re:publica
Hirschhausen vergleicht AfD-Kritik an Inklusionspolitik mit den Euthanasie-Verbrechen der Nazis
Auf der re:publica hat Moderator Eckart von Hirschhausen eine Aussage des AfD-Politikers Björn Höcke zur Inklusion mit der Euthanasiepolitik der Nationalsozialisten gleichgesetzt. Die AfD unterteile Menschen wieder in lebenswert und -unwert, behauptet er.
Von
Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen hat auf der Digitalkonferenz re:publica am Dienstag die AfD in die Nähe nationalsozialistischer Ideologie gerückt. Konkret setzte er eine Aussage des AfD-Politikers Björn Höcke zur Inklusion mit der Euthanasiepolitik der Nationalsozialisten gleich.
Hirschhausen eröffnete seinen Auftritt mit einer persönlichen Anekdote: Sein Gitarrenlehrer sei der Holocaust-Überlebende Coco Schumann gewesen, der ihm kurz vor seinem Tod noch ein letztes Interview gegeben habe. Schumann habe damals gesagt, „wer den Swing im Blut hat, marschiert nicht“. Hirschhausen ergänzte: „Er hat den Holocaust überlebt, weil er Gitarre gespielt hat, während arme Menschen vergast wurden.“
Werbung
Unmittelbar daran anschließend zog er den Vergleich zur AfD. Das Deutsche Institut für Menschenrechte habe die Partei als Gefahr für Menschen mit Behinderungen eingestuft, so Hirschhausen. Dann nahm er Bezug auf Höckes Aussage, Inklusion sei „ein Ideologieprojekt, das unsere Schüler nicht weiterbringt oder leistungsfähiger macht“, ohne dabei den Namen des Politikers zu nennen.
„Wenn sich jemand, ich nehme den Namen nicht in den Mund, hinstellt und sagt, Inklusion ist ein Ideologieprojekt, das unsere Schüler nicht weiterbringt oder leistungsfähiger macht, dann frage ich mich, sind Menschen mit Behinderungen nicht unsere Kinder?“, so Hirschhausen dazu weiter. „Was ist das für eine Denke, die wieder salonfähig wird, und jeder Vierte in Deutschland hält diese Partei für wählbar, die mit Gedanken, dass Menschen wieder in lebenswert und lebensunwert zu teilen nach 1945 nochmal möglich ist.“
Werbung
Die AfD lehnt Inklusion, also die Teilnahme von Kindern mit sogenanntem sonderpädagogischen Förderbedarf am Unterricht in Regelschulen ab, weil insbesondere geistig beeinträchtigte Kinder einerseits den Unterricht aufhalten und andererseits selbst nicht die nötige Forderung bekommen könnten. Die Nationalsozialisten ermordeten im Rahmen der sogenannten „Aktion T-4“, gemeinhin bekannt als „Euthanasie-Aktionen“, über 70.000 Menschen – darunter 5000 Kleinkinder und Babys.
Lesen Sie auch:
Kommunalwahlen
SPD bei zwei Landratswahlen unter Druck durch die AfD – CDU kämpft gegen ersten Bürgermeister der Freien Sachsen
Bei zwei Landratswahlen in Ostdeutschland stehen die SPD-Amtsinhaber unter Druck durch die AfD. Parallel dazu müssen sich die Bürger im sächsischen Aue-Bad Schlema bei der Bürgermeisterwahl zwischen Stefan Hartung (Freie Sachsen) und Marcus Hoffmann (CDU) entscheiden.Sven Rebehn
Wegen AfD-Erfolgen: Richterbund kritisiert „Weisungsrecht gegenüber den Staatsanwaltschaften“
Laut Richterbund-Chef Sven Rebehn war die Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaften bisher „kein größeres Problem“, weil die Politik hiermit „verantwortungsvoll“ umgegangen sei. Wegen der Erfolge der AfD solle sie nun aber abgeschafft werden.Hirschhausen hatte bei seinem einstündigen Auftritt vor allem über Deepfakes gesprochen. Hauptaufhänger ist, dass in Hirschhausens Namen Deepfake-Videos auf Social-Media-Plattformen kursieren, in denen er scheinbar für wirkungslose Medikamente wirbt. Die Betrüger nutzen dabei gezielt seine Autorität als Arzt, um ihren Produkten einen seriösen Anstrich zu geben.
Hirschhausens Kritik richtet sich vor allem gegen die großen Social-Media-Konzerne: Weil sie mit betrügerischen Anzeigen Geld verdienen, hätten sie kein ernsthaftes Interesse daran, solche Inhalte konsequent zu entfernen. Dadurch werden die Social-Media-Konzerne in Hirschhausens Darstellung zum zentralen Feindbild und zu Akteuren, deren Geschäftsmodell angeblich nicht nur Betrug begünstigt, sondern sogar die Demokratie gefährdet. Wie schon in der ARD-Dokumentation bleibt auch in seinem Vortrag weitgehend offen, worin genau dieser demokratiegefährdende Zusammenhang bestehen soll.
