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In Zeit-Beitrag

Hirschhausen kritisiert „pauschale Verdächtigungen“ von NGOs und beklagt die Überprüfung staatlicher Förderungen an HateAid

In einem Meinungsbeitrag für die Zeit beklagt der Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen die Infragestellung der Finanzierung von NGOs als „pauschale Verdächtigung“. Organisationen wie HateAid seien wichtig für die Bekämpfung „digitaler Gewalt“.

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Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen beklagt die Prüfung der Finanzierung von NGOs. (IMAGO/Frank Turetzek)

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Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen nimmt in einem Beitrag in der Zeit die NGO HateAid in Schutz. „HateAid übernimmt eine Aufgabe, die eigentlich öffentliche Institutionen übernehmen müssten. Und als Dankeschön wird ihre Finanzierung infrage gestellt“, schreibt Hirschhausen.

Zuvor erklärt er, die „schweigende Mehrheit“ sei bald keine Mehrheit mehr, weil „die extremen Meinungen die Diskurse“ bestimmten. Als Grund nennt Hirschhausen: „Weil ihre Vereinfachung, ihre permanenten Grenzüberschreitungen, ihr Hass perfekt zur Mechanik der Algorithmen von TikTok, Facebook und X passen.“

„Wer da wirklich hilft, ist HateAid“, wirbt der Wissenschaftsjournalist. Die „Verfolgung von digitaler Gewalt und der konkrete Schutz von bedrohten Personen […] durch Polizei und Staatsanwaltschaft“ seien „unerträglich langsam“, behauptet Hirschhausen anschließend. Hirschhausen beschwert sich dabei nicht nur über Kritik an HateAid.

NGOs würden „pauschal“ verdächtigt werden, staatliche Gelder zu veruntreuen, behauptet er. Das sei „nicht hilfreich“. „Engagierte“ gegen „Hass im Netz“ würden „diffamiert und kriminalisiert“ werden, spitzt Hirschhausen seine Kritik an einer anderen Stelle im Text zu. Zudem wirft der Journalist Portalen, die „durch Millionäre im Hintergrund sich jede Menge Reichweite erkaufen und Rechtsstreite leisten können“, vor, Lügen zu verbreiten.

Zuletzt beklagten die Geschäftsführerinnen von HateAid auf der re:publica-Messe das gegen sie von den USA verhängte Einreiseverbot: „Das ist ein Angriff auf uns alle.“ Das US-Außenministerium warf den Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon vor, „amerikanische Plattformen dazu zu zwingen, Meinungen zu unterdrücken, die ihnen missfallen“ (Apollo News berichtete).

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Die beiden HateAid-Geschäftsführerinnen hatten sich in der Vergangenheit unter anderem dafür eingesetzt, dass nach der Übernahme von X durch Elon Musk wegen vermeintlicher Verstöße gesperrte Konten nicht wieder freigeschaltet werden. Auch US-Präsident Donald Trump war zuvor auf Twitter gesperrt worden.

Neben den HateAid-Geschäftsführerinnen hatte auch Hirschhausen einen Auftritt bei der re:publica. Unter anderem setzte der Wissenschaftsjournalist dort eine Aussage des AfD-Politikers Björn Höcke zur Inklusion mit der Euthanasiepolitik der Nationalsozialisten gleich (Mehr dazu hier).

sf

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55 Kommentare

  • Herr Hirschhausen hat bestimmt ein großes Haus, dort kann er viele aufnehmen die mit der Sea-Eye nach Deutschland kommen. Und natürlich auch versorgen mit Kost und Logis.

    • Herr Hirschhausen als Windfahne des Monats.

    • Diese Leute wissen schon, worauf es ankommt.

      „Besser Doppelmoral, als gar keine Moral.“ – Luisa Neubauer (GRÜNE) bei „Kurt Krömer – Feelings“ am 15.02.2023

      Wie die HateAid-Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, die unliebsame Personen auf Lebenszeit von Plattformen aussperren wollen – sich aber darüber beschweren, wenn sie selber von den USA ausgesperrt werden.

  • Eine NGO, die Geld vom Staat kassiert, wird damit zu einer GO. Das kann man drehen und wenden wie man will.

    • Nun, vielleicht genauer zu eine GONGO …?

  • Sobald der Geldempfänger anfängt, eine Geheimniskrämerei zu veranstalten, wird eine Überprüfung dringend empfohlen.
    So einfach ist das.

