Volker Geyer
„Halten dieses Land am Laufen“: Beamtenbund-Chef kritisiert Zweifel am Beamtentum
Immer häufiger werden die Privilegien des Beamtentums infrage gestellt. Für Beamtenbund-Chef Geyer ein Unding. Beamte hielten „dieses Land am Laufen“. Auch die Idee, dass Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen, sei „reiner Populismus“.
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Der Bundesvorsitzende des Beamtenbunds, Volker Geyer, hat im Interview mit der Welt am Sonntag politische Vorstöße kritisiert, die das Berufsbeamtentum infrage stellen. „Wer Beamte beschimpft, greift die Menschen an, die dieses Land am Laufen halten. Und wenn Spitzenpolitiker diese Stimmung noch anheizen, ist das fahrlässig“, sagte Geyer.
Etwa Polizisten und Feuerwehrleute müssten demnach beruflich einiges einstecken. „Und gleichzeitig stellen Spitzenpolitiker das Berufsbeamtentum infrage. Ich frage mich manchmal, ob sie sich vorstellen können, was das mit meinen Kolleginnen und Kollegen macht, die jeden Tag ihren Kopf für dieses Land hinhalten.“ Zudem sei es, so Geyer, realitätsfern, die Arbeits- und Einstellungsbedingungen von Beamten als „Privileg“ einzuordnen. Eine solche Einschätzung habe „den Kontakt zur Wirklichkeit verloren“.
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Politikern, die das Beamtentum kritisieren oder aus Kostengründen erwägen, nur höhere staatliche Positionen zu verbeamten, wirft Geyer populistische Stimmungsmache vor. Außerdem seien ihre Erwägungen im Sinne eines funktionstüchtigen Allgemeinwesens kontraproduktiv: „Die gleichen Politiker, die morgens Beamte als Privilegierte angreifen, erwarten abends einen funktionierenden Staat“, sagte Geyer.
So sei etwa der Vorschlag von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, nur hoheitliche Ämter zu verbeamten, „griffig, aber nicht zu Ende gedacht“. Auch der Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas, Beamte in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen zu lassen, sei „reiner Populismus“. Der Vorschlag ist in der Vergangenheit angesichts der eklatanten Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung wiederholt von politischer Seite vorgebracht worden.
Laut Geyer ist das Beamtentum ein notwendiger Vorteil, auf den der Staat im Wettbewerb mit dem Privatsektor um qualifizierte Angestellte angewiesen ist. Kritiker halten die vielen Privilegien des Beamtentums jedoch für nicht mehr zeitgemäß. Beamte genießen neben der hohen Jobsicherheit häufig auch eine bessere Krankenversicherung und erhalten als Altersvorsorge Pensionen, die zuverlässiger als Renten absichern. Kritisiert wird auch, dass durch die komfortablen Bedingungen Leistungsanreize fehlen.
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Die Beamten würden außerdem das Land in gleicher Weise am Laufen halten, wenn sie nicht mehr Ihre Beamten-Privilegien hätten, sondern ganz normale Angestellte wären.
Und exakt die gleiche Arbeit machen würden.
Beamtentum, ist wie Parteienadel klar GG-widrig, da es Sonderstatus einräumt UND eben NICHT alle vor Gesetz gleich und gleich behandelt werden.
Es gibt KEIN Recht auf Unkündbarkeit, KEIN Recht auf Besserstellung bei KV, Rente, Vergütung, Urlaub etc..
Abschaffen, LUXUS kann sich D. nicht leisten, Leistung ist auch nicht erkennbar.
Viele Bereiche haben tw. oder ganz Beamtentum abgeschafft, und es gibt sie noch.
(Post, Bahn, Bildung etc.)
Als Post (Deutsche Bundespost) und Bahn (Deutsche Bundesbahn)noch zu 100% von Beamten verwaltet wurden, klappte alles einwandfrei.
Bei der Bildung wird mittlerweile statt Wissen Haltung und politische Idiologie vermittelt…
Mit dem vielfachen an Personal. Ich erinnere mich an Zeiten, daß ein Heizer auf einer E-Lok mitfuhr, daß bei den Kabellegern erst ein Zelt und dann der Grill aufgebaut wurde, daß der Postbote noch Geldsendungen brachte und mit einem Schnaps belohnt wurde, daß am Postschalter um 9.00 Uhr die Gardine zur Frühstückspause runterging, daß der Schrankenwärter die Nachbarin beglückte. Es war gemütlicher aber über die Effektivität läßt sich streiten.