Werbung
Dabei verschärfte Hirschhausen seine Rhetorik erheblich. Während seines Vortrags steigerte er sich so sehr in seine Kritik an Facebook, Instagram und Co. hinein, dass er das Wirken der Konzerne mit dem Wuchern von Krebs verglich. In Anspielung auf den Meta-Konzern, zu dem Facebook und Instagram gehören, sprach er witzelnd von „Meta-stasen“.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Dann soll er doch mal erklären, wie so ein Unterricht ablaufen soll, wenn eine Klasse, bestehend aus 25-30 Schülern und nur einem Lehrer, Kinder dazukommen, die beeinträchtigt sind und dadurch völlig andere Tagesstrukturen und Förderungen brauchen. Inklusion hört sich wunderbar an, wenn die Rahmenbedingungen dafür für ALLE geschaffen sind! Für diese besonderen Kinder gibt es Förderschulen, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sind, mit entsprechendem Personal und die will die AfD ja NICHT abschaffen!
In Sachsen zB gibt es nach wie vor diese Förderschulen. Sie wurden nicht, wie in anderen Bundesländern, abgeschafft. Das Ergebnis zeigt sich u.a. an den Lernergebnissen der gesamten Schülerschaft. Sachsen ist immer noch und seit Jahren Erster im Bildungsranking der Länder.
@Effi Ost. Ja, super (auch von @sonnenblume) Aber das will Herr Hirschsausen nicht wahr haben. Er verdient – nein: er erhält ! sein Geld von einer zwangsfinanzierten Einrichtung, die scheinbar unbedingt meine realistische Meinung mit (fast) allen Mitteln ändern möchte…
re:publica-Rausch: Kiff-Dunst auf Berliner Festival verursacht akute Geschichtshalluzinationen
BERLIN – Die Cannabis-Freigabe fordert erste verheerende Opfer auf der re:publica. Wie Mediziner bestätigen, litt ein bekannter TV-Arzt und chronischer Witzeerzähler auf der Bühne unter akutem „Bubatz-Wahn“. Symptome: Die Unfähigkeit, banale AfD-Kritik zur Inklusion von systematischen Nazi-Euthanasie-Verbrechen zu unterscheiden. Experten raten dringend zum kalten Mikrofon-Entzug um Schlimmeres zu verhindern.
Vielleicht war es ja auch eine Spritze zuviel.
Vor vielen Jahren las ich mal:
„Ziel der Inklusion ist eine Angleichung der Inkludierten an die Inkludierenden. Es ist nicht erforderlich, dass das Niveau der Inkludierten angehoben wird, Gleichheit genügt.“
Es funktioniert einfach nicht, weder bei zu starker geistiger Beeinträchtigung noch bei zu starker körperlicher Beeinträchtigung.
Es ist wie mit dem bundesweiten Abitur. Anstatt die schwachen Länder zu fördern, damit ihre Abschlüsse hochwertiger werden, senkt man die Abituranforderungen für alle, und erzielt damit ein verfälschtes Ergebnis, nämlich Abiturienten, die an den Universitäten feststellen müssen, dass sie gar nicht hochschulreif sind.
Schwachkopf Hirschhusen halt
Es funktioniert auch nicht, wenn zu wenige die Landessprache sprechen, insbesondere als Muttersprache.
Aber das weiß jeder klar denkende Mensch.
Und die nicht beeinträchtigten sind irgendwann so beeinträchtigt, dass Deutschland keine klugen Köpfe mehr vorzuweisen hat. Keine Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler … . Weil sie zu sehr damit beschäftigt waren gleich zu werden.
Sehe ich wie Sie, danke.
Und die Lehrer an Förderschulen sind speziell ausgebildete Sonderpädagogen.
@Sonnenblume Richtig!
ja. Völlig richtig. Abgesehen davon – Björn Höcke ist Lehrer. Dürfen wir einmal vermuten, dass er im Thema Schule erheblich kenntnisreicher ist, als ein Herr Hirschhausen?
Wenn er Sachargumente hätte, bräuchte er ja keine Nazikeule.
Hirschi ist auch einer für die vollumfängliche Liste.
Hinzufügen.
