Verhandlungen
Israel und Libanon vereinbaren bedingte Waffenruhe – Repräsentantenhaus fordert Ende des US-Iran-Einsatzes
Auch im Libanon herrscht jetzt eine bedingte Waffenruhe – Israel und Hisbollah stellen ihren gegenseitigen Beschuss ein. Währenddessen beschließt das US-Repräsentantenhaus eine Resolution zum Ende des Krieges.
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Israel und der Libanon haben sich unter Vermittlung der USA auf einen Plan zur Umsetzung einer Waffenruhe verständigt. Die Hisbollah muss demnach ihren Beschuss vollständig einstellen und ihre Mitglieder aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses abziehen. Ob die Terrororganisation diese Bedingungen akzeptiert, ist offen.
Die Vereinbarung kam nach zweitägigen Gesprächen im US-Außenministerium in Washington zustande. Vorgesehen ist die Einrichtung sogenannter Pilotzonen im Südlibanon. Dort soll die libanesische Armee die alleinige Kontrolle übernehmen. Nach Angaben des US-Portals Axios ist im Gegenzug ein israelischer Rückzug aus den jeweiligen Gebieten vorgesehen.
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Die Hisbollah war an den Gesprächen nicht beteiligt. Sie hatte zuvor über libanesische Vermittler grundsätzliche Bereitschaft zu einer vollständigen Waffenruhe signalisieren lassen. Ob sie auch dem vollständigen Abzug ihrer Kräfte aus dem Gebiet südlich des Litani zustimmt, ist jedoch offen. Genau daran dürfte die Umsetzung des Plans hängen. Weitere Gespräche sollen in der Woche ab dem 22. Juni stattfinden.
Bereits im April hatten Israel und der Libanon eine Waffenruhe vereinbart, die im Mai verlängert wurde. Die Kämpfe dauerten dennoch an. Auch während der Gespräche in Washington wurde weiter gekämpft. Die Hisbollah erklärte am Mittwoch, Raketen auf einen israelischen Militärposten im Norden Israels abgefeuert zu haben. Die israelische Armee erklärte, zwei Raketen sowie ein mutmaßlich von der Hisbollah gestartetes Flugobjekt abgefangen zu haben. Zugleich griff Israel nach Angaben libanesischer Sicherheitskreise mindestens zehn Fahrzeuge im Libanon mit Drohnen an. Bei einem Angriff nahe der Küstenstadt Tyros wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sechs Menschen getötet.
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US-Präsident Donald Trump hatte zuvor persönlich auf den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eingewirkt. Nach Angaben von Axios bereitete Israel umfangreiche Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut vor. Iranische Staatsmedien berichteten daraufhin, Teheran setze die indirekten Gespräche mit Washington aus und könne die Waffenruhe mit den USA beenden. Israel nahm die angekündigten Angriffe auf Beirut anschließend zunächst zurück. Im Gegenzug sollte die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel einstellen. Die israelischen Operationen im Südlibanon gingen jedoch weiter.
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Der Beschluss entfaltet zunächst keine unmittelbare Wirkung auf die laufenden Militäreinsätze. Auch der Senat müsste zustimmen. Er hatte bereits am 19. Mai mit 50 zu 47 Stimmen dafür gestimmt, eine ähnliche Resolution weiterzuverfolgen. Eine abschließende Entscheidung steht noch aus. Zudem ist verfassungsrechtlich umstritten, ob eine solche Resolution den Präsidenten ohne dessen Zustimmung tatsächlich zum Abzug der Streitkräfte zwingen kann.
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Das wird nix!
Amerika und Israel müssten sich mal entscheiden, was sie wirklich wollen.
Hat jetzt doch in Washington der ein oder andere vielleicht kapiert, dass man auch Mullahs nicht einfach beliebig ermorden kann? Überzeugt davon bin ich allerdings noch nicht…
Eine Problematik, die es nicht erst seit Marcus Porcius Cato dem Älteren gibt.
