auch gar nicht wollen. Aber sich damit zu bereichern, ist in Ordnung – siehe die sogenannten erneuerbaren Energien und den Klimaalarm.

      • Gehen Sie zurück zum Neuen Deutschland oder den Nachdenkseiten.

  • Danke Hr. Roland, sehr gut geschrieben und die anderen Übeltäter auch benannt. AN ist super. Schön, gibt es Euch. Alles Gute zum Neuen Jahr!

  • Wie weit ist die Bildung bei uns eigentlich schon heruntergekommen? Realistisch gesehen, kann es kein Rechtssystem geben, das nicht von einer allgemein anerkannten Autorität durchgesetzt wird. So gut wie jeder Staat, der irgendwelche „völkerrechtswidrigen“ oder aggressiven Handlungen ausführt, wird dafür im Völkerrecht irgendeine Entschuldigung finden, eine noch so verquere Ausrede, oder er wird schlicht leugnen, aggressiv zu handeln („Präventivkrieg… „ etc.). Das wissen wir spätestens seit Han Fei, der Arthshastra, Thomas Hobbes und Machiavelli. Man kann sich wünschen, dass das Völkerrecht gelten möge, aber das Internationale System ist nun einmal letztendlich anarchisch. Lamentieren hilft a nicht.

    • na dann mal zurück ins 3 Reich, da war das auch in Ordnung, das „das Recht des Stärkeren galt“.

      Meine Güte, welch ein Logik, der geglaubte Fortschritt seit dieser Zeit ist auf der Strecke geblieben.

      -11
      • Auf kein System ist Verlaẞ! Wär schön, wenn sich etwas installieren ließe, was prinzipiell das Gute, oder wenigstens das Gerechte garantieren würde,  oder ihm menschenmöglichst nahe käme. Nein, leider kommt man nicht darum herum, sich immer wieder aufs neue Gedanken zu machen über seine eigene Zustimmung oder Ablehnung – egal ob es sich um Völkerrecht oder Verfassungsrecht handelt. Da hilft auch kein Fortschritt, half noch nie.

  • Oha, jetzt bekommt Herr Trump aber Ärger von Frau Baerbock. Das wird hart. 🤔😅

  • Das eine schließt das andere nicht aus. Die Befreiung des Volkes vom Sozialismus ist völkerrechtlich legitim.

    • Sozialismus verstößt gegen das Völkerrecht? Haben Sie das schon mit der UN-Praktikantin Anna-L. abgeklärt?? 😉

    • Schwachsinn! Entweder gilt das Prinzip der Nichteinmischung oder jeder der will kann andere Staaten angreifen mit ausreichender Bewaffnung!

    • Hanebüchener Schwachsinn!

      • @Franks_: Es gilt das Prinzip der knallharten Interessenwahrnehmung, alles andere ist entweder bewusste Verdummung oder idealistische Spinnerei. Das Problem dabei ist allerdings ein schwerwiegendes: die bewussten Verdummer erklären dem Dödel, dass diese Interessenwahrnehmung dem einen zustehen und somit legitim sind und sprechen sie einem anderen als illegitim ab. Das nenne ich unerträgliche Heuchelei.

  • Die Freiheit und auch die Meinungsfreiheit eines Volkes ist wichtiger als das Völkerrecht. Gilt für Venezuela genauso wie für die EU. Es ist beruhigend, daß da jemand im Weißen Haus ist, der genau hinschaut.

    • Die Kehrseite ist aber, IMMER wenn die USA sich irgendwie einmischen, bleibt am Ende Suppe übrig, die andere auslöffeln dürfen bzw. müssen, nur nicht die USA selbst, Das war in Vietnam, Afghanistan und Irak so und es ist aktuell der Russland-Ukraine-Krieg! Auch zu letzterem haben die USA ihr Schärflein beigetragen. Wird nur gerne vergessen bzw. unterschlagen, weil es nicht ins eigene Narrativ paßt.

  • „Die europäische Moral ist das Völkerrecht. Der feste Glaube daran, nichts tun zu können und zu dürfen, wenn es irgendwo einen Völkermord oder einen brutalen Diktator gibt, solange Russland und China uns das im UN-Sicherheitsrat nicht erlauben.“
    Endlich benennt es mal jemand, warum diese UN seit vielen Jahren schon nichts mehr wert ist.
    Vielen Dank für diesen zutreffenden Kommentar..!

  • Ich empfehle dringend den Beitrag von Joachim N. Steinhofel bei „Achgut.com“!