Bei uns in Mecklenburg sollten die Förderschulen ab dem Schuljahr 27/28 geschlossen werden. Da gab es einen ziemlichen Aufstand der Eltern betroffener Kinder, weil sie genau das wollten, wovon Höcke spricht, nämlich auf die Möglichkeiten der Kinder ausgerichteten Unterricht in Sonderschulen. Jetzt bleiben die Förderschulen erst einmal bis 2035 bestehen. Und es gibt ja nicht ohne Grund das Studienfach „Lehramt an Förderschulen“. Für wen also spricht Hirschhausen? Hat er behinderte Kinder im Schulalter? Was für ein widerlicher Typ! Harald Schmidt sagte mal, dass sein Team Hirschhausen gehasst und ihn als „schmierig“ bezeichnet hat.
Ja Hirchhausen in ein schmieriger Typ. Er redet jedem, der ihn gut bezahlt, nach einem Mund. Auch wenn es falsch ist. Für mich ist der Typ nicht mehr existent, nach seinen C…zeit Aussagen.
Ich habe Inklusion am kfm. Berufskolleg erlebt.
Es funktioniert nicht und führt zu Frustrationen auf allen Seiten weil die notwendigen Unterstützungen fehlen.
Förderschule ist das bessere Konzept.
Die Nachteile hat Tillius Cimber bestens dargelegt.
Lesen Sie mal diesen ideologischen Kram bei der Robert-Bosch-Stiftung, deutsches-schulportal.de: „UN-Behindertenrechtskonvention
Inklusion in der Schule – wie die Umsetzung in Deutschland gelingt“
Diese Ideologen sind keine ausgebildeten Lehrkräfte im Schuldienst, nicht an Gymnasien. Mit der Inklusion ist es nicht mehr möglich, einerseits für 25 Schüler und für 5 Einzel-Schüler individuellen Unterricht in einer Schulstunde zu praktizieren, ohne Abstriche bei den Bildungszielen für die 25 zu machen. Das war damals klar,wie auch heute. Und dass wir alle nicht in Sonderpädagogik ausgebildet waren, ist auch klar. Und wenn man Sonderschullehrer werden wollte, hat man diesen Abschluss angestrebt, aber nicht als Gymnasiallehrer. Politischer Schwachsinn das Ganze. Hintergrund: Ein UN-Ausschuss, der keine Ahnung vom deutschen Bildungssystem eines führenden Industriestaates hatte. Das deutsche Förderschulsystem war Spitze, das hatte kein anderes Land. Vergleiche mit Afrika waren dümmlich..
Der Mann ist ein opportunistischer Schwätzer, der beim Zeitgeist mitschwimmt
Seine Argumente sind nicht nur dumm, sondern auch falsch.
er wird dafuer bezahlt, dem volk einen punkt der agenda 2030 nahezubringen.
(leave no one behind)
wie auch frau fernandez, boehmermann, und unzaehlige andere **stars** solche agendapromoter sind.
mehr steckt nicht dahinter.
als nicht voellig verbloedeter mensch weiss er selber, dass er bullshit redet.
aber nunja, geld, macht und ansehen stinken eben nicht.
und von irgendwas muss der mensch leben, wenn er sonst nix sinnvolles auf die beine stellen kann.
die schuld ist eher beim naiven volk zu suchen, das auf solche staubsaeugerverkaeufer hereinfaellt.
Die Hütte brennt bei den rot-grün-schwarz versifften.
Überall.
Nun, vielleicht ein paar Anmerkungen zur schulischen Inklusion:
#1 – Förderschulen besuch(t)en üblicherweise Kinder „mit besonderen Förderbedarfen“, wo sie von speziell ausgebildeten Lehrern in kleinen Klassen entsprechend ihrer Beeinträchtigung unterrichtet werden/wurden. Trotz der kleinen Klassen erfolgt(e) der Unterricht meist durch zwei Lehrer gleichzeitig. Gleichzeitig müssen die räumlichen Voraussetzungen den konkreten Behinderungen angepaßt sein (sog. „Barrierefreiheit“).
#2 – Regelschulen werden/wurden von Kindern ohne anerkannte Beeinträchtigung besucht. Der Unterricht erfolgt durch jeweils einen Lehrer bei (länderspezifischen) Klassengrößen von +/- 30 Schülern – mit steigender Tendenz auch „verhaltenskreative Schüler“. Dabei sind die wenigsten Regelschulen für behinderte Schüler barrierefrei zugänglich.
#3 – „Inklusive Beschulung“ will Förderschulkinder (je nach Konzept und Bundesland) zeitweilig oder ganz in die Regelbeschulung integrieren – angeblich um ihnen durch die Integration in die Regelschule einen Weg auf den ersten Arbeitsmarkt zu eröffnen.
#4 – Tatsächlich handelt es sich bei den meisten „Intergrationskonzepten“ indes um „Sparprogramme“: Die Länder wollen die teuren Förderschulen aus Kostengründen (vgl. #1) ganz oder teilweise aufgeben und verkaufen das als „pädagogische Innovation“.
