Werbung:

Werbung:

„re:publica“

„Das ist ein Angriff auf uns alle“: HateAid-Geschäftsführerinnen attackieren „autoritäre“ Trump-Administration

Die HateAid-Geschäftsführerinnen sprachen auf der re:publica über das aus ihrer Sicht politisch motivierte US-Einreiseverbot – und eine „unheilige Allianz“ zwischen der Trump-Administration und Tech-Konzernen gegen die europäische Digitalregulierung.

Die beiden HateAid-Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena Hodenberg

Werbung

Die „re:publica“ hat am Dienstag den beiden Geschäftsführerinnen von HateAid, Anna-Lena von Hodenberg sowie Josephine Ballon, Raum gegeben. In einem Vortrag haben sich die beiden insbesondere an der Trump-Administration abgearbeitet. Beide wollten in die USA reisen, doch am Abend des 23. Dezember habe man ihre ESTA-Visa widerrufen. Die Einreise in die USA wurde beiden entsprechend unmöglich gemacht (Apollo News berichtete).

Von Hodenberg zufolge sei dies nur aufgrund einer „Gleichschaltung“ der großen Plattformbetreiber, der „Tech-Bros“, möglich gewesen. Während die amerikanischen Plattformbetreiber kein Interesse daran hätten, dass der europäische Digital Services Act (DSA) durchgesetzt wird, wolle Trump über die Plattformen weiterhin seine Inhalte verbreiten. Die Trump-Administration und entsprechende US-Konzerne seien folglich eine „unheilige Allianz“ eingegangen.

Zur Begründung für die Einreiseverbote habe die US-Administration den „Schutz vor Zensur“ angegeben und dabei auf die Rolle verwiesen, in der von Hodenberg und Ballon im Zusammenhang mit dem DSA stehen. Ballon beklagt weiter, dass das Einreiseverbot lebenslang gelte. Nur das US State Department könne dieses aufheben. „Es gibt auch keinen richtigen Rechtsbehelf“, so die Co-Geschäftsführerin weiter.

Doch sie befürchten, dass dies nur der Anfang sein könnte. „Experten“ hätten sie entsprechend gewarnt und erklärt, dass finanzielle Sanktionen, wie etwa die Sperrung von Kreditkarten, das Einfrieren von Vermögenswerten in den USA oder die Kündigung von Bankkonten, folgen könnten. Hinzu komme, dass US-amerikanische Firmen sämtliche Verträge kündigen könnten, führt von Hodenberg weiter aus.

Die gesamte IT-Infrastruktur von HateAid stehe aus diesem Grund nun auf dem Spiel. Aus diesem Grund stelle man schon jetzt auf Open Source um. Dies koste jedoch enorm viel Zeit und Geld. Ein „Tipp an die Zivilgesellschaft“ laute deswegen, sofort mit Open Source zu arbeiten, sofern man plane, eine ähnliche Organisation wie HateAid aufzubauen.

Lesen Sie auch:

Zum Schluss appellieren die beiden deswegen noch einmal an die Politik und die Gesellschaft. „Diese Einreiseverbote gegen uns, dass ist ein Angriff auf uns alle“, so von Hodenberg. Auf diese Angriffe, ausgehend von „Tech-Bros“ sowie Donald Trump, müsse man gemeinsam eine Antwort finden. „Der Schlüssel zu dieser Antwort liegt unseres Erachtens in Europa.“ Die EU sei der größte Binnenmarkt. Dieser Stärke müsse man sich bewusst werden. Außerdem müsse man sich mit Ländern wie Australien und Kanada zusammenschließen.

Klar sei jedenfalls: „Wir brauchen ein starkes Europa“. Aktuell sehe man, dass „autoritäre Kräfte, sei es aus Russland, China oder den USA, Europa auseinanderdividieren wollen“, so von Hodenberg. Dies sei auch der Grund, dass diese nationalistischen Kräfte in Europa unterstützen würden. Nur das gemeinsam gestaltete Europa könne Souveränität sichern. Mit diesem Appell endet der Vortrag, und die beiden Geschäftsführerinnen ernten tosenden Applaus vom Publikum. Dass der DSA den Behörden durchaus fragwürdige Instrumente an die Hand gibt, die drohen, gegen die Meinungsfreiheit in Stellung gebracht zu werden, wird in dem Vortrag nicht erwähnt.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

41 Kommentare

  • Das Einreiseverbot ist berechtigt. Die zwei Frauen bekämpfen viele Meinungsäußerungen in Deutschland.

