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Kommunalwahl

In Klingbeils Heimatstadt wird die AfD stärkste Kraft – CDU verliert 24 Prozentpunkte

In Munster hat die AfD bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen geholt. Die CDU stürzt von 40 auf 16 Prozent, die SPD verliert zehn Prozentpunkte. Auch in der Stichwahl um das Bürgermeisteramt ist die AfD vertreten.

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Lars Klingbeils Heimatstadt ist zu einer AfD-Hochburg geworden. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Aus der Stadtratswahl im niedersächsischen Munster ist die AfD als stärkste Kraft hervorgegangen. Die Partei erreichte mit 25 Prozent mehr Stimmen als die SPD mit 24 Prozent. Die Sozialdemokraten haben rund zehn Prozentpunkte verloren. Munster ist die Heimatstadt von Lars Klingbeil. Der heutige Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzende saß jahrelang im Rat der Stadt.

Bei der letzten Wahl 2021 hatte noch die CDU mit über 40 Prozent der Stimmen gewonnen. Seitdem hat sich die Union jedoch gespalten: Die lokale Munster Union hat diesmal unabhängig von der CDU kandidiert und im ersten Anlauf fast 24 Prozent erreicht. Sie wird genau wie AfD und SPD mit acht Sitzen im neuen Stadtrat vertreten sein. Die Gründe für die Spaltung 2024 sollen in der Kommunalpolitik gelegen haben.

Die Partei von Friedrich Merz hingegen konnte jetzt nur noch 16 Prozent auf sich vereinen und stellt lediglich fünf Ratsmitglieder in der neuen Legislaturperiode. Sie fällt vom ersten Rang auf Platz vier zurück. Ebenfalls in den Stadtrat geschafft haben es die Grünen mit neun Prozent. Die FDP ist dagegen mit 1,3 Prozent nach 6,6 Prozent vor fünf Jahren überraschend klar am Wiedereinzug gescheitert.

Bei der Bürgermeisterwahl kommt es zu einer Stichwahl zwischen dem AfD-Kandidaten Christoph Weynand und Anna Adamczak, die von CDU, Munster Union, Grünen und FDP unterstützt wird. Schon im ersten Wahlgang hätte Adamczak fast das Rennen gemacht – sie erreichte über 48 Prozent der Stimmen. Ab 50 Prozent ist kein zweiter Wahlgang nötig. Weynand kam auf 21 Prozent.

Munster liegt im Heidekreis und ist als Bundeswehrstandort bekannt. Nirgends ist das deutsche Heer mit mehr Soldaten vertreten als in der 15.000-Einwohner-Stadt. Um die Stadt herum liegt ein großes militärisches Übungsgebiet.

mb

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27 Kommentare

  • Man kennt ihn dort wohl besser, als anderswo.

    57
    • Imlost. Scheint wohl so. Da hilft es auch nicht mehr, wenn man sich bis zum Finanzminister „hoch gearbeitet“ hat. Das wir den sensiblen Lars noch einmal so richtig treffen; der Arme.

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      • 🤣 hoch gearbeitet,der ist gut 🤣

        15
      • Danke Apollo! Was für herrliche Nachrichten zum Start in die neue Woche!!
        Beim historischen Wahlergebnis vor einer Woche für die AFD in Sachsen-Anhalt hatten wir richtig abgefeiert und fünf von sechs Flaschen roten Krimsekt auf die klasse Partei und Uli Siegmund getrunken.
        Eine liegt also noch im Kühlschrank und die werden wir heute köpfen, einen schöneren Grund, als dass die CDU in Klingbeils Heimatstadt ein Trümmerhaufen geworden ist gibt es ja wohl nicht.
        Oder vielleicht doch: Bin gerade vor einer Stunde mit meinem 15 Jahre alten Wagen ohne Mängel durch den TÜV bekommen….
        PROST!!!

        6
    • Man kennt ihn dort wohl besser, als anderswo.
      Und genau das ist ja sein Problem und das der SPD ! Und das ist auch gut so ! Munster ist ein 100% Militärstandort .

      0
  • Das Fallbeil für Klingbeil.

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    • Ach woher denn.

      3
  • Klingbeil beherrscht Politik wie kaum ein Zweiter: große Gesten, bedeutungsschwere Sätze – und Ergebnisse, die sich erfolgreich jeder Wahrnehmung entziehen.

    Erst erklärt er, was unbedingt passieren muss, dann passiert es nicht, anschließend erklärt er, warum das vernünftig war.

    Viel Klingbeil.
    Wenig Wirkung — außer: wir sind nach seinem „Wirken“ noch geschröpfter als vorher!

    21
  • Antifa-Lars scheint da eine echte Berühmtheit zu sein.