#5 – Weitere Probleme ergeben sich:
* aus der oft fehlenden Barrierefreiheit der Regelschulen mit zT. erhöhtem Umbaubedarf,
* fehlender oder unzureichender Weiterbildung der Regelschullehrer,
* Verteilung der Förderschüler in ohnehin große Klassen ohne Reduktion der sog. Klassenteiler“,
* Co-Teaching (wie an Förderschulen üblich – vgl. #1) scheitert entweder am Lehrermangel oder mangelnder Einstellungen bzw. Planstellen,
* Integrationshelfer sind nicht dem Bedarf entsprechend verfügbar und ihre Bezahlung scheitert oft an fehlender Kostenübernahme der Schulträger,
* da Integrationshelfer einen Betreuungsschlüssel von 1:1/1:2 haben, sind viele Klassenräume dafür einfach zu klein, wenn mehrere in einer Klasse tätig werden müssen,
* Integrationshilfe wird bei fehlenden Integrationshelfern oft solidarisch und in erheblichem Umfang von Mitschülern geleistet, was grundsätzlich positiv ist, aber häufig zu Lasten der eigenen Unterrichtsbeteiligung und Leistung erfolgt,
* unterschiedliche Leistungsniveaus in den Klassen konnten bisher durch pädagogisch-didaktische „Binnendifferenzierung“ auch schon ohne zu integrierende Förderschüler nicht hinreichend aufgefangen werden
#6 – Fazit: Die vorliegenden schulischen Integrationsansätze sind von der Idee her gut und vernünftig. Allerdings sind sämtliche dieser Versuche mE. gescheitert, weil die – auch finanziell bestimmten – Rahmenbedingungen dafür nicht einmal ansatzweise erfüllt wurden/werden. Man wollte sich die Förderschulen (zumindest teilweise) sparen, ohne dafür in das Regelschulsystem soweit zu investieren, daß die Integrationskonzepte überhaupt eine Chance auf Erfolg hätten haben können. Und eine Integration zu Lasten der Lehrer, Schüler und des Leistungsniveaus ist wohl kaum zu rechtfertigen.
Nachtrag:
Die kritisch begründete Ablehnung der Integration von Schülern mit besonderen Förderbedarfen in die Regelschulen plädiert positiv für die Beibehaltung der bisherigen Förderkonzepte in dafür speziell eingerichteten Schulen.
Für die Integration der Behinderten in den ersten Arbeitsmarkt ist jedoch nicht in erster Linie der Schulabschluß, sondern die Bereitschaft der Arbeitgeber ausschlaggebend. Dabei ist die Produktivität von Behinderten in regulärer Beschäftigung zwar geringer, während die Arbeitsqualität oft deutlich höher ist (weniger Qualitätsmängel).
Dieses auch nur in die Nähe des NS-Euthanasieprogramms zu rücken, ist entweder dumm, geschichtsvergessen oder vorsätzlich bösartig.
Danke, Tillius Climber! Ich stimme Ihnen in allen Punkten umfänglich zu. Anmerken möchte ich noch eine Erfahrung aus meinem Berufsleben. Schüler mit Förderbedarf erreichen an einer Förderschule sehr häufig deutlich bessere Leistungen. Das heißt, auch diese Schüler profitieren von dem Besuch einer Förderschule. Inklusion, so wie wir sie heute kennen, ist eindeutig ein Sparprogramm. Wie sagte mein Schulrat einmal zu mir: „Deine Schule ist die teuerste in der Stadt.“. Eine Förderschule für Schüler mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung. 8 bis 10 Schüler in einer Klasse, 2 bis 3 Pädagogen sowie Schulbau und Ausstattung auf die Schülerschaft ausgerichtet. Eine Schülerin meinte einmal zu mir, dass sie sehr froh wäre, endlich an unserer Schule lernen zu dürfen. Auf der vorherigen Schule (Inklusion) hätte sie keine Freunde gehabt und hat nie etwas verstanden.
Man könnte es auch Verleumdung nennen.
Tatsächlich finde ich, Sie beurteilen Inklusion noch zu positiv.
Ja, sie scheitert nicht nur komplett an der Realität, sie verhindert auch ein spezifisches Lernen, welches möglichst große Eigenständigkeit im Leben ermöglicht.
Dazu sehe ich die Motivation für die Inklusion ebenfalls kritisch.
Der europäische Ansatz verhindert, dass Menschen explizit sehen, wer Förderschulen besucht. Denn das soll nicht gesehen werden. Denn „enge Familienbande“, endogame Fortpflanzung hinterlassen Spuren in unseren westlichen Gesellschaften.
Nun, werte Waldfee, „Endogamie“ muß man nicht zwingend „Xenochthon“ verorten – dafür gibt es auch genügend „autochthone“ Beispiele.
