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Ist das die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit?

Nachdem sich Trump-Sympathisant Jeff Bezos für 10 Millionen Dollar in die Met Gala eingekauft hat, wird ein nischenhaftes Modeevent zu dem Schauplatz eines Übernahmekampfes um die gesellschaftspolitische Deutungshoheit.

IMAGO/ZUMA Press Wire

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Kommen ein Teufel, der viertreichste Mann der Welt mit Frau und Hunderte persönlichkeitsloser Hollywoodstars in ein Museum… So könnte man einen Witz beginnen oder auch einfach die Met Gala 2026 beschreiben. Der Teufel ist natürlich Anna Wintour. Wenn Sie auf das Titelbild oben schauen, sehen Sie sie links, immer unschwer an dem Bob und der Sonnenbrille zu erkennen. Sie veranstaltet die Met Gala seit nun über dreißig Jahren. Einst Chefredakteurin der amerikanischen Vogue und entscheidend beteiligt am Höhepunkt der Modeindustrie in den 90ern, ist sie heute „Global Chief Content Officer“ des Condé-Nast-Verlags, der die Vogue herausgibt.

Der viertreichste Mann ist, falls sich die Börsenkurse über Nacht nicht ändern, Amazon-Gründer Jeff Bezos. Von ihm findet man in den einschlägigen Bildagenturen keine Fotos im Zusammenhang mit der Met; die Archive sind zugeschüttet mit Fotos von Protesten gegen ihn. Mit 10 Millionen Dollar sponserte er die diesjährige Gala. Dass Zohran Mamdani aus Protest als erster New Yorker Bürgermeister seit über 20 Jahren zu dem Event nicht erschien, ist nur eine von vielen Reaktionen darauf. 

Nicht nur ist Bezos irre reich und gehört in den Augen vieler schon allein deshalb wegversteuert. Zusätzlich sorgte er 2024 für Furore, als er verhinderte, dass die von ihm aufgekaufte Washington Post Kamala Harris unterstützt – um dann nach der Wahl auch noch an Trump zu spenden. Der bekam von ihm aber nur ein Zehntel von dem, was ihn die Met gekostet hat. Was will er mit so einem Promi-Event? 

Man könnte zynisch sagen: Wenn reiche Leute alles haben, was man sich für Geld kaufen kann, wollen sie eben haben, was man sich (eigentlich) nicht kaufen kann, sondern auf Harvey Weinsteins Casting-Couch hart erarbeiten musste. Man könnte auch mutmaßen, dass diese Prioritäten etwas mit Bezos’ neuer Frau Lauren Sánchez Bezos zu tun haben. Oben im Bild erkennen Sie diese an den Schönheitsoperationen, die sie sich offensichtlich hat machen lassen, bevor sie einen der reichsten Männer der Welt geheiratet hat. 

Es ist doch schon irgendwie beruhigend, dass man – wenn alle Liftings und Silikonfüllungen versagen und nur noch die Klage auf Schmerzensgeld bleibt – immer darauf zurückfallen kann, dass Schönheit von innen kommt. Bezos ist offenbar verliebt. Doch wie weit ist er bereit, für seine Liebe zu gehen? Lauren Sánchez Bezos als Milliardärsbraut schmückte 2024 das Cover der Juni-Vogue. 

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Kurz darauf ging das Gerücht um, Jeff Bezos würde den Verlag Condé Nast aufkaufen und die Vogue seiner Zukünftigen als Hochzeitsgeschenk schenken wollen. Dazu kam es nicht, doch sein Interesse an der Modeszene hat Bezos seither offenbar nicht verloren. Will er wirklich nur seiner Liebsten einen Wunsch erfüllen? Ich denke, dass dieses Gerücht von einer sehr stereotypen Vorstellung von Milliardären und einer unterschätzenden Sicht auf so etwas Profanes wie Mode- und Lifestyle-Publikationen herrührt. 

Genauso übersieht man womöglich einen entscheidenden Moment für die Zukunft des gesellschaftspolitischen Diskurses im Westen, wenn man bei der diesjährigen Met Gala aus ähnlichen Gründen nicht näher hinschaut. Der Verlag Condé Nast mit Sitz im One World Trade Center ist ein amerikanisches Medienkonglomerat, zu dessen Zeitungen The New Yorker, die Vogue in mehr als zehn Ländern, die Architectural Digest in zehn Ländern, GQ in mehr als 10 Ländern, Glamour, Wired und Vanity Fair (auch in sämtlichen Ländern) und noch einige weitere gehören. Niemand kann leugnen, dass hinter einem solchen Massenmedienunternehmen nicht nur Kohle, sondern auch gesellschaftlicher Einfluss steht. 