  • Jede Orga, gerade die Regierungs-Orgas, müssen überprüft werden, die Steuerzahlergeld bekommen, sonst ist das nicht transparent und Betrug ist vorprogrammiert.

  • In Deutschland gibt es über 650.000

    Nichtregierungsorganisationen (NGOs), wobei verschiedene statistische Erhebungen (darunter das Deutsche Stiftungszentrum) die zivilgesellschaftliche Landschaft auf etwa 662.000 Organisationen beziffern.Von diesen zahlreichen Organisationen und Vereinen werden rund 530 direkt oder indirekt durch staatliche Bundesmittel gefördert. Die meisten dieser Institutionen sind als Stiftungen, gemeinnützige GmbHs oder eingetragene Vereine (e.V.) organisiert. Die Tätigkeitsbereiche sind äußerst vielfältig und reichen von Umweltschutz (wie beim BUND) und Menschenrechten (wie bei Amnesty International) bis hin zur humanitären Hilfe (wie bei Ärzte ohne Grenzen)

    • ja, sollen sie ruhig werkeln ohne Staatsknete.
      Mal sehen wie schnell die Zahl 650.000 schrumpft.

  • Kein Steuergeld für NGO !!!

  • Das man solch Sprüche NUR im „linken Safe Space“ tätigt, zeigt was man und wie viel man von jenen halten kann und soll.

    ALLE Teilnehmer und Akteure der „re publica“ haben mit „public“ NICHTS am Hut in ihrer eigenen Blase.

    Zumindest weis der kritisch denkende Mensch SOFORT mit welchem Schlag von Menschen und Netzwerk er es zu tun hat UND wohin die „Reise“ gehen soll.

    PS: JEDE Steuergeldveruntreuung ist verdächtig und hat zu unterbleiben, denn OHNE Transparenz der Mittelverwendung für die ZAHLENDE Öffentlichkeit, ist ein Hinterfragen logische Konsequenz.

  • Die NGOs werden nicht pauschal verdächtigt sie werden nur nicht hinsichtlicher der angegebenen Ziele überprüft.
    Geld kommt einfach so.

  • Einer, der begriffen hat, dass zeitgeistliche Hetze, sich finanziell lohnt.

  • Meine Güte, wenn man auf die zahllosen Fragen, die sich zur Steuerfinanzierung teils dubioser NGOs stellen, immer nur eine Antwort bekommt – „da ist alles in Ordnung, mehr sagen wir dazu nicht“ -, dann sollte sich auch der so meinungsstarke Herr Hirschhausen nicht wundern, wenn irgendwann tiefes Misstrauen herrscht. Zumal von Alternativmedien (klar, Qualitätsmedien lassen Hirschhausen labern und schauen ansonsten weg) immer wieder über skandalösen Missbrauch der mit sehr lockerer Hand verteilten Gelder berichten. Und mit HateAid muss man nun wirklich kein Mitleid haben, die sind ein gutes Beispiel für eine NGO, die zu 100% ideologisch ausgerichtet ist. Die kann weg, da würde der Gesellschaft in keiner Hinsicht irgendwie schaden.

  • Wissenschaftsjournalist? Weder kompetent für Wissenschaft noch für Journalismus. Bekannt eigentlich auch nur für seine Dauerauftritte im Zwangsbeitragsfernsehen. In der Corona-Zeit, war er ein großer Hetzer gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen.

    • Meinetwegen können wir ihn mit Merzel zusammen nach Moskau schicken.

  • Schon wieder HateAid. Was bedeutet die Übersetzung ins Deutsche? Hilft diese NGO dabei, Menschen zu Hassen, die aus ihrer Sicht die falsche Meinung haben?

  • Ein unerträgliches Mietmaul.

  • Geht das nur mir so, oder ist es möglich das dieser selbst erklärte Besserwisser von Mal zu Mal unsympatischer ausschaut?

    • Nun, das ist wie in Oscar Wilde´s „Das Bildnis des Dorian Gray“ – nur ohne Bildnis:

      Sozialistische Dummheit, Hoffart, Mißgunst, Gier, Selbstliebe und Fanatisierung zeichnen jedes Gesicht – meist eher früher als später.