@Dissenter Freigeist 3.1
Joar und läuft ja alles so super bei Post, Bahn, „Bildung“ seit dem das privatisiert wurde…
@Dissenter Freigeist 3.1
Falsch. Dt Bahn, Dt Post & Telekom sind Aktiengesellschaften bei denen der Staat noch unterschiedlich große Anteile am Kapital hält und sich Ex-Politker gern in die Aufsichtsräte hocken. Sie verwechseln ein klassiches Staatsunternehmen, das ähnlich wie eine Behörde oder öffentliches Unternehmen (zB Stadtwerke) arbeitet mit einem staatseigenen Unternehmen das privatisiert wurde.
Selbst Bildung ist lange nicht mehr Staatssache. Die Lehrpläne werden von den Bildungsministerien der Länder vorgegeben, umgesetzt werden in DE meist die Bildungsabsichten von öffentlichen Schulen die meist in kommunaler Hand sind, es kommen aber immer mehr private Bildungstäger dazu. Spätestens ab der beruflichen oder weiterführenden Bildung ist schon über die Hälfte privat oder nur in teil öffentlicher Hand.
man sollte offizielle Links der Regierung, hier Finanzministerium auch LESEN
Auszug
Post
Beim Börsengang (IPO) im November 2000 platzierten Bund und KfW rund 29 Prozent des Grundkapitals der Deutsche Post AG aus dem Bestand der KfW und konnten dabei einen Emissionserlös von rund 6,6 Mrd. Euro erzielen.
Seit dem IPO wurden die Anteile des Bundes und der KfW an der Deutsche Post AG schrittweise weiter reduziert:
Im Jahr 2024 veräußerte die KfW rund 4,0 Prozent der Aktien an institutionelle Investoren. Der Anteil am Aktienkapital beträgt aktuell 17,0 Prozent.
Bahn
Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 ist die Deutsche Bahn AG (DB AG) eine Aktiengesellschaft und hat entsprechend eine duale Führungs- und Kontrollstruktur. Sie befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes.
Korrektur
Bahn ist 100% Staatsbetrieb
Post zu ca. 17% staatlich
Bildung 100% Hoheit in den einzelnen Bundesländer
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligungspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-post-ag.html
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligungspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-bahn-ag.html
Offenbach hat in einer Aktion Angestellte als Beamte übernommen um Geld zu sparen.
Viele der Beamten halten dieses Land nicht am Laufen, sondern bremsen es völlig aus. Sie behindern ständig die arbeitenden Menschen der freien Wirtschaft bei ihrer Arbeit.
Und schikanieren dabei noch die Bevölkerung mit 1 Million Vorschriften und Regeln und sofortiger, gnadenloser Bestrafung der Bürger bei Nichteinhaltung.
GEFÄHLICHER UNSINN!
Das Grundgesetz (GG) regelt das Berufsbeamtentum in Artikel 33 Art. 33 GG. ES garantiert das hergebrachte Berufsbeamtentum, legt Kernpflichten fest & verlangt, dass staatliche Hoheitsaufgaben grundsätzlich von verbeamteten Personen wahrgenommen werden.
Hoheitsbefugnisse (Art. 33 Abs. 4 GG): Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse (z. B. Polizei, Steuerverwaltung) ist in der Regel Angehörigen des öffentlichen Dienstes zu übertragen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- & Treueverhältnis stehen.
Hergebrachte Grundsätze (Art. 33 Abs. 5 GG): Gesetzgeber muss das Recht des öffentlichen Dienstes unter Beachtung der Grundsätze des Berufsbeamtentums regeln. Dazu zählen das Streikverbot, das Alimentationsprinzip (Amtsangemessene Besoldung) und die Treuepflicht.
Leistungsprinzip (Art. 33 Abs. 2 GG): Der Zugang zu jedem öffentlichen Amt erfordert Eignung, Befähigung und fachliche Leistung, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder politischer Anschauung,
Merkwürdig. Das Beamtentum steht doch jedem, der die Anforderungen erfüllt und die Ausbildung absolviert offen.
