SPD-Politiker
Hamburgs Mediensenator wünscht sich „öffentlich-rechtliche“ soziale Medien und fordert mehr Regulierung
Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda bedauert, dass die sozialen Medien nicht „öffentlich-rechtlich gebaut“ wurden. Da man das nicht mehr umsetzen könne, fordert der SPD-Politiker eine strenge Regulierung der Plattformen und der dahinterstehenden US-Techfirmen.
Hamburgs Mediensenator Carsten Brosda kritisiert, dass soziale Medien nicht öffentlich-rechtlich organisiert sind. Soziale Medien hätten nur „öffentlich-rechtlich gebaut“ werden dürfen. „Wir kommen nur nicht mehr dahin, eine bereits etablierte Struktur quasi zu zerschlagen und öffentlich-rechtlich neu aufzubauen“, sagte der SPD-Politiker auf dem 2MR-Festival in Hamburg. Doch das sei leider nicht möglich. Und weiter: „Das haben wir damals nicht verstanden und jetzt kriegen wir das nicht mehr hin.“
Bei dem Festival soll es darum gehen, „demokratiestärkende soziale Medien“ in den Mittelpunkt zu stellen, wie es in der Ankündigung zur Veranstaltung heißt. Neben dem Mediensenator traten als Redner unter anderem der NDR-Intendant Hendrik Lünenborg und der Programmgeschäftsführer von Funk, Philipp Schild, auf. Beide befassten sich laut Programm mit der Frage, wer in öffentlich-rechtlichen Medien die Verantwortung übernehme. Hamburgs Mediensenator sprach laut Programm zu der Frage, ob es ein Verbot sozialer Medien für Jugendliche geben solle.
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Da soziale Medien nicht öffentlich-rechtlich organisiert werden könnten, brauche es eine bessere Regelung, die schneller umgesetzt werde, sagte er während seines Auftritts. Er hoffe, dass es mit den USA auch einen Austausch zur Regulierung von Techunternehmen geben könne. Allerdings bezweifle er, dass das mit der jetzigen Regierung möglich sei. „Ich hoffe sehr, dass wir in zwei Jahren wieder Gesprächspartner haben, die satisfaktionsfähig sind.“
Weiter sagte er, dass die Teilhabe an digitalen Kommunikationsräumen auch für Kinder ein Menschenrecht sei. Ein Verbot wäre eine „politische Kapitulationserklärung“, weil die Politik damit zeige, dass es ihr nicht gelinge, soziale Medien für Kinder sicher zu machen. Oft würden sich auch ältere Menschen im Internet komisch verhalten. An die Stelle des Versprechens von Austausch und Vernetzung sei eine Zentralisierung getreten, die durch den Kapitalismus verursacht worden sei. Offene, weltweite Kommunikation unter Menschen spiele auf den großen Plattformen kaum noch eine Rolle.
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„Plattformen wirken heute wie die alten Massenmedien, bloß mit schlechterem Content.“ Diesem angeblichen Missstand will er einerseits durch eine striktere Regulierung und andererseits durch dezentrale Alternativen entgegenwirken. „Wahrheit als Kategorie“ müsse im öffentlichen Gespräch erhalten bleiben. Er forderte, dass auch Nutzer ein Mitspracherecht bei der Leitung von Social-Media-Firmen bekommen sollten. Wenn die Firmen das selbst nicht erkennen wollten, müsste man sie dazu zwingen. „Dafür sind Demokratien da, um den demokratischen Mehrheitswillen durchzusetzen.“
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Also wenn ich es richtig verstehe, fordert dieser Senator, daß unabhängige Medien wie Apollo News, NIUS, Tichys Einblick usw. in eine Art „Prawda“, „Neues Deutschland“ oder „Tagesschau“ umgewandelt werden.
@Roland
Apollo News, NIUS, Tichys Einblick sind nicht „Social Media“. Die Aussagen Brosdas beziehen sich in diesem Artikel aber nur auf „Social Media“.
Gemeint sein dürften damit X, Insta & Co.
@Rolando
sorry … Rolando natürlich.
Keine böse Absicht.
In einer gemeinsamen Aktion haben SPD, Grüne und Linke
ihren Abschied von der Internetplattform X erklärt.
„X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken“, hieß es in teilweise wortgleichen Erklärungen der drei Parteien und Bundestagsfraktionen. Politische Debatten lebten vom Austausch, während X zunehmend Desinformation fördere.
„Deswegen haben wir uns über Parteigrenzen hinweg entschlossen, unseren Account nicht mehr zu bespielen“,
hieß es unter dem Hashtag #WirVerlassenX.
aus https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/spd-gruene-und-linke-verlassen-musk-plattform-x,VIega1I
Würden soziale Medien voll auf Linie der Regierung liegen, gäbe es keinerlei Klagen über deren Einseitigkeit und Unausgewogenheit.
Aus diesem Artikel:
„Hamburgs Mediensenator sprach laut Programm zu der Frage, ob es ein Verbot sozialer Medien für Jugendliche geben solle.“
Es scheint da eher um Jugendschutz und die Frage zu gehen, was getan werden sollte, damit man sich als Kind oder Jugendlicher gefahrlos frei auf „Social Media“ herumtummeln darf.
Möglicherweise meint Brosdas, dass die derzeitigen Social-Media-Plattformen einen geeigneten Jugendschutz nicht gewährleisten können oder wollen und dass eine ÖRR-Plattform besser geeignet wäre.