Das Gleiche gilt auch für die Met Gala. Für viele ist dieses Event – zumindest das, was man unfreiwillig davon mitbekommt – jedes Jahr der Höhepunkt abstruser Dekadenz und Hässlichkeit. Das war sie nicht immer. Einst war sie ein gesittetes Dinner für die Spender des Metropolitan Museum of Art in New York, die Eintrittskarten kosteten 50 Dollar. Doch spätestens seit Anna Wintour in den 90ern die Vorsitzende des Veranstaltungskomitees geworden ist, ist die Benefizveranstaltung zur Eröffnung der jährlichen Modeausstellung des Museums von einem bescheidenen Abendessen weit entfernt. 

Heute liegen die Einzelkarten im sechsstelligen Bereich, die meisten Gäste kaufen sie sich gar nicht selbst. Modemarken können ganze Tische kaufen und suchen sich dann Hollywood-Sternchen als ihre Markengesichter aus, die in ihren Kreationen über den roten Teppich laufen. Selbst wenn man mit der Met Gala nichts anfangen kann, muss man doch einsehen, dass das Konzept dahinter gerissen gemacht ist. 

Jedes Jahr gibt es ein Motto, orientiert an der Ausstellung, an das die Gäste ihre Kostüme anpassen sollen. Damit setzt sich dieser rote Teppich von den anderen ab und wird zu einem Spektakel. Für die Designer bedeutet das, dass sie sich mit künstlerischem Anspruch behaupten können und müssen. Der Gang über den roten Teppich wird per Livestream übertragen, die Vogue schickt ein ganzes Team von Reportern und Journalisten zu der Gala, um über jede Einzelheit der Nähkunst und kreativen Inspiration zu berichten. 

Das Event könnte insofern kaum öffentlicher sein. Doch sobald die Gäste den Teppich gemeistert haben und „drinnen“ sind, gibt es Handy- und Kameraverbot. 2017 hat Kylie Jenner ihr Handy mit reingeschmuggelt und im Badezimmer ein Selfie gemacht, über das sogar der Spiegel berichtete. Alle Gäste sind von Anna Wintour höchstselbst handverlesen – nur weil man berühmt ist, wird man nicht automatisch eingeladen. 

Alle schwärmen davon, was „drinnen“ geschieht, niemand (nicht einmal Kylie Jenner) darf wirklich davon erzählen. Insbesondere am Anfang der Karriere bedeutet eine Einladung zur Met Gala einen enormen Image-Boost nach außen und innerhalb der Branche. Damit einher gehen das Sponsoring von Designern, die einen von heute auf morgen ernst nehmen, neue Kontakte, neue Jobmöglichkeiten. Maximale Öffentlichkeit und exklusive Geheimniskrämerei, der perfekte Cocktail, um sich wichtig zu machen. Die zweistelligen Millionenbeträge, die Wintour so regelmäßig für das Museum einnehmen kann, bestätigen ihren Erfolg. 

Wer die Hoheit über so eine Gala hat, hat einen ganz schönen Einfluss. Selbst preisgekrönte Stars würden um Tickets betteln. Kein Wunder also, dass die Linken, die ja im Grunde in ganz Hollywood die Deutungshoheit haben, auch dieses Event gerne schön auf Linie halten würden. Dass da nun Bezos als Sponsor und halber Gastgeber da „drinnen“ ist und alle Sternchen, die so eifrig Wahlkampf für jeden Kandidaten machen, den ihnen die Demokraten vor die Füße werfen, quasi seine Gäste sind, gefällt da natürlich niemandem.

Wenn man nach den Medienberichten geht, ist im sozialistischen New York gerade die Hölle los. Video-Protestaktionen, Plakat-Protestaktionen, Kunst-Urin-Protestaktionen, alternative rote Teppiche, Protestaktionen – zugegeben zumindest kreativ. Im Internet überschlägt man sich in der Analyse, wie unglaublich billig Sánchez Bezos ausgesehen habe und dass ihr Kleid perfekt repräsentiere, wie seelenlos die konservativen Reichen doch wären. Medien berichten über alle Stars, die die Met Gala boykottieren würden. Angeblich soll Meryl Streep dazu gehören, ihre Publizistin stellte richtig, dass Streep trotz Einladung noch nie zur Met gekommen ist, weil sie mit solchen Veranstaltungen grundsätzlich nichts anfangen kann. 