Warum hetzt ihr jetzt?
Nrid ? Ärger über die eigene Dummheit ? Schlechte Kindheit ?
Wenn ihr in gleicher Weise über die illegalen Einwanderer ins Sozialsystem hetzen würdet, dann würdet ihr im Knast landen. Deshalb seid ihr da still.
Ihr seid Feiglinge.
Stimmt nicht! Es geht um besondere Treueverhältnisse, Hoheitsaufgaben und Rechtstreue. Das regelt das Beamtengesetzt und das Grundgesetz. Einfach mal Grundgesetz und Beamte in KI eingeben!
Das Beamtentum mit all seinen Vorteilen und Vergünstigungen ist ein typisch deutscher Sonderweg. Berufsbeamte gibt es in fast keinem anderen Land der Welt. In den meisten Staaten sind die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes normale Angestellte.
In der Schweiz haben die Eidgenossen ihr Beamtentum 2022 fast völlig abgeschafft.
Der Zusammenbruch der Schweiz, der danach erfolgte, muss mir entgangen sein. Österreich hat seine Verbeamtung fast völlig gestoppt.
Nur Deutschland weiß es besser. Deswegen funktioniert hier alles so wunderbar: Behördentermine vor Ort in Berlin? Nur 4-8 Wochen. Unsere Autobahnbaustellen? Dauern so lange wegen der unbedingt notwendigen Genehmigungsprozesse. Dokumentation: Unternehmen wie Metzgereien müssen selbstverständliche Hygiene- und Reinigungsprozesse lückenlos aufschreiben. Für ein kleines Stück Wurst entstehen so teils bis zu 50 Cent an reinen Bürokratiekosten.
Deutschlands Bürokratie gilt heute als DIE Wachstumsbremse in Deutschland.
Weg damit.
@Salat
Schwachsinn, Beamte gibt es in fast jedem Land der Welt. Deutschland hat nicht einmal den krassesten Beamtenkomplex oder das höchste Budget.
Und ich schreib es hier nochmal, Bürokratie hat exakt 0 mit dem Beamtentum zu tun. Bürokratie sind Rechtsvorschriften die von der Legislative (zB dem Bundestag) verzapft wurden, wie das es 3 Steuersätze auf Weihnachtsbäume gibt, der Mitarbeiter (meistens schon gar kein Beamter mehr, weil zu teuer) im Amt kann für den Scheiß 0, das ist alles von oben runterdelegiert. Übrigens die 3 Steuersätze gibt es dank der Lobbyarbeit der Wirtschaft. Ähnlich wie das berühmte „Gurkten müssen grade sein“ Prinzip der EU, was direkt aus der Wirtschaft kam und von unseren super Politkern nach paar Scheinchen für die Portokasse direkt so verabschiedet wurde.
Richten Sie Ihren sehr berechtigten Zorn auf die, die Schuld sind: Politker und sogenannte „politische Beamte“.
Ich bin nicht zornig. Ich bin desillusioniert. Seit fast 20 Jahren führe ich ein kleines Unternehmen und beobachte, wie die Last der Verwaltung und Dokumentation immer weiter zugenommen hat. Ich komme berufsbedingt mit vielen Unternehmern in Kontakt und in vielen Branchen ist das Verhältnis zwischen Produktions- und Verwaltungsmitarbeitern inzwischen auf 2:1 angewachsen.
Hier greift unser „Deutschtum“ – während in z. B. Italien manche nervige Vorschriften in stiller Übereinkunft von beiden Seiten ignoriert werden, setzen wir in der guten Tradition eines »Diderich Heßling« jede noch so kleine Verwaltungsvorschrift buchstabengetreu um.
Wir treiben 0,30 Euro fehlende Hundesteuer ein und erzeugen damit einen Aufwand von 15 Euro. Aber das stört nicht, wenn man vom Leistungsgedanken so weit entkoppel ist, wie es unsere Bematen sind.
Ja, es macht teilweise Sinn, Beamte einzusetzen, ebenso wie es sinnvoll ist, manche Strukturen in staatlicher Hand zu lassen. Aber wir übertreiben. Leider!