  • Man kann ihn einfach nicht mehr sehen! Eckart von Hirschhausen klebt wie ein Kaugummi auf allen Kanälen. Sein Medizinstudium liegt Jahrzehnte zurück, im echten Arztberuf arbeitet er längst nicht mehr. Stattdessen nutzt er seine Dauerpräsenz im Fernsehen für penetrante politische Belehrungen. Jetzt mutiert er in der Zeit auch noch zum Schutzpartron steuerfinanzierter NGOs wie HateAid.

    Das Ganze stinkt nach Kumpanei. Ein vom System finanzierter Medien-Aktivist trommelt für Organisationen, die ebenfalls am staatlichen Tropf hängen. Diese dreiste Kumpeltruppe verspielt jede Glaubwürdigkeit. Schaltet diesen Mann endlich ab – auf Nimmerwiedersehen!

  • NGOs nutzen nicht dem Deutschen Volk daher können alle aufgelöst werden. Die Angestellten kommen bestimmt bei ijren Parteien an Arbeit und Brot!

  • Ich finde, dass das Wort Wissenschaftsjournalist bei Hirschhausen in Gänsefüßchen gerahmt werden müsste. Also: „Wissenschaftsjournalist“ oder aber als angeblicher Wissenschaftsjournalist hätte bezeichnet werden müssen.
    War der nicht auch einer der Impfpropagandisten des Gentherapeutikum?
    Aus meiner Sicht gehört der auf eine Anklagebank und keinesfalls in die ÖRR, für die Zwangsgebühren gezahlt werden müssen… Aber was weiß ich schon!

  • Das Geld wird dem Steuerzahler ohne Einwillung abgepresst, was versteht dieser Mensch da nicht?

  • Das ist die Haltung eine der führenden intellektuellen Leitfiguren Unserer Demokratie.
    Dagegen ist unsereins nur Teil des tumben Untertanenpacks der Vollhonks, das so viel Weitsicht und Einsicht nur bestaunen kann, wenn wir es schon nicht verstehen können, so schweigen wir denn demütig und hoffen auf den Heiligen Geist, der heute noch in uns fährt.

  • Hat er Angst um seinen Judas Lohn als Demokratiefeind?

  • Hirschhausen ist einer dieser Moralapostel, der fern ab von den Problemen lebt, die er und seinesgleichen ins Land gerufen haben.
    Woke, Klima, offene Grenzen; eine Agenda, die den Gutmenschen gefällt um sich besser zu fühlen oder ihre Langeweile zu überwinden, aber nicht das was die Mehrheit der legitimen Bevölkerung in diesem Land will und braucht.

    Sicherheit, Wohlstand und Freiheit: das ist es was die meisten Menschen fordern. Und das entsteht dort, wo sich der Staat um seine Kernaufgaben und sonst gar nichts kümmert. Damit gesunder Wettbewerb statt Planwirtschaft herrscht, aber auch Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Und wo somit die Wirtschaft, groß und klein, frei agieren und Wohlstand schaffen kann, der den meisten Menschen zu Gute kommt und wo auch in ausreichendem Umfang in Bildung und Infrastruktur re-investiert werden kann.

  • Bekommt er etwa irgendwie Geld oder Unterstützung von HateAid oder anderen NGOs, so wie er die jetzt verteidigt? In der Schlumpf- und Bratwurstzeit hat er doch Geld vom Staat bekommen, für seine medialen Auftritte.

    • Er hat gleich zu Beginn seiner „Karriere“ als Agitator und Volkserzieher eine Million Startgeld von Bill Gates bekommen.

  • Dieser Pharisäer hat einen sehr begrenzten Horizont und auch gar keine eigene Meinung. Er plappert Papageienhaft alles nach was UN Brüssel und Berlin fordert.

    • Und erhält dafür mehr NGO Kapital,als ein Arzt jemals verdienen kann.

  • Dieser Ungeist geht mir, mit Verlaub gesagt, einfach nur noch auf den Sack!
    Unsympath 1. Ranges und eine Beleidigung selbstständig denkender und handelnder Menschen!

  • „NGOs würden „pauschal“ verdächtigt werden, staatliche Gelder zu veruntreuen“

    Nö, pauschal nicht aber es kommen immer mehr nachgewiesene krumme Dinge ans Tageslicht, wo diese ihre Finger im Spiel haben. Nur wer eine derart ausgeprägte, selektive Wahrnehmung hat wie er, sieht das natürlich alles nicht.

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