Zur Erläuterung:
Ein Freund war in den `80/90er Jahren Leiter des Schulamts in Freiburg (i. Br.) mit vier Regionen: Freiburg-Stadt, Kaiserstuhl, Merdingen-Tuniberg, Hochschwarzwald. Die meisten Einwohner hat(te) natürlich die Stadt, weshalb man bei statistischer Verteilung davon hätte ausgehen müssen, daß die meisten Förderschulkinder aus der Stadt kommen. Doch, weit gefehlt: 4/5 der Förderschulkinder im Schulamtsbezirk kamen nicht aus der Stadt, sondern aus:
# Kaiserstuhl/Tuniberg, weil die Familien im Weinbau arbeiten und die Kinder „ruhig“ halten mußten, weshalb diese „Schnaps-“ oder „Mohnschnuller“ bekamen – mit weitreichenden Folgen.
# Hochschwarzwald, weil Familien dort noch mehr auf die Ertagsfähigkeit der Höfe als auf verwandtschaftliche Beziehungen achten mußten.
Mithin also ist „Endogamie“ und schulischer Förderbedarf wohl keineswegs ein „vorderasiatisches“ Phänomen.
Mag sein, so sagte man es auch über Bergdörfer. Nun ist es aber so, dass wir die 80/90er hinter uns gelassen haben. Clanstrukturen erhalten Macht und Geld hingegen heute noch durch Heirat innerhalb der Familie. Ich glaube, inzwischen hat sich unter Deutschen herumgesprochen, dass Cousin-Cousine uncool ist. Bei uns sieht man regelmäßig Förderschulkinder im Schwimmbad. Blonde sind nicht dabei.
Unabhängig davon denke man an Chemieunterricht mit Gefahrstoffen und Brenner. Unmachbar mit mehreren Inklusionsschülern.
Letzlich wird das Gesamtleistungniveau der Schulklasse heruntergezogen
Aber für Nichtintegrierbare bzw.
– integrierwillige werden gerne Milliarden ausgegeben.
Finde den Fehler.
Die nicht Integrierbaren wurden früher als „Schwererzielbare“ extra gefördert, heute als Schüler mit emotional-sozialem Förderbedarf inkludiert.
Im Grunde wird so die Bildung außerhalb der Gymnasien auf dem Altar der Political Correctness geopfert.
Das liegt aber nicht an den Schülern mit Handycap, sondern, weil der Staat an der falschen Stelle spart. Für Deutschland hatten Kinder noch nie einen hohen Wert – und werden es wohl nie haben. Nicht nur PISA ist Beweis genug.
Es gibt einfach nicht genügend Lehrer, Sozialpädagogen und Inklusionshelfer. Diesen Job wollen zu wenig Menschen machen, es ist auch sehr undankbar, sich für ein unrealistisches Ideologie gesundheitlich verheizen zu lassen.
Nein, die „Integrationsansätze“ sind grundverkehrt. Egal wieviel Geld oder Lehrer man in eine solche Klasse steckt, immer sind die Förderschüler diejenigen, die als Letzte etwas verstehen, wenn überhaupt, und die von den anderen Schülern als Bremsklötze betrachtet und behandelt werden – woraus viele Konflikte entstehen: Wer will denn immer als Dummkopf o.ä. bezeichnet werden, ohne darauf zu reagieren. Das Ergebnis ist entweder Streit und Krach, weil die Förderschüler irgendwann sich entsprechend aggressiv verhalten oder ihr Selbstbewußtsein verlieren – mit den entsprechenden Auswirkungen auf ihr ganzes Leben. Wenn sie aber in einer Förderklasse, also in einem Schonraum, ihren Fähigkeiten entsprechend unterrichtet werden, wird ihr Selbstvertrauen nicht geschädigt – ganz im Gegenteil. Und dann können sie – auch im Bewusstsein ihrer Behinderung – im Leben gut zurechtkommen. Die Inklusion aber ist ein Verbrechen an diesen Kindern,
Sehr gut, nur interessiert das keinen der Verantwortlichen da diesen Leuten die Zukunft des Landes am Arsch vorbeigeht
„Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.“
– Bertrand Russell
Dazu passt:
Wissenschaft ist Irrtum, jeweils auf den neuesten Stand gebracht!
Siehe neuestes Klimagutachten.
Sie haben uns in die Irre und in den Ruin geführt.
Ceterum censeo, NS-Vergleiche müssen verboten werden.
Es gibt durchaus Umstände, Situationen, Charakterisierungen, wo derartige Vergleiche angebracht sind. Insofern halte ich ein Verbot für unangebracht.