@Salat
Ja aber was hat das mit dem Beamtentum zu tun? Die Beamten müssen nur diesen Quatsch durchführen und da können Sie mir glauben, die meisten schütteln da genauso den Kopf wie Sie, aber es ist nunmal deren Job. Zu mal wie gesagt heutzutage Behörden zum Großteil mit Angestellten des öffentlichen Dienstes besetzt sind, Beamte werden fast nur noch dahin gesetzt wo Sie rechtlich unbedingt sitzen müssen, nämlich wo hoheitliche Aufgaben wahrgenommen werden (das darf ein Angestellter nicht).
„Hier greift unser „Deutschtum“ – während in z. B. Italien manche nervige Vorschriften in stiller Übereinkunft von beiden Seiten ignoriert werden, setzen wir in der guten Tradition eines »Diderich Heßling« jede noch so kleine Verwaltungsvorschrift buchstabengetreu um.“
=> Sie beklagen also das die Angestellten/Beamten ihren Job gründlich und gut machen? Als Arbeitgeber würden Sie sich doch auch solche Angestellten wünschen die die Regeln Ihres Unternehmens und des Tätigkeitsbereichs sorgsam umsetzen
Auf Weihnachtsbäume gibt´s sogar fünf Steuersätze….
@Sandylein
Joar wechselt immer mal wieder, seh da nicht mehr durch. Freut natürlich vorallem Steuerprüfer und Finanzbeamte die für so einen Scheiß 100 Kontextinformationen einholen müssen um rauszufinden ob der Baum nun richtig versteuert wurde und dann heult man über Burokratie und Nachweispflichten, Schuld is der böse Beamte anstelle das man einen Steuersatz macht. Aber dann heult wieder eine Lobbygruppe das man es als Bio-Weihnachtsbaumzüchter doch so hart hat und deswegen paar Prozente weniger zahlt als die Großindustrie, die fühlen sich dann natürlich auch benachteiligt und lobbieren auch… am Ende haben Politkier paar Scheine eingesteckt, wieder ein sinnloses Bürokratiegesetz verabschiedet und nachher stellt man sich hin und konstantiert man muss doch was gegen die schlimme Bürokratie machen die wuchert… klar, wer verursacht es denn? Nicht der niedere Beamte…
Politiker sind auch Beamte. Also weg damit.
Beamte werden aus Steuern bezahlt, die andere erwirtschaften. Diese anderen sind jene, die das Land am Laufen halten.
Auch Beamte zahlen Steuern und ohne öffentliche Verwaltung funktioniert nun mal kein Staat…
Beamte zahlen keine Steuern sondern werden aus Steuern die andere erwirtschaftet haben bezahlt. Als Augenwischerei wird etwas weniger ausgezahlt, das nennt der Beamte dann Steuer.
„Auch Beamte zahlen Steuern “ ist ein verlogenes und saudummes Argument :
Sie zahlen Steuern von ihrem komplett aus Steuermitteln bezahlten Gehalt !!!
Oh, ich möchte Ihnen gerne 100 Likes für diese korrekte Antwort geben. An die viel zu hohen aus Steuergeldern erarbeiteten Pensionen, die wir Arbeiter denen auch noch hinterher werfen, darf man gar nicht denken. Und dann spielen sich einige auch noch auf wie Graf Rotz.
Ähm Lohnsteuer, ähm Sozialabgaben? Harzer Asylanten zahlen auch Steuern…???
Eben nicht. Das sollten keine Beamten sondern Leute tun die bei Mißbrauch mit ihrem eigenen Vermögen haftbar gemacht werden. Jeder normale Arbeiter wird für seinen angerichteten Kack zur Rechenschaft gezogen. Nur ihr Beamten nicht.
Ja. Die Bürger müssen wegen der Beamten-Bürokratie ständig zu den Ämtern „laufen“.
Alle Steuerzahler „halten den Laden in Deutschland am Laufen“.
„Alle Steuerzahler „halten den Laden in Deutschland am Laufen“.
Korrektur/Präzisierung : Alle NETTO-Steuerzahler. Das sind die, die mehr
an den Staat abgeben als sie von ihm erhalten. Beamte gehören nicht dazu.
Siehe Schweiz: Der Laden läuft OHNE Beamte nicht schlechter oder?!