Diese ganze Furore lässt sich ganz einfach herunterbrechen: Es kostet „nur“ 10 Millionen Dollar, um die kulturelle Brandmauer zu durchbrechen. Ein Trump-Sympathisant hat es geschafft, auf eine Veranstaltung zu gelangen, auf der er nicht sein dürfte, und wird sogar noch als Ehrengast gefeiert. In der linken Szene nimmt man das sehr ernst, denn man versteht es als das, was es ist: das Austesten von Grenzen.

Jetzt muss sich zeigen, ob der Widerstand groß genug ist. Es sind jedenfalls schon mal nicht nennenswert viele Stars der Gala ferngeblieben. Trotz der Kritik hat sich Wintour auch noch nicht distanziert. Es ist bemerkenswert, dass sie die Bezos als Sponsoren überhaupt zugelassen hat, immerhin hat sie schon nach der Kritik an dem Sánchez-Bezos-Vogue-Cover ahnen können, dass es Protest geben würde. So hat sie der Verdrängung der linken Hegemonie die Tür geöffnet. 

Auch wenn die Vogue unter ihrer Leitung eigentlich eher links war und ist, dürfte Anna Wintour – zumindest nach dem, was von ihr erzählt wird – dem persönlich nicht ganz abgeneigt sein. Sie steht als Person nicht nur wegen ihres berüchtigt forschen Führungsstils, ihrer eisernen Miene und der Angewohnheit, für niemanden ihre Sonnenbrille abzunehmen, seit Jahrzehnten in stetiger Kritik. In den 2000er Jahren brachte sie ihre Liebe zu Pelz in einen erbitterten Krieg mit Peta-Aktivisten. 

Es gab Proteste vor dem Vogue-Büro, einmal soll ihr im Four Seasons Hotel eine Aktivistin einen toten Waschbären auf den Teller geschmissen haben, vor einer Fashion Show in Paris warf ihr jemand Tofu ins Gesicht. Angriffe, die Wintour zu kontern wusste. Als es anlässlich einer Verlagsfeier wieder Proteste von Tierschützern gab, soll sie ihnen Roastbeef herunterbringen lassen haben. 

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Wintour mit der Met Gala gegen den gesellschaftspolitischen Diskurs ihre Grenzen austestet. Im Jahr 2023 widmete sie die Gala ihrem langjährigen Freund Karl Lagerfeld. Falls Sie sich fragen, was daran kontrovers sein soll, kennen Sie von Lagerfeld-Zitaten wohl nur: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ In der Modeszene ist der Designer unlängst gecancelt. Dass er als Chefdesigner von Chanel das Beste war, das der „High Fashion“ passieren konnte, gibt man in der Szene heute nur mit Zähneknirschen zu.

Immerhin hat er sich kritisch über die europäische Flüchtlingspolitik und die Ehe für alle geäußert. Das #metoo-Movement kommentierte er so: „Ich hab es satt. Was mich am meisten schockt, sind all die Filmstars, die 20 Jahre gebraucht haben, um sich an das zu erinnern, was passiert ist.“ Auf der Gala fanden sich dann neben den für Lagerfelds Stil typischen schwarz-weißen Kostümen mit Elementen aus der Herrenmode auch pinke Kleider. Das galt damals als Protest gegen das Thema, da Karl Lagerfeld nachgesagt wird, er hätte Pink gehasst. Sie können ja gerne mal seine berühmtesten Chanel-Kollektionen aus den 90ern googeln, um zu sehen, was für ein Quatsch das ist.

Je mehr man sich mit dem Schaffen von Anna Wintour auseinandersetzt, desto mehr muss man feststellen, dass sie vor allem eins ist: eine kreative, aber profitorientierte Businessfrau. Über Jahrzehnte hinweg hat sie die Auflage jeder Zeitschrift vorangetrieben, die man ihr anvertraut hat. Dafür ist sie immer wieder gewagte Risiken eingegangen und hat dabei ein besonderes Gespür dafür bewiesen, im richtigen Moment strategisch anzuecken. Für sie wird am Ende nur relevant sein, ob links oder rechts die besseren Zahlen produziert. Schlecht angezogene Demonstranten ignoriert sie nicht mal – es sei denn, sie füttert sie mit Roastbeef. 

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29 Kommentare

  • Roastbeef für Peta-Aktivist:innen – ich muss zugeben, das hat was.

    • Ja das hat was🤣

    • Ja,
      es verachtet die Ansichten anderer Menschen!

      -13
      • Genau. Das soll es ja gerade.