Das was hier Hirschhausen macht, ist ein unzulässiger Vergleich und ist meines Erachtens justiziabel. Ich würde mir wünschen, dass Hirschhausen für diese Aussagen verklagt wird.
„Es gibt durchaus Umstände, Situationen, Charakterisierungen, wo derartige Vergleiche angebracht sind.“
Nein. Sie sind es in 99% der Fälle nicht, wenn man einigermaßen den historischen und politischen Umständen gerecht werden will.
Dazu gibt es ein Buch: Vergleiche nicht! Parodos-Verlag…
Natürlich für alle und natürlich war das keine ganz ernstgemeinte Aufforderung an Legislative.
Wenn ich denn weniger polemisch formulieren darf: Menschen sollten sparsam mit NS-Vergleichen umgehen und Menschen sollten hellhörig werden und zunächst einmal auf kritische Distanz gehen, wenn einer mit NS-Vergleichen kommt.
Vergleiche mit den unvergleichlichen Nazi – Greueltaten verbieten sich von selbst. Diese Vergleiche müssen strafbar sein. Sie verharmlosen die NS-Diktatur und vergiften die Gesellschaft.
Zustimmung. Habe ich auch nicht anders verstanden.
„Die AfD unterteile Menschen wieder in lebenswert und -unwert, behauptet er.“
Er ist es doch, der Rechte als Untermenschen degradiert und das ist Naziverhalten.
„Björn Höcke ist ein Nazi“: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Oma gegen Rechts:
https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-oma-gegen-rechts-wegen-hocke-ist-ein-nazi-schild-4252152
Ja. Aber für *alle* bitteschön.
Was Sie auch hier manchmal an ‚historischen‘ Vergleichen lesen können, ist genau absurd wie das Gerede von Höcke und Hirschhausen, die sich in ihrer Dummheit und Verblendung beide nichts nehmen.
Die beiden zu vergleichen geht gar nicht. Hirschhausen ist Systemling und Profiteur, während Höcke für seine Überzeugung, für Deutschland 10 äußerst umkommode Jahre hinter sich bringen musste, seine Familie inklusive.
„Dabei verschärfte Hirschhausen seine Rhetorik erheblich. Während seines Vortrags steigerte er sich so sehr in seine Kritik an Facebook, Instagram und Co. hinein, dass er das Wirken der Konzerne mit dem Wuchern von Krebs verglich. “
Was man nicht kontrolliert wuchert also wie ein Krebs. Ich denke die Denkensweise dieses Herren spricht für sich selbst.
Berechtigte Kritik ist eines. Hetze und Ausgrenzung von Andersdenkenden ist etwas ganz anderes.
Ich glaube, der Mann selber ist den Nazis viel näher als die allermeisten der AfD.
AFD, die Partei der politischen Mitte…keine Ironie sondern Realität
Unter anderem gibt doch die Pisastudie eine Antwort auf die Inklusion, das heißt doch nicht, dass die betroffenen Menschen von der Schule ausgeschlossen werden sollen.
Ich frage mich, was an Förderschulen für Kinder mit hauptsächlich geistigen Einschränkungen schlecht sein soll. Inklusion hört sich gut an, bietet aber beiden Seiten Nachteile.
Besonders geförderte Kinder haben es meiner Meinung nach später einfacher im Berufsleben und eine Chance auf ein normales Leben.
Wann tritt er den Grünen bei?
Soviel Farbe bekennt er nicht, er hält sich alles offen.
DEER? Woher das Geld und drei Bröckchen, in dessen Horn bläst so einer. Wie d Wendehälse der DDR, nach 89 ist plötzlich keiner dabei gewesen.
Der nervt!
Warum geht er nicht ins „Nazifreie“ Ausland und lässt sich Inklusivieren?
Seine rote Clownsnase muß doch irgendwo bei ihm im Schrank oder Schublade liegen.
Dann passt es, außen Grün, innen Rot.
Womit Höcke zu 100% Recht hat
Wenn man mit den ehemaligen Sonderschullehrern spricht, die heute als Inklusionslehrer an Regelschulen unterrichten, stellt man fest, dass sie praktisch ausschließlich nur für Vertretungsunterricht und nicht für die zusätzliche Betreuung von Inklusionsschülern eingesetzt werden.
Und das ist meiner Meinung nach wirklich ein Verbrechen!
Man stopft die Löcher auf Kosten der Schwächsten unserer Gesellschaft.
Man stelle sich vor, in den 70er oder 80er Jahren hätte man gesagt: Oh, wir haben zu wenig Lehrer. Lasst uns die Sonderschulen auflösen und diese Lehrer an den Regelschulen unterrichten.
Wahnsinn? Ja! Aber genau das passiert heutzutage! Und die Linksgrünwoke Bagage ist dafür verantwortlich!