In der Schweiz existiert der klassische, auf Lebenszeit ernannte Beamtenstatus fast vollständig seit dem Bundespersonalgesetz 2002 NICHT mehr; die meisten Staatsangestellten sind seither angestellte öffentliche Bedienstete!
Geht doch…
@“()!“&§%$?(&/
1. Gibt es in der Schweiz sehr wohl noch klassische Beamte, allerdings nur noch sehr wenige.
2. Die Schweiz hat einen eigenen Ansatz der eine Mischform des klassichen Beamtenmodells und des Angestelltentums darstellt, sogenannte „öffentlich-rechtliche Angestellte“, sowas gibt es in DE auch, siehe Staatsunternehmen, Klassiker ÖRR (alles Engel dort, weil keine Beamten).
Die Entfernung vom klassischen Beamtentum in der Schweiz hat Vor- und Nachteile. Die Angestellten geniesen nicht die typischen Privilegien des Beamtentums, abgesehn von Tarifvertragseinigungen, dafür haben Sie aber auch keinen Zwang zur Dienstpflicht mehr. Heißt, in der Schweiz dürfen öffentliche Angestellte streiken, können Anweisungen ignorieren oder verweigern, dürfen sich auf allgemeine Arbeitnehmerrechte berufen mit allen Konsequenzen die dies bringt (zB. kein verpflichtender Dienstantritt).
Wenns ruhig läuft ist das System gut, wenn es aber Krisen gibt kommen die Probleme.
…leben Sie in der Schweiz? Oder woher haben Sie Ihr Wissen?
Der Herr Oberbeamte sollte sich einmal überlegen, woher das Geld kommt, was ihm jeden Monat als Besoldung überwiesen wird, woher das Geld kommt für seinen Arbeitsplatz, seine Pensionsversorgung und seine Krankenversicherung.
Ja, es kommt aus Steuergeldern, die von denen eingezahlt werden, die bis vor wenigen Jahren noch hochachtungsvoll als „Leistungsträger der Gesellschaft“ bezeichnet wurden.
Heute sind sie leider nur noch Melkkühe, die man auswringt, solange es noch tropft.
Es sind die Steuerzahler, welche das Land am Laufen halten und dafür sorgen, dass bei all jenen, die meinen, am wichtigsten für den Staat zu sein, jeden Monat eine Habenbuchung auf dem Konto zu verzeichnen ist.
Der Steuerzahler aber scheint heute überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, solange er zahlt, wofür auch immer.
Die Leistungsempfänger halten sich für den Nabel der Welt.
Dieses verdrehte Bewusstsein gehört wieder vom Kopf auf die Füße gestellt.
Nun, die meisten Beamten sind auch nur Bürgergeldempfänger – auf höherem Niveau …
Deshalb kommen Sie auch nicht über das Amt eines Suffektkonsuls hinaus! :-))
https://www.gesetze-im-internet.de/beamtstg/
Das blenden Beamte aus. Für sie kommt das Geld vom Staat. Der Bürger ist für sie Klient, ein nerviger Klient. Ausser es handelt sich um einen Beamten.
In NRW machen Beamten erst einmal scheinbar nichts. Das nehme ich an, weil man keinen Termin bekommt.
Das Land läuft aber gerade überhaupt nicht.
Daran können nicht alleine die Beamten schuld sein. Höchstens zu 98%.
Das geht auch schneller! Niemand braucht Beamte!
„Polizisten und Feuerwehrleute“ werden immer als Beispiel genannt, das sind aber nur 300.000 Leute gegenüber 3 Mio. staatlichen Verwaltungsexperten die eben im besten Fall nichts leisten, im ungünstigsten Fall der Bevölkerung und den Firmen sogar noch zur Last fallen und Aufwände erzeugen ☝️
@Oberverwaltungsrat
Das Staatswesen ist zu 90% reine Verwaltung. Man kann auch ein öffentliches Unternehmen bzw. eine Behörde nicht mit einem Unternehmen vergleichen, das ist schon ein Grundfehler. Ein Unternehmen hat eine Gewinnerziehungsabsicht in dem es eine Dienstleistung oder ein Produkt anbietet. Eine Behörde hat eine hoheitliche Aufgabe die meist einer Rechtsnorm zugrunde liegt, ein öff. Unternehmen eine Versorungsaufgabe.