  • Ist das die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit? I

    Man muss Jeff Bezos fast bewundern. Während andere Milliardäre sich mit Flugzeugflotten, Lobbyismus oder der schlichten Zerstörung ganzer Branchen begnügen, hat er verstanden, worum es im 21. Jahrhundert wirklich geht: nicht nur Geld zu besitzen, sondern die Kulisse, in der Geld sich moralisch schön findet. Zehn Millionen Dollar für ein bisschen Met-Gala-Nähe, und schon steht man nicht mehr bloß am Rand des Spektakels — man ist das Spektakel. Fortschritt, irgendwie.

    Die Empörung ist dabei so berechenbar wie das Buffet auf einer Veranstaltung, bei der alle so tun, als hätten sie Geschmack. Links ruft „Brandmauer!“, rechts grinst und sagt „Einfluss!“, und in der Mitte sitzt Anna Wintour wie eine Hohepriesterin des gepflegten Ausschlusses und notiert, wer heute noch als „kulturell relevant“ durchgeht.

    • Ist das die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit? II

      Dass ausgerechnet ein Mann, der im öffentlichen Bewusstsein ungefähr so sympathisch wirkt wie ein Steuerbescheid mit Beinchen, nun im Tempel der modischen Selbstveredelung mitmischen darf, ist natürlich ein Skandal. Aber eben auch ein sehr moderner.

      Denn was ist die Met Gala anderes als die elegante Form dessen, was die Gesellschaft längst überall betreibt: Zugang gegen Geld, Moral gegen Image, Haltung gegen Sponsorentisch. Früher musste man wenigstens noch eine Idee verkaufen. Heute reicht ein Scheck, ein Lächeln und die Fähigkeit, sich in eine Debatte hineinzukaufen, bis sie plötzlich nicht mehr von der Debatte selbst handelt, sondern von der Frage, wer daneben sitzen durfte. So wird aus einer Benefizveranstaltung ein Symbolkampf, aus einem roten Teppich eine kleine geopolitische Achse zwischen Dekor und Dominanz.

      Besonders hübsch ist dabei die linke Empörung über die angebliche rechte Übernahme.

      • Ist das die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit? III

        Als hätte die kulturelle Hegemonie jemals etwas anderes getan, als sich an Reichtum zu wärmen, solange er nur die richtigen Worte sagte, die richtigen Fotos machte und die richtigen Feindbilder mitlieferte. Jetzt also Bezos, der Mann, der selbst aus einem Lagerregal eine Machtfrage gemacht hat, und seine Gattin in der Rolle der ästhetischen Unschuld, die niemand ernsthaft glaubt und trotzdem alle kommentieren. Die einen nennen das Provokation. Die anderen nennen es die logische Fortsetzung des Systems, nur mit besserem Licht.

        Und genau darin liegt der Witz: Niemand wird hier entmachtet, alle werden bloß umgruppiert. Die einen verlieren die Deutungshoheit, weil sie sie nie wirklich hatten, die anderen gewinnen sie, weil sie am lautesten so tun, als wäre das alles ein Kulturkampf und nicht bloß ein sehr teurer Empfang mit moralischer Restwärme. Am Ende bleibt die altbekannte Erkenntnis:

        • Ist das die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit? IV

          Wer die Gästeliste kontrolliert, kontrolliert die Erzählung. Und wer die Erzählung kontrolliert, kann sogar eine Übernahme als Emanzipation verkaufen.

          Die rechte Übernahme der gesellschaftlichen Deutungshoheit? Vielleicht. Oder einfach nur die nächste Runde im ewigen Wettbewerb der Reichen darum, wer sich am glaubwürdigsten als Opfer der Umstände inszenieren kann. Das ist dann die wahre Kunst. Nicht das Kleid. Nicht die Gala. Sondern die Chuzpe, mit Goldrand an der Revolution teilzunehmen.

          2
  • Ich tue mich immer schwer, bei Millionärs – und Milliardärs-Clübchen in Kategorien wie links und rechts zu denken.
    Vielleicht kann mir jemand erklären, was an den einen links und an den anderen rechts ist?
    Das „sozialistische New York“ haha, ich sehe es bildlich vor mir, die Trabi Paraden der Arbeiter Klasse, die am Big Apple dem Klassenfeind den Kampf ansagen.

    Zu Bezos und den 10 Mio:
    If you had earned 180.000$ every day from the day Christ was born until right now, you still woudn’t be as rich as Jeff Bezos.

    (der Spruch ist jetzt sicher auch schon veraltet. und du hättest sehr wahrscheinlich nicht aufgeholt:)

  • Ich liebe Frauen wie Anna Wintour – sie haben eine ganz eigene Erscheinung, Aura und Attitüde.

    Eine starke Frau mit einem einzigartigen Stil.

  • Das Bild ist montiert.

