Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank  Apollo A Icon Freunden von Apollo News »

Apollo A Icon
Dieser Artikel ist kostenlos für alle – dank Freunden von Apollo News »

Werbung:

Werbung:

Spanien

Hunderte Subsahara-Afrikaner versuchen, Ceutas Grenze zu stürmen – Marokkanische Sicherheitskräfte greifen ein

Nach Aufrufen zum Massenansturm auf Ceuta versuchten am Samstag Hunderte Migranten aus Subsahara-Afrika, die spanische Exklave zu erreichen. Marokkanische Sicherheitskräfte konnten den Zustrom stoppen und zahlreiche Migranten festnehmen. Die Lage bleibt weiterhin äußerst angespannt.

Von

Afrikanische Migranten am Samstagmorgen nahe der Grenze zu Ceuta (IMAGO/Agencia EFE)

Werbung

Die Lage in Ceuta ist nach wiederholten Aufrufen, die Exklave am Samstag zu stürmen, äußerst angespannt. Die Sicherheitskräfte bereiten sich auf eine mögliche Wiederholung des letzten Massenansturms vor. Bisher bleibt es auffallend ruhig – vor allem, weil der Zustrom laut spanischen und marokkanischen Medien von Marokko verhindert wurde.

Laut Hespress haben marokkanische Sicherheitskräfte am Samstag rund 300 Migranten, von denen die meisten aus Subsahara-Afrika stammen, daran gehindert, sich Ceuta zu nähern. Die Gruppe versammelte sich in den Hügellandschaften rund um die Stadt, bevor die Sicherheitskräfte sie daran hinderten, sich der Grenze zu nähern. Aufnahmen, die in den sozialen Medien kursieren, dokumentieren das Ausmaß.

Darüber hinaus nahmen marokkanische Sicherheitskräfte 111 Personen fest, die meisten von ihnen aus Subsahara-Afrika. Sie sollen versucht haben, von Fnideq aus irregulär nach Ceuta einzureisen.

Beamte nahmen dabei rund 30 Personen fest. Einige von ihnen führten Spitzhacken und andere Werkzeuge mit sich, offenbar um den Grenzzaun zu überwinden. Zu gewaltsamen Auseinandersetzungen ist es bisher offenbar nicht gekommen.

Click here to display content from Twitter.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X (opens in a new tab).

Marokko hat die Sicherheitsmaßnahmen rund um die Grenze zu Ceuta in den Tagen zuvor massiv verstärkt. Tausende Einsatzkräfte sichern die Region, während Kontrollpunkte die Zufahrtsstraßen überwachen. Zusätzlich setzt die marokkanische Marine Schnellboote und Drohnen ein, um mögliche Grenzübertritte bereits vor dem Erreichen der spanischen Exklave zu verhindern. In Grenznähe errichtet Marokko zudem eine rund vier Meter hohe Barriere, die weitere Massenanstürme auf den Grenzzaun erschweren soll.

Lesen Sie auch:

Auch in Ceuta selbst bleibt die Lage nach dem ersten Massenansturm angespannt. Zahlreiche Migranten halten sich weiterhin in der Stadt und an den Stränden auf, während die örtlichen Behörden und das Gesundheitssystem zunehmend belastet sind. Zudem soll es zu körperlichen Auseinandersetzungen unter Migranten gekommen sein.

Im Vorfeld des angekündigten Ansturms auf Ceuta war die spanische Seite offenbar nur unzureichend vorbereitet. Sicherheitskräfte vor Ort beklagten, dass es keine konkreten Anweisungen für den Fall eines erneuten Massenansturms gegeben habe. Ein hochrangiger Kommandant sprach gegenüber spanischen Medien sogar davon, es gebe „keinen Plan“ (mehr dazu hier).

rs

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

16 Kommentare

  • Solange unsere Sozialleistungen so verlockend sind, wird sich nichts ändern

    • nicht nur die sozialleistungen…
      das ganze geht viel, viel tiefer, und ist rechtlich verbindlich.

      ** Der Hinterhalt ist in den UN Migrations- Asyl- Flüchtlingspakten zu finden mit denen der systematische Export-Import von allerlei Migranten nach Europa, USA, CAN, AUS, NZ legalisiert wurde.

      In diesen Verträgen wurden alle Einzelheiten verbindlich ausgehandelt und unterschrieben.

      Mit diesen Verträgen werden hunderte Milliarden für die Migrationsindustrie legalisiert und ermöglicht.

      Die Verträge wurden in allen betroffenen Ländern an den Völkern vorbei eingeführt.

      Das ganze Thema ist je nach Land bereits 30-40 Jahre in Vorbereitung.

      Die Migrationspakte müssen also aufgehoben werden.**

    • Richtig. Und nicht nur die Sozialleistungen müssen runter, auch die Strafgesetze müssten hart und ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt werden. Denn der Umstand, daß die hier absolute Narrenfreiheit haben ist ebenfalls ein Magnet.

  • die EU muss weg, nationale Grenzen sichern und zurück zur EWG

  • Bitte maximal robust durchgreifen!
    Niemand von denen hat in Ceuta was zu suchen.

    • Genau und es sind aggressive Invasoren, die kommen nicht in friedlicher Absicht.

  • Ich frage mich, wie diese Menschen in Massen überhaupt nach Marokko kommen? Meines Wissens hat man doch die Grenzen nach Algerien und auch die südlichen massiv abgesichert?

    • Schleuser, Korruption und Grenzen bekommst Du ohne Zaun/Mauer nie ganz geschlossen.

  • Hier wäre wohl europäische Amtshilfe angezeigt. Polen zeigt wie es geht.

  • Nachdem man den ersten Ansturm auf Ceuta nicht nur einfach hat laufen lassen, sondern von marokkanischer Seite offenbar sogar unterstützt hat, ist jetzt alles anders.

    Beim ersten Ansturm sah man viele marokkanische Jugendliche nach Ceuta einströmen, die dann relativ schnell wieder weg waren. Subsahara-Afrikaner waren es wohl nicht in breiter Masse.

    Jetzt macht Marokko dicht und schützt die spanische Exklave, baut Barrikaden und nimmt Menschen fest. Die Flüchlinge jetzt sind wohl ausschließlich Menschen aus den Teilen südlich der Sahara, die sich vermutlich illegal in Marokko aufhalten.

    Es ist gut, dass jetzt so von den marokkanischen Behörden reagiert wird, wie sie es tun.

    Für mich stellt sich jedoch die Frage, was ist hinter den Kulissen zwischen der EU, Spanien und Marokko geschehen?

    Das etwas im Hintergrund passiert ist, wird wohl kaum jemand übersehen können.

    Wäre ich Journalist, dann bewegten mich die folgenden Fragen:

  • Mir tun inzwischen die Afrikaner leid, die sich auf so ein Abenteuer einlassen.

    • Schlichten Menschen kannst Du halt jedes Märchen erzählen. Den Ärger haben wir dann hier wenn der stolze Watussi erkennt er wurde belogen.

  • Die Grenzen in Deutschland müssen unbedingt dauerhaft geschützt bleiben.
    Somit spart man sich im Nachhinein viel Ärger.
    Und die arabischen Quertreiber und Messerstecher werden abgeschoben sobald die AfD das Ruder übernimmt.

    • Bescheuerter Nickname.

  • Ausreisende Subsahara-Afrikaner… ja haben die denn überhaupt keinen Nationalstolz?

    In den Ländern Afrikas sollte man mal den Stolzmonat einführen 😉

Werbung