Selbst die KI klärt über Hirschhausen auf:
Die Bill & Melinda Gates Foundation fördert die gemeinnützige Klimaschutz- und Gesundheitsstiftung von Eckart von Hirschhausen (Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen) finanziell. Im Lobbyregister des Deutschen Bundestages sind für diese allgemeine operative Unterstützung Fördergelder in Höhe von etwa
bis
Euro ausgewiesen.
Neben diesen konkreten Fördermitteln für seine eigene Stiftung arbeitet Hirschhausen als Botschafter für den World Health Summit (WHS), der ebenfalls regelmäßig Gelder von der Gates-Stiftung erhält. Die Annahme dieser Gelder hat in der Öffentlichkeit teils zu Diskussionen über mögliche Interessenkonflikte geführt.
……..
Übersicht mit KI
Dr. Eckart von Hirschhausen erhielt während der Corona-Pandemie ein Honorar in Höhe von
Euro von der Landesregierung Baden-Württemberg. Zudem bestätigte das Bundesgesundheitsministerium die Zahlung von Gagen an Hirschhausen für dessen Beteiligung an der bundesweiten Corona-Impfkampagne
Mietmaul, wird so etwas genannt.
Ich erinnere mich gerne an den sehr authentischen Bericht von AN Autorin Selma Green. Zum Thema „Inklusion“. Einige Jahre her.
So etwas liest Herr H. nicht.
Die laufen ja alle Sturm gegen die AfD. Anscheinend ahnen die, was die Stunde geschlagen hat: Es reicht langsam…
Beste, kostenlose Werbung, stellen ihre eigene Unfähigkeit ungeniert zur Schau.
Damit hat er eindeutig eine Grenze überschritten. In einem Rechtsstaat würde das bestraft werden, in der DDR 2.0 wird es einen Orden geben.
Wann ist Hirschhausen falsch abgebogen?
Der ist nie abgebogen, er folgt nur dem Mammon.
Morbus Lesch.
👍👍Oh ja! Den Nagel auf den Kopf getroffen!
„„Wenn sich jemand, ich nehme den Namen nicht in den Mund, hinstellt und sagt, Inklusion ist ein Ideologieprojekt, das unsere Schüler nicht weiterbringt oder leistungsfähiger macht, dann frage ich mich, sind Menschen mit Behinderungen nicht unsere Kinder?“
Das ist eine völlige Verdrehung der Aussage, denn es geht um die konkrete Maßnahme, daß behinderte Kinder mit normalen Kindern unterrichtet werden sollen, selbst wenn sie z.B. so stark geistig behindert sind, daß sie regulärem Unterricht nicht folgen können. Und das IST ein Ideologieprojekt, es sagt im Endeffekt, wer nicht so tut, als könnte alle das gleiche leisten, spräche ihnen automatisch den Wert als Mensch ab.
Von Lehrer aus meinem Bekanntenkreis bekam ich bislang nur mit, daß die behinderten Kinder, die durch Inklusionsmaßnahmen in der Klasse saßen, sehr wohl merken, daß sie anders sind als die anderen Kinder, und unter der Sotuation leiden.
Hirschhausen sollte sich auf das beschränken, wovon er Ahnung hat. Die Lehrer, die ich kenne, halten die derzeitige Realisation der Inklusion an Schulen für einen Irrweg. Ohne Ausnahme.
Was wäre das dann genau?
§ 130 StGB gilt nicht für jeden. Der gute Mann scheint den Holocaust zu relativieren, oder wie ist das juristisch zu bewerten. Was sagt wohl RA Jun dazu?
123 knapp vorbei
„wer den Swing im Blut hat, marschiert nicht“
Ich glaube, nur die wenigsten Musiker „mit Swing im Blut“ sind in der Corona-Zeit aufgestanden oder hatten auch nur Verständnis für die, die protestierten.
Wer verliert hier nicht alles seinen Verstand!
Wenn du denkst, es geht nicht noch mehr, kommt von irgendwo ein „EXPERTE FÜR ALLES“ daher.
Menschen, die vorgeben, für alles eine Lösung zu haben, sind oft von dem psychologischen Phänomen des sogenannten Dunning-Kruger-Effekts geprägt. Hierbei überschätzen Personen maßgeblich ihr eigenes Wissen und ihre Kompetenz in Bereichen, in denen sie sich eigentlich gar nicht oder nur sehr oberflächlich auskennen.