    11
  • Mit Klingbeil hat das sicher nichts zu tun, jeder ist doch von ihm begeistert🤣

    5
  • Was braucht diese ReGierung eigentlich noch um zu erkennen, dass sie sich selbst zerlegt hat?
    Warten die, bis alle Altparteien an der 5% Hürde angekommen sind?
    Wenn diese ReGierung ein Mensch wäre, dann läge sie im Hospiz!

    22
    • Sie haben einen Auftrag, sonst nichts! Das Ihre Parteien daran zu Grunde gehen, ist denen vollkommen egal, Hauptsache Deutschland wird zerstört!

      4
      • Uns schröpfen die und für ihre Auftragserfülung streichen sie die Kohle ein und hauen ab, wenn es brennt.

        0
  • Jetzt mal Abseits von Klingbeil. Dieses Wahlergebnis am Bundeswehrstandort Munster legt vielleicht nahe, dass nicht alle Soldaten heiß auf einen militärischen Konflikt mit Rußland sind. Da hilft auch die Genugtuung über den höheren Stellenwert der Bundeswehr bei der Ausrüstung nicht darüber hinweg.

    9
  • Auf der todgeschwiegenen
    100000 “ Nutzniesser“ Demo vor dem Reichstag und Kanzleramt vor 9 Tagen waren Plakate dieser Art zu sehen und in Munster dem alten Bundeswehrstandort weiss man es schon lang und traut sich jetzt endlich es auch in der Wahlkabine zu kommunizieren:

    LARS
    LÜGT

    14
  • Ich Frage mich nur was hätte die AFD wirklich erreicht wenn man nicht die aussichtsreichsten Kandidaten mit windigen Beschlüssen von der Wahl ausgeschlossen
    hätte.?

    40
    • Die Brennpunkte, wie Wilhelmshaven, wären dann aufgeflogen. Das hätte eine Entrüstung erzeugt, die auf die jetzt anstehenden Wahlen Einfluss gehabt hätte. Das galt es zu verhindern.

      Mit Demokratie und Rechtsstaat hat dieses Affentheater nichts mehr z tun.

      37
  • Ich wollte hier auch mal kommentieren, wenn ich bedenke dass durch Rot-Grün 55% Besteuerung auf jeden Liter Sprit an den Mann gehen damit er seine NGOs bezahlt denke ich, das es nichts bringen wird, wer will schon bösen Omas mit Regenschirmen begegnen….

    2
  • Da in Munster schämt man sich jetzt wahrscheinlich seiner. Kann ich verstehen.

    0
  • Im Doppelpack mit Merz zusammen vor die Tür setzen …

    8
  • Hm, Sachsen-Anhalt scheint einen Dammbruch ausgelöst zu haben. Bitte weiter so!

    25
  • Endlich zeigt Munster Lars Klingbeil die verdiente rote Karte. Es ist eine Genugtuung, dass die AfD ausgerechnet in der Heimatstadt dieses SPD-Chefs mit 25 Prozent stärkste Kraft wird. Jahrelang hat er sich dort im Stadtrat profiliert, nur um die Bürger später zu verraten. Dass die FDP komplett kollabiert und die CDU implodiert, ist die logische Quittung für diese zerstörerische Politik. Ausgerechnet am größten Bundeswehrstandort wird das Establishment rücksichtslos abgestraft.

    6
  • “ Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und am Ende gewinnst du“. Die AfD hat GEWONNEN. 💪💙👍✋

    21
  • Der hat nur in Gremien herumgelungert. Wertschöpfende Arbeit – Fehlanzeige!
    Apparatschiks, Bonzen, Funktionäre, d.h. überalimentierte Sesselfurzer lösen keine Probleme. Sie sind selbst welche und gehören in den Orkus!

    27
  • Sie kennen ihn.

    0
  • Zum ersten mal bin ich in der Politik wieder glücklich und zufrieden …. die Wähler haben doch noch nicht Ihr Gehirn völlig abgeschaltet ; und dann auch noch in Münster , wo der Muff in NRW am stärksten vertreten ist !! Zuletzt habe ich nur noch gedacht , ist diese Studentenstadt tatsächlich soo dämlich , dass Sie nicht mal mehr merken , wie sich der Linksfaschismuss dort ausbreitet ?? Ich hoffe die „ Woken „ in Münster werden langsam isoliert und auf den Müllhaufen der Geschichte landen !! Das war echt eine tolle Reaktion der Münsteraner und auch angemessen !!

    2
    • Ich wünschte mir , es wäre Münster und habe mal versucht , wie es mich berühren könnte , wenn Münster/NRW das mal auf die Reihe bekäme !! 😇

      1

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