    • Trump wird mit Sicherheit über das Anliegen von Frau von Eierberg und Frau Luftballon hämisch lachen.

      • Ich find deinen Nick gut 🙂

        • Gracias!
          Eigentlich wollte ich schreiben: „Ich bin der schönste Mann in unsrer Mietskaserne, die Frauen lieben mich und jeder hat mich gerne“.
          Ist ein Lied von Diddi Hallervorden.
          Leider ist die Anzahl der Buchstaben begrenzt.

          1
  • Na ja, einer USA-kritischen Person wird die Einreise in ebendiese USA verweigert.
    Einer EU-kritischen Person werden das Konto gesperrt und jegliche Hilfsangebote verweigert. Das kann auch enge Verwandte treffen, selbst wenn Kinder, gar Säuglinge in der Familie sind.
    Nennt mich ruhig einen alten weißen Mann, aber ich finde diesen Unterschied schon ziemlich bemerkenswert…

    • Ich überweise meine Unterstützungsgelder an Apollo und TE nur noch über paypal.
      Eine Kündigung meines Bankkontos kann ich nicht gebrauchen.

  • Jetzt noch den Geldhahn zudrehen,dann paßt’s.

    • Genau darum geht es. Das steuerzahlende Volk muss weniger abgeben.
      Beschleunigen wir die Zeit des Untergangs und sorgen Eigenständig dafür, das diese Mafia die sich Regierung schimpft, weniger unserer Lebenszeit (Geld) klauen kann, als Sie sich vorstellt.
      Das endet erst wenn wir alle pleite sind.
      Versuchen wir schlauer zu sein als Venezuela. Die haben 80 Jahre gebraucht um zu erkennen das Sie verarscht werden.
      20 Jahre haben wir schon hinter uns.
      Drehen wir dem Staat den Geldhahn ab!
      P.s.: Oder ist jemand einverstanden damit wofür seine Lebenszeit verwendet wird?
      Bitte gerne sagen, mit Begründung

  • Ihnen scheint die Medizin nicht zu schmecken, die sie selbst gerne anderen verordnen.
    Was bedeutet hier ‚das geht uns alle an‘? Das betrifft keineswegs die Allgemeinheit. Meinem Verständnis nach sind die verhängten US-Sanktionen und Einreisesperren gegen die Führung von HateAid politisch vollkommen gerechtfertigt und treffen genau die Richtigen. Ich hätte, wie die meisten anderen Bürger auch, überhaupt kein Problem damit, in die USA zu reisen.
    Es ist nur folgerichtig, dass wer im eigenen Land Mechanismen wie das sogenannte ‚Debanking‘ oder den Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs befürwortet, nun auch die internationalen Konsequenzen des eigenen Handelns tragen muss.

  • Zwei Dokatorinnen im Gespräch.

    • Die keine Dokatorinnen sind!

  • HateAid will die Meinungsfreiheit einschränken.
    Wörtlich J. Ballon: „Free speech needs boundaries“
    Wird Zeit, dass dieser NGO die Grenzen aufgezeigt werden.

  • Angriff auf uns „alle“? Auf mich nicht. Ganz im Gegenteil…

  • Schmerzt etwa die eigene Medizin.

  • Tja wie gewohnt, unter sich im linkem Umfeld Töne spucken, aber wenn jene beim Volk, die überragende Mehrheit mal vorsprechen soll, kneift man.

    Und ohne Steuergeld wäre man wohl auch nicht aktiv.

    Was regen sich Linke überhaupt auf, wenn man hier ein fremdfinanziertes Schlaraffenland hat bedarf es kein Reisen übern Teich.

    Auf „TechBros“ meckern, ABER deren Produkte vom Smartphone, Software, Plattformen etc. nutzen.

    Warum nutzt man nicht die in D. geschaffenen Weltmarktprodukte…ach ja hat man ja nicht.

  • Das autoritäre HateAid halt.

  • 🎈 und 🥚🥚🏔

  • Wie sagt man linkerseits doch so gern mit jeder Menge Arroganz im Mundwinkel?