Wir wissen alle, wie die Geschichte um Karthago am Ende ausging und wenn im antiken Rom das Wort „Pax“ verwendet wurde, meinte es die bedingungslose Unterwerfung bis in alle Ewigkeit.
Die einzige Unbekannte ist, ob die Vergleiche des einstigen Imperium maximus mit den USA überhaupt noch gezogen werden können – die Parallelen des Niedergangs sind zu auffällig, als dass man sie ignorieren könnte.
Israel wird sich bloss nicht dran halten- wie immer!
… eigentlich schon mal vom War Powers Act von 1973 gehört …?
Der letzte Absatz ist doch vollkommener Stuss.
Warum meinen Sie, dass Hisbollah eine Terrororganisation ist und keine nationale Befreiungsarmee?!
Hisbollah entstand vor 40 Jahren, als Israel Libanon okkupierte.
Und was Israel heute macht, ist reine Genozid -oder ist es in ordnung, Bewohner austreiben oder tőten und ihre Häuse mit amerikanischen Planierraupen plattmachen?!
Und dann staunen Sie, dass mann Sie nicht in Sicherheitsrat gewählt hat.
Die Hisbollah Miliz hat es also geschafft Israel an den Verhandlungstisch zu zwingen mit ihren Drohnen. Und das, obwohl die Pager Attacke diese doch angeblich so geschädigt hätte? Keine schlechte Leistung.
Wo lassen Sie denn denken?
Die Hisbollah ist der verlängerte Arm des Islamismus, der vorrangig vom Iran betrieben wird. Der Iran hat die Verhandlungen mit den USA abgebrochen, weil ihre Marionetten im Libanon von Israel angegriffen wurden und dabei derart erfolgreich waren, dass man im Iran die Notbremse gezogen hat.
Und Sie sind der Verlängerte Arm des Zionismus, der über ein Mythisches Grossisrael träumt – und die Deutschen ihm viele Gründen dafür lieferten.
Großisrael ist doch eher die Erfindung antisemitischer „Kreise“.
Das mit dem Großdeutschland hat doch auch bestens funktioniert. Nur heißt es jetzt eben EU und die Hauptstadt ist nicht mehr Berlin, sondern Brüssel, aber sonst sind die totalitären Aktivisten doch immer noch voll auf Linie und wollen die EU sogar „verenden“.
Es gibt halt immer noch zu viele, die glauben, dass diejenigen, die diesen Krieg inszeniert haben, verloren hätten. Wenn sie die zentralistische Herrschaft über Europa angestrebt haben, dann haben sie gewonnen.
Trump hat den Zenit des Machbaren erreicht. Ab jetzt kann auch er nur mit heissem Wasser kochen.
Diese Grenze hat er schon mit dem ersten Mord eines fremden Staatsmannes überschritten!
„Des Machbaren“, oder des „für ihn Machbaren“. George Bush Senior hat gegen den Irak noch eine riesige Koalition zusammengestellt. George Bush Junior auch noch. Aber Trump bekommt ja gar nichts davon hin. Wie kann man Trump so ungeschickt verteidigen?
Und was hatte Busch erreicht?! Obwohl er Million Menschen umbringen lies, unter auf Lügen stehenden Gründen?!
Weil der Typ ein selbstverliebter Psychopath ist natürlich
So wie die US-Amerikaner so muss sich die ganze Welt vom Zionismus emanzipieren, ansonsten gibt es NIE Frieden!
Das liegt daran, dass „Frieden“ in den kolportierten Narrativen immer fehlgedeutet wird.
Dereinst meinte man damit, dass es keine andere Seite mehr gibt, die Bedingungen stellen könnte. So wie das auch im „Frieden“ von Versailles praktiziert wurde.
Hier bekommen Sie kein Beifal…
Wer Frieden mit Islamisten will, muss sich ihnen unterordnen.
Wenn Sie das wollen, ziehen Sie bitte um.