    Das klärt den Blick, schärft die Sicht und verschafft eine gewisse Distanz.

    Und das war’s dann auch schon

    • Der Steinhöfel bringt oftmals gute Sachen aber dieser Artikel ist einfach Unsinn.

  • Solange das Ergebnis paßt, jubeln alle über das Faustrecht … aber wehe man ist selber Opfer… irgendwann schlägt das Pendel wieder in die andere Richtung.

    • Sagst du das auch bei der Diktatorin VdL?

      • Nicht -bei-, sondern -wegen-… Der BÜRGER hat Angst getroffen zu werden wenn es vdL an den Kragen geht.

        • …quasi Kollateralopfer zu werden.

          -2
    • @Bürger
      Glauben Sie ernsthaft, wenn uns jemand überfallen will, fragt er die UN?
      Putin hat auch nicht gefragt. Die UN war gespalten, aber mehrheitlich dagegen, genutzt hat es nichts. Wenn man dann keinen Bündnispartner hat oder einem eine „Koalition der Willigen“ zur Seite steht, hat man entweder eine super Verteidigung oder man ist eben am Arsch.

      • Der böse böse Putin fragt nicht ???

      • Die russische Version ist, dass sie die Verpflichtung erfüllen, die sie mit der UN-Resolution Nr.:2202 eingegangen sind. Diese Resolution ist real. Wir dagegen haben die gleiche Verpflichtung gehabt, aber sie völlig ignoriert. Daran gibt es nach Merkels Geständnis, niemals die Absicht gehabt zu haben, sich an Minsk2 zu halten, keinen Zweifel.

  • Danke für diesen guten Artikel, ich sehe es genauso. Was wäre wohl aus Europa in den 1940ern geworden, wenn die USA sich an dieses sogenannte Völkerrecht gehalten hätten? Ich habe mehr und mehr den Eindruck, dass es nur noch um wohlklingende Worthülsen geht, um die eigene Untätigkeit und moralische Verwahrlosung zu kaschieren.

    • Völkerrecht sind Linke, Kampfbegriffe. Wenns passt, wird es halt rausgekramt. Siehe unsere Analena; die vom Völkerrecht Kommende. Wieso residiert sie dort, in der UN, in New York? Wegen ihrer Professur des Völkerrechts? Glaub‘ ich nicht.

  • Das Volk in Venezuela will Maduro nicht mehr. Auch nur deshalb klappt das auch so reibungslos für Trump und deshalb macht es Sinn.

    • Das sollte heissen, Deutsche lieben Merz

  • Cubaner und Perser sollten auch in Freiheit leben.

    • Und warum machen es die nicht? Wo genau liegt Persien, gibt es dort auch Grenzen, oder nur imaginäre?

  • Lieber Max. Klares ja. Es ist Aufgabe der venezulanischen Bevölkerung. Nicht die einer ausländischen Macht.

    • Warum kommen dann tausende Venezolaner nach Deutschland?
      Weil es dort so toll ist?

    • Ein Drittel ist geflohen.

      • Ich weiß. Aber wenn, dann nur mit UN Mandat.

  • Ich finde es nicht gut, dass das Völkerrecht hier instrumentalisiert wird! Davor möchte ich unbedingt warnen!!
    😉

    • Hier nochmal: GENAU ! Dieses „Völkerrecht“ ist nämlich genau so veraltet wie die Genfer Menschenrechtskonvention, die EU und noch viele andere mittlerweile pervertierte Vereinbarungen! Sie dienen deshalb nicht mehr den Völkern oder Menschen, sondern nurmehr den Winkeladvokaten und sinistren Machthabern !!!!

      • @Theresa: Völlig richtig! Ich bin erstaunt, aber auch erleichtert, dass viele Menschen, jedenfalls hier bei AN, durchschauen, dass z.B. (willkürlich ausgewähltes Zitat hier) es das „Völkerrecht … überhaupt nicht (gibt)! Es ist die typische Krücke der Polit-„Elite“ die sonst nix gebacken kriegt. “ Also, der Bildungsverfall grassiert sicher in den Schulen und im Reichshauptslum, aber nicht bei AN 😉

  • Jeder sucht sich die Argumente heraus, welche zu seiner Meinung passen. Die Sozen und Linken pochen auf Einhaltung des Völkerrechts und verurteilen den Angriff, die Konservativen und Liberalen führen die Befreiung des Volkes als Argument an und begrüßen ihn.

    Same procedure as always…

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