    • Ich habe das Bild noch einmal sehr detailliert auf subtile digitale Retuschen untersucht, also Bereiche, die professionell bearbeitet sein könnten, z. B. Hautglättung, Farbkorrekturen oder kleine Manipulationen im Hintergrund. […]

      Endergebnis:

      Es gibt keine Hinweise auf eine Montage oder eingefügte Personen.
      Subtile digitale Retusche auf Haut und Farben ist sehr wahrscheinlich, was bei Profi-Promofotos völlig normal ist.
      Das Bild ist also authentisch, abgesehen von normalen kosmetischen Verbesserungen.

    • Ihr Einwurf ist interessant. Woran erkennen Sie eine Bildmontage?

  • Man stelle sich vor, man hätte 5 Mio. Und dann haut man es raus für Villa, Auto und Urlaub. Bleiben immer noch 3 Mio zum schönen Leben. Auto fahren und urlauben kann man immer, ist aber irgendwann nicht mehr so befriedigend. Wohnen und gut leben ist immer möglich. Aber man kann nur ein Hemd tragen, nur auf einem Stuhl sitzen und nur ein Auto fahren. Bis auf die Mios und die Villa habe ich alles. Nirgends fühle ich mich wohler als zuhause, ich mein Leben gestalten kann, keine Verpflichtungen, nirgends muß. Freiheit pur!
    Ob der Mio oder Mrd genau so frei ist? Ich gönne denen ihren Erfolg.

  • Die USA hat ihre „Hollywoodstars“ Deutschlands Boulevardpresse hat mit Ricarda Lang und Timmy den Wal seine Stars gefunden.

    • Die Abnehmspritze und abgesoffene 🐳

  • „…Hunderte persönlichkeitsloser Hollywoodstars.“

    Wenn man von den Medien gemocht werden möchte, um Reichweite – respektive Einkommen – zu generieren, dann hat man sowas nötig.
    Xavier Naidoo Konzerte sind derweil ausverkauft.

    • Er macht alles richtig.
      Der gebürtige Mannheimer 👍
      Wo sind eigentlich die Söhne Mannheims?

      • Die „Söhne Mannheims“, also alle unwichtige Mitsänger welche im Strom von Xavier mitschwammen, haben sich von ihm distanziert, meines Wissens nach.
        Eine bessere Suchmaschine namens KI habe ich nicht bemüht.

        • Damit ist alles gesagt

          4
  • „Der Teufel ist natürlich Anna Wintour.“

    Der Teufel verkleidet sich gerne als Engel des Lichts… das sagt uns die Bibel… und was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und dennoch Schaden an seiner Seele nähme,… davor warnt sie uns ebenso eindringlich…

    So betrachtet ist die Veranstaltung in aller Gesamtheit eine beeindruckende Demonstration unermesslicher Armut.

  • „zu dem Schauplatz eines Übernahmekampfes um die gesellschaftspolitische Deutungshoheit“

    Gesellschaftspolitische Deutungshoheit?
    Diese Leute sind weder die Gesellschaft noch politisch interessant.

    Es ist ein Blase, die sich selber feiert!

  • Wenn die Linken da wären, wohin sie uns normale Menschen hinwünschen, wäre die Welt eine bessere.

  • Vielen Dank für diesen intelligenten Artikel. Hier meine zwei Cents dazu:

    In den USA ist das Verhältnis von Politik und Geld anders als bei uns. In den USA brauchen die politischen Kandidaten unglaublich viel Geld für den Wahlkampf. Wer kein Volks-Flüsterer ist wie Obama, der gut Geld durch Kleinspenden bekam, muss bei den Reichen betteln gehen. Das gibt „dem Geld“ dort viel Einfluss, macht die Politik tendenziell korrupt.

    In Deutschland finanziert der Staat die Parteien und die Parteien wiederum den Wahlkampf. Hohe Spenden von Privaten sind untersagt. Privat- oder Unternehmensspenden haben daher wenig bis kaum einen Einfluss auf Wahlergebnisse. Entsprechend bettelt nicht die Politik bei „der Wirtschaft“, sondern „die Wirtschaft“ kriecht der Politik in – äh – …unterwirft sich der Politik.

    Fazit: In den USA gibt es einen überproportionalen „Geld“-Einfluss, in Deutschland eine völlig abgehobene Politikkaste. Vom Demokratie-Theoretischen her beides nicht unproblematisch.

  • Warum gibt man den Satanisten so eine Bühne?

    • Die wird denen nicht „gegeben“, die inszenieren sich.

      • Sozialismus tötet

    • Sie meinen mit Satanisten sicher Mamdani und seine Islamisten und Marxistenfreunde.

  • Lächerlicher Jammerartikel eines Abgehängten.

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