Wovon Sie sprechen, was Bevölkerung und Firmen zur Last fällt, ist Bürokratie und diese wird zu 100% in der Legislative (zB Bundestag) gemacht. Der Beamte in der Behörde kann nichts für den Schwachsinn den die teilweise veranstalten müssen.
Wenn es in Ihren Unternehmen scheiße läuft und es massig unnötige Prozesse und Nebentätigkeiten gibt, wer ist Schuld? Der Mitarbeiter am Band? Die Personalerin? Der Hausmeister? Es ist das Management das dies so anordnet oder duldet.
oOxyotl – völlige Zustimmung meinerseits zu Ihren Ausführungen.
Seit rot/grün/dunkelrot in der Legislative und in führenden Positionen der Exekutive herumwerkeln ist die Bürokratie in der Tat exorbitant gewuchert.
Ausbaden müssen das die normalen Beamten und nicht die Urheber.
@Lena Martin
Ich bin für ein Privatunternehmen für Verwaltungsdigitaliserung zuständig, daher habe ich oft Kontakt mit Kunden der öffentlichen Hand/Behörden, auch ist öffentliche Verwaltung Teil (nicht exklusiv, Verwaltung gibt es auch in Privatunternehmen) meiner Ausbildung gewesen. Ich kenne mich also gut aus und habe gewissen Kontakt zu diesem Milleu.
Die Beamten können 0 für alles was man Ihnen vorwift, aber ich machen den Kritikern keinen Vorwurf, denn die Kritik kommt fast immer aus Unwissenheti, viele wissen es nicht besser. Die meisten Bürger sehen bei Beamten nur die Privilegien wie Kündigungsschutz (der eigentlich garnicht so unantastbar ist wie es immer getan wird) oder Pension (die im unternen DIenstgradbereich meist schlechter ausfällt als wenn man die Zeit über in die Rentenkasse gezahlt hätte). Aber Beamte haben je nach Tätigkeitsbereich massig Pflichten die sich kein normaler Angestellter beugen würde ohne Ausgleich.
Wer Schuld ist sind Politiker und politsche Beamte.
Insbesondere benötigen wir mehr Gleichstellungsbeauftragte, um das Land endlich wieder an die Weltspitze zu katapultieren.
Läuft ja auch alles so super! Schickt diesen Mann mal nach Asien und den USA zu einer Bildungsreise.
Was soll ein Bundesvorsitzender des Beamtentums auch anderes sagen? Mich überraschen seine Aussagen überhaupt nicht.
…dir Frösche und der Sumpf…
Die „bessere Krankenversicherung“ besteht in der Beihilfe zu den Arztkosten, die nicht mehr zahlt als die gesetzliche KV und auf die man 6 Wochen nach Antrag warten, die Arztrechnung aber vorher bezahlen muss. Daneben besteht die eigene teure Privatsicherung, und zwar für jedes Familienmitglied. Hinzu kommen die Steuern, mit denen auch die gesetzliche RV und KV subventioniert werden. Im Übrigen ist das Berufsbeamtentum im GG verankert. Ich bin mal gespannt, wieviele Privilegien Ministerin Bas abgeben wird, die nach ihrer Karriere Millionärin sein dürfte. Im Gegensatz zum normalen Beamten.
Falsch/gelogen :
1. Meine Bekannte (pensionierte Beamtin) erzählte mir gestern, dass sie mit der Überweisung der Arztrechenung warten kann, bis Beihilfe und private Krankenkassen erstattet haben, was regelmäsig innerhalb von 2 Wochen
geschieht–
2. “ Daneben besteht die eigene teure Privatsicherung, und zwar für jedes Familienmitglied“ : erstens ist die Private Versicherung nicht teurer, sondern erheblich günstiger als die gesetzliche ( sonst wären alle Beamten bei der gesetzliche ). Zweitens : pro Familienmitglied steigt der Beihilfesatz um 10%.
also : lediger Beamter bekommt 50% Beihilfe, verheirateter 60%, pro Kind nochmal
10% – nur der REst muss durch eine private KV abgedeckt werden; entsprechend
günstig sind die Tarife !!!
Offensichtlich laufen andere Länder nicht, nur Deutschland, weil es nur hier das Berufsbeamtentum mit Vollversorgung gibt.
Lachhaft!
