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Vickrum Digwa

Henry Nowaks Mörder legt Berufung gegen 21-jährige Haftstrafe ein

Henry Nowaks Mörder, Vickrum Digwa, will gegen seine Verurteilung Berufung einlegen. Der Sikh tötete Nowak im vergangenen Dezember und wurde von einem Gericht zu 21 Jahren Haft verurteilt.

Vickrum Digwa ermordete im vergangenen Dezember den Briten Henry Nowak

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Henry Nowaks Mörder Vickrum Digwa will gegen seine Verurteilung Berufung einlegen. Digwa wurde im Juni zu einer Mindeststrafe von 21 Jahren verurteilt, nachdem er im Dezember vergangenen Jahres den 18-jährigen Briten Henry Nowak kaltblütig ermordet hatte.

Das Berufungsgericht bestätigte am Freitag, dass Digwa gegen seine Verurteilung und sein Strafmaß Berufung einlegen wolle, trotz der Einschätzung der Generalstaatsanwältin Ellie Reeves, die das Urteil im vergangenen Monat als „unangemessen milde“ bezeichnete.

Bisher gibt es noch keinen Termin für eine mögliche Anhörung oder Berufung. Auch weitere Details zu Digwas Einspruch wurden bisher nicht bekannt gegeben. Falls die Staatsanwaltschaft ebenfalls Berufung einlegen sollte, könnte es unter Umständen dazu kommen, dass Digwas Strafe noch einmal erhöht wird.

Henry Nowak, ein 18-jähriger Erstsemesterstudent an der University of Southampton, war im vergangenen Dezember auf dem Heimweg von dem fünf Jahre älteren Vickrum Digwa angegriffen und mit einem Messer erstochen worden. Nowak erlitt mehrere Stichwunden durch eine 21 Zentimeter lange „Shastar“-Klinge – einen rituellen Dolch, den Sikhs in Großbritannien mit sich führen dürfen. Eine Klinge in dieser Größe mitzutragen, ist jedoch selbst für sie illegal.

Der Prozess löste in Großbritannien eine heftige Debatte über eine anti-weiße Vorgehensweise der Polizei aus, da Digwa gegenüber den Polizisten behauptet hatte, rassistisch beleidigt worden zu sein. Daraufhin fesselten die Beamten den blutenden Nowak, der kurze Zeit später in Fesseln am Boden liegend seinen Wunden erlag (Apollo News berichtete).

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Der Mord an Henry Nowak erreichte sogar das britische Unterhaus, wo Abgeordnete über den Fall diskutierten. Später enthüllte ein offizielles Polizeidokument die rassistische Arbeitsweise der Behörde. Gleichheit bei der Polizeiarbeit zu erreichen, bedeutet nicht, „alle gleich zu behandeln“ oder „farbenblind zu sein“, heißt es in dem Dokument (mehr dazu hier).

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17 Kommentare

  • Bei jedem Einspruch, 2 J drauflegen.

  • man kann aus 21 Jahren auch gerne 25 Jahre machen, weil der Herr immer noch nicht verstanden hat, dass er einen Menschen umgebracht hat.

    • Schlimmer noch, er hat den Sterbenden gefilmt und verhöhnt.

      Die Dreistigkeit ist atemberaubend.

  • Die Angehörigen von Henry brauchen echt gute Nerven. Es nimmt kein Ende.

    • Was passiert eigentlich mit den Polizisten, welche ihm Handschellen angelegt haben, anstatt ihn einer schnellen gesundheitlichen Versorgung zuzuführen?

  • alleine für den versuch das urteil zu mildern sollte die strafe nochmal um 2 jahre erhöht werden

  • Sehr gut er sollte jetzt das doppelte bekommen. In den USA hätte dieser Mörder mindestens 375 Jahre erhalten. Und wenn er vorher in Haft verstirbt, dann schuldet er dem Staat die restliche Haftzeit, das heißt er würde nie wieder frei kommen. So ein Urteil wäre Gerecht.

  • Finde ich auch!
    21 Jahre Haft ist ein viel zu mildes Urteil, er hat ein Leben vernichtet.

  • Aber er schaut doch so unschuldig.

  • Ich plädiere für Freispruch. Er war und mit Sicherheit schuldunfähig oder traumatisiert.

    • Vielleicht hätte ich schreiben sollen, dass der Beitrag ironisch gemeint ist.

    • Das wird bei der Aufmerksamtkeit, die der Fall öffentlich hat, nicht mehr möglich sein.
      Ich hoffe er bekommt noch was obendrauf..

  • Ich hoffe es kommt zur Berufungsverhandlung und der bekommt lebenslang !! Abzusitzen in einer Massenzelle in einem pakistanischen Gefängnis…dann kann er den Rest seines Lebens dort so blöd dreinglotzen wie auf dem Foto….

  • Wie skrupellos sind Anwälte, die das auch noch begleiten? Ekelhaft.

  • OMG was Kommentare bislang.
    Wenn geistiges Vakuum sich in jur. Sachen zu äußern versucht, dann wird’s exotisch.

    -15
    • Empörung ist verständlich.

      Der Täter hat…
      -sein wehrloses Opfer mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt,
      -sein sterbendes Opfer verhöhnt und gefilmt,
      -dem Opfer das Handy weggenommen,
      -NICHT den Notruf getätigt, sondern Angehörige verständigt, damit die für ihn lügen,
      -die Polizei angelogen & behauptet, er sei rassistisch beleidigt worden.

      Ein Prachtexemplar.

    • Man sieht’s ja an dir, wie es nicht klappt, wenn Hohlkörper versuchen, klug zu klingen… mach ruhig weiter so, es bringt mich zum lachen 👍🏻

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