„Ein Experte ist jemand, der immer mehr über immer weniger weiß, bis er schließlich alles über nichts weiß.“ – Henry Mintzberg
„[…] Partei als Gefahr für Menschen mit Behinderungen eingestuft, so Hirschhausen.“
Seit wann will die AfD die Risikopatienten, die während Corona ein Riesen-Thema waren, z. B. verstärkt in den ÖP(N)V drängen, wo sie eher was abbekommen als im eigenen Auto bzw. stigmatisiert werden könnten, wenn sie Maske tragen, insb. wenn sie in aktuell schwierigen wirtschaftl. Situationen in der Probezeit oder (Ketten-)Zeitvertrag sind, wo sie einfach gekündigt bzw. nicht verlängert werden können?
Was machen andere Parteien bzgl. Behinderten, die unnötig in Behinderten-Werkstätten gedrängt werden?
Zusammen Dinge lernen lernen bzw. Sachen zusammen machen sollte nicht in Bereichen passieren, wo daraus hinterher wichtige Noten für das Zeugnis resultieren, wo also die Unterschiede zwischen Leuten die gut und Leuten die sehr schlecht lernen massiv spürbar werden. Dadurch wird für beide Seiten die Situation entschärft. Z. B. wg. Autismus soziale Regeln zu lernen, kann man neben der Regelschule machen.
Gezielte Förderung mit geschultem Personal hilft allen! Wer das nicht versteht, hat wohl selbst keine besondere Förderung erhalten.
Genau darum ist die Förderschule installiert worden, gut ausgebildete Förderlehrkräfte in angemessenen Räumlichkeiten arbeitend mit ausreichendem Personalschlüssel: Genau darum geht es ja. In den Regelschulen geht das eben NICHT!
Hilft dem Personal eine gutbezahlte Stelle zu finden, meinten Sie wohl…
Du scheinst nicht viel zu verstehen … Evtl. hättest du diese Hilfe auch bekommen sollen …
Sozialpädagoge?
Unverschämt! Ich bin stark sehbehindert, war auf einer Sehbehindertenschule in Stuttgart, hab einen guten Realschulabschluss gemacht, Industriekaufmann und Weiterbildung. 🤢
Sie verhöhnen unsere Kinder mit Behinderung und merken es nicht einmal.
Wenn ich das Ergebnis der UNICEF Studio lese, dass 40% der 15 jährigen in Deutschland nicht richtig lese, schreiben und rechnen können, dann scheint an den Argumenten der AfD was dran zu sein. Aber anstatt, dass man sich mit Argumenten austauscht um für alle die beste Lösung zu finden wird gleich wieder ein Vergleich mit der Nazi Zeit bemüht, der total ohne Bestand ist Diese Masche ist inzwischen vom Wähler erkannt. Wir müssen an der Gegenwart und Zukunft unseres Landes arbeiten!
Alle beziehen sich auf die Höcke-Aussage bzgl. Inklusion, aber keiner macht sich die Mühe, den Hintergrund zu erkunden. Den hat H. nämlich mehrmals ausführlich erläutert:
Sein Vater war hochgradig sehbehindert (praktisch blind) und musste mangels vorhandener Blindenschule eine Regelschule besuchen, wo er die „Segnungen“ des Gemeinschaftsunterrichtes mit nicht behinderten Schülern genießen musste.
Nach diesen Ausführungen weiß jeder vernunftbegabte Zuhörer, dass es nicht um Ausgrenzung Behinderter geht, sondern um deren individuelle Förderung ihrer Behinderung entsprechend. So, wie es viele Jahrzehnte in der BRD erfolgte und funktionierte, bis linke Ideologen ihre Gleichmacherei um jeden Preis betrieben.
Wer in den Forderungen der AfD eine Gefahr für Menschen mit Behinderungen sieht, ist entweder unwissend oder bösartig oder beides.
„Praktisch blind“ und Regelschule für Höckes Vater ? Ich bin Jahrgang 1952. In unserer Schulzeit gab es noch keine „Inklusion“, sondern „Hilfsschulen“ bzw. „Sonderschulen“
im selben Schulgebâude für Kinder mit Behinderung.
Nach Höckes Schilderung gab es bei der Einschulung seines Vaters keine Blindenschule in der Region. Diese wurde erst später eingerichtet, und sein Vater besuchte sie dann auch. Bis dahin musste er die Regelschule besuchen, wo er es sehr schwer hatte, Lernstoff aufzunehmen.
Mag sein, dass es in ihrem Wohnort bereits fortschrittlicher zu ging. Aber in der Nachkriegszeit war das bestimmt nicht allenorts die Regel.
Das war unterschiedlich. Ich bin ebenfalls stsrk sehbehindert und ging von 72 – 82 auf die „Schule für Sehbehinderte“ in Stuttgart. Sonderschulen wuchsen nicht wie Pilze aus dem Boden. Aus meiner Erfahrung ist es oft nicht gut, Sehbehinderte auf Blindenschule zu schicken. Das Restsehvermögen muss trainiert und gefördert werden. Das ist meine Meinung.