Handwerker und der Mittelstand halten das Land am laufen.
.
Wer braucht wozu BEAMTE???
Welcher Beamter ist denn an der Wertschöpfung in Deutschland maßgeblich beteiligt. Und man muss sich einmal die Frage stellen, in welchen Bereichen überhaupt Beamte notwendig sind und ob man nicht outsourcen kann. Nur ein schlanker Staat kann effizient sein. Unser Bürokratiemonster ist es nicht.
Wir brauchen kein Beamtentum sondern eher einen ÖD wie in Amerika.
Mir fehlt bei der Debatte die Differenzierung. Bitte unterscheiden zwischen Beamten im Verwaltungsdienst – in Verwaltungen braucht es keine Beamten – und denen bei Polizei und Militär.Letzt genannte sind nach meiner Meinung die beiden einzig berechtigten im Beamtenstatus. Grundsätzlich müßte allerdings die „Unkündbarkeit“ komplett abgeschafft werden.Die schreiende Ungerechtigkeit bei Pensionen versus Renten muß ebenfalls abgeschafft werden. D.h. aber nicht unbedingt die Pensionen drastisch zu kürzen sondern die skandalös niedrigen deutschen Renten anzuheben.Was in Österreich mit 90% und Niederlande (knapp 100%)möglich ist sollte wohl in Deutschland selbstverständlich sein. Dieser deutsche Staat quetscht seine wertschöpfend arbeitenden Bürger gnadenlos aus und wenn sie alt und schwach geworden sind nimmt er ihnen auch noch das lebenslang fleissig Ersparte für die Pflegekosten wieder weg.Aber Milliarden werden an NGO`s, Entwicklungshilfe und Migraten ausgeschüttet – Schluss damit!
Ich habe Beamte im Bekanntenkreis. Wenn ich deren Leistungen im Verhältnis zu ihren Bezügen sehe, wird mir übel. 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, Arbeitszeit im Homeoffice und jahrelange Krankschreibungen sind keine Ausnahmen, sondern eher die Regel. Bei vielen gilt die Regel: Häng dich rein, bis du verbeamtet bist, danach kannst du alles schleifen lassen.
Wie anders kann man es sich vorstellen, dass bei der Anzahl an Beamten, die sich Deutschland leistet, keine Termine im Amt zu bekommen sind, Bearbeitungen jahrelang dauern und man das Gefühl bekommt, dass die Digitalisierung durch passiven Widerstand blockiert wird?
Wir leisten uns einen Wust an Regeln, die inzwischen in Deutschland alles blockieren, was auch nur entfernt nach Fortschritt oder Tempo aussieht, und alimentieren großzügig diejenigen, die pingelig auf die Einhaltung unsinnigster Regelungen pochen und damit massiven gesamtwirtschaftlichen Schaden anrichten , unter dem sie aber selbst nicht leiden müssen.
Er hat leider Recht, allerdings kann man den hartarbeitenden Bürger es nicht verübeln, denn für die meisten ist das Beamtentum eine Blackbox und als Arbeitnehmer gibt es spannendere Dinge als sich in den Aufbau des Beamtentums einzulesen.
>90% der Abneigung gegen „Beamte“ zielt eigentlich gar nicht gegen den gemeinen Beamten, sondern gegen sogenannte „politische Beamte“. Ja, es gibt nämlich zwei Arten von Beamten, wissen die meisten gar nicht. Ich empfehle jeden mal nachzuschauen was der Unterschied ist, kleiner Tipp, die ganz oben in der Nahrungskette und direkte Weisungsempfänger der Politik sind fast immer politische Beamte…
Privilegen gibt es übrigens, allerdings dienen diese zum Ausgleich der vielen Nachteile die der gemeine Beamte hat. Darüber spricht nämlich niemand. Je nach Tätigkeitsgebiet gelten einige Grund- und Menschenrechte für Beamte nicht. Einfachste Beispiel: Soldat das Recht auf körp. Unversehrtheit.
„Privilegen gibt es übrigens, allerdings dienen diese zum Ausgleich der vielen Nachteile die der gemeine Beamte hat“ – Und welche sind das bitte ?
– Unkündbarkeit ?
– ewig lange Lohnfortzahlung (gegenüber 6 Wochen bei Nicht-Beamten ?