    Ach ja: Meinungsfreiheit bedeutet nicht die Freiheit vor Konsequenzen 🙂

    • Wow, ich hab schon so viel Schwachsinn von Links gehört, doch das noch nicht… und ich bekomme ziemlich viel mit.
      Woher kommt den des?
      P.s. Bitte sagen Sie nicht das dass ihre Interpretation von Ayn Rand sein soll…

  • HateAid ist ganz klar eine Nachfeld-Organisation der Stastssicherheit der DDR im Auftrag der SED “ Schild und Schwert “ im Geiste. Ich beglückwünsche die USA zur Entscheidung, diesen totalitären Apparatschiks die Einreise zu verwehren. Ich wünsche mir als STASI-Opfer ein Betretungsverbot für das Beitrittsgebiet für diese Leute.

  • Je weniger autoritäre, totalitäre, destruktive, mit Millionen Steuergeldes finanzierte Denunziations- und Zensur-Anstalten, desto besser. Fort damit, mit allen, sofort!!!
    God Bless America – and Mr Trump!!

  • „Search Assist“:
    „Anna-Lena von Hodenberg ist die Geschäftsführerin von HateAid und hat einen Anstieg von Hass und Bedrohungen im Internet während der Corona-Pandemie beobachtet, insbesondere gegen Personen, die für die Corona-Maßnahmen verantwortlich sind. Ihre Organisation unterstützt Betroffene von digitaler Gewalt und setzt sich für deren Rechte ein.“

    Frau Hodenberg, für die Opfer der unverhältnismäßigen „Corona-Maßnahmen“, haben Sie kein Wort des Mitgefühls?

    Ich hatte da mal eine Lese-Empfehlung für Sie:

    Marcus Klöckner
    Jens Wernicke
    „Möge die Gesamte Republik mit den Fingern auf Sie zeigen.
    Das Corona-Unrecht und seine Täter“

    Bezüglich „Hass und Hetze“, könnten Sie da mal anfangen aufzuarbeiten, da würden Sie wenigstens mal was Sinnvolles zustande bringen!

  • Keinen Begriff davon sein Eigen nennen zu können, was seit dem Jahr 1923 damals ausgehend von der Harvard Business School inzwischen über ein Jahrhundert später als der „human factor“ gilt, aber sich anzumaßen, was angeblich heutzutage „menschenverachtend“ sei wie am 1. Mai 2026 hierzulande die Co-Vorsitzende der SPD, richtet sich in aller Öffentlichkeit selbst. Allen voran HateAid täte insofern gut daran, nicht auch noch die Trump-Administration dafür zu instrumentalisieren. Ansonsten stünde zu befürchten, dass die Veranstaltung namens „re:publica“ als solche bloß ein Werkzeug ist, sich zu ruinieren. Von einem „Angriff auf uns alle“ zu reden, würde angesichts dessen nur davon ablenken, in Wirklichkeit dem ewig Gestrigen zu huldigen.

  • Das starke Europa konnte man ja heute im EU Parlament bei der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst oder so ähnlich bewundern, da saßen sie alle zusammen und haben brav der Gela und dem Vladi applaudiert.
    Oder etwa nicht?

  • So sieht das aus, wenn persönliche, selbst verursachte Probleme von Gekränkten mit viel Publizität ganz wichtig zu Problemen der ganzen Gesellschaft hochstilisiert werden müssen. An anderer Stelle wären das Verschwörungserzählungen und sonst nichts.

  • Welche Daseinsberechtigung hat der Verein dieser Damen?

    Keine.

    • Naja was sollen die beiden auch machen, für die Produktion sind die beiden ungeeignet und dann würde nur noch ein Job beim Telefonsex Anbieter übrig bleiben, für die beiden Damen… Callcenter also ‼️🤪😉, das wollen die nicht ist unter ihrem Niveau.

  • Gestalten wie Hodenberg und Ballon sind hier die Gefahr für die Meinungsfreiheit – auch in den USA. Nur folgerichtig das die USA die Visa verweigern.

  • Nein, Frau Ballon, nein, Frau von Hodenberg, ich werde hier nicht angegriffen und ich fühle mich auch nicht so. Das ist Ihr Einreiseverbot.

  • Die Bubble unter sich bei der Selbstbestätigung.

  • Ach wie schrecklich, dass ausserhalb Deutschlands kein Böhmermann, keine Merkel, keine GEZ-Medien etc den Weg für diese Vorzeige-Damen des Staatsknete abgreifenden Juste Milieu freimachen.

  • Diese beiden sind eine der Sperrspitzen für Zensur neben vdLeyen. Weg mit diesem Verein.

Werbung