Ob so etwas wiederum eine gute Idee wäre? Meines Erachtens mindestens zweifelhaft.
Was er meint, ist dass man Regierungskritikern jederzeit in SEK vorbeischicken können sollte🤞
Die SPD sollte sich an Folgendes erinnern:
1. Sie wurde 1933 verboten.
2. Willy Brandt: Mehr Demokratie wagen.
Des Weiteren schein das Wort Regulierung ein Synonym für Verbot zu sein.
Hamburg ist wie Berlin, da wo Deutschland aufhört zu funktionieren.
Hat den jemand nach seiner Meinung gefragt?
Mittlerweile glaube ich, dass viele der ganz gewöhnlichen Deutschen Demokratie und freie Marktwirtschaft überhaupt nie verstanden haben. Und zwar lustigerweise vor allem die im Westen.
Er wünscht sich also sowas wie das gute alte DDR-Fernsehen zurück.
Was für ein Nostalgiker des Sozialismus….
Carsten Brosda ist der Drosten der Medien…
dieser wünscht sich zur Corona Aufbereitung auch mehr gelenkte Medien.
Kleine Nachhilfe. In einer freien Demokratie gibt es Meinungs-, Rede- und Pressefreiheit. In totalitären Staaten wird das alles kontrolliert. Ich sage mal DDR, UDSSR, Nord-Korea.
Er hat wohl gerade mit dem Wal gesprochen.
HH = Ha Ha.
Regulieren Sie bitte erst einmal den ÖRR , damit sind Sie über Jahre beschäftigt. Was den SPD Mann wirklich ärgert ist der schnell schwindende Medieneinfluss . Immer mehr Menschen informieren in neuen Medien und entziehen sich somit der Medialendauerschleife des ÖRR.
Für die Deutschen sind Nachrichten im ÖRR heute das, was früher die Predigten in der Kirche waren: Massenvereiner, die allen sagen, was gut und was schlecht ist. Sie hören auf die Tagesschau, wie sie früher auf die Wochenschau gehört haben. Wir brauchen das anscheinend und fürchten die Unzensiertheit der freien, amerikanischen Meinungsfreiheit wie die Pest. Dabei würde gerade die uns vor unseren notorischen und nicht ausrottbaren Rückfällen in Totalitarismen schützen.
Er meint einfach nur „Gehorsam“ …. kurz, effektiv, und schont das Wort “ Demokratie „. Die Bedeutung ist denen eh egal …
Ich fasse zusammen:
„Wir brauchen mehr Propaganda unter unserer sozialistischen Kontrolle.“
Nein danke. Von der SPD kommt nur noch schwer erträgliche Kost.
Nordkoreanische Zustände wären sicher ein feuchter Traum für manche Roten in Deutschland.
Und ich fordere, dass die SPD abgeschafft wird.
„Öffentlich rechtliche soziale Medien“
Na da klingt doch vielversprechend. Das Dampffernsehen ist für Propagandazwecke nicht mehr zielführende, weil es keiner mehr schaut. Da muß eben ein Zwangs-Sozinetzwerk her, das auch keinen interessiert. Die Beschallung findet dann trotzdem auf diese Art statt, und die üblichen Propagandisten haben weiter ihr auskommen. Verrückte Welt.
„Das haben wir damals nicht verstanden und jetzt kriegen wir das nicht mehr hin.“
Das hätten die Sozen auch vor 20 Jahren hingekriegt. Und jetzt schon gar nicht, da hat der hanseatische Reichsrundfunkminister recht. Die Amis und Chinesen sind einfach besser.
Ach so, also schon wieder etwas Neues, um anderen Leuten in die Tasche zu fassen. Und seine Gesinnungsgenossen vor der politischen Konjunktur zu beschützen. Sozialkleptokratie wie sie leibt und lebt.
Gehen Sie einfach nach „W Social“, dort finden Sie viele Freunde, wenig Meinung, dafür massig Ideologie, wie ich vermuten möchte.
Nicht vergessen die Gebetskette am Mann zu tragen.
Irgendwie hat man das Gefühl das nur noch nachplappernde Papageien in den Parteien organisiert sind … Nun ja, die meisten in DE sind pro Tierwohl … bis das es sie zerreißt…
Wir brauchen
1. mehr Regulierung
2. besseren Content in sozialen Medien
3. deutliche Gebührenerhöhung des Rundfunkbeitrags (nur für Arbeitende)
WIR SCHAFFEN DAS!
Öffentliche Gelder müssen viel zurückhaltender ausgegeben werden. Deutschland leistet sich schon ein riesiges Wunschkonzert, dass eigentlich von der Verfassung gedeckt ist. Nur hatten wir nach dem Krieg zunächst Geld im Überfluss und es hat sich einfach keiner dran gestört.
Und was die Öffis angeht: die müssen weg. Ein Staatssender, der das auch ganz offiziell ist, um Offizielles unter die Leute zu bringen und gut. Für alles andere gibt es längst einen Riesenmarkt. Der Gründungszweck ist entfallen, eben dass im ausgebombten Deutschland nichts gab.
„öffentlich-rechtliche“ ?? Ein Widerspruch in sich ! Öffentlich durch Zwangsgebühren finanziert stimmt, aber von rechtlich keine Spur. Regierungspropaganda-, Lügen- oder unrechtlicher Rundfunk wäre viel zutreffenden.
Mal davon abgesehen, dass diese Staatsapp niemand nutzen würde, wären die auch selbst in zehn Jahren noch zu blöd, sowas zu entwickeln.