– Regelbeförderung ?
– sehr häufig Beförderung kurz vor der Pensionierung ? , denn
– die Pension ( max 71,5% bei Ableistung der vollen Dienstzeit ) wird vom
LETZTEN Gehalt berechnet ( bei Nichtbeamten : vom DURCHSCHITTSLOHN
des gesamten Erwerbslebens ( inkl Lehrlingslohn etc ) ?
– volle Übernahme von beruflich bedingten Umzugskosten ?
etc. etc. etc.
echte Nachteile :
– Residenzpflicht ? – schon lange abgeschafft.
– Kein Streikrecht ? – Ist auch nicht nötig, die von den Gewerkschaften
ausgehandelten Lohnerhöhungen werden voll übernommen !!!
Also hören Sie bitte auf. Lügen zu verbreiten !!!
2033 jährt sich im 800.Jahr die Einführung des Magdeburger Stadtrechtes, das den Beginn der Gewaltenteilung & kommunalen Selbstverwaltung markiert. Bürgerrechte, Marktfreiheiten & unabhängige Gerichtsbarkeit entstanden. Das EU-Kultur- und Wirtschaftsmodell baut darauf auf! Es ist eine höchste Kulturleistung menschlicher Zivilisation, die allerdings immer komplexer auf Arbeitsteilungen, Freiheiten, Märkte und soziale Synergien angewiesen ist.
Dies bedeutet: es muss Gesetze, Regeln, Richtlinien & „investive Roadmaps“ geben, die über Regierungsperioden hinaus aufrecht erhalten werden müssen!
NUR VEREIDIGTE BEAMTE KÖNNEN DAS IN GANG HALTEN – und notfalls „remonstrieren“, wenn der Parteienstaat die Zivilisation aus ideologischen & sonstigen Interessen heraus unterhöhlt!
Bezirksparlamente, die das Geld für Brandschutzprüfungen sparen, staatliche Bauverwaltungen, die keine kontinuierliche Brückenprüfung, Unterhaltung & Instandsetzung durchhalten – alles eine Frage, ob BEAMTE entscheiden!
Man sieht ja wohin die Privatisierung staatlicher Aufgaben am Besten im Öpnv, der Bahn, der Post, der Telekom, Wasser und Energie, geführt hat. Alles marode und disfunktional. Desweiteren gewinnorientiert statt kostendeckend, deshalb teurer.
Beamte dürfen nicht streiken.
Früher lief das alles. Heute wird noch der letzte Rest an Staat kaputt gemacht.
Aber was hat das mit den Beamten als solche zu tun ?
Dass es anscheinend besser funktioniert hat, als Beamte diese Jobs gemacht haben. Es gibt Bereiche, die besser funktionieren, wenn sie nicht unter privatwirtschaftlichen Druck stehen. Ein flächdeckendes Schienennetz oder Bildung z.B.
Auch Angestellte des Staates machen ihren Job .
Der ganze Staatsbereich steht nicht unter privatwirtschaftlichen Druck !
Ein flächendeckendes Schienennetz oder Bildung z.B .sind ja nun mal ganz schwache Themenbereiche . Eher etwas gegen das Beamtentum wie ich persönlich finde 🙂
Gibt es auch wirklich echte Bereiche die zwingend einen Beamten brauchen anstatt eines Angestellten ?
Dürfen nicht streiken. Naja, aber das was die in den meisten Behörden an Arbeitseifer, Kundenfreundlichkeit und Enthusiasmus so an den Tag legen, kommt Aussenstehenden einem Streik doch schon sehr nahe…
Die genannten Sektoren sind weiterhin weitgehend in Staatsbesitz, insbesondere die Bahn. Typisches Scheinargument.
„Halten dieses Land am Laufen“ ??? Das hat vielleicht einmal zur Zeit der Preußen oder des Kaiserreichs gestimmt. Heute bilden die Beamten eine Lähmschicht. Begriffe wie Wertschöpfung oder Wirkungsgrad sind dort völlig unbekannt. Als Dienstleister gegenüber dem Bürger versteht sich da auch niemand; im Gegenteil, dem Bürger wird das Leben immer komplizierter gemacht, und er wird als Untertan behandelt. Man vergleiche einmal den Umgangston in Schweizer Behörden mit dem in Deutschland.